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ISU European Championships 2016: Fernandez an der Spitze – dann wird es spannend

Javier Fernandez
Javier Fernandez
Foto: K.H. Krebs

Der Herrenwettbewerb innerhalb der ISU European Championships 2016 nimmt den erwarteten Lauf. Der Titelverteidiger Javier Fernandez läuft in einer eigenen Liga. Mindestens fünf Läufer strecken die Hand in Richtung Silber und Bronze aus. Erfreulicherweise boten beide deutsche Läufer gute Programme und stellten neue Bestleistungen auf. Auch Stephane Walker und Mario-Rafael Ionian erreichten das Finale der besten 24 Läufer.

Mit einem starken Kurzprogramm setzte sich der spanische Titelverteidiger an die Spitze des Feldes. Mit dem Toeloop, in Kombination mit dem dreifachen und dem Salchow bot Fernandez zwei Vierfache und katapultierte sich mit 102.54 Punkten zum ersten Mal in den dreistelligen Bereich. Seiner Performance war niemand gewachsen. Der Russe Maxim Kovtun hätte in seine Nähe kommen können. Er zeigte eine Kombination aus vierfachem Salchow und dem dreifachen Toeloop, sowie den vierfachen Toeloop, stürzte dann aber beim dreifachen Axel. Er erhielt 88.09 Punkte. Michal Brezina stürzte beim vierfachen Salchow, brachte aber den Rest seines Programms sauber auf das Eis. Der Tscheche ist mit 84.30 Punkten Dritter.

Auf den Plätzen vier und fünf folgen zwei Läufer aus Israel. Alexei Bychenko zeigte ein ansprechendes und fehlerfreies Programm mit dem vierfachen Toeloop als Höhepunkt. Er ist mit 84.09 Punkten Vierter. Ein sehr dynamisches Programm führte Daniel Samohin vor. Mit einer Kombination aus vierfachem und dreifachem Toeloop, sowie dem vierfachen Salchow zeigte er die gleichen Sprünge wie Fernandez, stürzte dann aber beim dreifachen Axel. Er bekam als Fünfter 82.73 Punkte.
Dagegen verzichtete Ivan Righini (ITA) auf vierfache Sprünge, blieb dafür aber fehlerlos. Mit 82.23 Zählern ist er Sechster.

Die beiden Teilnehme der DEU belegen die Plätze 15 und 16. Das mag sich nicht nach viel anhören, doch beide konnten sich deutlich steigern. Der deutsche Meister Franz Streubel stürzte beim dreifachen Axel, konnte aber seine Bestleistung um rund 1.7 Punkte steigern. Der Vizemeister Paul Fentz blieb fehlerlos und verbesserte sich auf 67.97 Punkte. Eine Steigerung um rund fünf Zähler.

Für den Schweizer Stephane Walker lief der Wettkampf dagegen gar nicht gut. Er stürzte beim dreifachen Axel, der zudem unterrotiert war, und nach der Kombination aus dreifachen Flip und dreifachem Toeloop. Hier wurde der Toeloop auf einen doppelten abgewertet. Mit 57.23 erreichte er aber als 22. das Finale. Ein nur doppelt gesprungener Axel hätte hingegen dem Österreicher Mario-Rafael Ionian fast die Finalteilnahme gekostet. Obwohl er seine Bestleistung um sieben Punkte steigern konnte, rutschte er mit 54.10 als 24. und letzter Läufer in das Finale.

Ergebnis des Kurzprogramms

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Freitag, 03. August

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Die Schwestern Lisa und Sophie stehen von Kindheit an auf dem Eis. Mutter Andrea begleitet die Mädchen mit an Selbstaufgabe grenzender Fürsorge zu den zahlreichen Trainingsstunden. Das Training ist hart und fordert das Äußerste von den beiden jungen Mädchen. Immer wieder kommen sie physisch und psychisch an ihre Grenzen.
Lisa, die ältere der Schwestern, versucht mit aller Kraft den Erwartungen, die sie an sich selbst stellt und die von außen auf sie einwirken, gerecht zu werden. Ihrer jüngeren Schwester hingegen gelingt alles mit Leichtigkeit. Gesegnet mit viel Talent, kann sie die auf ihr liegenden Hoffnungen und Träume offensichtlich erfüllen. Dies verstärkt Lisas pubertäre Selbstzweifel – die Gefühle der Schwester gegenüber schwanken zwischen Bewunderung und Neid. Mutter Andrea ist um Ausgleich zwischen ihren Töchtern bemüht. Mühsam und nicht immer von Erfolg gekrönt sind ihre Versuche, das fragile Gleichgewicht innerhalb dieser Mutter-Töchter-Beziehung zu erhalten.
Als die „Deutschen Meisterschaften für Nachwuchs, Jugend und Junioren“ anstehen, an denen beide Mädchen teilnehmen, spitzt sich die Situation zu.
Vor dem Hintergrund des Mikrokosmos Eiskunstlauf vermittelt „Eismädchen“ Einblicke in eine innige, zugleich aber auch von Druck und Konkurrenz geprägte Dreiecksbeziehung.

Samstag, 01. September

17.00 Uhr LS THE ICE
mit Shoma Uno, Nathan Chen, Boyang Jin, Dmitri Aliev, Sergei Voronov, Takahito Mura, Nobunari Oda, Kazuki Tomono, Alina Zagitova, Satoko Miyahara, Gabrielle Daleman, Kaori Sakamoto, Mai Mihara, Mirai Nagasu, Mariah Bell, Marin Honda, Gabriella Papadakis/Guillaume Cizeron, Vanessa James/Morgan Cipres, Miyu Honda, Sara Honda, Mako Yamashita

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