Der Blick über den Tellerrand

Katrin
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Der Blick über den Tellerrand

Beitrag von Katrin » Do 28. Dez 2017, 18:49

nach Japan

Warum sind die Japaner so erfolgreich ?
Der Artikel beschreibt den Werdegang des Eiskunstlaufs in Japan detalliert.
Da der Artikel in Englisch ist, verzichte ich auf Zitate.

Die Suche nach Talenten mit Hilfe von Camps etablierte 1992 Noriko Shirota ( damals Vizepräsidention der JSF = Japan Skating Federation, Rücktritt 2006 wegen eines internen JSF-Skandals, heute Verbindungs-Frau zu Yuzuru Hanyu) zunächst im Hinblick auf die Spiele 1998 in Nagano: Die besten Talente werden ausgewählt und weitergebildet, zu nationalen und internationalen Wettbewerben geschickt. Das Projekt besteht heute noch. Unter anderem treffen die talentierten Kinder in diesen camps mittlerweile auch auf ihre stars wie Yuzuru Hanyu - das soll sie anstacheln.
Man erinnert sich: Der Rohdiamant Yuzuru Hanyu wurde auch auf Vermittlung der JSF nach Kanada zu Orser in den Toronto Cricket Club geschickt, um den Feinschliff zu erhalten, das war ab April 2012.

Was mir immer auffällt, leider steht dazu nichts in dem Artikel: Die gute Grundtechnik aller Japaner. Wo und wie werden die Trainer geschult ?

Katrin
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Re: Der Blick über den Tellerrand - Touren - Eislaufen auf dem Baikalsee

Beitrag von Katrin » Fr 23. Mär 2018, 10:24

Wer kommt mit auf den Baikalsee ? Das wär mal eine Urlaubsidee!
Wäre selbst interessiert dran, bin aber eher der Typ der leicht friert, müsste mir super dicke Ausrüstung anschaffen und neue Touren-Schlittschuhe, wo auch dickere Socken reinpassen, denn in den engen Eiskunstlaufschuhe würden meine Zehen sofort erfrieren. Oder eben solche Unterschnall-Kufen mir zulegen, wie sie im Artikel zu sehen sind.
Meine Eiskunstlaufschuhe kommen aber trotzdem mit. Keine Angst braucht man haben, das Eis ist 1 Meter dick, nur muss man halt auf die Risse und weisse Stellen im Eis aufpassen, also ein wenig Eislauf-Erfahrung wäre gut. Stöcke mit Spitzen hat man auch, um sich voranzuschieben, also wer beim Ski-Langlauf gut skaten kann, hat hier auch keine Probleme. Wer fängt schon mal an, mit mir Russisch zu lernen ?
Hier ein bbc- Video.

Katrin
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Re: Der Blick über den Tellerrand -Neuer Geschwindigkeitsweltrekord auf Schlittschuhen

Beitrag von Katrin » Do 29. Mär 2018, 16:12

Der zweimalige Olympiasieger Kjeld Nuis (Gold 1000m und 1500m) hat in Lulea, Schweden, auf Natureis auf einer geraden Strecke ohne Kurven hinter einem Auto mit Windschutz eine Geschwindigkeit von 93km/h erreicht, das ist neuer Weltrekord, Video des NL-Fernsehens veröffentlich gestern, 28.3..
Hier ein Kurzbericht von T-online auf deutsch.

Dieses Projekt mit dem sponsor Red Bull diente für die TU Eindhoven dazu herauszufinden, wie man noch schneller werden kann. Ohne Windschutz wäre eine Geschwindigkeit von nur ca 60km/h zu erreichen.
Kjeld bedankt sich bei der Stadt Lulea, den Bürgern und dem Bürgermeister für das super warme Willkommen und die Unterstützung. Die Eisbahn hätte nicht besser sein können, da es Natureis sei, müsse man mit den Rissen drin leben.
Auch habe er einen Schutzanzug angehabt, ein Sturz bei einer solchen Geschwindigkeit kann heftige Folgen haben.

Ein Kommentar zu diesem youtube Video von Sjaak de Winter: "Ich bin mal über 50km/h schnell gewesen( nur ein paar Sekunden), Mann, Mann , Mann, fast in die Hose gemacht, ich dachte, wenn ich nun falle, bin ich tot."

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Re: Der Blick über den Tellerrand

Beitrag von KvdPF » Fr 1. Jun 2018, 22:44

Es sind beides Sportarten, das ist für mich die einzige Gemeinsamkeit.
Djokovich und Nadal haben beide um die 100 Mio. alleine an Preisgeldern verdient, ich sehe da keinen wirtschaftlichen Druck.
Wenn sie die French Open verpassen, steigen sie eben in Wimbledon wieder ein oder zu einem anderen Zeitpunkt - es finden ja rund um die Uhr Turniere statt. Wenn ein Eiskunstläufer die nationalen Meisterschaften verpasst, ist das Jahr schon fast gelaufen, da er oftmals nicht mehr nominiert wird.

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Re: Der Blick über den Tellerrand

Beitrag von KvdPF » Sa 2. Jun 2018, 17:50

Im Eiskunstlauf geht der Peak immer weiter nach unten, hier ist eine 15 jährige das Maß aller Dinge (von der 13 jährigen, die technisch am weitesten ist, will ich gar nicht reden)während beim Tennis Roger Federer mit seinen knapp 37 Jahren die Nr.1 ist und die Maßstäbe nach oben setzt. Die Leute haben hier auch mehr Ruhe zu reifen, wer gibt schon etwas auf einen 18 Jährigen Läufer, der noch keinen 3A springt.

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Re: Der Blick über den Tellerrand Aljona wird Mama

Beitrag von Tarancalime » Mi 24. Apr 2019, 08:57

https://www.instagram.com/p/BwoOixXBmbf ... hare_sheet

Bei Aljona und Liam ist Nachwuchs unterwegs :-)

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Der Blick über den Tellerrand - Caster Semenya

Beitrag von Katrin » Mi 1. Mai 2019, 18:04

Irgendwas passt mir nicht an diesem Urteil des CAS, der BBC Bericht.

Man hat genau die Strecken, die Semenya laufen kann, mit diesem Testosteron- Bann belegt = 400m bis zur Meile, also auch die 1500 m. Alle anderen Strecken nicht. Sie müsste 6 Monate vor Wettkampfbeginn Testosteron-senkende Mittel nehmen; sie sagt das will sie nicht.

Möchte wissen, warum nicht alle anderen Strecken auch mit diesem Bann belegt werden - oder sogar der gesamte Frauen - Wettkampfsport ? Ist es nicht so, dass Frauen mit etwas mehr Testosteron durchsetzungsfähiger sind, vielleicht kompromissloser sich selbst gegenüber und mutiger als andere Frauen ? Würde das nicht im gesamten Sport Auswirkungen haben ?
Wieviel Testosteron eine Frau im Mutterleib abbekommen hat zeigt sich am Verhältnis Zeige zu Ringfinger.

Das ist ein Urteil nur gegen sie und genau ihre Strecken, die sie läuft.
Wenn, dann müsste man ALLE Wettkampf - betreibenden Frauen testen auf "zuviel" Testosteron, denn mehr Muskeln und mehr Willenskraft sind entscheidende Faktoren beim Erlernen und Ausüben des Sports.

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Re: Der Blick über den Tellerrand - Caster Semenya

Beitrag von KvdPF » Mi 1. Mai 2019, 18:19

Katrin hat geschrieben:
Mi 1. Mai 2019, 18:04
Irgendwas passt mir nicht an diesem Urteil des CAS, der BBC Bericht.

Man hat genau die Strecken, die Semenya laufen kann, mit diesem Testosteron- Bann belegt = 400m bis zur Meile, also auch die 1500 m. Alle anderen Strecken nicht. Sie müsste 6 Monate vor Wettkampfbeginn Testosteron-senkende Mittel nehmen; sie sagt das will sie nicht.

Möchte wissen, warum nicht alle anderen Strecken auch mit diesem Bann belegt werden - oder sogar der gesamte Frauen - Wettkampfsport ? Ist es nicht so, dass Frauen mit etwas mehr Testosteron durchsetzungsfähiger sind, vielleicht kompromissloser sich selbst gegenüber und mutiger als andere Frauen ? Würde das nicht im gesamten Sport Auswirkungen haben ?
Wieviel Testosteron eine Frau im Mutterleib abbekommen hat zeigt sich am Verhältnis Zeige zu Ringfinger.

Das ist ein Urteil nur gegen sie und genau ihre Strecken, die sie läuft.
Wenn, dann müsste man ALLE Wettkampf - betreibenden Frauen testen auf "zuviel" Testosteron, denn mehr Muskeln und mehr Willenskraft sind entscheidende Faktoren beim Erlernen und Ausüben des Sports.

In Tests, die die IAAF in einer Studie durchführen ließ, führt der erhöhte Testosteronanteil in diesen genannten Laufdisziplinen zu einem signifikanten Leistungsvorteil. Dies wurde auch im Hammerwurf und Stabhochsprung nachgewiesen, hier gilt die Regelung aber bislang nicht.

Katrin
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Re: Der Blick über den Tellerrand

Beitrag von Katrin » Mi 1. Mai 2019, 21:09

@KvdPF: Danke für die Info !

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Re: Der Blick über den Tellerrand

Beitrag von KvdPF » Do 2. Mai 2019, 18:09

Mir tut es sehr leid für Caster Semenya.
Jeder, der auch in irgendeiner Art und Weise von der "Norm" abweicht, kann sich vorstellen, dass sie es in ihrem bisherigen Leben nie leicht gehabt hat. Ohne, dass sie dabei etwas falsch gemacht hat. Im Sport und speziell in der Leichtathletik hat sie endlich eine Bestätigung gefunden. Wer weiß, wie sie gebaut ist, wird erkennen, dass sie nicht auf die 5000m wechseln kann. Wenn man dort Erfolg haben will, muss man so konfiguriert sein wie z.B. Konstanze Klosterhalfen.

Muskulöse Eiskunstläuferinnen sind ja eher selten. Mir fallen da auch nur Bonaly und Meitè ein.
Ich fand es immer stark, wenn Bonaly ihre Kür mit einem 2A aus dem Stand begann.
Ansonsten sind Muskeln bei der heutigen Sprung- und Lauftechnik kein Vorteil mehr.

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