Seite 4 von 11

Re: Neue Vorwürfe gegen Fajfr

Verfasst: Sa 17. Aug 2019, 06:37
von Karl-Heinz Krebs
@Evelin

Danke für den ausführlichen Beitrag. Ich habe mit den Anschuldigungen von Droysen auch so meine Bauchschmerzen. Auf der anderen Seite hat es auch nichts zu bedeuten, dass Du bisher keine negativen Antworten erhalten hast. Wir kennen das ja auch aus anderen Sportarten, dass aktive Sportler aus Angst vor Repressalien und Nachteilen schweigen.
In ihrer Stellungnahme hat sich die DEU klar auf die Seite von Fajfr und gegen den Läufer gestellt und damit ein Zeichen gesetzt. Das wird bei den anderen Läuferinnen und Läufern angekommen sein.
Der eigentliche Skandal jedoch ist, dass Fajfr nach seiner Verurteilung weiter machen konnte, als ob nichts gewesen sei, das er weiter mit Kindern arbeiten darf. Er wurde immerhin wegen sexuellem Missbrauch in elf (!) Fällen verurteilt. Funktionäre des Verbandes haben ihn dabei gedeckt, in dem sie vor der Kabine Wache gestanden haben, wenn darin ein Kind verprügelt wurde. Damals wurde von offizieller Seite nur zugegeben, was nicht mehr zu vertuschen war. All das könnte auch diesmal so sein. Lies Dir mal die verlinkten Texte gut durch.

Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs Nr. 50/96vom 13.09.1996
Fajfr schuldig gesprochen

Re: Neue Vorwürfe gegen Fajfr

Verfasst: So 18. Aug 2019, 12:28
von Marina Mai
Hallo, Evelin,
Ihr Punkt 8 richtet sich gegen mich und darum möchte ich darauf etwas erwidern. Ich habe zuerst in der Tageszeitung taz einen Trainer wie folgt zitiert: „Im April hat die Leistungssportkommission unseres Verbandes beschlossen, dass minderjährige Kadersportler nicht mehr bei Fajfr trainieren dürfen. Ein Haupttrainer darf ihm allerdings Übungseinheiten übertragen, falls er selbst in der Verantwortung bleibt“, sagt der Mann, der anonym bleiben möchte.“
Ich bedauere, hier eine unexakte Information verwendet zu haben, ohne sie noch einmal zu prüfen. Hier hätte ich gründlicher recherchieren müssen. In diesem Punkt trifft Ihre Kritik zu. Zugleich weise ich Ihre Aussage zurück, ich hätte hiermit dem Leser mit subtilen Mitteln irgendetwas suggerieren wollen.
Richtig ist, dass es genau diese Debatte in der Leistungssportkommission gab, die aber von unterschiedlichen Mitgliedern nach meinen inzwischen erfolgten Recherchen unterschiedlich erlebt wurde und dargestellt wird. Es wurde allerdings kein Beschluss gefasst. Insofern ist die Aussage auf der DEU-Website zwar richtig, aber auch ein bisschen merkwürdig. Richtig ist auch, dass auf der Kaderliste, die in der Pirouette Nr. 6. S. 14 veröffentlicht wurde und die Ergebnis der Diskussion in der Leistungssportkommission war, Herr Fajfr bei keinem Bundeskadersportler (also auch bei keinem minderjährigen) als verantwortlicher Trainer geführt wird.
Die Lokalreporterin der Mainpost kenne ich nicht persönlich. Im Unterschied zu Ihnen halte ich ihren Artikel aber für gute journalistische Arbeit. Die Unschuldsvermutung kommt dort sehr wohl vor, Herr Fajfr hatte auch ausführlich Gelegenheit, sich zu äußern.
Hingegen halte ich Ihr eigenes Vorgehen nicht für neutral. Über die Tageszeitung taz habe ich ein Schreiben des Anwaltes von Herrn Fajfr mit der Bitte auf Veröffentlichung zugesandt bekommen. Dieses Schreiben enthält diverse Anhänge, darunter Ihren Brief an Eltern, Sportler und ehemalige Sportler, in dem Sie diese um ein Statement bitten, die dann ja auch in Teilen auf der von Ihnen hier verlinkten Website auftauchen. In Ihrem Schreiben nennen Sie sehr präzise dessen Ziel: „… wenn sich Ihre Erfahrung mit unserer deckt, dann geschieht derzeit online und in den sozialen Medien ein ungeheuerlicher Rufmord, gegen den schnellstmöglich vorgegangen werden sollte.“ Dass sich da nur Leute zum Antworten ermutigt fühlten, die gute Erfahrungen mit Herrn Fajfr gemacht haben, liegt auf der Hand.
Ich habe damit keinerlei Aussage getroffen, ob die Tatvorwürfe zutreffen. Hier gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung sowie der Grundsatz, dass beide Seiten Gehör bekommen sollen.
Übrigens: Ziel einer Anzeige bei der Polizei ist es, polizeiliche Ermittlungen anzustoßen. Das ist aber gar nicht mehr notwendig, wenn die Polizei bereits von Amts wegen ermittelt. Insofern wäre eine Strafanzeige durch Isaak Droysen derzeit überflüssig. Wenn ermittelt wird, wird ihn die Polizei auch vernehmen, falls sie das nicht bereits getan hat.

Re: Neue Vorwürfe gegen Fajfr

Verfasst: So 18. Aug 2019, 15:13
von Observer
Evelyn, oder lass uns doch lieber beim richtigen Namen bleiben......
Also dass das schon mal klar ist. Hier nennt sie sich Evelyn im richtigen Leben und im Pass hört sie jedoch auf den Namen [entfernt], ist ihre Zeichens Im Aschaffenburger Verein die [entfernt] und massgeblich verantwortlich, dass Isaak Droysen überhaupt zu Herr Fajfr kam. Gemäss den Pressemeldungen ist sie es auch, die ihren Anwalt gratis Herr Fajfr zur Verfügung stellt und über welchen Sie schon vor Monaten versucht hat Isaak einzuschüchtern.

Nun macht sie hier also unter falschem Namen grosse Werbung für einen verurteilten Kinderschänder und schickt ihre minderjährige Tochter zu ihm. Wer die Urteilsschrift aus Stuttgart gelesen hat, kann daraus entnehmen wie sich der Richter damals gegenüber solchen Eltern geäussert hat....... Solche Erwachsenen Eltern und Betreuer sind schuld, dass Herr Fjfr seit Jahrzehnten den Deutschen Eislauf als Bühne für sein perverses und seelenschädigendes Verhalten nutzen kann. Sie liefern ihm die Kinder wie Opfergaben in der Befriedigung der eigenen Ziele.

Das ist einfach nur abscheulich und gehört ein für allemal gestoppt.

Re: Neue Vorwürfe gegen Fajfr

Verfasst: So 18. Aug 2019, 15:52
von Karl-Heinz Krebs
Observer hat geschrieben:
So 18. Aug 2019, 15:13

Also dass das schon mal klar ist. Hier nennt sie sich Evelyn im richtigen Leben und im Pass hört sie jedoch auf den Namen [entfernt]f, ist ihre Zeichens Im [entfernt] .
Im Impressum der Seite steht aber etwas anderes:

http://karelfajfr.info/page/impressum.php

Re: Neue Vorwürfe gegen Fajfr

Verfasst: So 18. Aug 2019, 18:38
von Vater
Gut geschrieben observer. Genau darum geht es in der Eislaufmafia in Deutschland und insbesondere in Oberstdorf. Eltern werfen ihre Kinder dem verurteilten Mann erneut zum Frass vor. Uns fiel das schnell auf. Aber noch schlimmer war, dass Eltern daneben stehen, sehen wenn ihr Kind leidet und denken dass muss so sein. Es wird hier eine Form von Gehirnwäsche bei den Eltern betrieben, welche ebenfalls nahe am Missbrauch ist. Liebe Evelin, überdenke mal deine Haltung. Alleine dein Post verunmöglicht es, dass sich deine Tochter bei Bedarf noch an dich wenden wird. Nun ist sie ihm komplett ausgeliefert während du dich gerade als Heldin hinter einen verurteilten Kinderschänder stellst und dabei alle Augen und Ohren verschlossen hast.

Ich gebe dem Observer und auch den Richtern in Stuttgart recht. Ohne die Mithilfe von anderen Funktionären und dem Wegsehen der Eltern würde das niemals möglich sein. Und der Eislaufverband deckt seinen Trainer auch noch. Habe noch sleten ein Statement eines Verbandes gelesen, in welchem mitgeteilt wird, dass man lückenlos aufdecken will und im nächsten Satz bereits die Unschlud des Trainers vorweg genommen wird. Dieses Statement der DEU, die lächerliche Seite von Herr Fajfr, bzw. seiner vorgeschobenen Heldin Eveline und die Ignoranz gegenüber klaren Empfehlungen der Stuttgarter Richter zeigt, was hier alles schief läuft.

Es wird Zeit, dass sich andere Opfer wagen etwas zu sagen und auch andere Eltern wie wir von ihren Erfahrungen berichten. Es sind immer noch die Eltern und Vereine, welche die kleinen Kinder vor solchen Monstern wie Herr Fajfr schützen müssen.

Re: Neue Vorwürfe gegen Fajfr

Verfasst: Mo 19. Aug 2019, 10:40
von Evelin
Marina Mai hat geschrieben:
So 18. Aug 2019, 12:28
Hallo, Evelin,
Ihr Punkt 8 richtet sich gegen mich und darum möchte ich darauf etwas erwidern. Ich habe zuerst in der Tageszeitung taz einen Trainer wie folgt zitiert: „Im April hat die Leistungssportkommission unseres Verbandes beschlossen, dass minderjährige Kadersportler nicht mehr bei Fajfr trainieren dürfen. Ein Haupttrainer darf ihm allerdings Übungseinheiten übertragen, falls er selbst in der Verantwortung bleibt“, sagt der Mann, der anonym bleiben möchte.“
.....
Hallo Frau Mai,
vielen Dank für Ihre konstruktive Antwort. Dafür bin ich sehr dankbar und weiß es zu schätzen.
Ich rechne Ihnen hoch an, dass Sie hier einen Fehler eingestehen und gebe Ihnen recht: Meine Formulierung war unglücklich gewählt, meiner Meinung nach aber nicht weniger neutral als die Berichterstattung zu dem Fall Droysen. Ich versichere Ihnen aber, dass - sollten negative Erfahrungen eingehen - ich diese nicht zurückhalten werde. (Dies habe ich übrigens auch dem Anwalt von Herrn Fajfr so mitgeteilt.)

Zu den Berichterstattungen: Meine persönliche Meinung ist, dass eine umfassende Recherche auch die Befragung von Personen beinhalten hätte müssen, die unmittelbar mit Herrn Fajfr arbeiten, insbesondere auch die Läufer/innen, die unmittelbar mit Herrn Fajfr und Herrn Droysen zusammen am Eis gestanden haben. Auch ein Lokalaugenschein - falls dieser noch nicht stattgefunden hat - würde für mich zu einer umfassenden Recherche gehören.

Diesen Part habe ich bei der Berichterstattung vermisst und deshalb selbst bei diesen Personen nachgefragt. Die Sportstätte kenne ich nur zu Genüge.

Aufgrund der Verurteilung von 1995, wenn man die Schriftstücke dazu liest (bei denen es auch mir kalt über den Rücken läuft) dürfte klar sein, dass es alles andere als leicht fällt, im aktuellen Fall auch Gehör für die andere Seite zu fordern.
Auch wenn Sie anderer Meinung sind, meiner Meinung nach haben nicht beide Seiten zu gleichen Teilen Gehör gefunden.

Zu den Schriftstücken die Herr Fajfrs Anwalt der taz gesendet hat, kann ich nichts sagen, weil ich ehrlich gesagt keine Ahnung habe, was er gesendet hat.

Ich bin der Meinung, dass man jetzt die Polizei arbeiten lassen sollte und abwartet, ob Anklage erhoben wird.
Darum bitte ich um Verständnis, dass ich mich während den laufenden Ermittlungen nicht mehr zu diesem Fall äußere.

P.S
Unsere Tochter trainiert bei Herrn Fajfr und wir lieben unsere Tochter sehr. Würden Sie als Mutter nicht auch versuchen die ganze Wahrheit heraus zu finden?

Re: Neue Vorwürfe gegen Fajfr

Verfasst: Mo 19. Aug 2019, 13:18
von Vater
Hallo Frau Evelin
Jetzt gefällt mir Ihre Haltung etwas besser, aber an Ihre Neutralität kann ich mit Verlaub noch immer nicht glauben. Sie eröffnen unter Ihrem Namen extra eine Website für Herr Fajfr, bemühen sich angestrengt um möglichst viele positive Statements zu seinen Gunsten, welche Sie dann veröffentlichen. Der Aufwand diese zu bekommen war ja sehr gross für Sie und als Basis die Namensangaben der Sportler welche Ihnen Herr Fajfr genannt hat......

Dazu Ihr Engagement mit einem "offenen Brief an die aktiven Sportlerinnen und Sportler" von Herr Fajfr......
Wenn man nur ein klein wenig weiss wie die Machtverhältnisse von Herr Fajfr aufgebaut sind und wie er seine Machtposition einsetzt ist doch zum vorneherein klar, dass so keine negativen Äusserungen kommen werden. Neutral wäre auch jene Sportlerinnen und Sportler zu befragen, welche Herr Fajfr als Trainer verlassen haben oder noch besser jene welche unter seiner Ägide immer verletzt waren oder dann die Schlittschuhe an den Nagel hängten. Nicht bei jenen, die denken Sie müssen sich vom Trainer alles gefallen lassen und sich nicht (noch nicht) wagen sich zur Wehr zu setzen oder sich zu offenbaren, müssen Sie recherchieren. Wenn Sie schon denken, dass es Ihre Aufgabe ist zu ermitteln, dann müssten Sie schon dort nachfragen, wo man nicht mehr im Machtzirkel von Fajfr ist bzw jene Sportler befragen, welche wegen Herr Fajfr die Karriere beendeten um den Torturen zu entkommen. Aber diese Sportler sind eben nicht auf der Liste der zu kontaktierenden Läuferinnen und Läufer welche Herr Fajfr aushändigt und diese Sportler benötigen wohl aufgrund der Erlebnisse auch mehr Zeit um sich zu offenbaren. Denn eigentlich haben sie ja aufgegeben um der Szene zu entkommen.......

Das Statement der DEU zeigt in sich ja schon auf, dass man den Sportlern nicht wirklich Glauben schenken will. Die Sportler sind alleine gelassen, insbesondere jene, deren Eltern sich in den Sog von Fajfr und den wegschauenden Funktionären einnehmen lassen. Kinder merken so etwas schnell und wissen, dass sie machtlos sind. Das ist ein sehr ausgeklügeltes Konzept um unbeschadet seine Aggressionen an Kindern auszulassen. Oft gar vor den Augen der Eltern und mit dem Segen von Vereinen und der DEU.

Ich bin in einem Punkt mit Ihnen einig: Es ist gut, dass die Polizei nun endlich die Ermittlungen aufgenommen hat, bleibt nun zu hoffen, dass sich die betroffenen Sportlerinnen und Sportler nun überwinden können sich dort zu melden. Es ist gut möglich (und ich hoffe das wirklich aufrichtig), dass Ihre Tochter nicht unter Fajfr leiden muss. Auch er hat Lieblinge, welche er nicht mit seinen Aggressionen belästigt. Die braucht er auch um sich ab und zu von denen und deren Eltern reinwaschen zu lassen. In diesem Sinn machen Sie alles richtig, Evelin. Sie stellen sich auf die Seite Fajfr und schützen so Ihre Tochter vor ihm. Wenn man schon im Strudel mit drin ist, kann ich das sogar nachvollziehen. Aber daraus das Leid der Betroffenen zu negieren finde ich nicht in Ordnung.

Re: Neue Vorwürfe gegen Fajfr

Verfasst: Di 20. Aug 2019, 10:30
von Neutral
Ich beobachte jetzt seit dem Erscheinen des Ersten Artikels die Reaktionen.
Was mich stört ist die Vorverurteilung eines Trainers auf Grund seiner Vergangenheit. Jeder hat in unserem Rechtsstaat das Recht, nach Verbüßung der Strafe neu anzufangen.

Jeder der mal selbst Leistungssport betrieben hat, weiß dass Disziplin und Fleiß wichtiger sind als Talent und gerade in einer Sportart, die sehr jung schon ein hohes Trainingspensum erfordert am Eis und auch Off Ice.
Allein das ist schon ein Grund, dass Eltern sehr behutsam darauf achten müssen, ob das Kind/Jugendlicher nicht überfordert ist. Der Sport ist zudem sehr teuer und die Trainer sind von den Eltern abhängig. Die Förderung der Verbände ein Tropfen auf den heissen Stein.

Ob die Vorwürfe von Isaak Droysen stimmen, wissen wir alle nicht. Der Weg zuerst an die Presse zu gehen erscheint mir jedoch zumindest sehr fragwürdig. Zuerst wäre eine Anzeige bei der Polizei oder eine Klage gegen den Trainer der normale Weg gewesen.
Dass dann auch die Presse Recherchen anstellt ok.
Lasst die Polizei bzw die Staatsanwaltschaft ihre Arbeit machen ich hoffe sehr, dass die Wahrheit ans Licht kommt.

Re: Neue Vorwürfe gegen Fajfr

Verfasst: Di 20. Aug 2019, 18:44
von Katrin
Ein gerade im Internet erschienener neuer Artikel der Main-Post nennt einen Zeugen, der es tatsächlich miterlebt hat, wie Droyzen angeschrieen wurde von Fajfr .

Re: Neue Vorwürfe gegen Fajfr

Verfasst: Do 22. Aug 2019, 11:40
von Leila
Ich denke, so lange Menschen, die Missstände anprangern, mit so vielen Vorwürfen und Zweifeln umgehen müssen (wie in diesem Fall Isaak Droysen), wird sich nichts verändern. Ich kann gut verstehen, dass ein junger Mensch, der in einer sehr sensiblen Entwicklungsphase mit solchen Verhaltensweisen umgehen mußte, Zeit braucht, um darüber zu sprechen. Zudem offenbart Droysen in einem Artikel der TAZ vom 20.8.2019 noch andere nachvollziehbare Gründe. Offenbar haben sich ja auch Trainingskollegen gemeldet, die seine Aussagen stützen. Und natürlich gibt es auch andere, die so etwas nicht erleben mußten (zum Glück). Es wird sicher auch eine große schweigende Mehrheit geben, die Angst hat, den Mund auf zu machen, weil sie den Sport noch betreiben möchte und Nachteile befürchtet. Und wenn man das DEU Statement zum Fall Fajfr/ Droysen liest, dann dürfte diese Angst nicht ungerechtfertigt sein. Hier steckt doch das eigentliche Problem, es gibt keine Kontrolle - freiberufliche, zum Teil beim Verein oder oder der DEU angestellte Trainer, die keinen Vorgesetzten haben, der seine Arbeit begleitet und in die richtigen Bahnen lenkt. Niemand fühlt sich zuständig und so macht es jeder, wie er denkt, einige (und auch das zeigt der TAZ Artikel mit dem Verweis auf einen Fall in Berlin) bräuchten die Kontrolle durch einen Vorgesetzten offenbar ganz dringend.