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Russische Meisterschaft 2017: Stolbova / Klimov holen ihren dritten Titel

Ksenia Stolbova / Fedor Klimov haben bei der russischen Meisterschaft ihren dritten Titel errungen. Die zweifachen Vizeweltmeister zogen mit der besten Kür noch an den Führenden nach dem Kurzprogramm vorbei. Sie bekamen 142.65 Punkte, hatten aber einige Probleme. So musste Stolbova sowohl beim dreifachen Wurfsalchow als auch beim dreifachen Wurflutz mit der Hand auf das Eis. Außerdem zeigten sie den dreifachen Twist, eine Kombination aus dreifachem und doppelten Toeloop und den Doppelaxel. Insgesamt ergaben das 220.12 Punkte.

Rang zwei geht an die Grand Prix Sieger Evgenia Tarasova / Vladimir Morozov. Hier machte Morozov zu viele Fehler. Zunächst konnte er den vierfachen Twist nur unsauber fangen, dann wurde in der Kombination dreifacher Toeloop mit zwei doppelten Toeloop sein letzter Sprung abgewertet und dann sprang er den Salchow nur doppelt. Das reichte in der Kür nur zu 139.15 Punkten und insgesamt zu 219.19. Natalia Zabiiako / Alexander Enbert belegten mit 201.91 Punkten den dritten Rang. Ihr einziger, aber gravierender Fehler, war der Sturz von Zabiaako beim dreifachen Toeloop. Das ergab in der Kür 129.06 Punkte. Rang vier geht an Kristina Astakhova / Alexander Rogonov (128.06 / 198.78). Ein Ausfallschritt von Astakhanova beim dreifachen Rittberger und ein nur doppelt gesprungener Salchow von ihr zu Beginn der Kombination kosteten viele Punkte.
Mit 191.42 Punkten landeten Yuko Kavaguti / Alexander Smirnov auf dem fünften Rang. Nach mehreren Fehlern von Kavaguti bei den Sprüngen gab es in der Kür nur 123.90 Punkte.

Ergebnis der Kür
Gesamtergebnis

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7 Kommentare

      • Stimmt. Ksenia ist die „Lady Macbeth“ des Paarlaufs. Und inzwischen hat sie, so finde ich, auch ihren Eis-Partner Fedor damit angesteckt und beide wirken auch im Ausdruck immer mehr wie aus einem Guss. Für mich sind sie da auch stärker als Volossoshar/Trankow. Deren Dracula-Kür hätten sie bestimmt auch mit einem Hauch Grusel inszenieren können.

  1. Stolbova/Klimov: „Ein kleines Kunstwerk auf Kufen der „Lady Macbeth des Paarlaufs“.

    Sturm/Orkan und Regen lassen nach an der so beschaulichen Nordseeküste; die lang vermissten, ja entbehrten Sonnenstrahlen wagen sich zaghaft hervor, mahnen mich zur Eile, wecken in mir den Wunsch …, also fasse ich mich kurz.

    Über das Zustandekommen eines Kunstwerks auf Kufen im Paarlauf, das wäre ein vortreffliches Thema um z.B. Marika Kilius oder Ingo Steuer mal zu befragen. Über die kurzzeitige Illusion/Wahrnehmung eines solchen ließe sich lang und unergründlich diskutieren. Und Geschmack ist ja zum Glück/Unglück ziemlich unterschiedlich. Manche Zuschauer mögen ja in Verzückung geraten, auf andere wirkt es eher ermüdend wie eine Schlaftablette.

    Ohne der „Lady Macbeth des Paarlaufs“ zu nahe-treten zu wollen, auf mich wirkt sie eher wie eine Figur aus dem Wachsfigurenkabinett, was mimische und körperrhytmische Gestaltungskraft- und möglichkeiten angeht. Irgendwie klinisch-steril, da gibt es kein Entflammen/Aufreizen/Kampf zwischen den Geschlechtern, keine Dramatik der Herzen, keine interaktives Spiel mit dem Publikum, sondern gelegentlich aufgesetzt wirkende Posen, gespreizte Finger, sich ergriffen Schlagen vors Gesicht/Ballen einer Faust usw. zu einer relativ eintönigen Musik, eher untermalenden Klangteppichen zu mitunter abgespult-wirkenden sportlich-technisch hochwertigen Einzelelementen.

    Sportlich-technisch fehlt es zudem, was verständlich ist, nach langer Verletzungspause, doch mitunter an Schwung/Präzision/Sicherheit in den Wurfelementen usw. International bewertet kaum 65.00 Punkte, durch fast 78.00 Punkte dazu in den Programmkomponenten durch die Preisrichter, nach Verbandsvorgabe?, zum dritten Titel gehievt.

    Die Theater-Persönlichkeit der Lady Macbeth ist vielschichtig, nicht nur von krankhaft übersteigertem-zerfressendem Ehrgeiz geprägt.

    Nicht nur Topläufer/-innen sind interessante Persönlichkeiten auf dem Eis, sondern vor allem ihr sichtbares Verhalten in der sogenannten kiss-and-cry-Zone, zudem nach gravierenden Fehler eines Partners. Aufschlussreich; was die hochgelobte Ksenia Stolbova und Partner angeht, ist die Kür der Europameisterschaft 2015.

    Und der atemberaubende Kürvortag von Yuko Kavaguti/Alexander Smirnov ,Europameisterschaft 2015, sogar mit kleinen sportlich-technischen Mängeln, die sogar die Dramatik/Intensität dieses unvergleichlichen Erlebnisses noch verstärkten, kommt für mich viel eher einem unvergesslichen Kunstwerk auf Kufen nahe.

    Liegt es an meinen zu offenen Worten, nach kurzen Aufheiterungen, folgen Regengüsse und stürmischen Böen. Weihnachten kann jetzt schon abgehakt werden, als ohnehin halber Franzose ist Weihnachten nach dem ersten Feiertag beendet, – und die Vorfreude auf den Jahreswechsel darf nun schon im Vordergrund stehen.

    In diesem Sinne allen Schwung und Lebensfreude für 2017!

    • Ich finde es ziemlich ungehörig, indirekt zu unterstellen, es hätte eine Vorgabe gegeben, Stolbova / Klimov zu Meistern zumachen. Tarsova / Morozov liefen nach ihnen und hatten es selbst in der Hand. Leider machten sie drei dicke Fehler. Ohne diese hätten sie haushoch gewonnen. Komponenten hin oder her.

    • Da ich selbst nur reiner Zuschauer bin – ich kann auch nur Schlittschuhlaufen und nicht Kunstlaufen- konnte ich nur beschreiben, wie der Vortrag und ihr Ausdruck auf mich wirkt. Mich erinnert das an modernes Tanztheater aufs Eis gebracht und es gefällt mir. Trotzdem finde ich Deine andere Sichtweise auch interessant und werde mir die Videoszenen, die Du ansprachst, auch mal ansehen. Noch viel Spaß an der Nordsee!

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Die ehemalige Eiskunstläuferin Trixi Schuba holte bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo Österreichs einzige Goldmedaille. Im Gespräch mit Barbara Stöckl blickt sie auch auf die Spiele in Südkorea zurück. Außerdem erklärt die 66-Jährige, die nach ihrer Karriere mit den Shows „Ice Follies“ und „Holiday on Ice“ sechs Jahre lang durch Europa, Nord- und Südamerika tourte, warum und wie sie heute junge Künstlerinnen und Künstler fördert.

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