Grand-Prix-Serie 2019/2020

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Jenni
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Re: Grand-Prix-Serie 2019/2020

Beitrag von Jenni » So 20. Okt 2019, 17:13

Katrin hat geschrieben:
So 20. Okt 2019, 14:14
(kann man den planned program content von skate America noch irgendwo finden ?).
Ja hier:
http://cloud.isu.org/index.php/s/y15iKE ... tPress.pdf

MI's FAN
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Re: Grand-Prix-Serie 2019/2020

Beitrag von MI's FAN » So 20. Okt 2019, 19:58

Ich stimme Jenni zu 100% zu. Bradie Tennel mit 71 PCS :roll:

Caren A.

Re: Grand-Prix-Serie 2019/2020

Beitrag von Caren A. » Di 22. Okt 2019, 22:51

Guten Abend,
wenn ich Bradie Tenell jetzt in der neuen Saison ansehe, dann versucht sie sich von Themen Interpretation zu verabschieden. Ihre Kür in Las Vegas sollte mehr künstlerisch rüberkommen. Kostüm und Musik sehr Klassisch in meinen Augen. Wenn man ihre Bewegungen sieht, sehr schnelles Lauftempo das wirkt nach alter Schule sozusagen, ich dachte an Maria Butyrskaja in den 2000er Jahren. Mir gefällt besonders an Bradie ihre Verbesserung der Landungen in den Sprüngen, sie zeigt was sie momentan drauf hat. Sie muss auch , weil die 4 Fach Damen warten auf Ihre Chance, dann hat sie es im Feld der Amerikanischen Mannschaft mit noch mehr Druck zu kämpfen. Ja natürlich zählt auch der Heimvorteil, da bin ich Realist

Noch ein paar Gedanken zu Jason Brown, er wird immer stabiler, klar der 4S wäre der Punkte Sammler sozusagen in den TES , aber er läuft souverän seine Kür, viele kleine Details in der Interpretation.
Ich hoffe, er verbessert sich , dann hat er vielleicht eine Chance, es wird schwer. Aber so einen künstlerischen Läufer braucht die Eislauf Elite der Herren. Ich bin vielleicht altmodisch, aber die Jagd auf die Quads ist manchmal nur noch ein Laufen von Sprung zu Sprung, nicht mein Ding.
Mal sehen, wie die Saison weiter geht?

Katrin
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Re: Grand-Prix-Serie 2019/2020 -skate Canada - Herren

Beitrag von Katrin » Do 24. Okt 2019, 16:53

Wie immer mein von mir intensiv begleiteter Wettbewerb bei skate Canada: Die Herren.
Geplanter Inhalt von Kurzprogramm und Kür aller Herren.
Nur Yee und Fentz ohne quad.
Warum hat Fentz nicht den Mut, den 4 T bei einem anderen Trainer zu lernen ? Fentz hatte den 4 T doch schon mal im Programm, zwar nicht immer gestanden, aber immerhin. Der 4 T Ist von der Rotation genau wie der 3 A 3, 5 mal rum. Kommt Fentz nicht hoch genug raus ? Geht er zu schnell in die Drehung ?
Yee hat wie Fentz auch einen schönen 3 A, aber genau wie er auch keinen 4 T. Hm.

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Jenni
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Re: Grand-Prix-Serie 2019/2020

Beitrag von Jenni » Do 24. Okt 2019, 17:19

Ich finde in dem Feld ist Paul Fentz damit ganz gut beraten. Es sind nur 12 Läufer, es ist keine Quali für die Kür notwendig. Und mit dieser Strategie konnte er sich immerhin den 6ten Platz letzte Mal in CoR sichern. Das wäre auch ein gutes Ergebnis hier und liegt schon im machbaren. Ich erinnere mich nämlich auch daran, dass er den 4T auch oft abgewertet bekommen hat und das hilft dann irgendwie auch nicht, zumindest im KP eine gute Idee ihn wegzulassen. Der 4T war bei ihm ja noch nie sehr sicher...
Manchmal ist das vlt auch einfach die Angst vor einem Element, dass es nicht klappt. Im Training sieht das vlt anders aus. Außerdem darf man ja nicht vergessen, er ist mit 27 Jahren schon relativ alt und kann da seine Technik wahrscheinlich auch nicht mehr so leicht anpassen. Und da denke ich kommt auch wieder zum Tragen, dass er ziemlich allein gelassen ist, da trainiert ja keiner, der auch Vierfach springt, in Berlin. Generell hat er ja auch innerdeutsch eher keine Konkurrenz derzeit...warum also sich mit etwas abkämpfen, Verletzung riskieren? Und nach einem verpatzten Vierfachen leidet ja auch die Konditionen und Konzentration im Programm darunter. Bei der WM kommt er natürlich mit dieser Strategie nicht weit, hier wenn viele Vierfachversuche missglücken und das werden sie, dann können sauber gestandene Dreifache den Unterschied machen. Bis auf Yuzu ist das ganze Herrenergebnis nämlich ziemlich offen, denn da ist keiner wirklich stabil.
Ich meine ja nicht, dass er damit auf dem Podium landen kann, wie Jason Brown mit nur Dreifachen, aber zumindest gilt hier dasselbe wie mit Jason letzte Woche, ein Programm ohne grobe Patzer schaut sich besser.

Und ehrlich gesagt, lieber sie lassen es, als dass ich ein Sturzfest nach dem anderen sehe. Denn da gibt es diese Woche viele Kandidaten, die gerne mal Totalausfälle haben wie Nam Ngyuen, Sadowsky, Nadeau, Brendan Kerry, Keiji Tanaka etc oder welche wie Vasilijews und Pulkinen, die vlt einen Vierfachen probieren, aber die Landequote eher gegen 0 geht.

Ich hab gerade gesehen, dass Pulkinen selbst im KP jetzt einen 4T geplant hat...puh...ich mag ihn gern, aber den Sturz sehe ich jetzt schon...
Dasselbe gilt für Vasilijews mit seinem 4T in der Kür, der Sturz ist schon einkalkuliert...

Das Ergebnis der Herren ist auf jeden Fall sehr offen, bis auf das Yuzuru Hanyu definitiv gewinnt.

Ansonsten ist diesmal das Damenfeld interessant und vom Ergebnis her sogar das interessantere Feld:

Rika Kihira vs Trusova?
Kann Medvedeva was entgegensetzen gegen Trusova und Kihira?
Kann Young You mit ihrem 3A Kihira, Medvedeva und Trusova gefärden?
Schafft Bradie Tennel den Sprung aufs Treppchen und somit in das GPF?
Kann Daleman wieder einen Anschluss an frühere Leistungen finden?

Katrin
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Re: Grand-Prix-Serie 2019/2020

Beitrag von Katrin » Do 24. Okt 2019, 19:07

@Jenni - Fentz: Kein 4 T: Das ist für mich Rückschritt, was er macht.

Dagegen Yuzuru, sein SP run through geradeeben in der practise (der von Ted Barton kommentierte practise stream ist in Deutschland nur über VPN zu empfangen ): Das ist ein neues Niveau, so sicher habe ich Yuzuru noch seltenst gesehen.

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Re: Grand-Prix-Serie 2019/2020

Beitrag von Jenni » Do 24. Okt 2019, 19:48

Katrin hat geschrieben:
Do 24. Okt 2019, 19:07
@Jenni - Fentz: Kein 4 T: Das ist für mich Rückschritt, was er macht.
Ich sehe es nicht so. Was bringt das, wenn man es im Moment nicht kann? Nur das damit man wie Vasilijews und Brown immer auf dem Hintern landet einen in das Programm zu machen, weil man zeigt was man trainiert? Ja sowas gehört ins Training, wenn man nicht eine 80% Chance hat das Ding auch im Wettbewerb zu stehen.
Selbst die guten Läufer nehmen hier und da mal einen Sprung der gerade nicht will raus, Shoma mit 4Lo, Yuzu mit 4Lz oder 4Lo auch schon mal, Nathan mit 4Lz...Trusova mit 4S...da gibt es viele Beispiele. Die haben natürlich ein großes Arsenal an anderen Vierfachen.
Strategisch ist diese Variante ohne 4T klüger, denn ein Programm mit Sturz wird auch wenig PCS bekommen, wenn Paul alles andere sicher stehen kann, dann hat er damit nur gewonnen. Es gibt einige Programme mit versemmelten 4T von ihm, wo danach auch die 3fachen Mist waren oder die Kondition einfach unten war.
Ich finde es ist kein Rückschritt seine Strategie der bestmöglichen Punkteoption anzupassen und realistisch Dinge wegzulassen.

Also ich habe mir mal die Protokolle von Paul angeguckt, meist hat er den 4T gar nicht gemacht, aber da wo habe ich mal die letzten Jahre aufgelistet:
WM 2019 SP - 4T<< (hat das Finale auch deshalb nicht erreicht, der 4T hat 2,1 Punkte gebracht)
EM 2019 FS - 4T<<
WM 2018 FS - 4T<
WM 2018 SP - 4T+3T
EM 2018 FS - 4T<
SC 2017 FS - 4T<
SC 2017 SP - 4T<
EM 2017 SP - 4T (rum aber Sturz)
EM 2017 FS - 4T+2T und 4T (beide negative GOEs)

Ergo was sagt mir das, von den Wettkämpfen in dem er den 4T riskiert hat, hat er 1mal positive Punkte damit erhalten...lohnt sich irgendwie nicht so sehr meiner Meinung nach...

Gadzi

Re: Grand-Prix-Serie 2019/2020

Beitrag von Gadzi » Do 24. Okt 2019, 19:58

Katrin hat geschrieben:
Do 24. Okt 2019, 19:07
@Jenni - Fentz: Kein 4 T: Das ist für mich Rückschritt, was er macht.

Dagegen Yuzuru, sein SP run through geradeeben in der practise (der von Ted Barton kommentierte practise stream ist in Deutschland nur über VPN zu empfangen ): Das ist ein neues Niveau, so sicher habe ich Yuzuru noch seltenst gesehen.
ich verstehe die Diskussion um Fentz nicht. Schsut doch seine Ergebnise letzte Woche beim Zwinger Pokal 2019Ergebnise
:wtf:

Karl-Heinz Krebs
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Re: Grand-Prix-Serie 2019/2020

Beitrag von Karl-Heinz Krebs » Do 24. Okt 2019, 20:12

Ich meine mich zu erinnern, dass er in der Vorsaison gleich zu Beginn den Toeloop erfolglos probiert hat. Danach tauchte der Sprung zwar immer wieder im geplanten Programm, aber nie auf dem Eis auf. Erst zur EM hatte er ihn wieder im Programm. Den Sprung im Training zu stehen ist das eine, ihn im Wettkampf zu zeigen, das andere. Dazu gehört auch eine gewisse Wettkampfhärte, Warum den Sprung denn nicht im GP zeigen und den Kampfrichtern beweisen, dass er sich weiterentwickeln will. Genau das hat er nämlich als Argument genannt, warum er den 4T bei der EM zeigte. da hat er für diese Saison auch den 4S in Aussicht gestellt.

Das Interview

Danke an Gadzi für den Hinweis zum Zwingerpokal. Das Kür-Protokoll spricht für sich

Gasti

Re: Grand-Prix-Serie 2019/2020

Beitrag von Gasti » Do 24. Okt 2019, 20:57

Karl-Heinz Krebs hat geschrieben:
Do 24. Okt 2019, 20:12
Ich meine mich zu erinnern, dass er in der Vorsaison gleich zu Beginn den Toeloop erfolglos probiert hat. Danach tauchte der Sprung zwar immer wieder im geplanten Programm, aber nie auf dem Eis auf. Erst zur EM hatte er ihn wieder im Programm. Den Sprung im Training zu stehen ist das eine, ihn im Wettkampf zu zeigen, das andere. Dazu gehört auch eine gewisse Wettkampfhärte, Warum den Sprung denn nicht im GP zeigen und den Kampfrichtern beweisen, dass er sich weiterentwickeln will. Genau das hat er nämlich als Argument genannt, warum er den 4T bei der EM zeigte. da hat er für diese Saison auch den 4S in Aussicht gestellt.

Das Interview

Danke an Gadzi für den Hinweis zum Zwingerpokal. Das Kür-Protokoll spricht für sich
Es ist der erste internationale Wettkampf in dieser Saison, ich verstehe diese Diskussionen nicht. Und zu sagen der Zwingerpokal spricht für sich. 🤨 Ich glaube Motivation aufzubringen, wenn man allein läuft und nur 5 Preisrichter da sind ist sehr schwer. War für mich auch schwer, obwohl ich Konkurrenten beim Zwingerpokal hatte.

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