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ISU JGP Egna Neumarkt 2017: Vorschau

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Beim letzten Junior-GP dieser Saison wird nur noch in drei Kategorien um Punkte gekämpft, für die Paarläufer ist die GP-Saison bereits beendet. Sie kommen damit nicht in den Genuss Egna Neumarkt zu besuchen. Nach dem die bisherigen Wettkämpfe in Großstädten stattfanden, geht es diesmal „auf´s Dorf“. Die Gemeinde in Südtirol zählt nämlich gerade einmal 5.000 Einwohner, von denen fast zwei Drittel deutsch sprechen. Naturgemäß sind dann natürlich bauliche Sehenswürdigkeiten eher selten. Sie beschränken sich auf zwei Kirchen und ein Pilger-Hospiz. Mit dem Wort „Natur“ wird dann aber die Richtung gewiesen, denn von dieser Natur gibt es dort reichlich. Wem bei großen grünen Bergwiesen, die von zahlreichen Bächlein durchflossen und von hohen Bergen eingerahmt werden, nicht das Herz aufgeht, dem ist einfach nicht zu helfen. Das Klima ist dort mediterran geprägt. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt in Egna rund 2,5 Grad höher, als beispielsweise in Berlin. Für Mitte Oktober bedeutet das, dass tagsüber Werte über 20 Grad gar nicht so selten sind und anders als ich gestern, muss dort zu dieser Zeit am Morgen niemand Eis kratzen. Und so sind die Eiskunstläufer diesmal zu beneiden. Während der gesamten Wettkampftage liegen die Höchstwerte bei 25 bis 27 Grad und die Sonne brennt täglich zehn Stunden vom Himmel. Petrus kann schon ungerecht sein. Gekocht wird in Südtirol eher deftig, wenn auch die meisten mit Namen wie Schlutzkrapfen, Strauben und Tirteln nichts anzufangen wissen dürften. Schlutzkrapfen sind eine Art Ravioli, Strauben ein offenbar sehr süßes Backwerk und Tirteln ein Schmalzgepäck. Wesentlich bekannter sollten da die Tiroler Aufschnittplatten oder die Kaminwurze sein. Schließlich hat Südtirol auch bei Weinkennern einen guten Ruf. Hochsommliches Wetter und lecker Essen – was will man mehr.

Als Erste werden die Eistänzer mit ihrem Wettbewerb beginnen. Hier werden noch zwei Startplätze für das Finale von Nagoya vergeben. Den Siegern von Brisbane Sofia POLISHCHUK (16) / Alexander VAKHNOV (18) reicht dabei schon ein vierter Platz um sich zu qualifizieren. Sie stehen vor ihrem sechsten Junior-GP-Start. Der Erfolg von Brisbane war ihr bisher bestes Ergebnis. In ihrer Vita stehen bereits drei weitere Siege. Sie gewannen zweimal die Open d‘ Andorra und einmal den Rostelecom Crystal Skate. Ihre Trainerin ist Sveltana Liapina, ihre Choreografen heißen Elena Borisova und Jonathan Guerreiro. Sie trainieren in Moskau. Im Shortdance bekommen wir „Chilly Cha Cha“ von Jessica Jay und „Hip Hip Chin Chin“ von Club des Belugas zu hören. Im Freedance gibt es einen Soundtrack aus Black Swan von Clint Mansell.
Das zweite Paar das sich noch qualifizieren kann ist  Arina USHAKOVA (15) / Maxim NEKRASOV (17) aus Russland. Sie belegten in Minsk den dritten Platz und wären mit einem Sieg in jedem Fall im Finale. Ein zweiter Platz würde reichen, wenn sie mindestens 140.64 Punkte erzielen. Das wäre machbar, den in Minsk bekamen sie 142.94. Für die beiden ist es der vierte GP-Start, bisher waren sie dreimal Dritte. Ihre Trainer sind Alexei Gorshkov und Maxim Bolotin. Für die Choreografien sorgten Natalia Yanovskaya und Elena Maslennikova. Zu ihrer Musik im Shortdance gibt es keine Angaben, im Freedance laufen sie zu Be Italian (from „Nine“) performed by Fergie.
Sollte eines der beiden Paare patzen, würden Ksenia KONKINA / Grigory YAKUSHEV aus Russland in das Finalfeld rutschen.

Mit Ria Schwendinger (19) / Valentin Wunderlich (21) ist auch ein deutsches Paar dabei. Sechsmal waren sie bereits im Junior-GP am Start. In dieser Saison belegten sie in Zagreb den achten Rang, blieben dort aber weit unter ihren Möglichkeiten. In einer Vielzahl kleinerer Wettbewerbe holten sie einen zweiten und vier dritte Plätze. Sie sind die Junior-WM Zehnten von 2017. Ihre Trainer in Oberstdorf sind Rostislav Sinicyn, N. Karamysheva und M. Skotnicky. Ihre Choreografen sind M. Skotnicky, M. Tumanovskaia, S. Koenig. Im Shortdance laufen sie zu The Ghetto und This Masquerade von George Benson, im Freedance zu Mrs. Peregrin’s Home For Peculiar Children (soundtrack) by Tim Burton. Beide laufen für den EC Oberstdorf.
Für die Schweiz werden Cindy-Lilli ZIMMERLI (k.A.) / Volodymyr NAKISKO (18) ihr GP-Debüt geben. Beide bestritten im Frühjahr zwei kleinere internationale Wettkämpfe und landeten beim Mentor Torun Cup auf dem 14. Platz.

Der Shortdance beginnt am Donnerstag um 15 Uhr, der Freedance am Freitag um 19.30 Uhr.

Bei den Juniren sind fünf der sechs Plätze in Nagoya bereits vergeben. Streng genommen bewerben sich in Egna noch drei Läufer um den einen freien Startplatz. Die besten Chancen hat Egor MURASHOV (17) aus Russland. Der Dritte von Salzburg benötigt lediglich einen zweiten Rang um sich für das Finale zu qualifizieren. Für ihn ist es erst der zweite Start im Junior GP. Bislang hielt er sich eher in kleineren Wettbewerben schadlos. Bei sieben Starts als Junior stand er immer auf dem Treppchen und gewann dreimal. Seine Trainerin ist Viktoria Butsaeva, seine Choreografin Galina Ishchenko. Er läuft im Kurzprogramm zu Aknaszlatina by Okean Elzi und in der Kür zu Sir Duke und Lately beide performed by Stevie Wonder.
Sollte Murashov nur Dritter oder schlechter werden, dann haben auch noch zwei andere Läufer eine Chance, müssten aber gewinnen.
Tatsuya TSUBOI (15) aus Japan war in Minsk Fünfter, lag aber im Überkreuzvergleich nur 1.57 Punkte hinter Murashov. Ein Erfolg gegen ihn ist also nicht ausgeschlossen. Seine Trainer sind H. Nagakubo, Y. Naruse, M. Kawaume, Y. Hongo, seine Choreografen Kenji Miyamoto, Yuko Hongo. Er wohnt in Nagoya, hätte es beim Finale also nicht so weit. In der Kür läuft er zu Your Song by Elton John und in der Kür zu Rurouni Kenshin by Nasoki Sato.
Für Ivan PAVLOV (19) aus der Ukraine gilt das gleiche. Ein Sieg reicht nur, wenn Murashov nicht mindestens Zweiter wird. Pavlov ist der Fünfte von Minsk und lag im Fernduell mehr als fünf Punkte hinter Murashov. Bislang absolvierte er bereits elf Starts im Junior-GP, hat aber noch nie das Finale erreicht. Seine Trainerin ist Marina Amirkhanova, seine Choreografin Maria Tumanovskaia-Chaika. Er läuft im Kurzprogramm zu Mr. and Mrs. Smith (soundtrack) by John Powell, in der Kür zu Blood Diamond (soundtrack) by James Newton Howard.

Luc Maierhofer (15) aus Österreich war vor wenigen Wochen 14. des Junioren-GP von Salzburg. Es war sein fünfter GP-Start. Bislang ist ein elfter Platz seine beste Platzierung. Kurz darauf belegte er bei der Nebelhorn-Trophy den 26. Platz. Sein Trainer ist Lorenzo Magri, sein Choreograf: Benoit Richaud. Im Kurzprogramm läuft er zu Figaros Hochzeit von Wolfgang Amadeus Mozart und in der Kür zu einer Tango Selection. Er startet für den Eissportklub Engelmann Wien.
Für Deutschland wird Kai JAGODA (17) seine Visitenkarte abgeben. Er tritt zum ersten Mal im Junior GP an. Bisher startete er nur bei kleineren Wettbewerben und belegte 2015 bei der NRW-Trophy den dritten Platz.
Mit Tomas Llorenc GUARINO SABATE (18) schickt auch die Schweiz einen Debütanten. Auch er bestritt bislang nur kleinere Wettbewerbe und war unter anderem 2015 Vierter des Junioren-Wettbewerbs der Lombardia Trophy.

Das Kurzprogramm beginnt am Donnerstag um 18.30 Uhr, die Kür am Sonnabend um 13 Uhr.

Als Letzte werden die jungen Damen mit ihrem Wettbewerb beginnen. Hier geht es am spannendsten zu, denn mindestens vier Läuferinnen haben die Möglichkeit das Finale aus eigener Kraft zu erreichen. Beste im Feld der Juniorinnen ist Alena KOSTORNAIA (14) aus Russland. Sie gab am vergangenen Wochenende beim Baltic Cup ihr Debüt und gewann auf Anhieb. Eigentlich war für sie kein weiterer Start in dieser GP-Saison vorgesehen, wie aber schon am Sonnabend hier angedeutet, bekam sie den für Viktoria VASILIEVA vorgesehenen Startplatz. Um das Finale sicher zu erreichen muss sie aber mindestens Dritte werden, was angesichts der Klasse des Feldes nicht so einfach werden wird. Sie trainiert bei  Eteri Tutberidze und Sergei Dudakov, ihr Choreograf ist Daniil Gleikhengauz. Sie läuft im Kurzprogramm zu Dos Cadencias sobre „Adios Nonino“ by Pablo Ziegler und in der Kür zu Stella’s Theme by William Joseph.
Ebenfalls mit einem Sieg im Gepäck reist Sofia SAMODUROVA (15) aus Russland an. Sie gewann in Zagreb ihren zweiten GP-Start, nach dem sie im Vorjahr Vierte in Yokohama war. Auch für sie war ursprünglich nur ein Start vorgesehen. Ihre Trainer sind Tatiana Mishina und Alexei Mishin, die Choreografien kommen von Tatiana Prokofieva. Sie läuft im Kurzprogramm zu Hava Nagila und in der Kür zu Libertango by Astor Piazzolla.
Nana ARAKI (15) aus Japan war Zweite in Minsk bei ihrem ersten internationalen Start überhaupt und muss auch diesmal mindestens Zweite werden um in Nagoya dabei zu sein. Mit viel Glück und Rechnerei könnte auch der dritte Platz reichen. Sie trainiert bei Yuko Monna, ihre Choreografien kommen von Kenji Miyamoto (SP), Cathy Reed (FS). Sie läuft im Kurzprogramm zu Bei mir bist du schoen by Sholom Secunda und in der Kür zu Come, People Of God by Soo-Jin Kim.
Das eben gesagte gilt auch für Rika KIHIRA (15) aus Japan. Auch sie benötigt einen zweiten Platz um ganz sicher zu sein. Die junge Dame absolvierte bereits drei Starts im Junior-GP und war nie schlechter als Zweite. IM Vorjahr qualifizierte sie sich für das Finale und wurde Vierte. In diesem Jahr konnte sie bereits den Juniorinnen-Wettbewerb der Asian Open gewinnen. Rika springt im Wettkampf regelmäßig den dreifachen Axel. Ihre Trainer sind Mie Hamada, Yamato Tamura, H. Okamoto und C. Reed. Sie trainiert 40 Stunden in der Woche in Takatsuki und Osaka. Ihre Choreografen Jeffrey Buttle (FS) und Tom Dickson (SP) wählten für das Kurzprogramm „Kung Fu Piano“ von The Piano Guys und in der Kür einen Soundtrack aus dem Film „La Strada“ von Nino Rota.
Mit einem Sieg könnten theoretisch auch die beiden Koreanerinnen Ye Lim KIM und Young YOU in das Finale kommen, allerdings müsste es dann hinter ihnen eine abenteuerliche Platzierung geben.

Das Kurzprogramm beginnt am Freitag um 14.30 Uhr, die Kür am Sonnabend um 17.50 Uhr.

Es wird an allen Tagen LIvestreams geben.

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