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World Junior Figure Skating Championships 2017: Aliev führt nach dem Kurzprogramm

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Dmitri Aliev
Dmitri Aliev
Foto: K.H. Krebs

Der Junior-GP-Sieger Dmitri Aliev (RUS) führt nach dem Kurzprogramm der World Junior Figure Skating Championships knapp vor dem Koreaner Jun Hwan Cha und seinen Landsleuten Alexander Samarin und Alexander Petrov. Der Titelverteidiger Daniel Samohin (ISR) belegt lediglich den 16. Platz. Thomas Stoll (GER) rutschte auf Platz 23 gerade noch in das Finale, dass der Schweizer Nurullah Sahaka auf Platz 34 deutlich verpasst hat.

Alievs Vortrag war ohne Fehl und Tadel. Für sein Programm aus dreifachem Axel, dreifachem Rittberger und der Kombination aus dreifachem Lutz und dreifachem Toeloop bekam er 83.48 Punkte und verbesserte seine Bestleistung um mehr als zwei Zähler. Cha zeigte die gleichen Sprünge ebenfalls fehlerlos. Dafür gab es 82.34 Punkte, eine Steigerung um genau drei Zähler.

Auch alle anderen Läufer auf den Rängen drei bis neun boten den Zuschauern den dreifachen Axel, den dreifachen Rittberger und die Kombination aus dreifachem Lutz und Toeloop. Der Unterschied lag dann aber in der Ausführung. So bekam der drittplatzierte Alexander Samarin Abzüge für den Rittberger und erhielt 82.23 Punkte. Damit steigerte er sich um gut einen Zähler. Bei Alexander Petrov fehlte es an den GOE, er bekam nur viermal eine „3“. Das reichte für 81.29 Punkte. Er verbesserte sich um mehr als vier Punkte. Ähnlich sah es bei Vincent Zhou (USA) aus, der nur zweimal die „3“ erhielt und zudem von allen Spitzenläufern die geringsten Programmkomponenten erhielt. Er brachte es auf 78.87 Punkte. Kevin Aymoz (FRA) bekam 77.24 Punkte und konnte sich um gut eineinhalb Zähler steigern.

Titelverteidiger Daniel Samohin (ISR) bekam bei allen Sprüngen Abzüge. Da er nach einem Sturz ohne Kombination blieb reichte es nur für 67.00 Punkte und den 16. Rang. Thomas Stoll bekam Abzüge bei der Kombination (3Lz + 3T) und dem dreifachen Rittberger, den Axel zeigte er nur doppelt. Dafür gab es 57.10 Punkte, die für den 23. Platz und damit gerade noch für die Finalteilnahme reichten. Nurullah Sahaka (SUI) beendet den Wettbewerb nach einem Sturz und ohne Kombination mit 50.58 Punkten auf dem 34. Platz.

Ergebnis des Kurzprogramms

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Die nächsten TV-Übertragungen und Livestreams (LS)

Freitag, 03. August

00.15 Uhr SWR 3 – Eismädchen
Die Schwestern Lisa und Sophie stehen von Kindheit an auf dem Eis. Mutter Andrea begleitet die Mädchen mit an Selbstaufgabe grenzender Fürsorge zu den zahlreichen Trainingsstunden. Das Training ist hart und fordert das Äußerste von den beiden jungen Mädchen. Immer wieder kommen sie physisch und psychisch an ihre Grenzen.
Lisa, die ältere der Schwestern, versucht mit aller Kraft den Erwartungen, die sie an sich selbst stellt und die von außen auf sie einwirken, gerecht zu werden. Ihrer jüngeren Schwester hingegen gelingt alles mit Leichtigkeit. Gesegnet mit viel Talent, kann sie die auf ihr liegenden Hoffnungen und Träume offensichtlich erfüllen. Dies verstärkt Lisas pubertäre Selbstzweifel – die Gefühle der Schwester gegenüber schwanken zwischen Bewunderung und Neid. Mutter Andrea ist um Ausgleich zwischen ihren Töchtern bemüht. Mühsam und nicht immer von Erfolg gekrönt sind ihre Versuche, das fragile Gleichgewicht innerhalb dieser Mutter-Töchter-Beziehung zu erhalten.
Als die „Deutschen Meisterschaften für Nachwuchs, Jugend und Junioren“ anstehen, an denen beide Mädchen teilnehmen, spitzt sich die Situation zu.
Vor dem Hintergrund des Mikrokosmos Eiskunstlauf vermittelt „Eismädchen“ Einblicke in eine innige, zugleich aber auch von Druck und Konkurrenz geprägte Dreiecksbeziehung.

Samstag, 01. September

17.00 Uhr LS THE ICE
mit Shoma Uno, Nathan Chen, Boyang Jin, Dmitri Aliev, Sergei Voronov, Takahito Mura, Nobunari Oda, Kazuki Tomono, Alina Zagitova, Satoko Miyahara, Gabrielle Daleman, Kaori Sakamoto, Mai Mihara, Mirai Nagasu, Mariah Bell, Marin Honda, Gabriella Papadakis/Guillaume Cizeron, Vanessa James/Morgan Cipres, Miyu Honda, Sara Honda, Mako Yamashita

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