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ISU Grand Prix of Figure Skating Skate Canada International 2017: Uno gewinnt ohne Glanz

Der Japaner Shoma UNO hat den Herren-Wettbewerb beim ISU Grand Prix of Figure Skating Skate Canada International 2017 mit 40 Punkten Vorsprung für sich entschieden, konnte aber vor allem in der Kür nicht an seine Leistung bei der Lombardia Trophy anknüpfen. Dreimal nahmen die Punktrichter zum Teil große Abzüge bei den Sprüngen vor. Dennoch gewann er die Kür mit 197.48 und den Wettbewerb mit 301.10 Punkten.

Der Rest des Feldes lief eine Klasse tiefer und wurde angeführt von Jason BROWN (USA). Er stürzte beim vierfachen Toeloop, bekam Abzüge für einen unterrotierten dreifachen Axel und sprang den Rittberger nur einfach. In der Kür bekam er 170.43 und insgesamt 261.14 Punkte.
Der dritte Platz ging an  Alexander SAMARIN aus Russland. Er hatte bereits im Kurzprogramm als Vierter eine neue Bestleistung aufgestellt. Das gelang ihm auch in der Kür wo er mit 166.44 Punkten Dritter wurde. Diesen Platz belegte er auch in der Endabrechnung wo er mit 250.06 Punkten ebenfalls eine neue Bestleistung erreichte.
Ein Debakel erlebte Patrick CHAN (CAN) in der Kür. Er stürzte beim vierfachen Toeloop, versemmelte eine Kombination und sprang Axel und Rittberger nur doppelt. Damit erreichte er in der Kür nur 151.72 Punkte und den siebenden Platz. Insgesamt brachte er mit 245.70 Punkten wenigstens noch den vierten Platz nach Hause.
Paul Fentz (GER) blieb bei seinem Grand-Prix-Debüt weit unter seinen Möglichkeiten. In einer durchwachsenen Kür belegte er mit 133.12 Punkten nur den elften Rang. Insgesamt wurde er Zehnter (201.60)

Ergebnis der Kür
Judges Scores
Gesamtergebnis

Videos von der Kür

1 Shoma UNO JPN 301.10
2 Jason BROWN USA 261.14
3 Alexander SAMARIN RUS 250.06
4 Patrick CHAN CAN 245.70
5 Jorik HENDRICKX BEL 237.31
6 Michal BREZINA CZE 237.04
7 Nicolas NADEAU CAN 229.43
8 Keegan MESSING CAN 217.75
9 Jun Hwan CHA KOR 210.32
10 Paul FENTZ GER 201.60
11 Brendan KERRY AUS 201.56
12 Takahito MURA JPN 186.66

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Die nächsten TV-Übertragungen und Livestreams (LS)

Mittwoch, 23.05.
01.30 Uhr NDR – NDR-Talkshow mit Marika Kilius

Die „Tagesschau“ wurde verschoben, wenn sie das Eis betraten: Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler waren das deutsche Sport-Traumpaar, ihr Bekanntheitsgrad lag in den 1960er-Jahren bei 95 Prozent, den letzten gemeinsamen Wettkampf der beiden – es wurde ihr zweiter WM Titel – verfolgten 1964 unfassbare 21 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher. Der Vorverkauf von „Holyday on Ice“ mit Kilius/Bäumler musste damals mit berittener Polizei gesichert werden, weil es einen solchen Massenansturm auf die Karten gab. Marika Kilius begann als Rollschuhläuferin, bevor sie aufs Eis ging und es im Paarlauf zu Weltruhm brachte: 1963 und 1964 wurde sie Weltmeisterin und bei den olympischen Winterspielen 1960 und 1964 jeweils zweite. Die gebürtige Hessin Marika Kilius zog sich nach ihrer Karriere eher aus der Öffentlichkeit zurück. Die Großmutter zweier Enkelkinder wurde im März 75 Jahre alt und hält heute Vorträge und Seminare als Repräsentantin der Generation 60plus.

Freitag, 25. Mai
22.30 Uhr MDR/RBB – Riverboot mit Marika Kilius

Sonntag, 27. Mai
11.55 Uhr MDR – Riverboot mit Marika Kilius

Freitag, 08. Juni
22.30 Uhr MDR – Riverboot mit Jan Hoffmann

Sonntag, 10. Juni
11.45 Uhr MDR – Riverboot mit Jan Hoffmann

Dienstag, 12. Juni
15.25 Uhr ZDF-Neo – Kommissar Stollberg – Eisprinzessin

Die ambitionierte Ariane und ihr Partner Torben trainieren für die deutschen Junioren-Eiskunstlauf-Meisterschaften. Als Ariane erschlagen aufgefunden wird, zerplatzen alle Träume. Der grausame Tod des Mädchens trifft die Eltern tief, denn das Leben der kleinen Familie konzentrierte sich allein auf den Sport und die Erfolge Arianes. Hat Jasmin, Arianes bislang schärfste Konkurrentin, etwas mit deren Tod zu tun? Stolberg und sein Team ermitteln in einem undurchschaubaren Geflecht von Beziehungen, Feindschaften und Freundschaften und decken durch ihre Recherchen eine andere, allen bislang unbekannte Seite Arianes auf. Die scheinbar begeisterte und disziplinierte Eiskunstläuferin führte offenbar ein Doppelleben.

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