Eiskunstlauftechniken - erklärt

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Tarancalime
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Re: Eiskunstlauftechniken - erklärt

Beitrag von Tarancalime » Mo 29. Okt 2018, 11:39

Katrin hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 08:20
Hihi, stimmt, würde eher sagen, die Kanten knarzen.

Mohawk, Auswärtsdreier, Rittbergerschritt als Grundlagen für Sprünge hast Du noch nicht gemacht ? An Deiner Stelle würd ich die halt langsam probieren bis Du auf volle Fahrt gehen kannst.
Doch klar, das übe ich schon alles...nur, es ist weder stabil noch verlässlich und sicher nicht so, als ob ich da eben sicher abspringen könnte. Der Auswärtsdreier ist der einzige, der halbwegs funktioniert, aber allerdings hab ich den erst begriffen, als mir ein Eistanztrainer immer wieder geduldig vormachte und demonstrierte, dass Oberkörper ruhig halten und vordrehen sich nicht widersprechen, wenn ich dabei gleichzeitig in und aus dem Knie während des Richtungswechsels gehe......:-)

Deswegen gehe ich ja bewusst "zurück zu den Wurzeln" und übe auf rückwärts einwärts und auswärts Kantenwechsel auf einem Bein auf der Acht.......

Katrin
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Re: Eiskunstlauftechniken - erklärt

Beitrag von Katrin » Mo 29. Okt 2018, 16:24

Tarancalime hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 11:39


..Der Auswärtsdreier ist der einzige, der halbwegs funktioniert, aber allerdings hab ich den erst begriffen, als mir ein Eistanztrainer immer wieder geduldig vormachte und demonstrierte, dass Oberkörper ruhig halten und vordrehen sich nicht widersprechen, wenn ich dabei gleichzeitig in und aus dem Knie während des Richtungswechsels gehe......:-)
....
Das mit dem Auswärtsdreier ist für mich kriminell, für die Sprünge drehe ich nicht vor mit den Schultern. So halbwegs scheine ich es aber richtig zu machen, sonst hätt ich heute nicht 2 S und 2 T üben können mit einigermassem sicheren Absprunggefühl.

Am besten komme ich zurecht beim Walzerschritt (Auswärtsdreier links und in rückwärts umsetzen auf rechts), wenn ich nicht an Innen oder Aussenkante denke, sondern einfach daran, dass ich in der Mitte bleiben will. Als ich vor zwei Jahren einem meiner damaligen Trainer mal sagte: "Ich kann den Walzerschritt nicht mehr", sagte er nur: "Warum ? Du hast den doch mal gekonnt ?" Und hat mich stehenlassen.
Nee, ich hatte den nie richtig gekonnt, weil ich nicht an Bögen, sondern nur an Striche dachte, 180 Grad um die Ecke hüpfte auf rückwärts und immer die rechte Schulter nach der Drehung auf rückwärts beim Umsetzen aufs rechte Bein viel zu weit links war.
Ich weiss dass dersselbe Trainer mir vor 5 Jahren mal zum Walzerschritt auf meine Frage, ob die Schultern sich zurückdrehen nach dem Aufsetzen auf rechts: "Ne, die Schultern bewegen sich gar nicht". Weiter nichts, ich hab das nie richtig gekonnt.

Schön, dass Du so einen geduldigen Eistanztrainer hast, ich würde gern mal vorbeikommen.

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Tarancalime
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Re: Eiskunstlauftechniken - erklärt

Beitrag von Tarancalime » Di 30. Okt 2018, 18:04

Katrin hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 16:24
Tarancalime hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 11:39


..Der Auswärtsdreier ist der einzige, der halbwegs funktioniert, aber allerdings hab ich den erst begriffen, als mir ein Eistanztrainer immer wieder geduldig vormachte und demonstrierte, dass Oberkörper ruhig halten und vordrehen sich nicht widersprechen, wenn ich dabei gleichzeitig in und aus dem Knie während des Richtungswechsels gehe......:-)
....
Das mit dem Auswärtsdreier ist für mich kriminell, für die Sprünge drehe ich nicht vor mit den Schultern. So halbwegs scheine ich es aber richtig zu machen, sonst hätt ich heute nicht 2 S und 2 T üben können mit einigermassem sicheren Absprunggefühl.

Am besten komme ich zurecht beim Walzerschritt (Auswärtsdreier links und in rückwärts umsetzen auf rechts), wenn ich nicht an Innen oder Aussenkante denke, sondern einfach daran, dass ich in der Mitte bleiben will. Als ich vor zwei Jahren einem meiner damaligen Trainer mal sagte: "Ich kann den Walzerschritt nicht mehr", sagte er nur: "Warum ? Du hast den doch mal gekonnt ?" Und hat mich stehenlassen.
Nee, ich hatte den nie richtig gekonnt, weil ich nicht an Bögen, sondern nur an Striche dachte, 180 Grad um die Ecke hüpfte auf rückwärts und immer die rechte Schulter nach der Drehung auf rückwärts beim Umsetzen aufs rechte Bein viel zu weit links war.
Ich weiss dass dersselbe Trainer mir vor 5 Jahren mal zum Walzerschritt auf meine Frage, ob die Schultern sich zurückdrehen nach dem Aufsetzen auf rechts: "Ne, die Schultern bewegen sich gar nicht". Weiter nichts, ich hab das nie richtig gekonnt.

Schön, dass Du so einen geduldigen Eistanztrainer hast, ich würde gern mal vorbeikommen.
Ja, der hat es auch als Erwachsener von einer guten Trainerin gelernt....ist in Krefeld Trainer.

https://www.nfb.ca/film/introduction_ar ... e_skating/

Da ist ein Video von Barbara Ann Scott, das zeigt wie aus den Pflichtfiguren Sprünge und Pirouetten entstehen....

Ich habe heute gemerkt, das Auswärtsdreier besser gehen, wenn ich vorher Schlangenbogen auf rückwärts gemacht habe.....Geht schon besser heute, aber noch nicht perfekt.

Hoffentlich schlägt sich das auch bald auf meine Einwärtsdreier nieder......

Damit es beim Üben nicht zu öde wird, hab ich den Buena Vista Social Club aufgelegt....heute hatte ich das Eis zum Schluss ein paar Minuten alleine, da die Anderen früher Schluss machten.

Katrin
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Re: Eiskunstlauftechniken - erklärt

Beitrag von Katrin » Di 30. Okt 2018, 22:12

Interessantes Video, danke !
Dass es auch Aussenkanten-Schleifen gibt wusste ich nicht.

Wenn Du die Rechts-Auswärtspirouette kannst, das ist der Einwärtsdreier.

Katrin
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Re: Eiskunstlauftechniken - Eislaufstiefel

Beitrag von Katrin » Mo 19. Nov 2018, 09:30

Vorweg: Auf keinen Fall ist das gegen die Firma edea, was nun folgt ! Ich benutze selbst edea fly seit drei Jahren und bin hin und weg von ihrer Passform und ihrem Halt, meine Druckstellen sind weg, und das beste Beispiel für ihren Halt: Ich kann in den Schuhen gehen, auch wenn die Schnürsenkel vollkommen offen sind.

Hanyu skatet mit edea piano, extra dick gepolstert, nehmen den Landedruck bei quads besser weg vom Körper des skaters.

Im Zusammenhang mit Hanyu's Verletzungen am Fuss 2016 ( Lisfranc, linker Fuss wegen quad toeloop Absprung ), 2017 (Sturz practise 4 Lutz, rechter Fuss) und 2018 (vorgestern Sturz 4 Lo, rechter Fuss) frage ich mich, ob Hanyu seinem fragilen Körper zuviel zumutet, wenn er Vierfache springt.
Oder: Ob seine Füsse nicht ausreichend geschützt sind in den edea piano. Weil: Alle drei Verletzungen sind am Fuss und der steckt im Schuh. Dieser edea piano ist so dick gepolstert, dass man ihn kaum zuschnüren kann, habs selbst ausprobiert, darin steckt man wie in einem Skischuh so unbeweglich, gepolstert und brutal fest, der Fuss fühlt sich an wie eingegipst. Eigentlich dürfte da am Fuss bei einem Sturz nichts passieren, höchstens ab dem Knöchel aufwärts.

Wie geschieht das, dass man in edea piano sich den Fuss verdrehen kann ?
Man müsste Erhebungen machen bei anderen skatern, die edea piano benutzen und vierfach springen...öhem ich spring leider nur doppelt.
Benutzt Hanyu custom made edea Schuhe - also extra für seinen schmalen Fuss hergestellte und nur für ihn produzierte Schuhe ? Ich hoffe es.
Wenn nicht, sollte edea schnell mal daran denken.

Nachtrag: Selbst wenn Hanyu nun mit "edea pianissimo edition Hanyu" unterwegs wäre: Seine Füsse hätten vielleicht weniger Verletzungen, aber seine Bänder vom Knöchel aufwärts und seine Knie...denn der Druck einer fehlerhaften Landung muss irgendwo hin abgeleitet werden.

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Eiskunstlauftechniken - Axel: Das ist er.

Beitrag von Katrin » Do 27. Dez 2018, 00:17

Katrin hat geschrieben:
Fr 12. Okt 2018, 18:38
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Meine neue Visualisierung seit gestern: Den ganzen Mist - sorry das rechte Bein :? samt linker Seite - nach links wegfliegen lassen wenn man abgehoben hat, dran vorbeispringen in gerader Linie und dann erst drehen. Voll rum war dieser Axel und genauso schnell rein wie raus in der Landung. Man muss schon ordentlich rausspringen. Hoffentlich hats jeder gesehen :1grin:
Bei diesem Axel bleib ich, nichts ist schöner als fliegen.
Das war mein post vom 12.10.2018. Gut dass ich damals ein Fragezeichen an die Überschrift "Ist er das endlich ?" gesetzt hatte. Diese Überschrift heute ist ohne Fragezeichen.

Habe meine Linksauswärtskante verändert - der Axel hat sich auch geändert:

Nichts mehr von wegen "alles links liegen lassen", ich bleibe in meiner Mitte. Auch der Kopf, der Blick bleibt geradeaus und geht eben nicht mehr nach links oben dort an den Kreis.
Habe diesen neuen Axel "Fliegenfängeraxel" getauft: Weil meine Arme samt dem rechten Bein geradeausschwingen auf einen Punkt zu - den halte ich fest und drehe. Die linke Seite geht nicht mehr vorzeitig hoch, der Axel ist nie zu kurz gedreht wie die alte Form, da liess ich mich nur aus der Anfangsdrehung herumtragen. Es reicht allerdings nicht, irgendwie sein rechtes Bein zum Landen auszufahren, denn man muss aktiv einspringen in die Drehung ( rechtes zum linken Knie bringen).

Und dieses aktive Einspringen = aktives Zusammenziehen konnte ich beim vorherigen Axel nicht, und das habe ich gesucht.
War ein schönes Weihnachtsgeschenk.

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