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ISU CS Finlandia Trophy 2017: Jin gewinnt nach turbulentem Kürwettbewerb

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Nach einem turbulenten Ablauf der Kür, die das Feld noch einmal kräftig durcheinander geschüttelt hat, gewinnt der Chinese Boyang Jin die ISU CS Finlandia Trophy 2017. Er zeigte in der Kür vier Vierfache, alle seine Fehler aufzuzählen würde aber den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Mit 165.45 Punkten wurde er Dritter in der Kür, gewann aber den Wettbewerb mit 252.60 Punkten. Nach dem Kurzprogramm war er Zweiter.

Die Kür gewann Vincent Zhou aus den USA, der ebenfalls vier Vierfache, aber auch nur einen einfachen Axel sprang. Er bekam 173.91 Punkten. Insgesamt verbesserte er sich mit 250.01 Punkten vom sechsten auf den zweiten Rang. Sein Landsmann Adam Rippon stürzte beim vierfachen Lutz, wurde aber in der Kür mit 166.19 Punkten Zweiter. Insgesamt konnte er seinen dritten Platz (249.88) verteidigen. Einen kleinen Absturz musste Mikhail Kolyada hinnehmen. Der Führende nach dem Kurzprogramm lief mit 158.05 Punkte nur die fünftbeste Kür. Schuld waren vor allem zwei Stürze. Mit 248.50 Punkten fiel er auf den vierten Platz zurück. Mit 233.72 Punkten schob sich Ross Miner (USA) vom siebenden auf den fünften Platz nach vorn. Grundlage war ein guter vierter Platz in der Kür, den er mit 162.08 Punkten erlief. Mit 233.28 Punkten landete Michal Brezina (CZE) nur knapp hinter ihm. Er blieb in der Kür (156.02) ohne Fehler, aber auch ohne Vierfachen und wurde Sechster.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge dürfte Paul Fentz das Eis verlassen haben. Er stürzte beim dreifachen Axel und bekam Abzüge bei weiteren Sprüngen. Mit 134.52 Punkten wurde er in der Kür nur Zehnter. Insgesamt waren es 212.16 Punkte, mit denen er vom vierten auf den siebenden Platz abrutschte. Sein Endergebnis war aber fünf Punkte besser, als das von Peter Liebers bei den Autumn Classics.

Die Challenger Series im Forum

Ergebnis der Kür
Judges Scores
Endergebnis

Videos von der Kür

1 Boyang JIN CHN 252.60
2 Vincent ZHOU USA 250.01
3 Adam RIPPON USA 249.88
4 Mikhail KOLYADA RUS 248.50
5 Ross MINER USA 233.72
6 Michal BREZINA CZE 233.28

7 Paul FENTZ GER 212.16

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Die nächsten TV-Übertragungen und Livestreams (LS)

Mittwoch, 23.05.
01.30 Uhr NDR – NDR-Talkshow mit Marika Kilius

Die „Tagesschau“ wurde verschoben, wenn sie das Eis betraten: Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler waren das deutsche Sport-Traumpaar, ihr Bekanntheitsgrad lag in den 1960er-Jahren bei 95 Prozent, den letzten gemeinsamen Wettkampf der beiden – es wurde ihr zweiter WM Titel – verfolgten 1964 unfassbare 21 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher. Der Vorverkauf von „Holyday on Ice“ mit Kilius/Bäumler musste damals mit berittener Polizei gesichert werden, weil es einen solchen Massenansturm auf die Karten gab. Marika Kilius begann als Rollschuhläuferin, bevor sie aufs Eis ging und es im Paarlauf zu Weltruhm brachte: 1963 und 1964 wurde sie Weltmeisterin und bei den olympischen Winterspielen 1960 und 1964 jeweils zweite. Die gebürtige Hessin Marika Kilius zog sich nach ihrer Karriere eher aus der Öffentlichkeit zurück. Die Großmutter zweier Enkelkinder wurde im März 75 Jahre alt und hält heute Vorträge und Seminare als Repräsentantin der Generation 60plus.

Freitag, 25. Mai
22.30 Uhr MDR/RBB – Riverboot mit Marika Kilius

Sonntag, 27. Mai
11.55 Uhr MDR – Riverboot mit Marika Kilius

Freitag, 08. Juni
22.30 Uhr MDR – Riverboot mit Jan Hoffmann

Sonntag, 10. Juni
11.45 Uhr MDR – Riverboot mit Jan Hoffmann

Dienstag, 12. Juni
15.25 Uhr ZDF-Neo – Kommissar Stollberg – Eisprinzessin

Die ambitionierte Ariane und ihr Partner Torben trainieren für die deutschen Junioren-Eiskunstlauf-Meisterschaften. Als Ariane erschlagen aufgefunden wird, zerplatzen alle Träume. Der grausame Tod des Mädchens trifft die Eltern tief, denn das Leben der kleinen Familie konzentrierte sich allein auf den Sport und die Erfolge Arianes. Hat Jasmin, Arianes bislang schärfste Konkurrentin, etwas mit deren Tod zu tun? Stolberg und sein Team ermitteln in einem undurchschaubaren Geflecht von Beziehungen, Feindschaften und Freundschaften und decken durch ihre Recherchen eine andere, allen bislang unbekannte Seite Arianes auf. Die scheinbar begeisterte und disziplinierte Eiskunstläuferin führte offenbar ein Doppelleben.

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