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ISU Four Continents Championships 2017: Die Herren

Das Beste haben sich die Veranstalter bis zum Schluss aufgehoben, die Herren. Bis auf den Weltmeister Javier Fernandez ist alles was Rang und Namen hat bei den ISU Four Continents Championships 2017 am Start. Einen eindeutigen Favoriten gibt es nicht, aber eine ganze Reihe von Herren, die nach dem Titel greifen wollen. Allen voran Yuzuru Hanyu (JAP) der, mit Ausnahme der Weltmeisterschaften, dominierende Läufer der vergangenen Jahre und der Weltrekordhalter. Er bekommt diesmal aber viel Konkurrenz. Allen voran Nathan Chen (USA) der bei den nationalen Meisterschaften als Erster fünf Vierfache in der Kür zeigte. Das gleiche hat auch der Chinese Boyang Jin für die Four Continents angekündigt. Da will sich auch Shoma Uno (JAP) nicht lumpen lassen und in der Kür, zusätzlich zu seinem ohnehin schwierigen Programm, den vierfachen Rittberger zeigen. Etwas verloren steht da Patrick Chan (CAN) daneben, der weiterhin auf seinen Laufsstil und nicht auf Höchstschwierigkeiten setzt. Er kann wohl nur gewinnen, wenn die anderen patzen.

Patrick Chan (26) aus Kanada gewann in dieser Saison den Skate Canada und den Cup of China und war Dritter im GP-Finale. Der Sohn chinesischer Eltern bestritt zwei Junior-GP, von denen er einen gewann. Im folgenden Finale belegte er den fünften Platz. Dreimal nahm er an der Junioren-WM teil und wurde 2007 Vizeweltmeister. Bei den Herren nahm er an 19 GP-Wettbewerben teil, von denen er zwölf gewann. Er stand achtmal im Finale und holte sich zweimal den ersten Platz. Siebenmal war er bei Weltmeisterschaften dabei, wo er sich drei Titel holte. An den Four Continents nahm er dreimal teil und gewann jedesmal. Seine Trainerin ist Marina Zueva. die mit ihm in Michigan übt. Sein Kurzprogramm choreografierte Pasquale Camerlengo zu den Beatles Songs „Dear Prudence“ und „Blackbird“. Die Musik zu seiner Kür heißt „The Journey“ und stammt aus der Feder von Paarlauf-Weltmeister Eric Radford. Die Kür gestaltete David Wilson. Er ist der Olympiazweite von 2014, wo er auch Silber im Teamwettbewerb gewann.

Yuzuru Hanyu (22) aus Japan war Zweiter des Skate Canada und gewann die NHK-Trophy und das Grand-Prix-Finale. Er ist der erste Japaner der Olympiagold gewann. Er ist der erste Läufer der die magische Grenze von 300 Punkten überbot und hält derzeit alle drei Weltrekorde. Beim ISU CS Autumn Classic International 2016 zeigte er als erster Läufer der Welt einen vierfachen Rittberger in einem ISU-Wettkampf.  Schon als Junior sorgte er für Aufsehen. Er startete dreimal im Junior-GP und gewann zweimal. Bei seiner einzigen Finalteilnahme war er siegreich und holte sich 2010 auch den Titel eines Junioren – Weltmeisters. Vierzehnmal ging er als Senior in der GP-Serie an den Start und wurde viermal Erster und sechsmal Zweiter. Bei sechs Finalteilnahmen gewann er viermal. Im Finale 2016 stellte er drei neue Weltrekorde auf. Bei fünf WM-Teilnahmen gewann er einmal, wurde zweimal Zweiter und einmal Dritter. Er ist der Olympiasieger 2014. Zweimal war er Zweiter der Four-Continents. Seine Trainer sind Brian Orser und Tracy Wilson. Er trainiert in der Nebensaison 14 und in der Hauptsaison 12 Stunden in der Woche in Toronto. Jeffrey Buttle choreografierte sein Kurzprogramm zu „Let’s Go Crazy“ von Prince. Die Kür erdachte Shae-Lynn Bourne und verwandte folgende Musik: „View of Silence“ aus „Pretender“ von Joe Hisaishi und „Asian Dream Song“ aus „Piano Stories II – The Wind of Life“, ebenfalls von Joe Hisaishi.

Der Japaner Shoma Uno (19) gewann den Skate America und war Zweiter des Rostelecom-Cups. Im Grand-Prix-Finale belegte er den dritten Platz. Er bestritt acht Junior-GP und gewann einen Wettbewerb. Damals erreichte er auch das Finale, welches er gewann. Viermal war er bei der Junioren-WM dabei und gewann bei der letzten Teilnahme den Titel. Viermal startete er im Senior-GP und wurde zweimal Erster und zweimal Zweiter. Bei seinen beiden Finalteilnahmen war er jeweils Dritter. Bei den Four-Continents wurde er Vierter und Fünfter, bei der WM Siebter. Uno war der erste Läufer, der in einem ISU-Wettbewerb den vierfachen Flip zeigte. Seine Trainer sind Machiko Yamada und Mihoko Higuchi. Er trainiert 30 Stunden in der Woche in Nagoya. Für die Choreografien sorgt Mihoko Higuchi. Er läuft im Kurzprogramm zur „Fantasy für Violine und Orchester“ von Nigel Hess und in der Kür zu „Buenos Aires Hora Cero“ und zu „Barada para un loco“ beide von Astor Piazzolla.

Nathan Chen (17) aus den USA, war Vierter der Trophée de France und Zweiter der NHK-Trophy. Es waren seine beiden ersten Grand-Prix-Starts. Im Finale belegte er den zweiten Platz. Der junge Mann bestreitet seine ersten Saison bei den Senioren und konnte dort gleich den ersten Wettbewerb, die Finlandia-Trophy, für sich entscheiden. Dort besiegte er unter anderem den mehrfachen Weltmeister Patrick Chan (CAN). Chen nahm an sechs Junior-GP teil und war fünfmal Erster und einmal Zweiter. Bei seinen beiden Finalteilnahmen belegte er die Plätze eins und drei. Zweimal nahm er an der Junioren-WM teil und wurde Dritter und Vierter. Sein Trainer sind Rafael Arutunian und Marina Zueva. Er trainiert in der Nebensaison 30 und in der Hauptsaison 23 Stunden in Kalifornien. Sein Kurzprogramm läuft er zu „Le Corsaire“ von Adolphe Adam, Léo Delibes, choreografiert von Marina Zueva, die Kür zu „Polovtsian Dances“ aus „Prince Igor“ von Alexander Borodin, choreografiert von Nadia Kanaeva.

Boyang Jin (19) aus China begann die Grand-Prix-Saison mit Rang fünf beim Skate America, den ein zweiter Platz beim Cup of China nicht ausbügeln konnte. Hier musste er sich Chan nur knapp geschlagen geben. Schon als Junior hatte er auf sich aufmerksam gemacht. Fünf seiner sechs Junior-GP konnte er gewinnen. Bei seinen drei Finals stand er einmal auf dem obersten Treppchen, bei seinen drei WM-Teilnahmen war er einmal Zweiter. Viermal startete er bisher im Grand-Prix-der Senioren und wurde dreimal Zweiter. In seinem bisher einzigen Finale wurde er 2015 Fünfter. Er wurde 2016 Zweiter der Four Continents und WM-Dritter. Er zeigte als erster Läufer eine Kombination aus vierfachem Lutz und dreifachem Toeloop, die derzeit am höchsten bewertete Kombination. Sein Trainer ist Zhaoxiao Xu. Er trainiert 17 Stunden in der Woche in Harbin. Im Kurzprogramm läuft er zu Musik aus Spiderman, in der Kür zu „Avenue“. Für die Choreografien sorgte Lori Nichol.

Das Kurzprogramm beginnt am Donnerstag um 9.48 Uhr. Der Wettbewerb wird im Eurosportplayer von Beginn an und auf Eurosport 2 ab 11 Uhr live übertragen. Darüber hinaus wird es auch wieder Livestreams geben. Die Kür beginnt am Sonntag um 03.00 Uhr und wird wahrscheinlich wieder im Eurosportplayer zu sehen sein. Eurosport 2 zeigt ab 09 Uhr Ausschnitte. Es wird Livestreams geben.

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4 Kommentare

  1. Es könnte sein, dass Nathan Chen morgen schon als 18 jähriger angekündigt wird im stream…sofern die koreanische Alters – Angabe verwendet wird. Koreaner und auch oft Chinesen rechnen die Schwangerschaft mit zur Lebenszeit. Kein Witz.

  2. Das Kurzprogramm der Herren des 4CC ist ab 9.45 als ISU stream im Eurosport Player angekündigt. Eurosport 2 und auch der player sind kostenpflichtig.

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Sonntag, 22.04.

11.10 Uhr LS Rooster Cup

Dienstag, 24.04.

00:15 Uhr ZDF – Stella – Skinny Love – Film Stella ist zwölf Jahre alt und in den Eiskunstlauf-Trainer ihrer älteren Schwester Katja (15) verliebt. Mit deren Unterstützung will sie eine Choreografie für die Weihnachts-Eislaufshow einstudieren. Doch Katja ist nicht zuverlässig ansprechbar für sie, denn sie hat eine Essstörung, die zunächst nur Stella registriert. Stella weiß nicht, wie sie damit umgehen soll, und es nervt sie, dass sie selbst und ihre Anliegen dadurch unter die Räder geraten: Immer dreht sich alles nur um Katja! Oder alle drehen sich nur um sich selbst? Eine schwierige Zeit beginnt, die die gesamte Familie vor große Herausforderungen stellt und in der Stella und ihre Familie sich neu definieren müssen.

Freitag, 11.05.

11.30 Uhr 3 Sat – Stöckl – mit Trixi Schuba
Die ehemalige Eiskunstläuferin Trixi Schuba holte bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo Österreichs einzige Goldmedaille. Im Gespräch mit Barbara Stöckl blickt sie auch auf die Spiele in Südkorea zurück. Außerdem erklärt die 66-Jährige, die nach ihrer Karriere mit den Shows „Ice Follies“ und „Holiday on Ice“ sechs Jahre lang durch Europa, Nord- und Südamerika tourte, warum und wie sie heute junge Künstlerinnen und Künstler fördert.

Freitag, 18.05.

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