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Eine Tasse Kaffee für Das Eiskunstlaufblog

Kommende Veranstaltungen

  • Lake Placid Ice Dance International 24. Juli 2018 – 28. Juli 2018 Lake Placid, New York 12946, USA
  • Philadelphia Summer International 30. Juli 2018 – 5. August 2018 Philadelphia, Pennsylvania, USA
  • Challenger Series: Asian Open Figure Skating Trophy 1. August 2018 – 5. August 2018 Bangkok, Thailand
  • NRW Trophy 2018 9. August 2018 – 12. August 2018 Dortmund, Deutschland
  • ISU Junior Grand Prix of Figure Skating 22. August 2018 – 25. August 2018 Bratislava, Slowakei

ISU JGP Riga Cup 2017: Vorschau

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Die lettische Hauptstadt Riga ist Gastgeber der dritten Etappe des Junior-GP. Hier werden zudem die Paare zum ersten Mal in das Geschehen eingreifen. Riga hat 700.000 Einwohner und liegt in einer feucht-kontinentalen Klimazone. Das bedeutet, dass es Anfang September noch relativ warm ist, aber auch mal ergiebige Regenfälle möglich sind. Nachts geht es schon deutlich in den einstelligen Temperaturbereich. Petrus scheint aber mit den Eiskunstläufern ein einsehen zu haben. Tagsüber soll es um die 18 Grad warm werden, auch nachts ist es mit zwölf Grad nicht wirklich kalt. Dazu scheint relativ häufig die Sonne und regnen soll es nicht. Ob sich ein Ausflug an die Ostsee lohnt, muss jeder für sich entscheiden. Ich würde bei 18 Grad Wassertemperatur keinen Fuß hineinsetzen.
Man muss auch nicht baden gehen, denn Riga hat auch so genug zu bieten. Seit 1997 gehört die Innenstadt Rigas zum UNESCO-Weltkulturerbe. Kulinarisch ist Riga nicht aufgefallen, ist aber für seine Schokoladen und Pralinen bekannt. Die gehören bekanntlich nicht zu den von Eiskunstläufern favorisierten Nahrungsmittel. Berühmt ist auch ein schwarzer, bitterer Schnaps namens Rīgas Melnais balzams. Brrr …

Die jungen Damen werden am Donnerstag den Wettbewerb beginnen und deshalb heißt es auch hier: Ladies First. Hier wird es nun hoffentlich zu dem mit Spannung erwarteten Debüt von Rika Kihira (15) aus Japan kommen. Die junge Dame absolvierte bereits zwei Starts im Junior-GP und war je einmal Erste und Zweite. Beim Finale von Marseille im Dezember letzten Jahres belegte sie den vierten Platz. In diesem Jahr konnte sie bereits den Juniorinnen-Wettbewerb der Asian Open gewinnen. Rika springt im Wettkampf regelmäßig den dreifachen Axel. Ihre Trainer sind Mie Hamada, Yamato Tamura, H. Okamoto und C. Reed. Sie trainiert 40 Stunden in der Woche in Takatsuki und Osaka. Ihre Choreografen Jeffrey Buttle (FS) und Tom Dickson (SP) wählten für das Kurzprogramm „Kung Fu Piano“ von The Piano Guys und in der Kür einen Soundtrack aus dem Film „La Strada“ von Nino Rota.
Aus Russland kommt Alisa Fedichkina (15), der Pechvogel der beiden letzten Jahre. So war sie beispielsweise bei der Junioren-WM 2016 die beste nach dem Kurzprogramm und verletzte sich dann beim Warm-Up unmittelbar vor ihrer Kür. Sie bestritt bislang drei Junior-GP und war einmal Zweite. Im GP-Finale 2015 belegte sie den vierten Rang. Bei vier kleineren Junioren-Wettbewerben gewann sie dreimal und war einmal Zweite. Ihr Trainer in Sankt Petersburg ist Evgeni Rukavicin. Für ihre Choreografien sorgen Olga Glinka und Valentin Molotov. Im Kurzprogramm läuft sie zu „Piano Fantasy“ von Wolfgang Amadeus Mozart, in der Kür zu einem Soundtrack aus „La La Land“.
Eine interessante Teilnehmerin ist sicher auch Ashley Lin (14) aus den USA. Sie belegte im Vorjahr den sechsten Platz beim Junior-GP von Logrones und ist Dritte der US-Junioren-Meisterschaften. Ihr Trainer ist Sergei Artemov, seine Frau Ania Artemeva ihre Choreografin.
Kristina Isaev (16) wird die DEU vertreten. Für sie ist es ihr zweiter Start in einem Junior-GP. Im Vorjahr belegte sie in St. Gervais den zwölften Platz. Bei einer Vielzahl kleinerer Wettbewerbe holte sie zweimal Silber und zweimal Bronze. Ihr Trainer ist Peter Szczypa, der sie 18 Stunden in der Woche betreut. In der Nebensaison macht er das in Oberstdorf und Mannheim, in der Hauptsaison nur in Mannheim.

Das Kurzprogramm beginnt am Donnerstag um 09.45 Uhr, die Kür am Freitag um 14.30 Uhr. Es wird jeweils zwei Livestreams geben.

Zum ersten Mal in dieser Saison wird auch ein Paarlauf-Wettbewerb ausgetragen. Dabei kommt es zur WM-Revanche zwischen den Australiern Ekaterina Alexandrovskaya (17) / Harvey Windsor (20) und den Russen Aleksandra Boikova (15) / Dmitrii Kozlovskii (17). Die Australier sind die aktuellen Junioren-Weltmeister und belegten im vorjährigen Grand-Prix-Finale den fünften Platz. Für sie ist es bereits der dritte Grand-Prix-Start, einmal konnten sie bisher gewinnen. Ihre Trainer sind Nina Moser, A. and G. Pachin und A. Hekalo. Sie trainieren in der Nebensaison 19 Stunden in Moskau, in der Hauptsaison 25 Stunden in Moskau und Sidney.
Die Russen landeten bei der WM als Zweite knapp hinter den Australiern, blieben aber im Grand-Prix-Finale als Dritte vor ihnen. Für sie ist es ebenfalls der dritte GP-Start. Die beste Platzierung ist bisher ein zweiter Rang. Ihre Trainer sind Tamara Moskvina und Artur Minchuk. Für die Choreografien sorgen Peter Tchernyhev (FS), N. Bestemianova und I. Bobrin. Sie trainieren in Sankt Petersburg. Sie laufen im Kurzprogramm zur „Sochi Sarabanda“ von Alexander Goldstein, in der Kür gibt es Ausschnitte aus dem Ballet „The Nutcracker“ von Petr Tchaikovski.
Schließlich muss auch das kanadische Paar Evelyn Walsh (16) / Trennt Michaud (21) beachtet werden. Für sie ist es ihr dritter Start im Junior-GP. Ihre beste Platzierung ist bisher ein fünfter Rang 2016 in Dresden. Diesen Platz belegten sie auch bei der WM. Ihre Trainer sind Alison Purkiss und Margaret Purdy, für die Choreografien sorgen Lance Vipond und Alison Purkiss. Sie trainieren 30 Stunden in der Woche in London (Ontario). Für sie wird im Kurzprogramm „Take It All (ein Soundtrack aus  „Nine“) von Mairy Yeston und in der Kür „Can’t Help Falling In Love“ von Hugo Pereth gespielt.

Das Kurzprogramm beginnt am Donnerstag um 14.55 Uhr, die Kür am Freitag um 11.55 Uhr. Es wird jeweils zwei Livestreams geben.

Bei den Junioren gilt das größte Interesse Roman Savosin (17), denn der Zweite des JGP von Brisbahne könnte einen großen Schritt Richtung Finale machen. Dazu benötigt er nach Möglichkeit einen Sieg. Zwar hat er dann auch die Qualifikation noch nicht sicher, denn theoretisch können ja sieben Läufer jeweils einmal Erster und Zweiter werden. Für Savosin  ist es der vierte Grand-Prix-Start. Er stand dabei auf jeder Stufe des Treppchens einmal. Er ist der Vierte des GP-Finales 2016. Sein Trainer ist Alexei Chetverukhin, seine Choreografen N. Bestemianova, I. Bobrin und A. Kazakova. Er trainiert in Moskau. Im Kurzprogramm läuft er zu einer Auswahl von Musiken von Hugues Le Bars. In der Kür hören wir die Toccata and Fugue von Johann Sebastian Bach.
Seinen vierten GP-Start absolviert auch Mitsuki Sumoto (16) aus Japan. Er belegte in der vergangenen Saison in Dresden den dritten Rang. Trainiert wird er von Yoshinori Onishib und zwar 20 Stunden wöchentlich in Takaishi City. Seine Choreografien stammen von Nanami Abe. Er läuft im Kurzprogramm zu „Singin‘ in the Rain“ von Nacio Herb Brown und in der Kür zu „Les Miserables“ von Claude-Michel Schoenberg.
Tomoki Hiwatashi (17) aus den USA steht ebenfalls vor seiner vierten Teilnahme. Im Jahr 2015 war er der Dritte von Zagreb. Er wird trainiert von Kori Ade, Rohene Ward und Doug Ladret. Die Choreografien sind von Rohene Ward. Er trainiert 21 Stunden in der Woche in Monuments. Er läuft im Kurzprogramm zu „Emerald Tiger“ von Vanessa Mae und in der Kür zu einem Soundtrack aus „Der letzte Mohikaner“ von Trevor Jones.
Mit 17 Jahren wird Isaak Droysen (GER) sein Grand-Prix-Debüt geben. Bisher bestritt er erst fünf kleinere internationale Wettbewerben, bei denen er jeweils auf Rang sechs landete.

Das Kurzprogramm der Herren beginnt am Donnerstag um 17.10 Uhr, die Kür am Sonnabend um 11.30 Uhr. Es wird jeweils zwei Livestreams geben.

Im Eistanz schickt Russland zwei Paare an den Start, die bereits einiges an Erfahrung aufzubieten haben. So belegten Anastasia Shpilevaya (18) / Grigory Smirnov (20) in der vergangenen Saison im GP-Finale den sechsten Rang. Sie absolvierten bisher fünf Starts in der GP-Serie und wurden zweimal Zweite und einmal Dritte. Zweimal nahmen sie auch schon an der Junioren-WM teil und belegten die Plätze vier und fünf. Ihre Trainer sind Alexander Svinin, und Irina Zhuk. Die Choreografien sind von Alena Samarskaia. Sie trainieren in Moskau.
Für Deutschland geben Charise Matthaei (16) / Maximilian Pfisterer (20) ihr Grand-Prix-Debüt. Beide bestritten bislang acht kleinere Wettkämpfe und belegten zweimal Rang fünf. Ihr Trainer ist Rene Sachtler-Lohse, ihre Choreografien kommen von Stefano Caruso, Barbara Fusar Poli und Andreas Fischer. Sie trainieren in der Nebensaison 30 und in der Hauptsaison 27 Stunden in Berlin. Im Shortdance hören wir „Willkommen“, „Mein Herr“ sowie das Finale Cabaret Reprise allesamt aus dem Musical „Cabaret), im Freedance „Blackheart (from „Skyworld“) aus „Winterspell“ (aus „Skyworld“) von Two Steps from Hell. Sie läuft für den SC Berlin, er für den ERC München.

Der Shortdance beginnt am Freitag um 09.15 Uhr, der Freedance am Sonnabend um 16.20 Uhr. Es wird jeweils zwei Livestreams geben.

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