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Eine Tasse Kaffee für Das Eiskunstlaufblog

Kommende Veranstaltungen

  • Rooster Cup 20. April 2018 – 22. April 2018 Patinoire Thierry Monier, 4 Place Charles de Gaulle, 92400 Courbevoie, Frankreich
  • International Adult Figure Skating Competition 14. Mai 2018 – 19. Mai 2018 Sportstätten Oberstdorf, Eissportzentrum Oberstdorf, Roßbichlstr. 2-6 87561 Oberstdorf, 87561 Oberstdorf, Deutschland
  • Oceania International Novice Competition 16. Mai 2018 – 20. Mai 2018 O'Brien Group Arena, Ground, 105 Pearl River Rd, Docklands VIC 3008, Australien

ISU CS Autumn Classic International 2017: Vorschau

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Die Challenger Series wird am Wochenende mit zwei Veranstaltungen fortgesetzt. Ein Wettbewerb wird im kanadischen Montreal ausgetragen, die ISU CS Autumn Classic International 2017. Bei diesem Wettbewerb stehen vor allem die Herren im Fokus des Geschehens, denn hier treten die beiden letzten Weltmeister an. Die Damen-Konkurrenz ist unter anderem mit der aktuellen Vize-Weltmeisterin ebenfalls gut besetzt. Im Paarlauf schickt der Gastgeber unter anderem ein zweifaches Weltmeisterpaar an den Start, während im Eistanz die Überflieger der vergangenen Saison dabei sein werden.

Yuzuru Hanyu (22) aus Japan und Javier Fernandez (26) aus Spanien werden in Montreal ihr Saisondebüt geben. Hanyu ist der Olympiasieger 2014. Bei der WM gab es zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze. Bei den Four Continents war er dreimal Zweiter. Bei Teilnahmen an der GP-Serie holte er zehn Medaillen, davon viermal Gold. Vier Siege kann er auch im Grand-Prix-Finale verzeichnen. Seine Trainer sind Brian Orser und Tracy Wilson. Er läuft im Kurzprogramm zu Chopin Ballade No. 1 von Frederic Chopin, in einer Choreografie von Jeffrey Buttle und in der Kür zu Seimei (aus  Onmyoji) von Shigeru Umebayashi in einer Choreografie von Shae-Lynn Bourne. Hanyu ist der Titelverteidiger in diesem Wettbewerb.
Lang ist die Liste der Erfolge auch bei Fernandez. Er war Vierter der Spiele 2014, zweimal Weltmeister und fünfmal Europameister. In der Grand-Prix-Serie holte er neun Medaillen und war dabei sechsmal Erster. Im Finale holte er zwei Zweite und einen dritten Platz. Für ihn ist es der erste Start in der Challenger Series. Seine Trainer sind Brian Orser, Tracy Wilson und Daniel Peinado. Im Kurzprogramm soll es ein Chaplin-Medley in der Choreografie von David Wilson geben.
Am Start ist auch der Junioren-Weltmeister von 2014 Nam Nguyen (19) aus Kanada. Ein Jahr später war er Fünfter der Senioren-WM. Im Junior-GP war er zweimal Dritter, bei den Herren erreichte er diese Platzierung einmal. Er startet zum dritten Mal in diesem Wettbewerb und war bisher zweimal Zweiter. Seine Trainer sind Tracey Wainman und Gregor Filipowski.
Daisuke Murakami (26) aus Japan ist der Vierte der Four Continents 2015. Im Junior-GP war er einmal Dritter, bei den Herren gewann er einmal und war zweimal Dritter. In seinem bisher einzigen Finale belegte er den sechsten Rang.  Murakami trainiert mit Frank Caroll.
Aus deutscher Sicht ist natürlich der Start von Peter Liebers (29) interessant. Er gibt nach langer Verletzungspause sein Comeback und greift in den Kampf um den einzigen deutschen Startplatz bei Olympia ein. Er war Achter der olympischen Spiele 2014. Bei seinen beiden letzten EM-Teilnahmen 2014 und 2015 war er jeweils Sechster. Achtmal lief er im Junior-GP und war zweimal Vierter, bei den Herren war ein sechster Platz das beste Ergebnis. Einmal lief er in der Challenger Series und war Fünfter der Nebelhorn-Trophy 2015. Seine Trainerin ist Viola Striegler. Er läuft für den SC Berlin.
Aus der Schweiz soll Tim Huber (19) an den Start gehen. Er bestritt bislang zwei Wettbewerbe bei den Herren. Er war 2017 Zehnter des Challenge Cupes und landete vor einer Woche bei der Lombardia-Trophy auf dem 23. Platz. Bei den Junioren durfte er sich über einen fünften Rang bei den Volvo Open freuen. Huber trainiert mit Linda van Troyen. Er startet für den EC Heuried Zürich.

Das Kurzprogramm beginnt am Sonnabend um 02.15 Uhr, die Kür am Sonntag um 02 Uhr. Ein Livestream wurde angekündigt.


Das Damenfeld wird angeführt von Keatlyn Osmond (21) aus Kanada. Sie ist die Vizeweltmeisterin dieses Jahres. Vier Wochen zuvor war sie bei den Four Continents noch auf dem vierten Rang gelandet. In der Grand Prix Serie war sie einmal Erste und zweimal Zweite. In ihrem einzigen Finale belegte sie den vierten Rang. Zweimal gewann sie bereits in der Challenger Series. Darunter bei der Nebelhorn-Trophy 2015, die sie auch 2012 schon gewinnen konnte. Ihr Trainer ist Ravi Walia. Sie läuft im Kurzprogramm zu Sous le ciel de Paris und Milord beide gesungen von Édith Piaf sowie Summertime von George Gershwin. Die Choreografie ist von Lance Vipond. In der Kür läuft sie zu Black Swan von Clint Mansell, choreografiert von Jeffrey Buttle.
Aus Japan kommt die WM-Fünfte Mai Mihara (18). Sie gewann im Februar die Four Continents. Zweimal war sie Zweite in einem Junior-GP, bei den Damen war sie einmal Dritte. Ihr einziges Finale beendete sie auf dem sechsten Rang. Mit der Nebelhorn-Trophy 2016 konnte sie bereits einen Challenger Wettbewerb gewinnen. Ihre Trainer sind Sonoko Nakano und Mitsuko Graham. Im Kurzprogramm hören wir Libertango von Astor Piazzolla, choreografiert von Benoit Richaud. In der Kür gibt es Gabriel’s Oboe (aus The Mission) von Ennio Morricone, Choreografie David Wilson.

Das Kurzprogramm beginnt am Freitag um 02.10 Uhr, die Kür am Sonntag um 18.45 Uhr. Ein Livestream wurde angekündigt.


Drei starke Duos gehen im Paarlauf-Wettbewerb an den Start, allen voran die zweifachen Weltmeister Meagan Duhamel (31) / Eric Radford (32) aus Kanada. Neben den bereits genannten Titeln gab es noch zwei dritte Plätze bei den WM. Bei den Four Continents gab es je zweimal Gold und Silber. Bei 13 GP-Starts blieben sie nur einmal ohne Medaille ( 6 x G, 3 x S, 3 x B). In ihren sechs Finals sicherten sie sich jede Medaille jeweils einmal. In der Challenger Series gewannen sie zweimal, darunter 2014 diesen Wettbewerb. Ihre Trainer sind Bruno Marcotte und John Zimmerman. In dieser Saison starteten sie bei einem kleineren Wettbewerb in Kanada und führten nach dem Kurzprogramm mit knapp 74 Punkten. Zur Kür traten sie dann nicht an. Sie laufen im Kurzprogramm zu With or Without You von April Meservy, choreografiert von John Kerr und Julie Marcotte. In der Kür gibt es Neutron Star Collision von Muse, I Belong to You (aus „Samson and Delilah“) von Muse und Uprising von Muse. Die Kür wurde von Julie Marcotte choreografiert.
Sie werden von ihren Landsleuten Julianne Seguin (20) / Charlie Bilodeau (23) begleitet. Sie waren Vizeweltmeister der Junioren 2015. Im Junior GP gewann sie zwei Wettbewerbe und holten sich im folgenden Finale ebenfalls den Sieg. Bei den Senioren gab es einen Sieg und zwei dritte Plätze. In den Finals holten sie die Plätze vier und fünf. Sie gehen als Titelverteidiger an den Start. Sie trainieren mit Josee Picard, Valerie Saurette und Marc-Andre Craig.
Am Start sind auch die EM-Dritten Vanessa James (29) / Morgan Cipres (26) aus Frankreich. Sie liefen bei den vergangenen sechs EM jeweils in die Top 6. Bei der WM reichte es zuletzt fünfmal in Folge für die Top 10. Bei zehn Starts in der GP-Serie waren sie neunmal unter den besten sechs, einmal dabei Zweite. Sie waren vor einem Jahr an gleicher Stelle Zweite. Ihre Trainer sind John Zimmerman und Jeremy Barrett.

Das Kurzprogramm beginnt am Sonnabend um 01 Uhr, die Kür am Sonntag um 00.25 Uhr. Ein Livestream ist angekündigt.


Die Überflieger der vergangenen Saison gehen als Favoriten in den Eistanz-Wettbewerb. Tessa Virtue (28) / Scott Moir (30) aus Kanada blieben ungeschlagen. Sie sind die Olympiasieger von 2010 und die Zweiten von 2014. Sie waren dreimal Weltmeister dreimal Zweite und einmal Dritte. Die Bilanz bei den Four Continents ist ähnlich: Dreimal erste und je zweimal Zweite und Dritte. Dazu kommen Gold und Silber bei der Junioren-WM, drei Siege im Junior-GP und je einmal Gold und Silber im jeweiligen Finale. Elf erste und zwei zweite Plätze sammelten sie im Senior-GP. Im Vorjahr konnten sie diesen Wettbewerb gewinnen. Sie laufen im Shortdance zu Sympathy For The Devil von den Rolling Stones und Hotel California von The Eagles. Im Freedance gibt es Musik aus Moulin Rouge. Ihre Trainer sind Marie-France Dubreuil, Patrice Lauzon und Romain Haguenauer.
Ihre Konkurrenz kommt aus dem eigenen Land. Zu ihnen gehören Piper Gilles (25) / Paul Poirier (25). Sie waren in dieser Saison Achte der WM und Fünfte der Four Cotinents. Bei letztem Wettbewerb konnten sie 2014 den zweiten Platz belegen. In der GP-Serie wurden sie jeweils dreimal Zweite und Dritte, in ihrem einzigen Finale Fünfte. Bei bisher drei Starts in der Challenger Series holten sie sich einen kompletten Medaillensatz ab. Ihre Trainer sind Carol and Jon Lane, J. Razguliaevs und R. Bradshaw.
Auch Kaitlyn Weaver (28) / Andrew Poje (30) kommen aus Kanada. Sie sind die Vizeweltmeister von 2014 und die Dritten von 2015. Bei den Four Continents konnten sie zweimal gewinnen und waren zweimal Dritte. In der GP-Serie wurden sie jeweils viermal Erste und Dritte und siebenmal Zweite. Die Finals von 2014 und 2015 konnten die beiden gewinnen. In der Challenger Series konnten sie bei zwei Starts zweimal Erste werden. Ihre Trainer sind Nikolai Morozov und Pasquale Camerlengo.

Der Shortdance beginnt am Freitag um 23 Uhr, der Freedance am Sonnabend um 22.05 Uhr. Ein Livestream ist angekündigt.

Die Challenger Series im Forum

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Die nächsten TV-Übertragungen und Livestreams (LS)

Samstag, 21.04.

14.45 Uhr LS Rooster Cup

17.20 Uhr KiKa – Kann es Johannes ? – Eiskunstlauf
Eleganter Tanz, gewagte Sprünge und rasant gedrehte Pirouetten – das ist Eiskunstlauf!Zuschauer auf der ganzen Welt sind fasziniert, wenn Eiskunstläufer scheinbar schwerelos über das Eis wirbeln, springen oder fliegen. Aber was bei den Profis so mühelos aussieht, erfordert jahrelanges hartes Training. Johannes hat nur 48 Stunden Zeit. Dann muss er eine Kür aus sieben anspruchsvollen Elementen präsentieren und in seiner Herausforderung sicher auf dem Eis stehen. Kann es Johannes?

Sonntag, 22.04.

11.10 Uhr LS Rooster Cup

Dienstag, 24.04.

00:15 Uhr ZDF – Stella – Skinny Love – Film Stella ist zwölf Jahre alt und in den Eiskunstlauf-Trainer ihrer älteren Schwester Katja (15) verliebt. Mit deren Unterstützung will sie eine Choreografie für die Weihnachts-Eislaufshow einstudieren. Doch Katja ist nicht zuverlässig ansprechbar für sie, denn sie hat eine Essstörung, die zunächst nur Stella registriert. Stella weiß nicht, wie sie damit umgehen soll, und es nervt sie, dass sie selbst und ihre Anliegen dadurch unter die Räder geraten: Immer dreht sich alles nur um Katja! Oder alle drehen sich nur um sich selbst? Eine schwierige Zeit beginnt, die die gesamte Familie vor große Herausforderungen stellt und in der Stella und ihre Familie sich neu definieren müssen.

Freitag, 11.05.

11.30 Uhr 3 Sat – Stöckl – mit Trixi Schuba
Die ehemalige Eiskunstläuferin Trixi Schuba holte bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo Österreichs einzige Goldmedaille. Im Gespräch mit Barbara Stöckl blickt sie auch auf die Spiele in Südkorea zurück. Außerdem erklärt die 66-Jährige, die nach ihrer Karriere mit den Shows „Ice Follies“ und „Holiday on Ice“ sechs Jahre lang durch Europa, Nord- und Südamerika tourte, warum und wie sie heute junge Künstlerinnen und Künstler fördert.

Freitag, 18.05.

22.00 Uhr NDR – NDR-Talkshow mit Marika Kilius

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