Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Gasti

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Gasti »

Peter Naber hat geschrieben:
Do 3. Jan 2019, 21:35
...
da habe ich ja was angestoßen :o (war auch meine Absicht ;) )
...
Woran liegt es denn, dass wir diesen Zustand haben?

- Sind die Kinder nicht talentiert genug?
- die Eltern nicht engagiert genug?
- Sind es falsche Vorstellungen über den Leistungssport?
- Fehlt es am Geld?
- Gibt es zu wenig Kommunikation über Trainingsmethoden?
- Ist die Trainerausbildung nicht ausreichend?
- Hat man auf Seiten der Funktionäre und Trainer resigniert?
- Gibt es falsche Strukturen und Hirarchien?

Gibt es im Forum auch Trainer und Funktionäre, die einen Beitrag bringen könnten?
...
Karl-Heinz Krebs über Deutsche Meisterschaften Synchroneiskunstlaufen & Deutsche Jugendmeisterschaften 2019 in Berlin
Karl-Heinz Krebs hat geschrieben:
Fr 4. Jan 2019, 10:11

Immer wieder hört man, dass die DEU professioneller werden will. Seit Jahren. Und dann scheitert es an einer kleinen Wettbewerbsseite. Die Berliner würden sich sicher über ein paar Zuschauereinnahmen freuen, dazu müssen die Zuschauer aber erst einmal wissen, was wann wo und mit wem stattfindet. Auf der Wettbewerbsseite steht (Stand 10.10 Uhr) immer noch: "Karten können Sie auch an der Abendkasse erwerben. Die genauen Öffnungszeiten finden Sie demnächst hier." In 26 Stunden laufen die Wettbewerbe bereits. Und zum Thema Livestream heißt es dort: "Aktuell planen wir einen Livestream für beide Tage. Sobald dieser eingerichtet ist, finden Sie hier den entsprechenden Link." Also ich habe die Links bereit seit Tagen.
Noch Fragen? :1huh:
Und wer soll die Antworten liefern? :1huh: :1huh:
Und wer soll umsetzten? :1huh: :1huh: :1huh:

Karl-Heinz Krebs
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Karl-Heinz Krebs »

Vielleicht will die DEU auch gar nicht, dass "Dritte" involviert sind. Ich hatte nach der Nebelhorn-Trophy die Übertragung gelobt und mich erdreistet, Wünsche eines Eiskunstlauffans zu äußern.

https://eiskunstlaufblog.com/2018/09/30 ... ophy-2018/

Das Ergebnis: Nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung klingelte mein Telefon und ich wurde ziemlich heftig angegangen. Ich solle mich doch bitte erst einmal kundig machen, was technisch überhaupt möglich sei und man lasse sich seine Arbeit doch nicht von mir kaputt machen.
Nun, technisch ist es sehr wohl möglich, einzelne Videos von den Wettbewerben zu erstellen. dass bekommen wir an fast jedem Wochenende bei anderen Wettbewerben demonstriert. Auch das Einblenden der Zwischenstände ist natürlich jederzeit möglich. Sei es durch das abfilmen von einem Monitor/Anzeigentafel oder zur Not auch von einem handgeschriebenen Zettel. Auch das gab es schon, bei einem Wettbewerb in Graz. Alles ist besser, als die Zuschauer völlig im Dunkeln stehen zu lassen. Da fällt mir immer der alte Spruch ein. "Alle sagten immer, das geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste und machte es einfach."
Man schaue sich ml die Facebook-Seite der DEU an. Die ist vor zwei Jahren richtig durchgestartet. Jetzt gab es Seit dem Sommer kaum eine Handvoll Beiträge. Die offizielle Internetseite beschränkt sich auf die Veröffentlichung von Terminen etc. Das ist auch in Ordnung. Nur hätte ich auch gerne auf offiziellem Wege erfahren, dass sich das Eistanzpaar Kavita Lorenz und Joti Polizoakis getrennt hat. Darüber gab es bisher keine offizielle Meldung. Auch der Trainerwechsel von Nathalie Weinzierl wurde nie publik gemacht. Genau wie Lorenz / Polizoakis gehört sie ja nur dem Bundeskader an und gewann bei den letzten sieben DM abwechselnd Gold und Silber. Offenbar hält die DEU so etwas alles für total uninteressiert.
Es scheint gar nicht erwünscht zu sein, dass die Öffentlichkeit Anteil am deutschen Eiskunstlauf nimmt.
Niemand kann mir erzählen, dass es in Deutschland keinen Internet-affinen Eiskunstlauffan gibt, der bereit ist die DEU zu unterstützen.

Gasti

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Gasti »

Karl-Heinz Krebs hat geschrieben:
Fr 4. Jan 2019, 12:23

Vielleicht will die DEU auch gar nicht, dass "Dritte" involviert sind.
...
Es scheint gar nicht erwünscht zu sein, dass die Öffentlichkeit Anteil am deutschen Eiskunstlauf nimmt.
Niemand kann mir erzählen, dass es in Deutschland keinen Internet-affinen Eiskunstlauffan gibt, der bereit ist die DEU zu unterstützen.
DEU hat jetzt andere Probleme als die Pflege eigenen Internetseite.
Die kämpfen jetzt mit den Ergebnissen der Potenzialanalyse (PotAS) der DOSB -

"Das Eckpunktepapier zur Neustrukturierung des Leistungssports und der Spitzensportförderung sieht vor, dass die Verbände gemäß ihrer Ausprägung in den Kategorien „Erfolg“, „Leistungspotenzial“ und „Struktur“ zueinander ins Verhältnis gesetzt werden. Als finales Resultat des Evaluationsprozesses steht die Einteilung der Disziplinen und Disziplingruppen in drei Fördercluster („1. Cluster“, „2. Cluster“, „3. Cluster“). Somit liefern die Ergebnisse der PotAS-Analyse eine objektive Entscheidungshilfe für die nachfolgenden Strukturgespräche und die Förderkommission."

An der Potenzialanalyse haben sieben Wintersportverbände.

In der Kategorie "Erfolg" hat Aljona SAVCHENKO der DEU auf Platz 4 nachgeholfen:

Rang Verband Relativer PotAS-Erfolgswert(%)
1 Bob- und Schlittenverband für Deutschland 75,4
2 Deutscher Eishockey-Bund 58,3
3 Deutscher Skiverband 41,9
4 Deutsche Eislauf-Union 37,7
5 Snowboard Verband Deutschland 20,7
6 Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft 16,3
7 Deutscher Curling-Verband 0,0

in der Kategorie "Leistungspotenzial" ist DEU auf dem Vorletzten Platz

Rang Verband Relativer PotAS-Erfolgswert(%)
1 Bob- und Schlittenverband für Deutschland 100,0
2 Deutscher Skiverband 98,8
3 Deutscher Eishockey-Bund 86,7
4 Snowboard Verband Deutschland 83,3
5 Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft 83,3
6 Deutsche Eislauf-Union 76,0
7 Deutscher Curling-Verband 46,7

genauso wie in der Kategorie "Struktur"

Rang Verband Relativer PotAS-Erfolgswert(%)
1 Snowboard Verband Deutschland 93,6
2 Bob- und Schlittenverband für Deutschland 89,2
3 Deutscher Skiverband 87,3
4 Deutscher Eishockey-Bund 84,0
5 Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft 77,0
6 Deutsche Eislauf-Union 72,7
7 Deutscher Curling-Verband 34,1

In der Gesamtwertung ist DEU dank Aljona auf dem 5 Platz :sick:

Rang Verband Relativer PotAS-Erfolgswert(%)
1 Bob- und Schlittenverband für Deutschland 87,9
3 Deutscher Eishockey-Bund 77,2
2 Deutscher Skiverband 77,2
4 Snowboard Verband Deutschland 70,0
6 Deutsche Eislauf-Union 63,5
5 Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft 61,2
7 Deutscher Curling-Verband 27,6

Die Verbände, die bei dieser Analyse schlechter abgeschnitten haben - Snowboard Germany, Deutscher Skiverband und Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft, haben bereits mit eine Stellungnahme reagiert.

Nur die Deutsche Eislauf-Union schwiegt :1rolleyes:

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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Tarancalime »

Gasti hat geschrieben:
Do 3. Jan 2019, 16:38
Tarancalime hat geschrieben:
Do 3. Jan 2019, 14:44
Man könnte sich auch mal das kanadische System näher anschauen: .....
Ich glaube, ist es schwierig, die Systeme der andren Länder 1:1 zu übernehmen.

Allein Klima spielt eine große Rolle, wie lange können die oft offene Eisstadien in Deutschland wirtschaftlich betrieben werden.
In Russland werden die Konzepte, Normen und Regeln für Sportbetrieb nicht durch Sportverbände, sondern vom Staat definiert. Die neue Kadernormen der DEU ist eine abgespeckte Version einer Verordnung des russischen Ministerium für Sport. :1grin:

Man braucht für Deutschland ein eigenes Konzept für Spitzensport.
Ich habe bereits über Leistungsportreform der DOSB geschrieben. Nur mit der Umsetzung geht nicht voran,

Ein Beispiel:
DEU hat fünf Eiskunstlauf-Bundesstützpunkte (Berlin, Chemnitz, Dortmund, Mannheim und Oberstdorf).
Trotz DOSB-Vorgabe, die Anzahl der Bundesstützpunkte zu reduzieren, wurden wieder alle fünf Eiskunstlauf-Bundesstützpunkte anerkannt -> DEU-Meldung Alle DEU-Bundesstützpunkte erneut anerkannt

Ich halte die DOSB-Vorgabe für sinnvoll.
Wer trainiert da an jedem der fünf Eiskunstlauf-Bundesstützpunkte?
Jeweils ein-zwei Bundeskaderläufer. So ein Training in Mannheim habe ich gesehen.
Ich glaube nicht, dass Hanyu in seinem Toronto Cricket, Skating & Curling Club vergleichbare Trainingsbedingungen hat :sick:

So wechselten Trainerin Anett Pötzsch und Bundeskader-Athletin Lea Johanna Dastisch (PK) vom Landessverband Sachsen nach Mannheim. Dort trainiert bereits Peter Sczypa die Bundeskaderläufer wie Nathalie Weinzierl(PK), Kristina Isaev (NK1), Anastasia Steblyanka (NK2).

Lea Johanna Dastisch macht Pause. Die Trainerin Anett Pötzsch hat keinen Bundeskaderläufer mehr. Lösung -> Nathalie Weinzierl wechselt geschwind vom Peter Sczypa zu Anett Pötzsch.
Die formale Kriterien sind erfüllt, die Fördergelder dürfen weiter fließen. :1rolleyes:

Konkurrenz der Standorte ist gut, wenn man sich das leisten kann und das die gewünschten Ergebnisse bringt. Da werden die vorhandene Fördermittel gleichmäßig über die vorhandene Standorte verteilt, damit die dort ansässigen Trainer zu den vom Staat subventionierten Stützpunktzeiten ihre Privatstunden geben könnten.
Von 1:1 Übernahme habe ich auch gar nichts gesagt, das geht eh nicht...aber man sollte die einzelnen Systeme mal durchgehen, analysieren und dann überlegen, was davon könnte man übernehmen und welches halt nicht? Und natürlich was Eigenes dazutun. Aber dazu muss man erstmal das ganze System durchschauen.

Fangen wir mal hierzulande mit dem Landeskader an...warum gibt es den überhaupt? Und wie ist der mit den DOSB oder Bundeskadervorgaben abgestimmt? Da scheints ja nach deiner Beschreibung sehr intransparent zuzugehen, was sowieso ein Hemmschuh für Veränderungen und Verbesserungen allgemein ist.

Betreffs Spitzensport Status in Deutschland.....es wäre schon viel gewonnen, wenn die Leute Sport nicht nur in den Medien als Konsumgut wahrnehmen würden!

Ich hoffe z.B. dass in Dancing on Ice zur Primetime dann auch mal Aljona & Bruno in Sat 1 ihre Showkür zu La Terre Vue Du Ciel zeigen können (Torvill&Dean machen das in ihrer Show DOI in England immer so, die laden Papadakis/Cizeron in ihre Sendung ein oder auch mal andere große Namen im Eiskunstlauf) damit die Chance da ist, das Leute, die sonst kein Eiskunstlauf schauen, sehen können wie toll dieser Sport ist, aber auch Respekt lernen, was für eine irrsinnige Schufterei damit verknüpft ist, damit so ein Olympiasieg überhaupt möglich ist, das liegt einfach in der Natur des EK.

Karl-Heinz Krebs
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Karl-Heinz Krebs »

@Gasti

Da war doch neben Aliona auch noch jemand anderes beteiligt, oder ist Bruno nur ein unnützes Anhängsel? Eine unmögliche Arroganz gegenüber diesem Sportler.

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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Tarancalime »

Karl-Heinz Krebs hat geschrieben:
Fr 4. Jan 2019, 12:23
Vielleicht will die DEU auch gar nicht, dass "Dritte" involviert sind. Ich hatte nach der Nebelhorn-Trophy die Übertragung gelobt und mich erdreistet, Wünsche eines Eiskunstlauffans zu äußern.

https://eiskunstlaufblog.com/2018/09/30 ... ophy-2018/

Das Ergebnis: Nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung klingelte mein Telefon und ich wurde ziemlich heftig angegangen. Ich solle mich doch bitte erst einmal kundig machen, was technisch überhaupt möglich sei und man lasse sich seine Arbeit doch nicht von mir kaputt machen.
Nun, technisch ist es sehr wohl möglich, einzelne Videos von den Wettbewerben zu erstellen. dass bekommen wir an fast jedem Wochenende bei anderen Wettbewerben demonstriert. Auch das Einblenden der Zwischenstände ist natürlich jederzeit möglich. Sei es durch das abfilmen von einem Monitor/Anzeigentafel oder zur Not auch von einem handgeschriebenen Zettel. Auch das gab es schon, bei einem Wettbewerb in Graz. Alles ist besser, als die Zuschauer völlig im Dunkeln stehen zu lassen. Da fällt mir immer der alte Spruch ein. "Alle sagten immer, das geht nicht. Dann kam einer, der das nicht wusste und machte es einfach."
Man schaue sich ml die Facebook-Seite der DEU an. Die ist vor zwei Jahren richtig durchgestartet. Jetzt gab es Seit dem Sommer kaum eine Handvoll Beiträge. Die offizielle Internetseite beschränkt sich auf die Veröffentlichung von Terminen etc. Das ist auch in Ordnung. Nur hätte ich auch gerne auf offiziellem Wege erfahren, dass sich das Eistanzpaar Kavita Lorenz und Joti Polizoakis getrennt hat. Darüber gab es bisher keine offizielle Meldung. Auch der Trainerwechsel von Nathalie Weinzierl wurde nie publik gemacht. Genau wie Lorenz / Polizoakis gehört sie ja nur dem Bundeskader an und gewann bei den letzten sieben DM abwechselnd Gold und Silber. Offenbar hält die DEU so etwas alles für total uninteressiert.
Es scheint gar nicht erwünscht zu sein, dass die Öffentlichkeit Anteil am deutschen Eiskunstlauf nimmt.
Niemand kann mir erzählen, dass es in Deutschland keinen Internet-affinen Eiskunstlauffan gibt, der bereit ist die DEU zu unterstützen.
Das ist ja ein Ding. Ich sage mal mangelnde Professionalität seitens der DEU. Sowas muss sich ändern, ganz klar. ich habe jetzt auf Sportdeutschland TV mal in Ruhe die Übertragung der DM VoD geschaut und da war soweit alles ok mit Anzeigetafeln und Punkteanzeige.

ABER: Bisher konnte noch niemand beim DEU schlüssig erklären, warum man den Wettkampf 1 Tag vor Heiligabend, wenn alle Welt mit den Weihnachtsfeiervorbereitungen beschäftigt ist und dementsprechend in der Gegend rumreist, ansetzen muss. Wissen die beim DEU denn nicht, wie ein Kalender mit Urlaubstagen/Ferien drin aussieht? ;-)

Bei Ankündigungen/Veränderungen im Bundeskader gebe ich dir ganz recht. Skate Canada z.B. veröffentlicht jeden Pups ihrer Sportler auf der Website, Instagram, Twitter und FB. Und die Eissportler vom OK 2018 wurden ganz selbstverständlich ins Regierungszentrum nach Ottawa zu einem Termin beim Premierminister eingeladen (zugegeben, der kanadische PM ist selbst ein Sportfreak (professioneller Snowboardlehrer) womit jetzt unsere Angie Merkel nicht punkten kann, aber egal). Auch eine Sache von Professionalität.

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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Tarancalime »

Karl-Heinz Krebs hat geschrieben:
Fr 4. Jan 2019, 14:13
@Gasti

Da war doch neben Aliona auch noch jemand anderes beteiligt, oder ist Bruno nur ein unnützes Anhängsel? Eine unmögliche Arroganz gegenüber diesem Sportler.
Ganz genau, das finde ich jetzt auch nicht toll. Aljona & Bruno sind ein Team! Der DEU hat allerdings via Dönsdorf ein Statement in Dortmund dazu abgegeben, aber richtig ist, dass es keins auf der Website offiziell gibt. Sowas gehört auch dazu, professionell zu kommunizieren. Es ist auch ein Unding, einem Olympiatrainer wie Alex König mit einem Zettel in der Hosentasche herumrennen zu lassen, wo draufsteht das er mal Paarlauf Bundestrainer sein soll. Sowas ist PR-Selbstmord des Verbandes.

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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von maja. »

Karl-Heinz Krebs hat geschrieben:
Fr 4. Jan 2019, 14:13
@Gasti

Da war doch neben Aliona auch noch jemand anderes beteiligt, oder ist Bruno nur ein unnützes Anhängsel? Eine unmögliche Arroganz gegenüber diesem Sportler.
Da muss ich mich jetzt unbedingt anschließen! Irgendwer hatte vor kurzem irgendwo den Begriff "Steigbügelhalter für Aljonas Gold" geprägt, sarkastisch gemeint natürlich ( Karl-Heinz, warst du das?). Das trifft es auf den Punkt. Mir geht die Hutschnur hoch, wenn immer nur von der heiligen Aljona die Rede ist. Eine Schande ist das!!! :evil:

Gasti

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Gasti »

Karl-Heinz Krebs hat geschrieben:
Fr 4. Jan 2019, 14:13
@Gasti

Da war doch neben Aliona auch noch jemand anderes beteiligt, oder ist Bruno nur ein unnützes Anhängsel? Eine unmögliche Arroganz gegenüber diesem Sportler.
ich hatte nicht Böses im Sinn. Hätte Paarläufer schreiben sollen. Entschuldigung.

Astrolab
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Astrolab »

Die DEU ist meiner Beobachtung nach ein seltsamer Biotop: Sie fördert weder den Breiten- noch den Leistungssport wirklich, bleibt aber über viele Jahrzehnte als System stabil. Hin und wieder kommen wie eine Komete ein sehr guter Trainer (Huth) oder einige wenige sehr gute Sportler (Savchenko&Szolkowy&Massot) ... und verschwinden wieder, ohne Auswirkungen auf das System. Das System reklamiert ihre Erfolge für sich und ändert sich nicht, warum auch immer?
So wie der deutsche Nachwuchs aussieht, hat der Leistungssport keine Perspektiven, vielleicht gibt es noch hin und wieder sporadische Erfolge der Einzelnen...
Ob die Reformen im deutschen Leistungssport was bringen? Oder es einfach noch weniger Geld im System gibt, welches es so wie früher verteilt? Ohne Druck von oben und unten werden die Strukturen ineffizient bleiben.

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