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World Figure Skating Championships 2017: Der Eistanz

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Mit Tessa Virtue / Scott Moir (USA), die nach ihrem Comeback zu Beginn der Saison noch ungeschlagen sind, stehen die Favoriten im Eistanzwettbewerb der World Figure Skating Championships 2017 fest. Dahinter können sich viele Paare Medaillenchancen auszurechnen. Zu ihnen gehören die Paare aus den USA mit Maia Shibutani / Alex Shibutani, Madison Hubbell / Zachary Donohue und Madison Chock / Evan Bates, die Kanadier Kaitlyn Weaver / Andrew Poje, die Franzosen Gabriella Papadakis / Guillaume Cizeron, die Italiener Anna Cappellini / Luca Lanotte und die Russen Ekaterina Bobrova / Dmitri Soloviev.

Nach ihrem Comeback zu Beginn der Saison sind Tessa Virtue (27) / Scott Moir (29) aus Kanada so stark wie nie. Sie gewannen in dieser Saison alle vier internationalen Wettbewerbe an denen sie teilnahmen, darunter das Grand-Prix-Finale in Marseille. Dort stellten sie einen neuen Weltrekord auf. Aber auch sonst ist die Bilanz der Kanadier eindrucksvoll: sie liefen sechsmal bei Junior-GP und waren dreimal siegreich. In ihren beiden Finals wurden sie Erste und Zweite. Bei drei Junioren-Weltmeisterschaften holten sie sich einen Titel. Bei ihren 14 Senior-GP Teilnahmen holten sie zwölf Siege und wurden zweimal Zweite. Bei ihren sechs Finalteilnahmen gewannen sie einmal und wurden viermal Zweite. Zwei erste, drei zweite und einen dritten Platz gab es bei ihren sieben WM-Starts. Siebenmal waren sie bei den Four Continents dabei und gewannen in diesem Jahr zum dritten Mal. Sie sind die Olympiasieger von 2010 und die Zweiten von 2014. Ihre Trainer sind M.-F. Dubreuil, P. Lauzon und R. Haguenauer. Sie trainieren in der Nebensaison 35 und in der Hauptsaison 30 Stunden in der Woche in Montreal. Ihre Choreografien stammen von David Wilson, M.-F. Dubreuil und S. Choinard. Im Shortdance gibt es ein Medley aus Stücken von Prince, im Freedance „Pilgrims on a Long Journey“ von Coeur de Pirate und „Latch“ (Acoustic) von Sam Smith.

Maia Shibutani (22) / Alex Shibutani (25) aus den USA haben sich weiter verbessert und verkürzen langsam den Abstand auf die Kanadier. Die Geschwister begannen zeitgleich mit dem Eiskunstlauf, da war Maia vier und Alex sieben Jahre alt. Bereits seit 2004 stehen beide als Paar auf dem Eis. Vor allem beim Junioren GP waren sie sehr erfolgreich. Bei vier Starts waren sie dreimal die Sieger. Bei ihren beiden Finalteilnahmen sprang aber nur ein dritter Platz als beste Platzierung heraus. Bei der Junioren-WM 2009 feierten sie mit dem Vizeweltmeistertitel ihren bis dahin größten Erfolg. Der Übergang in den Seniorenbereich gelang fließend. Bei 14 Grand-Prix-Teilnahmen gab es 13 Medaillen. Besonders das japanische Eis scheint den beiden zu liegen. Ihre ersten beiden Grand Prix Siege gelangen jeweils im Land der aufgehenden Sonne. Bei ihren drei Finalteilnahmen holten sie 2016 Bronze. Diese Medaille gab es auch gleich bei ihrem ersten WM-Start. Fünf Jahre später, im März 2016, wurden sie Vizeweltmeister. An den Four-Continents nahmen sie sechsmal teil und gewannen 2016. In diesem Jahr wurden sie Zweite. Bei ihren Trainern Marina Zueva, Massimo Scali, Oleg Epstein und J. Johns üben sie 50 Stunden in der Woche in Canton. Im Shortdance laufen sie zu „That’s Life“ von Frank Sinatra und dem gleichen Titel mit Unterstützung von Jay Z. Das Programm wurde von Hokuto Konishi, Aye Hasegawa und Randi Strong gestaltet. Im Freedance hören wir „Evolution“, zu einem von Peter Tschernyshev choreografierten Programm.

Madison Chock (24) / Evan Bates (27) aus den USA waren Sechste des Grand-Prix-Finales 2016 und Dritte der Four Continents 2017. Das Paar war Vizeweltmeister 2015 und WM-Dritter 2016. Bei den Four Continents belegten sie zweimal den zweiten und zweimal den dritten Platz. Auf ihrem Konto stehen weiterhin drei Grand-Prix-Siege, bei elf Teilnahmen, und zwei zweite Plätze in den Finals. Beide fanden sich zu Beginn der Saison 11/12 zusammen und etablierten sich auf Anhieb in der Weltspitze. Ihr Trainer ist Igor Shpilband. Ihr Shortdance wurde von Rohene Ward zu „Uptown Funk You Up“ von George Thorogood und „Bad to the Bone“ von Bruno Mars choreografiert. Ihren Freedance gestaltete Christopher Dean zu „Under Pressure“ von David Bowie und Freddy Mercury. Sie trainieren in der Nebensaison 26 und in der Hauptsaison 22 Stunden in Novi.

Madison Hubbell (26) / Zachary Donohue (26) aus den USA waren Fünfte des Grand-Prix-Finales von Marseille 2016, bei den Four Continents landeten sie auf dem vierten Platz. Elfmal gingen sie in der Grand-Prix-Serie an den Start und gewannen 2015 die abgebrochene Trophée Bompard. Damit erreichten sie auch das Finale, in dem sie Sechste wurden. Dreimal nahmen sie an der WM teil und verbuchten einen sechsten Platz als beste Platzierung. Bei den Four Continents gingen sie viermal an den Start und gewannen 2014. Ihre Trainer sind M.F. Dubreuil, P. Lauzon und R. Haguenauer. Sie trainieren 25 Stunden in der Woche in Montreal. Im Shortdance hören wir „Feeling Good“ gesungen von Nina Simone und ein Hip Hop Medley. Im Freedance gibt es „I Wanna Dance With Somebody“ von Bootstrap, „Can’t Help Falling In Love“ gesungen von Ingrid Michaelson und „Earned It“ von Bootstrap.

Für die Kanadier Kaitlyn Weaver (27) / Andrew Poje (30) ist es die elfte gemeinsame Saison. Im Juniorenalter fiel das Paar kaum auf. Es gab zwei dritte Plätze bei ihren beiden einzigen Junior-GP Teilnahmen und einen dritten Platz bei der Junioren-WM. Alle drei Platzierungen stammen aus der Saison 06/07. Auch der Start in den Seniorenbereich war zunächst eher zäh. Insgesamt haben sie bereits 20 Grand-Prix-Teilnahmen auf ihrem Konto. Erst bei der sechsten Teilnahme, ihrem Heim-Grand-Prix 2009 standen sie als Dritte das erste Mal auf dem Treppchen. In ihren 14 folgenden Starts, sollten sie weitere dreizehnmal an der Siegerehrung teilnehmen dürfen. Viermal standen sie bereits im Finale. Dabei gewannen sie zweimal in Barcelona, 2014 und 2015. In dieser Saison hatten beide etwas Pech. Sie wurden zwar Zweite und Dritte in ihren Grand-Prix-Wettbewerben, verpassten aber als Siebende in der Endabrechnung das Finale. Bei den Four Continents belegten sie vor wenigen Wochen den fünften Rang. Im Jahr 2014 hatten sie mit dem zweiten Platz ihr bislang bestes Ergebnis bei einer WM errungen. Sie trainieren bei Nikolai Morozov und Pasquale Camerlengo. Morozov zeichnet auch für die Choreografien verantwortlich. In der Nebensaison trainieren sie 50 Stunden wöchentlich in Hackensack und Toronto und in der Hauptsaison 35 Stunden in der Woche in Hackensack und Moskau. Im Shortdance gibt es ein Medley von Michael Jackson Songs, allerdings singt der King or Pop nicht alle Titel selbst. Im Freedance gibt es einen Ausschnitt aus „Concierto de Aranjuez“ von Joaquin Rodrigo.

Das Feld der Europäer wird von Gabriella Papadakis (21) / Guillaume Cizeron (22) aus Frankreich angeführt, die im Januar zum dritten Mal Europameister wurden. Sie bestritten sieben Junior-GP und gewannen zweimal. In ihrem einzigen Finale belegten sie den zweiten Platz. Bei vier Junioren-WM wurden sie einmal Zweite. Bei ihren sechs Senior-GP gewannen sie dreimal. Bei ihren beiden Finalteilnahmen landeten sie auf den Rängen zwei und drei. Sie bestritten vier EM und gewannen dreimal. Bei der WM waren es bei drei Teilnahmen zwei Siege. Sie trainieren mit Romain Haguenauer, Marie-France Dubreuil und P. Lauzon in Montreal. Der Trainingsumfang beträgt in der Vorsaison 30 Stunden und in der Hauptsaison 28 Stunden wöchentlich. Im Shortdance laufen sie nach „Bittersweet“ von Lene Riebau, Maxim Illion gesungen von Club des Belugas und „Diga Diga Doo“ vn Dorthy Fields, Jimmy McHugh gesungen von Big Bad Voodoo Daddy. Im Freedance gibt es „Stillness“ von Nest, Oddudua von Aldo Lopez Gavilan und „Happiness Does Not Wait“ von Olafur Arnalds.

Als Vizeeuropameister reisen Anna Cappellini (30) / Luca Lanotte (31) aus Italien nach Helsinki. Die beiden gehören zu den erfolgreichsten europäischen Paaren. In der Saison 13/14 waren sie Welt- und Europameister, erlebten aber auch als Sechste der olympischen Spiele bittere Stunden. Sie sammelten zwölf Medaillen bei Grand-Prix-Wettbewerben und standen vier Mal im Finale. Ihre beste Platzierung dort war der dritte Rang im vergangenen Winter. Beide erleben ihre zwölfte gemeinsame Saison. Ihre Trainer sind Paola Mezzadri, Roberto Pelizzola und Marina Zueva. Ihre Choreografen ist Liudmila Vlasova. Sie trainieren in der Nebensaison 30, in der Hauptsaison 37 Stunden wöchentlich in Mailand. Sie laufen im Shortdance zu „Cry For Me“ und „Choo Choo Boogie“, im Freedance nach einem Medley aus Charlie Chaplin Filmen.

Ekaterina Bobrova (sie wird heute 27) / Dmitri Soloviev (27) aus Russland waren die Dritten der EM im Januar. Beide laufen seit dem Jahr 2000 zusammen, gehen also bereits in ihre 17. gemeinsame Saison. Sie bestritten vier Junior-GP und waren je zweimal Erste und Zweite. Ihre beiden Finals beendeten sie auf den Rängen drei und sieben. Sie sind die Juniorenweltmeister von 2007. Ihr Übergang zu den Senioren verlief nahtlos, auch wenn sie häufig mit Verletzungen zu kämpfen hatten. Sie gingen 18 Mal in der Grand-Prix-Serie an den Start. Dabei errangen sie vier erste, fünf zweite und drei dritte Plätze. Sechsmal standen sie bisher im Finale, dabei waren drei vierte Plätze ihr bestes Ergebnis. Sechsmal nahmen sie an der EM teil und sie sind die Europameister von 2013. Außerdem gab es zwei zweite und zwei dritte Plätze. An der WM nahmen sie ebenfalls fünf mal teil. Hier war ihr bestes Ergebnis ein dritter Rang 2013. Bei Olympischen Spielen belegten sie die Ränge 5 und 15. Bei den Spielen 2014 in Sochi wurden sie Team-Olympiasieger. Ihr Trainer ist Alexander Zhulin. Sie trainieren in der Nebensaison 56 Stunden in der Woche in Ozolnieki und Moskau, in der Hauptsaison 29 Stunden in Moskau. Ihr Choreograf Sergei Petukhov wählte für den Shortdance „Mercy On Me“ von Christina Aguilera und „Sing Sing Sing“von Louis Prima und für den Freedance „Prelude No. 20“ von Frederic Chopin und „The Four Seasons“ von Nigel Kennedy aus.

Kavita Lorenz / Panagiotis Polizoakis, beide 21 Jahre alt, vertreten Deutschland bei der WM. Beide laufen erst seit dem Frühjahr 2015 zusammen. Im April 2016 schien ihre gemeinsame Laufbahn schon wieder Zu Ende, denn beide gaben ihre Trennung bekannt, rauften sich dann aber wieder zusammen. Ihre Wettbewerbsergebnisse sind noch sehr übersichtlich. Sie waren 14. der EM und 17. der WM in der vergangenen Saison. Die EM-Platzierung konnten sie in dieser Saison wiederholen. In der Challenger Series starteten sie bislang sechsmal, mit zwei vierten Plätzen als bester Platzierung. Ihre Trainer sind Igor Shpilband und Martin Skotnicky, Shpilband sorgte auch für die Choreografien. Sie trainieren 25 Stunden in der Woche in Novi. Im Shortdance hören wir „Come Together“ und ein Remix von „Black or White“, beide Michael Jackson. Im Freedance gibt es gleich vier Musikstücke zu hören: „Malaguena“ von Benise, „Jeux Interdits“ von Narcisco Yepes, „Jaleo“ von Louis Winsberg und „Poeta“ von Vicente Amigo. Ihr Heimatverein ist der EC Oberstdorf.

Der Shortdance beginnt am Freitag um 10 Uhr. Eurosport 2 überträgt ab 12 Uhr LIVE. Der Freedance startet am Sonnabend um 15.35 Uhr. Hier ist Eurosport 1 ab 17 Uhr dabei. Es gibt von beiden Wettbewerben Livestreams.

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Die Anfängerin auf DVD



DIE ANFÄNGERIN erzählt die berührende Coming-Of-Age- Geschichte einer 58-jährigen Frau und taucht dabei tief ein in die faszinierende Welt des Eiskunstlaufs, die noch nie so authentisch im deutschen Kino zu sehen war.

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Die nächsten TV-Übertragungen und Livestreams (LS)

Sonntag, 26. August

22.00 Uhr ORF 2 / ORF E – Mein Magareten
Der dokumentarische Streifzug durch Wiener Bezirke und „Grätz’ln“ führt diesmal in den fünften Bezirk, der aus sieben Teilen zusammen gewachsen ist: Matzleinsdorf, Reinprechtsdorf, Laurenzergrund, Nikolsdorf, Hundsturm, Hunglbrunn und schließlich Margareten selbst, das dem Bezirk seinen Namen gibt. Der ehemalige Minister Erwin Lanc, die Ex-Europameisterin Im Eiskunstlauf Claudia Kristofics-Binder, die Gastronomin Helene Wanne und der Autor Harald Pesata erzählen von Ihrer Kindheit und Jugend in Margareten und präsentieren Bezirksgeschichte und -geschichten und die tiefgreifenden Veränderungen in „ihrem“ Bezirk.

Samstag, 01.September

17.00 Uhr LS THE ICE
mit Shoma Uno, Nathan Chen, Boyang Jin, Dmitri Aliev, Sergei Voronov, Takahito Mura, Nobunari Oda, Kazuki Tomono, Alina Zagitova, Satoko Miyahara, Gabrielle Daleman, Kaori Sakamoto, Mai Mihara, Mirai Nagasu, Mariah Bell, Marin Honda, Gabriella Papadakis/Guillaume Cizeron, Vanessa James/Morgan Cipres, Miyu Honda, Sara Honda, Mako Yamashita

Dienstag, 4. September

20.45 Uhr ORF Sport Plus – Eiskunstlauf Junior Grand Prix
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