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Christine Stüber-Errath: Die Show zum Buch

Nach der Sommerpause ist Christine Stüber-Errath mit ihrem Buch „Meine erste 6.0“ wieder auf Tour. Dabei handelt es sich um keine klassische Buchlesung, denn es werden auch Videos ihrer Erfolge gezeigt. Außerdem gibt es eine musikalische Umrahmung.

Die nächsten Termine

24. November 19 Uhr Anna-Seghers-Bibliothek im Lindencenter, Berlin
Vorverkauf unter 030/9279 6410, Tickets 4 €, mit Bibliotheksausweis 3 €

09. Dezember 19 Uhr Kulturzentrum Das Haus Niedergörsdorf/Altes Lager
Eintritt: VVK 10,00 EUR, AK 15,00 EUR
Kontakt: 033 741.713 04

Kommende Veranstaltungen

  • Cup of Tyrol 20. November 2017 – 25. November 2017 Tiroler Wasserkraft Arena, Olympiastraße 10, 6020 Innsbruck, Österreich
  • Tallinn Trophy 2017 21. November 2017 – 26. November 2017 Tondiraba Ice Hall, Varraku 14, 13917 Tallinn, Estland
  • Open d’Andorra 2017 22. November 2017 – 26. November 2017 Centre Esportiu de Canillo Palau de Gel d'Andorra, AD100 Canillo, Andorra
  • Skate Celje 22. November 2017 – 26. November 2017 Mestni park Celje, 3000 Celje, Slowenien
  • ISU Grand Prix of Figure Skating Bridgestone Skate America 24. November 2017 – 26. November 2017 1980 Rink - Herb Brooks Arena2634 Main Street, Lake Placid, New York, USA

ISU GP Rostelecom Cup 2017: Vorschau

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Was für ein Kontrast: Von beschaulichen Egna wo der letzte der Junior-GP stattfand, geht es zum ersten Grand Prix der Senioren in eine pulsierende europäische Metropole. Moskau ist Gastgeber des Rostelecom-Cups 2017. Die russische Hauptstadt zählt 12,4 Millionen Einwohner und ist damit die zweitgrößte Stadt Europas. Um alle Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen, reicht ein Grand-Prix-Wochenende mit Sicherheit nicht aus. Das Ensemble rund um den roten Platz mit dem Kreml, der Basilius-Kathedrale, dem Lenin-Mausoleum und dem Kaufhaus GUM sollte aber zum Pflichtprogramm gehören. Die Besichtigung anderer imposante Bauwerke, zu denen auch, als Berliner mag man das kaum glauben, viele prachtvolle U-Bahnhöfe gehören, müssen dann ein anderes Mal besichtigt werden. Zu denen gehört auch der Fernsehturm Ostankino, das höchste Gebäude Europas. Da der Rostelecom Cup in dieser Saison sehr früh stattfindet, ist noch nicht mit der gefürchteten russischen Kälte zu rechnen. Allerdings werden die Temperaturen in den nächsten Tagen unter dem Mittel liegen. So sinken die Werte von 14 Grad heute bis auf 2 Grad am Sonntag. Dann kann es sogar schneien. Lange liegen bleiben wird der Schnee allerdings nicht, denn die Tiefstwerte sollen kaum unter 0 Grad sinken. Eine gute Gelegenheit um in einem warmen Restaurant zu speisen. Sehr empfohlen an kalten Tagen wird  Borschtsch, eine heiße Suppe aus Roter Beete und Schmand. Ebenfalls gut an kalten Tagen sind Pelmeni, Teigtaschen, die in heißer Brühe serviert werden, wahlweise mit Schwein oder Huhn gefüllt. Sehr lecker. Zu den kulinarischen Köstlichkeiten gehören auch Blinys, eine Art Eierkuchen, die zu Fisch oder gefüllt mit Kaviar gereicht werden. Womit wir bei einer weiteren russischen Spezialität wären, dem Kaviar eben. Schließlich darf auch die Soljanka nicht fehlen, die es in den unterschiedlichsten Zubereitungsarten gibt.
Nach Kultur und guten Speisen geht es dann in die Megasport-Arena. Sie fasst knapp 14.000 Zuschauer und ist zu allen Veranstaltungen restlos ausverkauft.

Die Herren werden am Freitagmittag die Wettkämpfe in Moskau beginnen. Yuzuru Hanyu (22) aus Japan gab in Montreal bei den Autumn Classic International sein Saisondebüt. Nach dem er dort im Kurzprogramm Weltrekord lief, ging ihm die Kür gründlich daneben. Am Ende musste er mit Platz zwei hinter Javier Fernandez zufrieden sein. Hanyu ist der Olympiasieger 2014. Bei der WM gab es zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze. Bei den Four Continents war er dreimal Zweiter. Bei Teilnahmen an der GP-Serie holte er zehn Medaillen, davon viermal Gold. Vier Siege kann er auch im Grand-Prix-Finale verzeichnen. Seine Trainer sind Brian Orser und Tracy Wilson. Er läuft im Kurzprogramm zu Chopin Ballade No. 1 von Frederic Chopin, in einer Choreografie von Jeffrey Buttle und in der Kür zu Seimei (aus Onmyoji) von Shigeru Umebayashi in einer Choreografie von Shae-Lynn Bourne.
Auch Nathan Chen (18) aus den USA hat in dieser Saison bereits einen Wettkampf bestritten. Er gewann die US Internat. FS Classic. Er lief sechs Mal im Junior-GP und gewann fünfmal, einmal war er Zweiter. Bei seinen beiden Finalteilnahmen gab es Gold und Bronze. Zweimal nahm er an der Junioren-WM teil und war Dritter und Vierter. Zweimal startete er im Grand-Prix der Herren und wurde einmal Zweiter. Diesen Platz belegte er 2016 auch im Finale. Er ist der Sieger der Four Continents 2017 und Sechster der WM 2017. In der Challenger Series ging er bislang einmal an den Start und gewann die Finlandia-Trophy 2016. Sein Trainer ist Rafael Arutunian. Er läuft im Kurzprogramm zu Nemesis by Benjamin Clementine und in der Kür zu Mao’s Last Dancer (soundtrack) by Christopher Gordon.
Am Start ist auch der Junioren-Weltmeister von 2014 Nam Nguyen (19) aus Kanada. Ein Jahr später war er Fünfter der Senioren-WM. Im Junior-GP war er zweimal Dritter, bei den Herren erreichte er diese Platzierung einmal. In dieser Saison lief er bereits bei den Autumn Classic International, wo er Fünfter wurde. Seine Trainer sind Tracey Wainman und Gregor Filipowski. Die Choreografien stammen von David Wilson. Er läuft im Kurzprogramm zu Somewhere Over The Rainbow by Joseph William Morgan und in der Kür zu An American in Paris by George Gershwin.
Denis Ten (24) aus Kasachstan testete am vergangenen Wochenende beim Cup of Nice, wirkte dort aber noch nicht richtig fit. Er belegte den fünften Platz. Ten ist in seiner Heimat ein Volksheld, einen Ruf den er auch verdient hat.. Im Jahr 2008 gewann er den Junior-GP von Gomel – das war die erste Eiskunstlaufmedaille für Kasachstan überhaupt. Später war er der erste Kasache, der eine Medaille bei einer WM (2013 Silber) und bei olympischen Spielen (2014 Bronze) holte. Außerdem war er 2015 noch WM-Dritter und gewann im gleichen Jahr die Four Kontinents. Er trainiert bei Frank Carroll und Nikolai Morozov. Von Morozov stammen auch die Choreografien. Er läuft im Kurzprogramm zu Tu sei by Vittorio Grigolo und in der Kür zu SOS d’un terrien en détresse by Luc Plamondon, Michel Berger performed by Dimash Kudaibergen.
Der 18 Jahre alte Deniss Vasiljevs (LAT) hat bei der EM 2017 als Siebender aufhorchen lassen. Seine größten Erfolge hatte er aber bei den Junioren gefeiert, wo er bei seinen beiden letzten GP-Starts jeweils Zweiter wurde. Bei den Herren wurde er Sechster der NHK-Trophy 2016. Er bestritt bei den Junioren acht kleiner Wettbewerbe, von denen er sieben gewann und einmal Zweiter wurde. Bei den Senioren gewann er 2017 den Cup of Tyrol. In dieser Saison war er bereits Vierter der Lombardia Trophy. Sein Trainer ist Stephane Lambiel. Seine Choreografien kommen von Stephane Lambiel und Salome Brunner. Seine Musik im Kurzprogramm ist Recondita Armonia by Giacomo Puccini, in der Kür hören wir Put the Blame On Mame by Doctor 3, Anyone to Love by Michael Buble und Sway by Michael Buble.
Mikhail Kolyada (21) aus Russland ist in der erweiterten Weltspitze angekommen. Er startete viermal im Junior-GP und belegte unter anderem einen zweiten und einen dritten Platz. Das Finale erreichte er nicht. Die einzige Junioren-WM beendete er auf dem sechsten Platz. Bei den Herren bestritt er nur einen Grand-Prix-Wettbewerb und belegte dort den fünften Platz. Der Durchbruch gelang ihm Anfang dieses Jahres, als er Vierter der WM und Fünfter der EM wurde. In dieser Saison war er Vierter der Finlandia Trophy, wo er nach einem starken Kurzprogramm eine schwache Kür lief.. Seine Trainerin ist Valentina Chebotareva. Für die Choreografien sorgte Olga Kliushnichenko. Er läuft im Kurzprogramm zu Piano Concerto No. 23 in A-Dur by Wolfgang Amadeus Mozart, in der Kür zu Songs von Elvis Presley: Steamroller Blues, Can’t Help Falling In Love und Rip It Up.

Weitere Teilnehmer: Moris Kvitelashvili (GEO), Daniel Samohin (ISR), Dmitri Aliev, Alexander Lazukin (beide RUS), Grant Hochstein (USA), Misha Ge (UZB).

Das Kurzprogramm beginnt am Freitag um 13 Uhr, die Kür am Sonnabend um 12.30 Uhr. Eurosport 2 wird das Kurzprogramm am Freitag ab 13 Uhr LIVE übertragen. Von der Kür der Herren gibt es dagegen erst am Sonntagabend ab 18.30 Uhr auf Eurosport 2 Ausschnitte zu sehen. Im kostenpflichtigen Eurosportplayer werden alle Wettbewerbe des Rostelecom-Cups LIVE übertragen. Darüber hinaus gibt es einige LIvestreams.


Auf die Herren folgt der Eistanz. Die USA schicken dabei zwei Geschwisterpaare in das Rennen. Rachel Parsons (19) / Michael Parsons (21) laufen in dieser Saison erstmals bei den Senioren. Dabei landeten sie in diesem Winter bei der Ondrej Nepela Trophy auf dem zweiten Platz. Bei den Junioren liefen sie in elf Grand-Prix-Wettbewerben und gewannen zuletzt viermal in Serie. Außerdem wurden sie dreimal Zweite und zweimal Dritte. Sie waren dreimal im Finale und gewannen 2016, nachdem sie im Jahr zuvor Dritte waren. Bei der Junioren-WM waren sie fünfmal dabei. Sie sind die Junioren-Weltmeister von 2017 und Vizeweltmeister von 2016. Ihre Trainer sind Alexei Kiliakov, Dmitri Ilin und Elena Novak. Die Choreografien kommen von Alexei Kiliakov, Elena Novak und Esperanto Bean. Sie laufen im Shortdance zu Mambo Molly by Mambo Molly, Everybody’s Got To Learn Sometime by Zuchero und Congo Crazed by Mambo Molly, im Freedance zu Ghost Dances:La Partida by Victor Jara, Sikuriadas by Inti Illimani und Quiaquenpita by Inti Illimani.
Dagegen geben Maia Shibutani (23)/ Alex Shibutani (26) ihr Saisondebüt. Sie standen bei Weltmeisterschaften dreimal auf dem Treppchen und waren 2016 Vizeweltmeister. Im gleichen Jahr gewannen sie die Four Continents, nach dem sie bereits zweimal Zweite und einmal Dritte waren. Imposant auch ihre Bilanz in der Grand-Prix-Serie. Bei 14 Starts waren sie nur einmal nicht unter den besten drei. Viermal gingen sie als Sieger vom Eis. In ihren Finals war allerdings der dritte Platz 2016 ihr bestes Ergebnis. Ihre Trainer sind  Marina Zueva, Massimo Scali,Oleg Epstein, und J. Johns, die Choreografien kommen von  M Zueva, M. Scali, R. Roca und S. Lambiel. Sie laufen im Shortdance zu Mambo No. 5 by Perez Prado, Cherry Pink And Apple Blossom White by Perez Prado und Mambo Jumbo/Mambo No. 8 by Perez Prado, im Freedance zu Paradise by Coldplay.
Auf heimischen Eis zählen Ekaterina Bobrova (27) / Dmitri Soloviev (28) zu den Favoriten. Sie laufen schon eine gefühlte Ewigkeit zusammen. Folglich haben sie eine ellenlange Liste an Erfolgen. Viermal liefen sie im Junior-GP, waren zweimal Erste und zweimal Zweite. Sie standen zweimal im Finale und waren einmal Dritte. Ihren einzigen Start bei einer Junioren-WM münzten sie gleich in Gold um.  Bisher nahmen sie 18-Mal am Senior-GP teil. Hier gewannen sie viermal, waren fünfmal Zweite und zweimal Dritte. Sie standen sechsmal im Finale und waren dabei dreimal Vierte. Sie nahmen sechsmal an der EM teil und sind die Europameister von 2013. Zwei silberne und zwei Bronze-Medaillen komplettieren ihre Bilanz. Sechsmal waren sie auch bei einer WM dabei und wurden einmal Dritte. Bei Olympia 2014 wurden sie Fünfte im Eistanz und Erste mit dem Team. Sie waren in dieser Saison bereits bei der Ondrej Nepela Trophy erfolgreich. Ihr Trainer sind Alexander Zhulin und Petr Durnev, ihre Choreografien kommen von Sergei Petukhov. Sie laufen im Shortdance zu Latin Lover by Joao Bosco, Dance by DJ Maksy und: Quand je vois tes yeux by Dany Brilliant, im Freedance zu Oblivion performed by Two Cellos und Beethoven’s Five Secrets by The Piano Guys.
Piper Gilles (25) / Paul Poirier (25) aus Kanada waren in der vergangenen Saison Achte der WM und Fünfte der Four Cotinents. Bei letzterem Wettbewerb konnten sie 2014 den zweiten Platz belegen. In der GP-Serie wurden sie jeweils dreimal Zweite und Dritte, in ihrem einzigen Finale Fünfte. Sie belegten bei den Autumn Classic International in dieser Saison den dritten Platz. Ihre Trainer sind Carol and Jon Lane, J. Razguliaevs und R. Bradshaw. Für die Choreografien sorgen Carol Lane und Juris Razguliaevs. Sie laufen im Shortdance zu Bossa Cubana und Gopher Mambo und im Freedance zu Stolen Hearts, Perry Mason Theme by Fred Steiner, Smokey Sax und Perry Mason Theme by Fred Steiner.

Weiter am Start: Nicole Kuzmichova / Alexandr Sinicyn (CZE), Marie-Jade Lauriault / Roman Le Gac, Charlene Guignard / Marco Fabbri (beide FRA), Betina Popova / Dmitri Soloviev, Alexandra Stepanova / Ivan Bukin (beide RUS), Alisa Agafonova / Alper Ucar (TUR).

Der Shortdance beginnt am Freitag um 15 Uhr, der Freedance am Sonnabend um 14.45 Uhr. Eurosport plant keine Übertragungen vom Eistanz. Im kostenpflichtigen Eurosportplayer werden alle Wettbewerbe des Rostelecom-Cups LIVE übertragen. Darüber hinaus gibt es einige LIvestreams.


Als Dritte werden die Paare in den Wettbewerb eingreifen. Wenn hier nicht etwas außergewöhnliches passiert, dann könnten alle drei Plätze auf dem Treppchen an Russland gehen. Nur die Reihenfolge ist noch offen. Den Sieg dürften allerdings nur zwei Paare unter sich aus machen. Eines davon ist Evgenia Tarasova (22) / Vladimir Morozov (24). Sie sind die WM-Dritten von 2017 und die Europameister des gleichen Jahres. Zuvor waren sie bei der EM zweimal Dritte und gewannen das GP-Finale 2016. Im Jahr 2014 waren sie Vizeweltmeister der Junioren. In diesem Winter konnten sie bereits die Nebelhorntrophy für sich entscheiden. Ihre Trainer in Moskau sind Nina Mozer, Andrei Hekalo und Robin Szolkowy. Ihre Choregrafien schufen Peter Tchernyshev und Tatiana Druchinina. Im Kurzprogramm laufen sie zum Piano Concerto No. 2 von Sergei Rachmaninov, in der Kür zu Candyman von Christina Aguilera.
Das zweite Paar mit Siegchancen sind Ksenia Stolbova (25) / Fedor Klimov (27), die in den vergangenen beiden Wintern von vielen Verletzungen geplagt wurdenSie waren Zweite der olympischen Spiele 2014 im Paarlauf und gewannen Gold im Teamwettbewerb. Sie waren Vizeweltmeister 2014, zweimal Vizeeuropameister, Vizeweltmeister der Junioren und gewannen 2015 das Grand-Prix-Finale. In diesem Winter belegten sie bei der Finlandia Trophy nach einem guten Kurzprogramm und einer schwachen Kür den dritten Platz. Ihre Trainer sind Nina Mozer und Vladislav Zhovnirski. Ihre Choreografien kommen von Pasquale Camerlengo, Juri Smekalov und T. Druchinina. Sie laufen im Kurzprogramm zu Tango de Besame performed by Benise und in der Kür zur Carmen Suite.
Das dritte russische Paar im Bunde sind Kristina Astakhova (20) / Alexei Rogonov (29). Beide waren in diesem Winter bereits fleißig und belegten bei der Ondrej Nepela Trophy den zweiten und bei der Finlandia Trophy den fünften Platz.  Sie stehen vor ihrem sechsten Grand-Prix-Start und haben als bisher beste Platzierungen zwei dritte Ränge zu verzeichnen. Ihr Trainer ist Artur Dmitriev, ihr Choreograf Sergei Komolov. Sie laufen im Kurzprogramm zu Adagio For Strings by Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem in D Dur by Wolfgang Amadeus Mozartund O Fortuna (from „Carmina Burana“) by Carl Orff, in der Kür zu einem Soundtrack aus „La-La-Land“ von Justin Hurwitz.
In den russischen Dreikampf dürften am ehesten die Kanadier Julianne Seguin (20) / Charlie Bilodeau (23) eingreifen können, auch wenn sie zwei verletzungsreiche Seuchenjahre hinter sich haben. Immerhin lieferten sie bei den Autumn Classic International als Dritte eine solide Vorstellung ab. Sie waren Vizeweltmeister der Junioren 2015. Im Junior GP gewann sie zwei Wettbewerbe und holten sich im folgenden Finale ebenfalls den Sieg. Bei den Senioren gab es einen Sieg und zwei dritte Plätze im GP. In den Finals holten sie die Plätze vier und fünf. Sie trainieren mit Josee Picard, Valerie Saurette und Marc-Andre Craig. Ihre Choreografien kommen von M.-F. Dubreuil; P. Lauzon und D. Wilson. Sie laufen im Kurzprogramm zu Everybody Wants to Rule the World by Larde und in der Kür zu Where’s My Love by Syml.
Miriam Ziegler (23) / Severin Kiefer (26) aus Österreich gehören inzwischen fast zum Inventar des Grand-Prix. Ihre Grand Prix Bilanz kann sich durchaus sehen lassen. Bei sechs Starts wurden sie jeweils dreimal Sechste und Achte. Auch in der Challenger Series können sich ein zweiter und ein fünfter Rang bei ihren beiden Teilnahmen sehen lassen. Sie sind dreifache Meister Österreichs. In diesem Jahr waren sie zunächst Sechste der Lombardia Trophy, konnten sich dann als Vierte der Nebelhorntrophy steigern. Ihr Trainer ist Knut Schubert. Sie laufen im Kurzprogramm zu Sunshine on Leith und in der Kür zu einem Coldplay Medley. Das Paar läuft für die Eisunion Salzburg.

Das Kurzprogramm beginnt am Freitag um 17.30 Uhr, die Kür am Sonnabend um 16.35 Uhr. Eurosport plant keine Übertragungen vom Paarlauf. Im kostenpflichtigen Eurosportplayer werden alle Wettbewerbe des Rostelecom-Cups LIVE übertragen. Darüber hinaus gibt es einige LIvestreams.


Den Abschluss machen die Damen. Mit der zweifachen Weltmeisterin Evgenia Medvedeva (17) ist die Favoritin gegeben. Die junge Russin dominierte in den beiden vergangenen Wintern den Eiskunstlauf bei den Damen. Schon als Juniorin konnte man ihre spätere Klasse erahnen. Sie gewann ihre vier Junior-GP und erreichte in den Finals die Plätze eins und drei. Diese Plätze belegte sie auch bei ihren beiden Junioren-WM. Bei den Damen belegte sie bei vier Teilnahmen an der GP-Serie dreimal den ersten und einmal den zweiten Rang. ihre beiden Finalteilnahmen endeten ebenfalls mit jeweils einem Sieg. Sie ist zweifache Welt- und Europameisterin und hält im Moment alle drei Weltrekorde. In diesem Jahr konnte sie, wie schon 2015, die Ondrej Nepela Trophy gewinnen. Ihre Trainer in Moskau sind Eteri Tutberidze und Sergei Dudakov. Ihre Choreografien stammen von Daniil Gleikhengauz, I. Averbukh, A. Zhelezniakov. Sie läuft im Kurzprogramm zu Chopins Nocturne No. 20 in Cis-Moll von Joshua Bell. In der Kür gibt es Anna Karenina (soundtrack) by Dario Marianelli.
Ihre größte Konkurrenz kommt wahrscheinlich aus dem eigenen Lager. Auch das Talent von Elena Radionova (18) war bereits früh zu erkennen. Ihre beiden Starts im Junior-GP konnte sie beide gewinnen und siegte auch im anschließenden Finale. Sie ist zweifache Weltmeisterin der Juniorinnen. Das schaffte vor ihr noch keine Läuferin. Beim Übergang zu den Damen machte ihr die Pubertät zu schaffen, mit deren Folgen sie noch immer zu kämpfen hat. Dennoch können sich ihre Ergebnisse auch bei den Damen sehen lassen. So kann sie auf acht GP-Starts verweisen, von denen sie vier gewann. Je zweimal wurde sie Zweite und Dritte. Damit stand sie viermal im Finale und wurde einmal Zweite und einmal Dritte. Sie zweifache Vize-Europameisterin und einmal WM-Dritte. In diesem Winter war sie bereits Dritte der Ondrej Nepela Trophy. Ihre Trainerin ist Elena Buianova. Ihre Choreografien stammen in dieser Saison von Shae-Lynn Bourne. Im Kurzprogramm hören wir It Ain’t Necessarily So (aus Porgy and Bess) von George Gershwin und in der Kür Historia de un Amor von Carlos Eleta Almarán.
Zu den Kandidatinen für das Treppchen gehört ganz sich auch Carolina Kostner (30) aus Italien. Sie war in diesem Winter bereits Dritte der Lombardia Trophy und Zweite der Finlandia-Trophy.. Bei den Seniorinnen startete sie 20 Mal im GP: Vier erste, fünf zweite und drei dritte Plätze waren ihre Ausbeute. Sie zog viermal in das Finale ein und gewann zweimal. Ein zweiter und ein dritter Platz vervollständigen ihre Bilanz. Bei 13 EM-Starts sammelte sie insgesamt fünf Titel. Dazu gab es zweimal Silber und dreimal Bronze. Auch bei der WM gab es 13 Starts mit dem Titel 2012 als Höhepunkt. Dazu wurde sie zweimal Zweite und dreimal Dritte. Dreimal nahm sie an olympischen Spielen teil und holte 2014 Bronze. Sie ist achtfache Meisterin Italiens. Ihre Trainer sind Alexei Mishin und Michael Huth. Im Kurzprogramm läuft sie zu Ne me quitte pas von Celine Dion und in der Kür zu Prélude à l’Après-Midi d’un Faune von Claude Debussy. Beide Programme wurden choreografiert. von Lori Nichol.
Japan ist mit zwei Läuferinnen vertreten. Wakaba Higuchi (16) bestreitet bereits ihre zweite Saison bei den Senioren. Dabei gelangen ihr in der Saison 16/17 ein dritter und ein vierter Platz in der GP-Serie. Sie ist zweifache Dritte der Junioren-WM und belegte diesen Rang auch im Junior-GP-Finale 2014. In dieser Saison wurde sie bei der Lombardia Trophy Zweite. Ihre Trainer sind Koji Okajima, Noriko Sato, Yuka Kagayama, ihre Choreografen Shae-Lynn Bourne, Marina Zueva, Massicmo Scali. Sie läuft im Kurzprogramm zu Gypsy Dance by Leon Minkus und in der Kür zu Skyfall (James Bond soundtrack) performed by Adele.
Kaori Sakamoto (17) absolviert ihre erste Saison bei den Damen. Sie konnte hier immerhin die Asian Open für sich entscheiden und war Vierte der US Internat. FS Classic. Sie ist die Dritte der Junior-WM 2017. Sechs Mal war sie in der Junior-GP-Serie am Start und gewann einmal. Im Finale 2016 belegte sie den dritten Platz. Ihre Trainer sind  Sonoko Nakano und Mitsuko Graham. Ihr Choreograf ist Benoit Richaud. Sie läuft im Kurzprogramm zur Moonlight Sonata by Ludwig van Beethoven und In der Kür zu Amélie von Yann Tiersen.
Aus den USA ist Mirai Nagasu (24) vertreten. Sie blieb im Junior-GP ungeschlagen, denn sie gewann 2007 ihre beiden einzigen Starts und holte sich anschließend auch den Finalsieg. Bei der Junior-WM wurde sie Zweite und Dritte. Bei den Seniorinnen konnte sie bisher nicht ganz an die großen Erfolge wie bei den Juniorinnen anknüpfen. Ganze 17 Mal startete sie in der Grand-Prix-Serie und holte immerhin zweimal Silber und zweimal Bronze. Das Finale erreichte sie bisher nicht. Einen zweiten und zwei dritte Plätze gab es bei ihren vier Teilnahmen an den Four Continents. Ihre beiden WM-Teilnahmen beendete sie auf den Rängen sieben und zehn. Sie ist die Vierte der olympischen Spiele 2010. Im Jahr 2014 war sie Dritte der US-Meisterschaften, dennoch wurde ihr die Vierte der Meisterschaften Ashley Wagner bei der Nominierung für die Spiele 2014 vorgezogen. Nagasu trainiert bei Tom Zakrajsek. Sie läuft im Kurzprogramm zu Nocturne No. 20 in C-sharp minor von Frédéric Chopin. In der Kür gibt es Musik aus Miss Saigon von Claude-Michel Schönberg. Beide Programme stammen von Jeffrey Buttle.
Nicole Schott (21) aus Deutschland bekommt in Moskau die Möglichkeit sich einer breiten internationalen Öffentlichkeit zu präsentieren. Sie war in dieser Saison bereits Vierte des Coup of Nice, wo sie aber nur im Kurzprogramm völlig zu überzeugen wusste. Moskau sieht ihren ersten GP-Start überhaupt. Vorher hatte sie vier Starts bei Junior-GP absolviert, wo sie als beste Platzierung einen siebenden Platz erreichte. Bei den Damen schlug sie sich vor allem in der Challenger Series wacker, wo sie 2016 in Warschau gewinnen konnte. In Europa klopfte sie mit Platz neun bei der EM 2015 und zehn bei der EM 2017 bereits an die Tür der kontinentalen Elite. Ihr Trainer und Choreograf ist Michael Huth. Sie läuft im Kurzprogramm zu Nella Fantasia performed by Jackie Evancho und in der Kür zu Schindler’s List (soundtrack) by John Williams, performed by Itzhak Perlman. Ihr Heimatverein ist der Essener Jugend FSC.

Weiter dabei sind: Anastasia Galustyan (ARM), Mae Berenice Meite (FRA), Elizabet Tursynbaeva (KAZ); Valeriia Mikhailova (RUS), Maria Bell (USA).

Das Kurzprogramm beginnt am Freitag um 19 Uhr die Kür am Sonnabend um 18.20 Uhr. Eurosport plant keine Übertragung vom Kurzprogramm. Die Kür soll es dagegen am Sonnabend ab 18.15 Uhr LIVE auf Eurosport 1 geben. Im kostenpflichtigen Eurosportplayer werden alle Wettbewerbe des Rostelecom-Cups LIVE übertragen. Darüber hinaus gibt es einige LIvestreams.
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ISU Grand Prix of Figure Skating Bridgestone Skate America 2017

LIvestreams, Videos, TV-Termine und Ergebnisse aus Lake Placid ab 00.05 Uhr in den News25. November 2017
8 hours to go.

Deutsche Meisterschaft 2018 – Tickets

Plakat DM 2018 Tickets für die DM 2018 gibt es hier.

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Die nächsten TV-Übertragungen

ISU Grand Prix of Figure Skating Bridgestone Skate America

Sonnabend, 25. November
15.05 Uhr One – Kurzprogramm der Paare – Aufzeichnung
ca. 15.25 Uhr ARD – Zusammenfassung Kurzprogramm der Paare

Sonntag, 26. November
14.30 Uhr One – Kür der Paare – Aufzeichnung
ca. 15.50 Uhr ARD – Zusammenfassung Kür der Paare
18.15 Uhr Eurosport 2 – Kür der Herren – Ausschnitte
19.00 Uhr Eurosport 2 – Kür der Paare – Ausschnitte
21.30 Uhr Eurosport 2 – Kür der Herren – Ausschnitte ( Internationaux de France)
22.00 Uhr Eurosport 2 – Kür der Damen – LIVE

Montag, 27. November
07.00 Uhr Eurosport 2 – Kür der Damen – Ausschnitte

14.30 Uhr Eurosport 1 – Zusammenfassung
20.30 Uhr Eurosport 2 – Zusammenfassung

Dienstag, 28. November
01.00 Uhr Eurosport 2 – Zusammenfassung
08.30 Uhr Eurosport 2 – Zusammenfassung
16.00 Uhr Eurosport 2 – Zusammenfassung

Mittwoch, 29. November
12.30 Uhr Eurosport 2 – Zusammenfassung

Freitag, 01. Dezember
06.30 Uhr Eurosport 2 – Zusammenfassung

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