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World Figure Skating Championships 2017: Die Paare

[ratings]

 

Auch bei den Paaren gibt es einige Kandidaten für die Medaillenränge, anders als bei den Damen aber nicht die große Favoriten. Mit den Weltmeistern Meagan Duhamel / Eric Radford (CAN), den Vizeweltmeistern und Four Continents Siegern Wenjing Sui / Cong Han (CHN), den WM-Dritten und EM-Zweiten Aliona Savchenko / Bruno Massot, den Europameistern und Grand-Prix-Siegern Evgenia Tarasova / Vladimir Morozov (RUS) und deren Landsleuten Ksenis Stolbova / Fedor Klimov dürfte der Favoritenkreis genannt sein. Dahinter gibt es eine weitere Gruppe, die mit viel Glück in die Nähe der Medaillen kommen kann: Liubov Ilyushechkina / Dylan Moscovitch, Julianne Seguin / Charlie Bilodeau (beide CAN), Xiaoyu Yu / Hao Zhang (CHN), Vanessa James / Morgan Cipres (FRA), Natalia Zabiiako / Alexander Enbert (RUS) und Alexa Scimeca Knierim / Chris Knierim aus den USA. Es dürfte eine spannende Entscheidung werden, die erst gefallen ist, wenn das letzte Paar das Eis verlassen hat.

Eigentlich gehen die Weltmeister Meagan Duhamel (31) / Eric Radford (32) als Favoriten in den Wettbewerb, überzeugt von ihrem Sieg bin ich aber nicht. Dazu waren sie im bisherigen Saisonverlauf zu unbeständig. Allerdings: Auch ihre Vorsaison verlief nicht optimal, am Ende wurden sie aber souveräne Weltmeister. Im Vergleich zur Grand-Prix-Serie haben sie noch einmal zugelegt und springen den dreifachen Lutz nun in Kombination mit einem doppelten Toeloop. Obwohl einem die beiden schon lange vertraut sind, laufen sie erst seit 2010 zusammen, gehen also in ihre siebende gemeinsame Saison. Erwähnenswert ist sicher noch, das Duhamel im Jahr 2003 kanadische Vizemeisterin der Junioren im Einzel wurde. Gemeinsam mit ihrem damaligen Partner Ryan Arnold war sie später das erste Paar, das in einem ISU-Wettkampf den dreifachen Wurflutz zeigte. Die Liste der Erfolge von Duhamel / Radford ist lang. Sie bestritten dreizehn Grand-Prix-Wettbewerbe und gewannen die letzten sechs. Fünfmal standen sie im Finale und gewannen 2014. Sie starteten sechsmal bei der WM und gewannen die beiden letzten Titel. Bei den Four-Continents waren sie viermal dabei und gewannen 2013 und 2015. Eine Enttäuschung war sicher der siebende Platz bei den Olympischen Spielen 2014, immerhin bekamen sie hier aber noch Silber im Teamwettbewerb. Ihre Trainer sind Richard Gauthier, Bruno Marcotte und Sylvie Fullum. Für ihre Choreografien sorgt Julie Marcotte. Sie trainieren in der Nebensaison 50 und in der Hauptsaison 40 Stunden in der Woche in Montreal. Im Kurzprogramm laufen sie zu „Killer“ von Seal und in der Kür zu „No, je ne regrette rien“ gesungen von Patricia Kaas.

Die Chinesen Wenjing Sui (21) / Cong Han (24) haben eine lange Verletzungspause hinter sich. Sui musste am Bein operiert werden und dann vier Monate aussetzen. Bei den Four Continents haben sie nach der langen Verletzungspause ein ganz starkes Comeback gefeiert. In den vier Wochen seit ihrem Sieg haben sie sicherlich weiter an Stabilität gewonnen. Für die beiden Läufer ist es bereits die zehnte gemeinsame Saison. Sie konnten fünf ihrer sechs Junior GP gewinnen und waren bei beiden ihrer Finalteilnahmen erfolgreich. Sie sind dreifache Junioren-Weltmeister. Zehnmal nahmen sie bei den Senioren an Grand-Prix-Wettbewerben teil. Neben einem Sieg, gab es sechs zweite und zwei dritte Plätze. Bei ihren beiden Finalteilnahmen waren sie jeweils Dritte. Bei fünf Teilnahmen an den Four Continents gewannen sie viermal, bei fünf WM-Teilnahmen waren sie zweimal Zweite. Ihre Trainer sind Bin Yao, Hongbo Zhao, Bing Han und Jinlin Guan, Choreographin ist Lori Nichol. Sie laufen im Kurzprogramm nach dem „Blues for Klook“ von Eddy Louis und in der Kür zum wunderschönen „Bridge Over Troubled Water“ von Simon and Garfunkel.

Als Vizeeuropameister und Vorjahresdritte gehen Aliona Savchenko (33) / Bruno Massot (28) als das letzte Aushängeschild der DEU an den Start. Vielleicht ist es schon ihr letzter WM-Auftritt.  Sie gewannen in diesem Winter den Cup of Russia und die Trophée de France, verpassten dann aber das Finale und die DM wegen einer Verletzung von Savchenko. Beide laufen ihre zweite gemeinsame Saison. Savchenko war mit ihrem vorherigen Partner Robin Szolkowy fünfmal Weltmeisterin und gewann zweimal olympisches Bronze. Für Massot ist Savchenko bereits die dritte Partnerin. Ihre Trainer sind Alexander König und Jean-Francois Ballester. Sie trainieren in der Nebensaison 57 Stunden in der Woche in Oberstdorf, Toulon und Florida, in der Hauptsaison 39 Stunden in Oberstdorf. Sie laufen im Kurzprogramm zu „That Man“ von Caro Emerald und in der Kür zu „Lighthouse“ von Patrick Watson. Trotz ihres Sturzes beim dreifachen Wurfaxel und der damit verbundenen schweren Verletzung von Savchenko hatte Trainer König nach der EM angekündigt bei der WM diesen Sprung wieder zeigen zu wollen. Von seinem Gelingen dürfte Wohl und Wehe des Paares abhängen.

Evgenia Tarasova (22) / Vladimir Morozov (24) aus Russland erreichten in diesem Winter mehr als nur Achtungserfolge. Beide fanden erst 2012 zusammen und laufen jetzt in ihrer fünften gemeinsame Saison. Sie starteten dreimal im Junior-GP und wurden einmal Zweite und einmal Dritte. In ihrem einzigen Finale wurden sie Vierte. Bei ihrer zweiten Teilnahme an der Junior-WM wurden sie 2014 Zweite. Bei den Senioren absolvierten sie sechs Grand-Prix-Starts und wurden dreimal Zweite und zweimal Dritte. Ihr erstes Finale 2016 konnten sie gleich gewinnen. Nach zweimal Bronze bei den EM gab es in diesem Jahr dort zum ersten Mal Gold. Bei ihren beiden WM-Starts gab es die Ränge fünf und sechs. Ihre Trainer in Moskau sind Andrei Hekalo und Robin Szolkowy unter Leitung von Nina Mozer. Für ihre Choreografien sorgen Alexander Gazsi (SP) und Peter Tschernishev (FS). Sie laufen im Kurzprogramm nach „Glam“ von Dimie Cat und in der Kür nach „Music“ von John Miles. Nach dem sie bei der EM in der Kür ein Sicherheitsprogramm gelaufen sind, sollen die Schwierigkeiten bei der WM wieder im Programm sein. Der Twist wird also vierfach gezeigt und ihre Kombination in der zweiten Hälfte der Kür wird wieder aus drei Sprüngen bestehen.

Einige haben Ksenia Stolbova (24) / Fedor Klimov (26) aus Russland bereits abgeschrieben. Meines Erachtens viel zu früh. Der Start bei den russischen Meisterschaften war ihr erster seit dem Grand-Prix-Finale 2015. Die Pause wurde lediglich durch einen vierten Rang bei der WM 2016 unterbrochen. Zunächst fiel Klimov mit einer Schulterverletzung, später Stolbova mit einer Knochenhautentzündung aus. Dafür haben sie sich bei der EM eigentlich ordentlich präsentiert. In den acht Wochen seit der EM dürften sie weiter an Stabilität und Ausdruck gewonnen haben. Dazu wurde auch sportlich zugelegt. Aus ihrer Kombination 3-2-2 soll bei der WM 3-3-2 werden. Sie bestritten vier Junior-GP und gewannen zweimal. Bei ihren beiden Finalteilnahmen war ein zweiter Rang die beste Platzierung. Bei ihren beiden Teilnahmen an der Junioren-WM holten sie Silber und Bronze. Bei den Senioren gab es elf Grand-Prix-Starts, von denen sie drei gewannen. In ihren beiden Finals wurden sie Erste und Zweite. Sie sind die WM-Zweiten von 2014, die EM-Zweiten von 2014 und 2015, die Olympiazweiten von 2014 und Teamolympiasieger 2014. Ihre Trainer sind Nina Mozer und Vladislav Zhovnirski. Sie trainierten im Sommer 39 Stunden in der Woche in den USA, Italien und in Moskau. In der Hauptsaison, beträgt der Trainingsaufwand 31 Stunden in Moskau. Ihre Musik in diesem Winter: „Clair de Lune“ von Claude Debussy im Kurzprogramm und in der Kür „Apres la pluie“ (Vertige), „Pomeriggio“ und „Lied guitare“ alle von Rene Aubry.

Liubov Ilyshechkina (25) / Dylan Moscovitch (32) aus Kanada haben eine Entwicklung genommen, die ich ihnen nicht zugetraut hatte. Vor allem die zierliche Ilyshechkina war ein steter Unsicherheitsfaktor. Das ist sie immer noch, auch wenn sie inzwischen deutlich stabiler geworden ist. Dritte Plätze beim Skate Canada und beim Cup of China und den Four Continents, nein, dass war nicht unbedingt zu erwarten. Beide beenden jetzt ihre dritte gemeinsame Saison. Während die Russin vor ihrer Zeit mit Moscovitch kaum in Erscheinung getreten ist, bildete der Kanadier mit Kirsten Moore-Towers bereits ein Paar, das zur absoluten Weltspitze gehörte. Davon zeugen zwei vierte Plätze bei Weltmeisterschaften. Für Ilyshechkina und Moscovitch war die zu ende gehende Saison ihre bisher beste. Insgesamt bestritten sie bisher vier GP und waren zweimal Dritte. Dreimal starteten sie bei den Four Continents. Auch hier war ein dritter Platz das beste Ergebnis. Bei der WM waren sie bisher zweimal am Start und klopften 2016 als Siebende an die Tür zur Weltklasse. Sie trainieren mit Lee Barkell, Bryce Davison und Tracy Wilson in der Nebensaison 30 und in der Hauptsaison 27 Stunden in Toronto. Ihre Choreografen sind David Wilson, Marie-France Dubreuil und Sandra Bez. Sie laufen im Kurzprogramm zu „Tango Jalousie“ von Jacob Gade und in der Kür zu „When You Say You Love Me“ von Darren Hayes gesungen von Josh Groban.

Die Kanadier Julianne Seguin (19) / Charlie Bilodeau (23) waren Vizeweltmeister der Junioren 2015 und haben seit dem das Pech für sich gepachtet. Es vergehen kaum ein paar Monate, in denen sie nicht mit Verletzungen zu kämpfen haben. Zwischendurch zeigen sie aber immer wieder, dass sie zur Weltspitze gehören würden, wenn sie einmal eine Saison durchlaufen könnten. Sie haben in diesem Winter den Skate America für sich entschieden, enttäuschten dann aber als Fünfte des Rostelecom-Cups.. Viermal starteten sie im Junior-GP und wurden je zweimal Erste und Vierte. Bei ihrem einzigen Finale, 2014 in Barcelona, waren sie die Sieger. Ein Jahr später waren sie erneut in Barcelona dabei, diesmal bei den Senioren und wurden Vierte. Zuvor waren sie bei ihren beiden Grand-Prix-Teilnahmen jeweils Dritte. Sie sind die Vizeweltmeister der Junioren von 2015. Im gleichen Jahr waren sie Achte der Senioren-WM. Die vergangene Saison mussten sie zur Halbzeit wegen einer Verletzung von Seguin abbrechen. In dieser Saison verpassten sie verletzungsbedingt die kanadischen Titelkämpfe und die Four Continents. Beide laufen seit 2013 zusammen und gehen damit in die vierte Saison. Ihre Trainer sind Josee Picard und Marc-Andre Craig. Sie trainieren 27 Stunden in der Woche in Chambly. Für ihre Choreografien sorgen S. Bourne, S. Zukiwski, M. Dubrueil und D. Wilson. Im Kurzprogramm singt und spielt der Satchmo Louis Armstrong „Skokiaan“. In der Kür hören wir einen Soundtrack aus „Cinema Paradiso“ von Ennio Morricone, teilweise gesungen von Monica Mancini.

Noch kein Jahr bilden Xiaoyu Yu (21) / Hao Zhang (32) aus China ein Paar. Yu war mit Yang Jin zweimal infolge Junioren-Weltmeisterin. Zhang sammelte vor allem mit Dan Zhang, aber auch mit Cheng Peng etliche Medaillen bei internationalen Wettkämpfen. Sie überraschten in dieser Saison mit einem Sieg beim Cup of China und zweiten Plätzen beim Skate Canada und im Grand-Prix-Finale. Bei den Four Continents mussten sie mit dem undankbaren vierten Rang vorlieb nehmen. Ihr Trainer sind Hongbo Zhao, Bing Han und Jinlin Guan. Sie trainieren 28 Stunden in der Woche in Peking. Ihre Choreografien stammen von Lori Nichol und David Wilson. Im Kurzprogramm laufen sie nach „Eternal Flame“ und „Fearless“ von Brand X Music und in der Kür nach „Cavatina, Larghetto amoroso“ von Emil von Sauer.

Schritt für Schritt verbessern sich Vanessa James (29) / Morgan Cipres (25) aus Frankreich und holten vor wenigen Wochen bei der EM als dritte ihre erste Medaillen bei einem Championat. Zuvor waren sie bei fünf EM-Teilnahmen nie schlechter als Sechste. Beide bestreiten bereits ihre siebende gemeinsame Saison, fanden sich aber erst, als sie bereits im Seniorenalter waren. Sie bestritten bisher zehn Grand-Prix-Wettbewerbe und belegten 2015 den zweiten Platz bei der Trophée Bompard. Ein Finale haben sie bisher nicht erreicht. Sechsmal waren sie bei EM am Start mit dem bereits genannten dritten Platz 2017 als bestem Ergebnis. Bei fünf WM-Starts war ein achter Platz ihr bestes Ergebnis. Bei Olympia in Sochi belegten sie den zehnten Platz. Ihre Trainer sind John Zimmerman und Jeremy Barrett, mit denen sie 30 Stunden in der Woche in Coral Springs üben. Für ihre Programme sorgten John Kerr und Silvia Fontana. Im Kurzprogramm laufen sie nach „Earned It“ (aus dem Film „Fifty Shades of Grey“) von The Weekend und Maxime Rodriguez und in der Kür nach „Sound of Silence“ von Disturbed und Maxime Rodriguez.

Natalia Zabiiakova (22) / Alexander Enbert (27) aus Russland sind das jüngste der drei russischen Paare, jedenfalls, was die gemeinsame Laufzeit anbelangt. Ihre Formkurve zeigt steil nach oben. Beide haben eine bewegte Laufbahn hinter sich und laufen jeweils mit ihrem vierten Partner. Sie fanden sich im Frühjahr 2015 zusammen. Erst Anfang des Jahres hatte Zabiiakova einen Trainingsunfall, nach dem ihr Hörvermögen noch nicht vollständig wieder hergestellt ist. Sie absolvierten bisher drei Grand-Prix-Starts, die beste Platzierung gelang mit dem zweiten Rang von Moskau in diesem Winter. Er war die Grundlage dafür, dass sie gleich in ihrer ersten kompletten Grand-Prix-Serie in das Finale gelangten und dort Vierte wurden. Dreimal starteten sie in der Challenger Serie und wurden jeweils einmal Zweite, Dritte und Vierte. Bei der EM vor acht Wochen belegten sie einen sehr guten fünften Rang. Ihre Trainer sind Nina Mozer, Vladislav Zhovnirski und Robin Szolkowy. Sie trainieren in Moskau. Die Choreografie ihres Kurzprogramms stammt von I. Tchiniaev. Hier laufen sie zu „Snowstorm“ von Georgi Sviridov. In der Kür hören wir „Cry Me A River“ von Michael Buble. Die Kür wurde von Alexander Gazsi choreografiert.

Ihre Hochzeit hat ihnen privates Glück gebracht. Sportlich lief es seitdem aber gar nicht mehr. Bei den Four Continents feierten Alexa Scimeca-Knierim (25) / Chris Knierim (29) aus den USA ein durchwachsenes Comeback. Seit dem dürften sie sich aber auch weiter entwickelt haben. Während sie zu Hause schon lange eine feste Größe waren, brauchten sie einige Zeit, um auch international Erfolge feiern zu können. Das gelang ihnen eigentlich erst im Winter 15/16. Um so ärgerlicher die erneute Verletzungspause. Sie starteten siebenmal im Grand-Prix und waren jeweils einmal Zweite und Dritte. Beides in der Saison 15/16, wo sie auch das Finale erreichten. Hier wurden sie Siebende. Dreimal nahmen sie an einer WM teil, kamen aber über einen siebenden Platz nicht hinaus. Viermal nahmen sie bisher an den Four Continents teil. Hier waren sie im vergangenen Jahr Zweite. Sie trainieren 15 Stunden wöchentlich in Colorado Springs. Ihre Trainerin ist Dalilah Sappenfield, ihre Choreografin Cindy Stuart. Für ihre Musiken haben sie sich jeweils Soundtracks ausgesucht. Im Kurzprogramm ist das „Moulin Rouge“, in der Kür „Ghost“.

Die Österreicher Miriam Ziegler (22) / Severin Kiefer (26) mag ich sehr. Dennoch kann man den bisherigen Saisonverlauf nur als enttäuschend bezeichnen. Ihre Programme gehören zu den schwersten aller Paare. Zumindest theoretisch, denn auf das Eis haben sie die Schwierigkeiten noch nicht gebracht. Ist es wirklich klug, an den Programmen festzuhalten und Enttäuschung über Enttäuschung zu erleben? Ziegler / Kiefer laufen erst seit 2013 zusammen. Insgesamt sechsmal starteten sie bereits in Grand Prix Wettbewerben, dabei waren sie dreimal Sechste. Bei ihren bisher vier EM-Teilnahmen war ein achter Platz das beste Ergebnis. Dreimal waren sie auch bei einer WM dabei. Hier war der 18. Rang ihr bestes Resultat. Sie trainieren mit Knut Schubert und zwar 25 Stunden in der Nebensaison in Berlin und Tolun und 30 Stunden in der Hauptsaison in Berlin. Im Kurzprogramm laufen sie nach “Turn To Stone“ gesungen von Ingrid Michaelson und in der Kür nach einem Mika Medley. Ihr Choreograf ist Mark Pillay. Ziegler ist zweifache österreichische Meisterin im Einzel. Beide starten für die Eisunion Salzburg.

Minerva Fabienne Hase (17) / Nolan Seegert (24) sind das zweite deutsche Paar und haben die nahezu unlösbare Aufgabe den dritten Startplatz für Deutschland abzusichern. Beide bestreiten ihre dritte gemeinsame Saison. Fünfmal starteten sie bisher in der Challenger Series und waren in diesem Winter Dritte in Warschau. Bei der EM 2015 belegten sie den elften Platz, in diesem Jahr wurden sie Zwölfte. Ihr bisher größter Erfolg war der Gewinn der NRW-Trophy 2015. Den Erfolg wiederholten sie 2016. Ihre Trainer sind Romy Oesterreich und Rico Rex. Ihre Choreografen sind Mark Pillay und Paul Boll. Sie trainieren in der Nebensaison 17 und in der Hauptsaison 20 Stunden in der Woche in Berlin. Hases Heimatverein ist der BSV 92 Berlin, der von Seegert ist der SC Berlin. Im Kurzprogramm laufen sie nach „Torn“ und „High Strung“, in der Kür nach „Eleanor Rigby“ von The Beatles.

Ioulia Chtchetinina (21) / Noah Scherer (23) bestreiten ihre dritte Saison und haben sich im internen Schweizer Duell gegen Alexandra Herbrikova (23) / Nicolas Roulet (22) durchgesetzt.  Fünfmal nahmen sie an der Challenger Series teil und gewannen in diesem Jahr die Bavarian Open. Sie können bereits auf eine WM-Teilnahme verweisen und landeten im Vorjahr auf dem 18. Rang. Ihr Trainer ist Jean-Francois Ballester. Sie trainieren in der Nebensaison 25 Stunden in Toulon, Oberstdorf und Saignelegier, in der Hauptsaison 20 Stunden in La Chaux-de-Fonds und Oberstdorf. Das Paar startet für La Chaux-de-Fonds. Ihre Choreografien stammen von Rostislav Sinicyn. Sie laufen im Kurzprogramm zu „L’Usine“ von The Architect und in der Kür zu „My Immortal“ von Evanescence. Chtchetinina läuft für  La Chaux-de-Fonds, Scherer für den EC St. Jakob Basel. Nach Platz 17 bei der EM im Januar wäre das Erreichen des Finales ein Riesenerfolg.

Das Kurzprogramm beginnt am Mittwoch um 17.10 Uhr. Eurosport 1 zeigt erst in der Nacht zum Donnerstag um 00.20 Uhr Ausschnitte. Die Kür beginnt am Donnerstag um 17.55 Uhr. Hier überträgt Eurosport 1 ab 18.30 Uhr. Es wird Livestreams von beiden Wettbewerben geben.

Die WM im Forum

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Die nächsten TV-Übertragungen und Livestreams (LS)

Donnerstag, 27. September

11.30 Uhr LS Junior-GP Ostrava – Rhythm Dance
14.30 Uhr LS Junior-GP Ostrava – Kurzprogramm der Juniorinnen

14.30 Uhr LS ISU CS Nebelhorn Trophy 2018 – Kurzprogramm der Damen

17.30 Uhr LS ISU CS Nebelhorn Trophy 2018 – Rhythm Dance

19.50 Uhr LS Junior-GP Ostrava – Kurzprogramm der Paare

20.00 Uhr LS ISU CS Nebelhorn Trophy 2018 – Eröffnungszeremonie

20.15 Uhr LS ISU CS Nebelhorn Trophy 2018 – Kurzprogramm der Paare

Freitag, 28. September

11.00 Uhr LS Junior-GP Ostrava – Kurzprogramm der Junioren

14.00 Uhr LS ISU CS Nebelhorn Trophy 2018 – Kurzprogramm der Herren

14.40 Uhr LS Junior-GP Ostrava – Free Dance

16.05 Uhr LS ISU CS Nebelhorn Trophy 2018 – Kür der Damen

18.00 Uhr LS Junior-GP Ostrava – Kür der Paare

19.30 Uhr LS ISU CS Nebelhorn Trophy 2018 – Free Dance

Samstag, 29. September

11.00 Uhr LS Junior-GP Ostrava – Kür der Juniorinnen

14.00 Uhr LS ISU CS Nebelhorn Trophy 2018 – Kür der Herren

16.00 Uhr LS ISU CS Nebelhorn Trophy 2018 – Kür der Paare

17.00 Uhr LS Junior-GP Ostrava – Kür der Junioren

20.15 Uhr LS ISU CS Nebelhorn Trophy 2018 – Schaulaufen

Donnerstag, 04. Oktober

14.00 Uhr LS ISU JGP Ljubljana Cup 2018 – Kurzprogramm der Juniorinnen

19.30 Uhr LS ISU JGP Ljubljana Cup 2018 – Kurzprogramm der Junioren

Freitag, 05. Oktober

15.00 Uhr LS ISU JGP Ljubljana Cup 2018 – Rhythm Dance

17.55 Uhr LS ISU JGP Ljubljana Cup 2018 – Kür der Junioren

Samstag, 06. Oktober

12.10 Uhr LS ISU JGP Ljubljana Cup 2018 – Kür der Juniorinnen

18.30 Uhr LS ISU JGP Ljubljana Cup 2018 – Freedance

Donnerstag, 11. Oktober

12.30 Uhr LS ISU JGP Armenian Cup 2018 – Kurzprogramm der Juniorinnen

17.00 Uhr LS ISU JGP Armenian Cup 2018 – Kurzprogramm der Junioren

Freitag, 12. Oktober

13.00 Uhr LS ISU JGP Armenian Cup 2018 – Rhythm Dance

15.55 Uhr LS ISU JGP Armenian Cup 2018 – Kür der Juniorinnen

Samstag, 13. Oktober

10.00 Uhr LS ISU JGP Armenian Cup 2018 – Free Dance

13.10 Uhr LS ISU JGP Armenian Cup 2018 – Kür der Junioren

Samstag, 20. Oktober

18.45 Uhr SRF 1 – Samschtig-Jass – mit Sarah Meier

Sonntag, 21. Oktober

06.05 Uhr SRF 1 – Samschtig-Jass – mit Sarah Meier

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