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World Junior Figure Skating Championships 2016: Russische Doppelführung bei den Junioren

Dmitri Aliev
Dmitri Aliev
Foto: K.H.Krebs

Keine Überraschungen gab es im Kurzprogramm der Junioren bei den World Junior Figure Skating Championships. An der Spitze liegen die erwarteten Favoriten. Für die Läufer aus dem deutschsprachigen Raum gab es unterschiedliche Ergebnisse.

Dmitri Aliev (RUS) absolvierte sein Programm aus dreifachem Axel, dreifachem Flip und einer Kombination aus dreifachem Lutz und dreifachem Toeloop fehlerfrei und führt mit 80.74 Punkten. Sein Landsmann Alexander Samarin absolvierte die gleichen Sprünge und liegt mit 80.31 Punkte nur knapp hinter ihm auf dem zweiten Platz. Der Lette Deniss Vasiljevs zeigte ebenfalls die gleichen Einzelsprünge, bei seiner Kombination fehlte aber dem Toeloop eine Umdrehung. Das ergab 78.78 Punkte und den dritten Platz. Vierter ist Vincent Zhou aus den USA, der ebenfalls die Sprünge zeigte, die schon bei den Führenden zu sehen waren. Er erhielt aber deutlich geringere Komponenten und insgesamt 77.31 Punkte. Der Franzose Kevin Aymoz wollte sich bei den Sprüngen ebenfalls nicht von den anderen unterscheiden. Allerdings landete er beim Flip auf der falschen Kante und bekam als Fünfter 75.53 Punkte. Platz sechs ging schließlich an den Japaner Tomoki Hiwatashi mit 74.97 Punkten. Auch er zeigte die gleichen Sprünge, bekam aber die niedrigsten Komponenten.

Nicola Todeschini aus der Schweiz erzielte mit 59.59 Punkten eine neue Saisonbestleistung und qualifizierte sich als 18. locker für das Finale. Dagegen war diese Junioren-WM für Luc Maierhofer (AUT) noch eine Nummer zu groß. Die neue Saisonbestleistung von 50.27 Punkte reichte nur zu Platz 30. Für Catalin Dimitrescu (GER) war die WM zu Ende, bevor sie begann. Eine Verletzung ließ einen Start nicht zu.

Ergebnis des Kurzprogramms

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Die nächsten TV-Übertragungen und Livestreams (LS)

Freitag, 03. August

00.15 Uhr SWR 3 – Eismädchen
Die Schwestern Lisa und Sophie stehen von Kindheit an auf dem Eis. Mutter Andrea begleitet die Mädchen mit an Selbstaufgabe grenzender Fürsorge zu den zahlreichen Trainingsstunden. Das Training ist hart und fordert das Äußerste von den beiden jungen Mädchen. Immer wieder kommen sie physisch und psychisch an ihre Grenzen.
Lisa, die ältere der Schwestern, versucht mit aller Kraft den Erwartungen, die sie an sich selbst stellt und die von außen auf sie einwirken, gerecht zu werden. Ihrer jüngeren Schwester hingegen gelingt alles mit Leichtigkeit. Gesegnet mit viel Talent, kann sie die auf ihr liegenden Hoffnungen und Träume offensichtlich erfüllen. Dies verstärkt Lisas pubertäre Selbstzweifel – die Gefühle der Schwester gegenüber schwanken zwischen Bewunderung und Neid. Mutter Andrea ist um Ausgleich zwischen ihren Töchtern bemüht. Mühsam und nicht immer von Erfolg gekrönt sind ihre Versuche, das fragile Gleichgewicht innerhalb dieser Mutter-Töchter-Beziehung zu erhalten.
Als die „Deutschen Meisterschaften für Nachwuchs, Jugend und Junioren“ anstehen, an denen beide Mädchen teilnehmen, spitzt sich die Situation zu.
Vor dem Hintergrund des Mikrokosmos Eiskunstlauf vermittelt „Eismädchen“ Einblicke in eine innige, zugleich aber auch von Druck und Konkurrenz geprägte Dreiecksbeziehung.

Samstag, 01. September

17.00 Uhr LS THE ICE
mit Shoma Uno, Nathan Chen, Boyang Jin, Dmitri Aliev, Sergei Voronov, Takahito Mura, Nobunari Oda, Kazuki Tomono, Alina Zagitova, Satoko Miyahara, Gabrielle Daleman, Kaori Sakamoto, Mai Mihara, Mirai Nagasu, Mariah Bell, Marin Honda, Gabriella Papadakis/Guillaume Cizeron, Vanessa James/Morgan Cipres, Miyu Honda, Sara Honda, Mako Yamashita

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