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ISU JGP Brisbane 2017: Vorschau

[ratings]

 

In den vergangenen Wochen haben wir uns mit Berichten und Livestreams von kleineren Wettbewerben in Kanada, den USA und in Asien über Wasser gehalten, auch wenn es sich dabei in aller Regel nicht um ISU-Wettbewerbe handelte. Das ist nun vorbei, denn mit den sieben Wettbewerben der Junior-GP-Serie geht es nun an das eingemachte. Zwar wird kaum eine der jungen Damen und Herren die Möglichkeit haben an den olympischen Spielen 2018 teilzunehmen, man muss aber kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass einige der Läuferinnen und Läufer heiße Medaillenkandidaten für 2022 sein werden. Der erste Junior-GP-Wettbewerb dieser Saison führt uns nach Australien, was den Vorteil hat, dass die Livestreams auf den Morgen und den Vormittag fallen und von vielen verfolgt werden können. 

Der Austragungsort Brisbane liegt im Nordosten Australiens und ist die Hauptstadt des Bundesstaates Queensland. Die Stadt gehört zu den größeren Orten des Kontinents und hat knapp 2,3 Millionen Einwohner. Bemerkenswert ist, dass Brisbane sieben Partnerstädte hat, aber keine einzige in Europa. Sechs liegen in Asien, drei davon in China (zwei in der Volksrepublik, eine in Taiwan). Brisbane liegt auf der Südhalbkugel, was bedeutet, dass dort jetzt Winter ist. Konkret erwarten die Eiskunstläufer aus aller Welt dort etwa 22 Grad. Gut, dass ist wärmer als im Norden und Osten der Bundesrepublik an einigen der letzten sogenannten Sommertage. Brisbane lebt in der Hauptsache vom Tourismus. Das verwundert ein wenig, denn im dortigen Sommer liegen die Höchstwerte über Monate bei 28 bis 29 Grad. Dazu schüttet es gerne mal wie aus Kannen.
Die Eishalle stammt aus dem Jahre 2001, befindet sich aber in einem sehr guten Zustand. Man darf gespannt sein, wie die Australier den Junior-GP annehmen.

Ausgetragen werden Wettkämpfe der Juniorinnen, der Junioren und im Eistanz. Paarläufer werden in Brisbane nicht dabei sein.

Bei den Juniorinnen geht mit Rika Kihara (JAP) die Vierte des vorjährigen Junior-GP-Finales an den Start. Sie ist 15 Jahre alt und gewann in der Saison 16/17 den GP von Ljubljana und war Zweite beim Czech Skate. In diesem Jahr siegte sie bei den Asien Open. Ihre Trainer sind Mie Hamada, Yamato Tamura, H. Okamoto und Chris Reed. Für ihre Choreografien sorgten Jeffrey Buttle (FS) und Tom Dickson (SP). Sie trainiert 40 Stunden in der Woche in Takatsuki. Im Kurzprogramm läuft sie zu „Kung Fu Piano“ von The Piano Guys und in der Kür zu einem Soundtrack aus dem Film „La Strada“ von Nino Rota.
Sie ist damit die große Favoritin des Wettbewerbs, denn die anderen großen Eiskunstlaufnationen schicken nur unbekannte Läuferinnen in das Rennen. Eine interessante Läuferin ist in jedem Fall die 13-jährige Russin Alexandra Trusova, die im Training den vierfachen Salchow problemlos steht. Für den Schützling von Eteri Tutberidze und Sergei Dudakov ist es der erste internationale Auftritt. Ihre Choreografien stammen von Daniil Gleikhengauz. Sie trainiert in Moskau und Novogorsk. Im Kurzprogramm wird sie zu „Big Spender“ performed von Peggy Lee und „Jumpin‘ Jack“ performed von Big Bad Voodoo Daddy und in der Kür zu „Die vier Jahreszeiten: Sommer“ von Antonio Vivaldi, in einem Arrangement von Max Richter laufen.
Fünfzehn Jahre alt ist Aurora Cotop, die kanadische Juniorenmeisterin. Sie gewann den Junioren-Wettbewerb der Autumn Classic International 2016 Montreal und war Vierte des Junioren-Wettbewerbs bei den Bavarian Open 2016. Ihr Trainer ist Jonathan Mills, ihr Choreograph Myke Gillam. Sie läuft im Kurzprogramm zu „Habanera von George Bizet und in der Kür zu „Clair de Lune“ von Claude Debussy.
Auch die USA schicken ihre Juniorenmeisterin. Kaitlyn Nguyen ist 13 Jahre alt und errang den Titel in diesem Jahr. Ihre Trainer sind Ivan Dinev und Angela Nikodinov.

Das Kurzprogramm beginnt am Donnerstag um 06.00 Uhr MESZ und die Kür am Sonnabend um 04.30 Uhr. Es wird jeweils zwei Livestreams geben.

Gleich zwei Teilnehmer des Grand-Prix-Finales 2016 gehen bei den Junioren an den Start. Roman Savosin aus Russland ist 17 Jahre alt und belegte in Marseille den vierten Rang. Zuvor hatte er den Junior-GP-Wettbewerb von St. Gervais gewonnen und war Dritter in Ostrava. Sein Trainer ist Alexei Chetverukhin, seine Choreografen N. Bestemianova, I. Bobrin und A. Kazakova. Er trainiert in Moskau. Im Kurzprogramm läuft er zu einer Auswahl von Musiken von Hugues Le Bars. In der Kür hören wir die Toccata and Fugue von Johann Sebastian Bach. Einen Platz hinter ihm landete in Marseille Alexei Krasnozhon aus den USA. Er gewann zu vor den Grand-Prix von Ljubljana und landete beim GP von Ostrava als Zweiter vor Savosin. Für ihn ist Brisbane bereits der fünfte Grand-Prix-Start. Seine Trainer sind Peter Cain und Darlene Cain. Er trainiert 25 Stunden in der Woche in Euless.

Bei den anderen 14 Teilnehmern des Wettbewerbs handelt es sich dagegen um weitgehend unbeschriebene Blätter.

Das Kurzprogramm beginnt am Donnerstag um 09.45 Uhr MESZ, die Kür am Freitag um 08.45 Uhr. Es wird jeweils zwei Livestreams geben.

Im Eistanz wird kein Vorjahresfinalist dabei sein, aber dafür drei Paare, die einiges an Grand-Prix-Erfahrung in die Waagschale zu werfen haben. So strebt das kanadische Paar Marjorie Lajoie (16) / Zachary Lagha (18) seinen vierten Grand-Prix-Start an. In der vergangenen Saison wurden sie jeweils Vierte in Yokohama und Dresden und verpassten damit das Finale. In diesem Jahr waren sie Zweite der Bavarian open und wurden Sechste der Junioren-WM. Ihre Trainer sind M.F. Dubreuil, P. Lauzon, R. Haguenauer und P. Denis, für die Choreografien sorgen  R. Haguenauer, G. Cournoyer und M.F. Dubreuil. Sie trainieren 25 Stunden wöchentlich in Montral. Im Shortdance laufen sie zu „Bla Bla Bla Cha Cha Cha“ von  Petty Booka und „Tu Picadura“ von  Gary Tesca und im Freedance zu „Dream“ von Imagine Dragons und „Nemesis“ von Benjamin Clementine.
Aus Russland kommen Sofia Polishchuk (16) / Alexander Vakhnov (18), die bereits ihren fünften Junior-GP absolvieren werden.In der Vorsaison waren sie Zweite in Ljubljana und Dritte in St. Gervais. Als Achte verfehlten sie das Finale von Marseille nur knapp. In ihrer Vita stehen bereits drei Siege. Sie gewannen zweimal die Open d‘ Andorra und einmal den Rostelecom Crystal Skate. Ihre Trainerin ist Sveltana Liapina, ihre Choreografen heißen Elena Borisova und Jonathan Guerreiro. Sie trainieren in Moskau. Im Shortdance bekommen wir „Chilly Cha Cha“ von Jessica Jay und „Hip Hip Chin Chin“ von Club des Belugas zu hören.
Chloe Lewis (17) / Logan Bye (19) aus den USA stehen sogar schon vor ihrem achten Grand-Prix-Start. Im vergangenen Winter standen sie in Tallin als Dritte zum ersten Mal auf dem Treppchen. Ihr Trainer ist Igor Shpilband, der sie wöchentlich 26 Stunden in Novi betreut.

Der Shortdance beginnt am Freitag um 08.45 Uhr, der Freedance am Sonnabend um 08.30 Uhr. Es wird zwei Livestreams geben.

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Die nächsten TV-Sendungen und Livestreams

  • Riverboat mit Gaby Seyfert und Katharina Witt 14. Dezember 2018 um 22:00 – 0:00 MDR
  • Die Eiskönigin aus Chemnitz - Dokumentation über Jutta Müller 16. Dezember 2018 um 20:15 – 21:45 MDR
  • Österreichische Meisterschaft 2018, Highlights aus Gmunden 20. Dezember 2018 um 19:30 – 20:00 ORF Sport Plus
  • Menschen 2018 - mit Aliona Savchenko / Bruno Massot 20. Dezember 2018 um 22:15 – 0:45 ZDF
  • Österreichische Meisterschaft 2018, Highlights aus Gmunden 21. Dezember 2018 um 8:30 – 8:45 ORF Sport Plus
  • Österreichische Meisterschaft 2018, Highlights aus Gmunden 21. Dezember 2018 um 23:30 – 0:00 ORF Sport Plus
  • Eisgala Ingolstadt 23. Dezember 2018 um 15:10 – 15:30 ARD
  • Österreichische Meisterschaft 2018, Highlights aus Gmunden 23. Dezember 2018 um 15:50 – 16:20 ORF Sport Plus
  • Olympische Spiele: Die Anatomie des Sports - Eiskunstlauf 24. Dezember 2018 um 8:30 – 9:00 Eurosport 1
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