Home » Ankündigungen » ISU CS Lombardia Trophy 2017: Vorschau

Kommende Veranstaltungen

  • ISU Junior Grand Prix of Figure Skating 20. September 2017 – 23. September 2017 Minsk-Arena, praspiekt Pieramožcaŭ 111, Minsk, Weißrussland
  • Autumn Classic International 20. September 2017 – 23. September 2017 Sportplexe Pierrefonds, 14700 Boul de Pierrefonds, Pierrefonds, QC H9H 4Y6, Kanada
  • Ondrej Nepela Trophy 21. September 2017 – 23. September 2017 Zimný štadión Ondreja Nepelu, Odbojárov 9, 831 04 Nové Mesto, Slowakei
  • Nebelhorn Trophy 2017 27. September 2017 – 30. September 2017 Sportstätten Oberstdorf, Eissportzentrum Oberstdorf, Roßbichlstr. 2-6 87561 Oberstdorf, 87561 Oberstdorf, Deutschland
  • ISU Junior Grand Prix of Figure Skating 27. September 2017 – 30. September 2017 Dom sportova, Trg Krešimira Ćosića 11, 10000, Zagreb, Kroatien

ISU CS Lombardia Trophy 2017: Vorschau

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Am Donnerstag beginnt dann auch die Eiskunstlaufsaison in Europa. Dann beginnt in Bergamo mit der zur Challenger Series gehörenden Lombardia Trophy der erste größerer Wettkampf der Saison auf dem alten Kontinent. Sechseinhalb Monate später geht die Saison dann nur verhältnismäßig wenige Kilometer entfernt mit der WM in Mailand zu Ende. Einige der in Bergamo teilnehmenden Läuferinnen und Läufer dürften dann ebenfalls dabei sein. Erfreulicherweise wird es einen Livestream geben. Hier einige Teilnehmer der Lombardia Trophy mit ihrer Visitenkarte.

Bei den Damen werden gleich drei Weltmeisterinnen um den Sieg kämpfen. Im heimischen Italien wird sicher Carolina Kostner (30) die meisten Fans haben. Es ist sicher unschicklich gegenüber einer Dame, dennoch, Kostner kann schon auf eine unglaublich lange und erfolgreiche Laufbahn zurückblicken. Sechsmal startete sie im Junior-GP und gewann einmal. In ihrem einzigen Finale belegte die den zweiten Rang. Dreimal war sie bei einer Junioren-WM dabei, einmal wurde sie Dritte. Bei den Seniorinnen startete sie 20 Mal im GP: Vier erste, fünf zweite und drei dritte Plätze waren ihre Ausbeute. Sie zog viermal in das Finale ein und gewann zweimal. Ein zweiter und ein dritter Platz vervollständigen ihre Bilanz. Bei 13 EM-Starts sammelte sie insgesamt fünf Titel. Dazu gab es zweimal Silber und dreimal Bronze. Auch bei der WM gab es 13 Starts mit dem Titel 2012 als Höhepunkt. Dazu wurde sie zweimal Zweite und dreimal Dritte. Dreimal nahm sie an olympischen Spielen teil und holte 2014 Bronze. In der Challenger Series war sie nur einmal aktiv und gewann diesen Wettbewerb. Sie ist achtfache Meisterin Italiens. Ihre Trainer sind Alexei Mishin und Michael Huth. Im Kurzprogramm läuft sie zu Ne me quitte pas von Celine Dion und in der Kür zu Prélude à l’Après-Midi d’un Faune von Claude Debussy. Beide Programme wurden choreografiert. von Lori Nichol.
Am Start ist auch ihre Trainingsgefährtin Elizaveta Tuktamysheva (20) aus Russland. Ihre beiden Starts im Junior-GP gewann sie beide, im folgenden Finale wurde sie Zweite. Bei der Junioren-WM 2011 wurde sie ebenfalls Zweite. Bei den Damen absolvierte sie zwölf Starts in der Grand Prix Serie. Sie war je dreimal Erste und Zweite und einmal Dritte. Dreimal stand sie im Finale und gewann 2014. Bei zwei EM Starts wurde sie Erste und Dritte. Sie ist die Weltmeisterin von 2015. Ihre Trainer sind Alexei Mishin und Tatiana Prokofieva. Am Rande der russischen Tests am vergangenen Wochenende sagte Mishin: „Der dreifache Axel ist fast fertig. Ich kann Ihnen das Video zeigen“. Mal sehen, ob wir ihn schon in Bergamo zu sehen bekommen.
Die dritte Weltmeisterin im Bunde ist Alina Zagitova (15). Die Russin holte sich den Titel bei der Junioren-WM dieses Jahres. Passenderweise zählt sie Kostner zu ihren Vorbildern. Sie bestritt zwei Junior-GP, gewann einmal und war einmal Dritte. Neben der Junior-WM gewann sie in der vergangenen Saison auch das Junior-GP-Finale und die European Youth Olympics. Sie hält den Punktweltrekord bei den Juniorinnen. Ihre Trainer sind Eteri Tutberidze und Sergei Dudakov, Im Kurzprogramm läuft sie zu Musik aus Black Swan von Clint Mansell und The Middle of the World    (aus Moonlight) von Nicholas Britell. In der Kür gibt es Musik aus Don Quixote von Ludwig.
Neben den drei Medaillen-Aspirantinnen gibt es weitere interessante Läuferinnen. Zu ihnen gehört die Französin Laurine Lecavelier (21). Sie bestritt sechs Junior-GP und belegte zweimal den neunten Rang. Das Finale erreichte sie nie. Ihre einzige Teilnahme an der Junioren-WM endete auf dem 13. Platz. Bei den Damen war sie dreimal im Grand-Prix dabei und belegte einmal den sechsten Platz. Bei vier EM-Teilnahmen war ein fünfter Platz, erreicht im Januar dieses Jahres, ihr bestes Ergebnis. Bei der WM kam sie bislang nicht über Platz 18 hinaus. Ihre Trainerin ist Katia Gentelet.
Einen fünften Platz bei einer EM erreichte auch Roberta Rodeghiero (27). Die Italienerin schaffte das bei der EM 2016. In der gleichen Saison schaffte sie bei der Trophée Bompard einen hervorragenden dritten Rang. Ein bisschen Pech hatte sie in der Challenger Series. Hier gewann sie einmal, landete aber gleich viermal auf dem undankbaren vierten Rang. Sie bestritt eine Vielzahl kleinerer Wettkämpfe, von denen sie fünf gewann. Ihre Trainerinnen sind Franca Bianconi und Rosanna Murante.
Japans Wakaba Higuchi (16) war zweimal Dritte der Junioren-WM. Einen ersten und zwei zweite Plätze konnte sie im Junior-GP verbuchen, im Finale landete sie auf dem dritten Rang. Einen dritten Platz gab es auch bei der Trophée de France 2016. In Bergamo geht sie als Titelverteidigerin an den Start. Sie wird von Koji Okajima trainiert. Ihre Choreografien stammen von Shae-Lynn Bourne, Marina Zueva und Massimo Scali. Im Kurzprogramm läuft sie zu Gypsy Dance (aus Don Quixote) von Ludwig Minkus und in der Kür zu Skyfall von Adele.

Österreich ist mit drei Läuferinnen vertreten. Mit dabei ist Nathalie Klotz (20). In den großen Wettbewerben war sie, sofern sie überhaupt dabei war, meist im deutlich geschlagenen Feld. In den kleineren Wettbewerben schlug sie sich dagegen achtbar. Ihr bisheriges Karriere-Highlight dürfte der Sieg beim Denkova-Stavinski-Cup 2016 gewesen sein. Sie trainiert bei Claudia Houdek Ihr Heimatverein ist der Union ES Innsbruck.
In ihrer Begleitung ist Lara Roth (17). Sechsmal ging sie bereits im Junior-GP an den Start, kam aber über Platz 14 nicht hinaus. Zweimal startete sie auch schon bei einer Junioren-WM. Die beste Platzierung dort war der 29. Platz. Bei kleineren Wettbewerben der Juniorinnen und der Damen blieb sie bei 21 Starts bisher ohne Sieg. Sie trainiert mit Julia Kiefer, Sandra Riegler und Uschi Koll. Ihr Trainingsumfang beträgt 16 Stunden. In der Vorsaison trainiert sie in Österreich, Deutschland und Frankreich, in der Hauptsaison in Salzburg und Gmunden. Frank Dehne und Adam Solya sorgten für die Choreografien. Sie läuft im Kurzprogramm zu Life von Ludovico Einaudi und in der Kür zu einem Mozart-Medley und zu Rock Me Amadeus von Falco. Ihr Heimatverein ist die Eisunion Salzburg..
Dritte im Bunde ist Marika Steward, zu der mir nur ein leeres Blatt vorliegt. Sie war die Dritte der Österreichischen Staatsmeisterschaften 2016 und belegte vor kurzem bei den Slovenian Open den 13. Platz.

Lea Johanna Dastich (17) absolviert bereits ihren zweiten Start in diesem Jahr. Sie startete bereits vor zwei Wochen beim Junior-GP von Salzburg, wo sie auf dem achten Platz landete, aber weit unter ihren Möglichkeit blieb. Will sie zu den Spielen 2018 muss sie sich deutlich steigern. In der Challenger Series läuft sie zum zweiten Mal. Vor einem Jahr belegte sie bei der Nebelhorn-Trophy den 14. Rang. Ihr Metier sind bisher die kleinen Wettbewerbe. Hier gewann sie fünfmal, war sechsmal Zweite und dreimal Dritte. Ihre Trainerin ist die Olympiasiegerin von 1980 Anett Poetzsch. Sie trainiert in der Nebensaison 23 und in der Hauptsaison 21 Stunden in Mannheim und Dresden. Ihr Heimatverein ist der Dresdener SC. Ihr Choreograf ist Rostislav Sinicyn. Sie läuft im Kurzprogramm zu einem Soundtrack aus La La Land von Justin Hurwitz. In der Kür gibt es Melodien aus der Westsidestory von Leonard Bernstein.

Gleich drei Läuferinnen bringt die Schweiz an den Start. Yoonmi Lehmann (15) ist ein noch weitgehend unbeschriebenes Blatt. Die Vizemeistern ihres Landes wurde international bisher nur sparsam eingesetzt. Ihr Highlight war sicher der zweite Platz bei den Reykjavik International Games 2017. Ihre Trainerin ist Kori Ade. Ihr Heimatverein: Club de Patinage Lausanne et Malley.
Tanja Odermatt (20) ist die Seniorin des Trios und kann auf eine ganze Reihe internationaler Wettbewerbe verweisen, ohne freilich ganz großen Erfolge errungen zu haben. Die Landesmeisterin von 2016 war im Jahr 2015 immerhin Neunte der Finlandia Trophy. Bei kleineren Wettbewerben gelangen ihr zwei dritte Plätze. Sie trainiert mit Franca Bianconi. Sie ist Mitglied des EC Dübendorf.
Yasmine Kimiko Yamada ist ein halbes Jahr jünger als Odermatt und die amtierende Schweizer Meisterin. Wie bei ihren beiden Kolleginnen sind die kleinen Wettbewerbe ihr Metier. Hier war sie einmal Zweite und viermal Dritte. Ihre Trainer sind Igor Samohin und Stanislav Samohin.

Auf keinen Fall vergessen wollen wir Romana Kaiser (20) aus Liechtenstein. Sie läuft ihre dritte Saison bei den Damen. Ihre beste Platzierung war hier ein 13. Rang beim Coupe de Printemps 2017.

Das Kurzprogramm beginnt am Donnerstag um 10.40 Uhr, die Kür am Sonnabend um 15 Uhr.


Zehn Paare haben für die Lombardia Trophy gemeldet, darunter einige Medaillengewinner der großen Wettbewerbe. Erst in ihre dritte Saison gehen Natalia Zabiiako (23) / Alexander Enbert (28) aus Russland. Sie belegten beim Rostelecom-Cup 2016 den zweiten Rang. Nach dem Rücktritt von Tatiana Volosozhar / Maxim Trankov und Yuko Kavaguti / Alexander Smirnov sind sie die Nummer 3 in Russland. Diesen Platz belegten sie auch bei den russischen Titelkämpfen im Dezember. Ihre Trainer sind Nina Mozer, Vladislav Zhovnirski und Robin Szolkowy.
Der Gastgeber schickt zwei Paare an den Start, die zumindest zur europäischen Spitze gehören. Valentina Marchei (31) / Ondrej Hotarek (33) landeten bei den Europameisterschaften zuletzt dreimal in den Top 6. Im Jahr 2015 schrammten sie als Vierte knapp an der Medaille vorbei. Bei der WM im März belegten sie einen respektablen neunten Rang. Drei Siege haben die beiden in internationalen Wettbewerben auf ihrem Konto. Herausragend sicher der Erfolg bei den Warsaw Open 2016.
National sind Nicole Della Monica (28) / Matteo Guarise, er wird am Freitag 29, an den Rivalen vorbeigezogen und sind die Landesmeister der beiden letzten Jahre. Achtmal nahmen sie an der GRand-Prix-Series teil und platzierten sich immer zwischen Rang sechs und acht. Ähnlich lautet die Bilanz ihrer EM-Teilnahmen. Bei fünf Starts war ein neunter Platz ihr schlechtestes Ergebnis. Wesentlich erfolgreicher waren sie bislang in der Challenger Series. Hier gelangen ihnen bei fünf Teilnahmen zwei Siege, ein zweiter und ein dritter Platz. In Bergamo sind sie die Titelverteidiger. Ihre Trainerinnen sind Cristina Mauri und Cristina Pelli.
Ein hochinteressantes Paar sind die Tschechen Anna Duskova (17) / Martin Bidar (18). Sie sind die Junioren-Weltmeister von 2016 und belegten im gleichen Jahr, wie schon im Jahr zuvor, im Junior-GP-Finale den zweiten Rang. Überhaupt waren die beiden im Junioren-Bereich sehr erfolgreich. Neben den genannten erfolgen gab es einen ersten und zwei zweite Plätze im Junior-GP. Bei fünf kleineren Wettbewerben konnte das Paar dreimal gewinnen und war zweimal Zweiter. Ihren bisher einzigen Start bei den Senioren münzten sie 2016 beim Cup of Nice in einen Sieg um. Ihre Trainer sind Eva Horklova, Richard Gauthier und Bruno Marcotte.
Miriam Ziegler (23) / Severin Kiefer (26) aus Österreich scheiterten in der vergangenen Saison an ihren eigenen Ansprüchen. Sie brachten ihr anspruchsvolles Programm, zu dem unter anderem der dreifache Lutz gehörte, nicht ein einziges Mal fehlerfrei auf das Eis. Dabei kann sich ihre Grand Prix Bilanz durchaus sehen lassen. Bei sechs Starts wurden sie jeweils dreimal Sechste und Achte. Auch in der Challenger Series können sich ein zweiter und ein fünfter Rang bei ihren beiden Teilnahmen sehen lassen. Sie sind dreifache Meister Österreichs. Ihr Trainer ist Knut Schubert. Wie bei Valentina Marchei ist es auch für Miriam die zweite Karriere. Beide hatten als Einzelläuferinnen begonnen und erst spät den Sprung in den Paarlauf gewagt. Das Paar läuft für die Eisunion Salzburg.

Das Kurzprogramm beginnt am Donnerstag um 16 Uhr, die Kür am Freitag um 12.40 Uhr.


Star des Herren-Wettbewerbs ist der Japaner Shoma Uno (19). Nicht wenige trauen ihm zu, dass er sich bei Olympia 2018 die Goldmedaille um den Hals hängen kann. Dabei begann sein Start bei den Junioren eher zäh. Bei seinen acht Starts im Junior-GP gab es einen Sieg und je zwei zweite und dritte Plätze. Bei seiner einzigen Finalteilnahme konnte er gewinnen. Bei den Herren gab es bei vier Starts je zwei erste und zwei zweite Plätze. In seinen beiden Finals wurde er zweimal Dritter.Einen dritten Platz gab es auch bei den Four Continents im Februar. Er ist der aktuelle Vizeweltmeister und in Bergamo der Titelverteidiger. Er wird von Machiko Yamada und Mihoko Higuchi trainiert. Von Higuchi stammen auch seine diesjährigen Choreografien. Er läuft im Kurzprogramm zum Winter aus dem Zyklus „Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi, in der Kür zur Violin Fantasy aus Puccini’s Turandot gespielt von Vanessa-Mae und Nessun Dorma gesungen von Paul Potts.
Sein größter Konkurrent in Bergamo könnte Jason Brown (22) aus den USA sein. Der junge Mann ist in der Eiskunstlaufwelt nicht ganz unumstritten, weil er zwar künstlerisch schöne Programme läuft, sportlich aber nur in der zweiten Liga spielt. Seine Bilanz kann sich allerdings schon als Junior sehen lassen. Bei seinen sechs Junior-GP stand er fünfmal auf dem Treppchen. Er war zweimal Erster und dreimal Zweiter. In das Finale schaffte er es zweimal, wo er 2011 gewann. Bei den Junioren-WM wurde er einmal Zweiter und einmal Dritter. Bei den Senioren gelang ihm dann kein Grand-Prix-Sieg mehr. Bei sieben Starts war er zweimal Zweiter und zweimal Dritter. In das Finale schaffte er es bisher nicht. Medaillen bei den großen Titelkämpfen waren bisher auch Fehlanzeige. Ein vierter Platz bei der WM 2015 ist hier sein bestes Ergebnis. Seine Trainerin ist Kori Ade. Seine Choreografien stammen von Rohene Ward. Im Kurzprogramm läuft er zu     The Room Where It Happens (aus Hamilton) von Lin-Manuel Miranda und in der Kür zu A composition von Maxime Rodriguez.
Der 18 Jahre alte Deniss Vasiljevs (LAT) hat bei der EM 2017 als Siebender aufhorchen lassen. Seine größten Erfolge hatte er aber bei den Junioren gefeiert, wo er bei seinen beiden letzten GP-Starts jeweils Zweiter wurde. Bei den Herren wurde er Sechster der NHK-Trophy 2016. Er bestritt bei den Junioren acht kleiner Wettbewerbe, von denen er sieben gewann und einmal Zweiter wurde. Bei den Senioren gewann er 2017 den Cup of Tyrol. Sein Trainer ist Stephane Lambiel.
Einer der russischen Hoffnungsträger ist Alexander Petrov (18), der zweimal Vierter der Junioren-WM war. Im ISU-Junior-GP war er einmal Erster und viermal Zweiter. Im Finale holte er 2014 Bronze. Bei den Senioren war er bei vier Starts dreimal Sechster. Im Jahr 2016 war er Achter der EM. Richtig abgegriffen hat er aber in der Challenger Series und sowohl als Senior als auch als Junior in kleineren Wettbewerbe. Seine Bilanz: 9 x Gold, 3x Silber, 1 x Bronze. Seine Trainer sind Tatiana Mishina und Alexei Mishin.
Mit Tim Huber (19) und Stephane Walker (26) sind auch zwei Schweizer Läufer in Bergamo dabei. Huber wird sein erstes komplettes Seniorenjahr bestreiten. einen Wettbewerb bei den Herren hat er bereits absolviert. Er war 2017 Zehnter des Challenge Cupes. Bei den Junioren durfte er sich über einen fünften Rang bei den Volvo Open freuen. Huber trainiert mit Linda van Troyen. Er startet für den EC Heuried Zürich. Walker hat in diesem Winter bereits einen Start absolviert und war Dritter der Slovenian Open. Er ist wesentlich erfahrener als sein Landsmann. Fünfmal lief er bereits in der Challenger Series und war im vergangen Jahr Dritter der Warsaw Open. Als dieser Wettbewerb noch nicht zu dieser Serie gehörte, landete er dort einen seiner bisher vier Siege. Seine Trainer sind Franca Bianconi unf Rosanna Murante

Das Kurzprogramm beginnt am Donnerstag um 17.50 Uhr, die Kür am Sonnabend um 11.30 Uhr.


Im Eistanz wollen wir uns drei Paare näher ansehen. Die Italiener Charlene Guignard (28) / Marco Fabbri (29) gehören zu erweiterten Weltspitze. Das wird allein schon dadurch unterstrichen, dass sie bei den vergangenen EM zuletzt fünfmal infolge in die Top Ten liefen. Die beste Platzierung war ein sechster Platz, den sie 2015 und 2017 belegten. Bei der WM liefen sie 2016 als Zehnte in die Top Ten. In der Grand Prix Seris liefen sie zuletzt viermal hintereinander auf den vierten Rang. Eine vier spielt auch in der Challenger Series eine Rolle, genau so oft gewannen sie nämlich zuletzt in Serie. Zuvor waren sie zweimal Zweite. Eine Vielzahl von Medaillen, darunter fünf goldene, gab es auch in einer Vielzahl von kleineren Wettbewerben. Sie sind siebenfache Vizemeister Italiens. Ihre Trainerin ist Barbara Fusar Poli.
Alla Loboda (18) / Pavel Drozd (21) aus Russland bestreiten ihren erste Start bei den Senioren.Sie starteten achtmal im GP und gewannen viermal. Zwei Zweite und zwei dritte Plätze runden die stolze Bilanz ab. Im Finale belegten sie dreimal den zweiten Platz. Einen zweiten und einen dritten Rang gab es bei Junioren-WM. Ihre Trainerinnen sind Ksenia Rumiantseva und Ekaterina Volobueva.
Aus der Schweiz werden Victoria Manni (23) und CarloRöthlisberger (23) teilnehmen. Es ist ihr erster Start in einem ISU-Wettbewerb in dieser Saison. Allerdings nahmen sie im Sommer schon am Ontario Summer Skate teil, wo sie Zweite von zwei Paaren wurden. Die Schweizer Meister absolvierten bisher kaum internationale Wettbewerbe. Die beste Platzierung war ein dritter Rang beim Santa Claus Cup 2016. Ihr Trainer ist Roberto Pelizzola. Sie laufen für den SC Lugano.

Der Shortdance beginnt am Freitag um 10.30 Uhr, der Freedance am Sonnabend um 15 Uhr.

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