Home » Ankündigungen » ISU Grand Prix of Figure Skating NHK Trophy 2017: Vorschau

Kommende Veranstaltungen

  • ISU European Figure Skating Championships 15. Januar 2018 – 21. Januar 2018 Megasport, Khodynskiy Bul'var, 3, Moskva, Московская область, Russland, 125284
  • ISU Four Continents Figure Skating Championships 22. Januar 2018 – 27. Januar 2018 Taipei Arena, No. 2, Section 4, Nanjing East Road, Songshan District, Taipei City, Taiwan 105
  • Europa Cup Skate Helena 23. Januar 2018 Ledena Dvorana Pionir, Čarlija Čaplina 39, Beograd 11000, Serbien
  • Bavarian Open 26. Januar 2018 – 28. Januar 2018 Sportstätten Oberstdorf, Eissportzentrum Oberstdorf, Roßbichlstr. 2-6 87561 Oberstdorf, 87561 Oberstdorf, Deutschland
  • Reykjavik International Games 26. Januar 2018 – 28. Januar 2018 Laugardalur Ice Arena, Múlavegi 1, Reykjavík

ISU Grand Prix of Figure Skating NHK Trophy 2017: Vorschau

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (4 votes, average: 4,50 out of 5)
Loading...

 

Auf geht es, in das Land der aufgehenden Sonne, dem Land, in dem der Eiskunstlauf derzeit weltweit wohl den höchsten Stellenwert hat. Osaka ist der Gastgeber der NHK-Trophy 2017 und mit 2,7 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Japans. Der Ballungsraum, zu dem auch Kiyoto und Kobe gehören, zählt 17,5 Millionen Einwohner. Viele Jahre lang war die Stadt sogar die Hauptstadt von Japan. Obwohl die Stadt 1945 durch schwere Angriffe der US-Bomber mit Napalmbomben teilweise zerstört wurde, gibt es noch viele Sehenswürdigkeiten aus alter Zeit.  In einem traditionsbewussten Land wie Japan ist es sicher kein Wunder, dass dazu auch die Shintō-Schreine Sumiyoshi-Taisha und Ōsaka Tenman-gū gehören. Andere wie das Rathaus und das Sky Building stammen aus neuerer Zeit, auch wenn man vor allem bei letzterem über Geschmack trefflich streiten könnte. Im übrigen besteht zwischen Osaka und Deutschland ein enges Band, den die Stadt ist Partnerstadt von Hamburg.
Mit der japanischen Küche könnte ich mich dagegen wohl nur schwer anfreunden. Gut, Reis und Nudeln in verschiedenen Varianten sind immer lecker, aber Sushi? Bei mir sollte Fisch jeder Art schon irgendwie mit Feuer in Berührung gekommen sein. Zum Glück gibt es aber auch andere Gerichte. So gehört frittiertes Fleisch (Karaage) inzwischen genauso auf den Speisezettel wie gegrillte Hähnchenspieße (Yakitori) oder Schnitzel (Tonkatsu). Eintöpfe und Grillgerichte  runden das Ganze ab. Zu den wichtigsten Getränken gehören neben Sake vor allem die vielen Teevariationen.
Das Klima in Osaka ist subtropisch geprägt und im November noch recht warm. Bis zu 17 Grad können am Tage noch erreicht werden. Nachts sinken die Werte nur knapp in den einstelligen Bereich und die Wassertemperatur ist mit 20 Grad gerade noch erträglich. Die Eiskunstläufer erwartet fast Traumwetter. An jedem Tag scheint die Sonne um die 10 Stunden herum. Das Thermometer klettert auf 16 bis 18 Grad, nachts sind es 7 bis 12 Grad. Nur am Freitagmorgen ist es mit vier Grad kühl und in der Nacht zum Sonnabend kann es etwas regnen.
Die NHK-Trophy wird im Osaka Municipal Central Gymnasium ausgetragen. Das Fassungsvermögen wird mit 8.200 Plätzen angegeben.

Den Auftakt in Japan machen die Paare. Hier können bis zu drei Paare die Final-Qualifikation schaffen. Als erste natürlich Wenjing Sui (22) / Cong Han (25) aus China. Beide gewannen vor einer Woche den Cup of China und sind schon mit einem dritten Platz im Finale von Nagoya dabei. Fast unglaublich, aber beide gehen bereits in ihre elfte gemeinsame Saison. Im Junior-GP waren sie fast ungeschlagen, denn sie gewannen fünf ihrer sechs Wettkämpfe. Ihre schlechteste Platzierung war ein zweiter Rang. Ihre beiden Finals gewannen sie ebenfalls. Fast überflüssig zu erwähnen, dass sie auch ihre drei Junioren-WM gewannen. Elfmal starteten sie im GP der Senioren und landeten zehnmal auf dem Treppchen. Zweimal verließen sie das Eis als Sieger. Im Finale waren sie zweimal Dritte. Sechsmal waren sie bei der WM, wo sie im März den Titel gewannen, zweimal waren sie Zweite. Bei den Four Continents konnten sie vier von fünf Teilnahmen mit Siegen beenden. Ihre Trainer sind Hongbo Zhao, Bing Han und Jinlin Guan, die Choreografien erdachte Lori Nichols. Sie laufen im Kurzprogramm zu Hallelujah und in der Kür zu Turandot by Giacomo Puccini.
Das zweite Paar mit Finalchancen ist Ksenia Stolbova (25) / Fedor Klimov (27) aus Russland, die in den vergangenen beiden Wintern von vielen Verletzungen geplagt wurden. Das Paar belegte den zweiten Rang beim Rostelecom-Cup und wäre mit einem Sieg sicher in Finale. Am Ende könnte auch ein zweiter Platz reichen, besonders, wenn Sui / Han gewinnen sollten. Allerdings bliebe das eine wacklige Angelegenheit, da sie von allen zweitplatzierten Paaren die wenigsten Punkte erhielten. Sie waren Zweite der olympischen Spiele 2014 im Paarlauf und gewannen Gold im Teamwettbewerb. Sie waren Vizeweltmeister 2014, zweimal Vizeeuropameister, Vizeweltmeister der Junioren und gewannen 2015 das Grand-Prix-Finale. In diesem Winter belegten sie bei der Finlandia Trophy nach einem guten Kurzprogramm und einer schwachen Kür den dritten Platz. Ihre Trainer sind Nina Mozer und Vladislav Zhovnirski. Ihre Choreografien kommen von Pasquale Camerlengo, Juri Smekalov und T. Druchinina. Sie laufen im Kurzprogramm zu Tango de Besame performed by Benise und in der Kür zur Carmen Suite.
Kristina Astakhova (20) / Alexei Rogonov (29) aus Russland waren die Dritten von Moskau und benötigen für die Finalteilnahme einen Sieg. Ein zweiter Platz könnte mit viel Glück auch noch reichen, ein dritter wohl nicht. Beide waren in diesem Winter bereits fleißig und belegten außerdem bei der Ondrej Nepela Trophy den zweiten und bei der Finlandia Trophy den fünften Platz.  Sie stehen vor ihrem siebten Grand-Prix-Start und haben als bisher beste Platzierungen drei dritte Ränge zu verzeichnen. Ihr Trainer ist Artur Dmitriev, ihr Choreograf Sergei Komolov. Sie laufen im Kurzprogramm zu Adagio For Strings by Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem in D Dur by Wolfgang Amadeus Mozartund O Fortuna (from „Carmina Burana“) by Carl Orff, in der Kür zu einem Soundtrack aus „La-La-Land“ von Justin Hurwitz.
Ihr diesjähriges GP-Debüt geben Alexa Sciemeca Knierim (26) / Chris Knierim (30). Beide gehen bereits in ihre sechste gemeinsame Saison. Sie absolvierten sieben Grand Prix Starts und waren je einmal Zweite und Dritte. Im Jahr 2015 standen sie im Finale und belegten den siebenden Rang. Viermal liefen sie bei den Four Continents, wo sie 2016 Zweite wurden. Bei vier WM-Starts war ein siebender Platz das bisher beste Ergebnis. In der Challenger Series waren sie bisher richtig gut. Bei vier Starts gewannen sie zweimal und waren je einmal Zweite und Dritte. Ihre Trainer sind Dalilah Sappenfield, für die Choreografien sorgen Christopher Dean und Rohene Ward. Sie laufen im Kurzprogramm zu Paint It Black by The Rolling Stones, performed by Ciara and London Symphony und in der Kür zu einem Charlie Chaplin Medley..
Miriam Ziegler (23) / Severin Kiefer (26) aus Österreich gehören inzwischen fast zum Inventar des Grand-Prix. Ihre Grand Prix Bilanz kann sich durchaus sehen lassen. Bei sieben Starts wurden sie immerhin viermal Sechste. Zuletzt belegten sie diesen Rang vor wenigen Wochen in Moskau. Auch in der Challenger Series können sich ein zweiter und ein fünfter Rang bei ihren beiden Teilnahmen sehen lassen. Sie sind dreifache Meister Österreichs. In diesem Jahr waren sie zunächst Sechste der Lombardia Trophy, konnten sich dann als Vierte der Nebelhorntrophy steigern. Ihr Trainer ist Knut Schubert. Sie laufen im Kurzprogramm zu Sunshine on Leith und in der Kür zu einem Coldplay Medley. Das Paar läuft für die Eisunion Salzburg.

Weiter dabei: Julianne Seguin / Charlie Bilodeau (CAN), Sumire Suto / Francis Boudreau-Audet, Miu Suzaki / Ryuichi Kihaa (beide JAP).

Das Kurzprogramm beginnt am Freitag um 07.20 Uhr, die Kür am Sonnabend um 07.35 Uhr. Eurosport 2 zeigt am Freitag ab 09.45 Uhr und am Sonnabend um 13.00 Uhr Ausschnitte.


Bei den Damen haben nur zwei Läuferinnen die Chance, sich vorzeitig für das Finale zu qualifizieren. An erster Stelle ist das Evgenia Medvedeva (17) aus Russland. Die junge Russin dominierte in den beiden vergangenen Wintern den Eiskunstlauf bei den Damen. Sie gewann den Rostelecom-Cup, so dass ihr diesmal ein dritter Platz in jedem Fall und ein vierter Rang mit hoher Wahrscheinlichkeit reichen wird. Schon als Juniorin konnte man ihre spätere Klasse erahnen. Sie gewann ihre vier Junior-GP und erreichte in den Finals die Plätze eins und drei. Diese Plätze belegte sie auch bei ihren beiden Junioren-WM. Bei den Damen belegte sie bei fünf Teilnahmen an der GP-Serie viermmal den ersten und einmal den zweiten Rang. ihre beiden Finalteilnahmen endeten ebenfalls mit jeweils einem Sieg. Sie ist zweifache Welt- und Europameisterin und hält im Moment alle drei Weltrekorde. In diesem Jahr konnte sie außerdem, wie schon 2015, die Ondrej Nepela Trophy gewinnen. Ihre Trainer in Moskau sind Eteri Tutberidze und Sergei Dudakov. Ihre Choreografien stammen von Daniil Gleikhengauz, I. Averbukh, A. Zhelezniakov. Sie läuft im Kurzprogramm zu Chopins Nocturne No. 20 in Cis-Moll von Joshua Bell. In der Kür gibt es Anna Karenina (soundtrack) by Dario Marianelli.
Carolina Kostner (30) aus Italien kommt mit einem zweiten Platz in Moskau nach Japan. Bei einem Sieg wäre sie mit Sicherheit im Finale, auch bei einem zweiten Platz wäre das sehr wahrscheinlich. Sie war in diesem Winter bereits Dritte der Lombardia Trophy und Zweite der Finlandia-Trophy.. Bei den Seniorinnen startete sie 21 Mal im GP: Vier erste, sechs zweite und drei dritte Plätze waren ihre Ausbeute. Sie zog viermal in das Finale ein und gewann zweimal. Ein zweiter und ein dritter Platz vervollständigen ihre Bilanz. Bei 13 EM-Starts sammelte sie insgesamt fünf Titel. Dazu gab es zweimal Silber und dreimal Bronze. Auch bei der WM gab es 13 Starts mit dem Titel 2012 als Höhepunkt. Dazu wurde sie zweimal Zweite und dreimal Dritte. Dreimal nahm sie an olympischen Spielen teil und holte 2014 Bronze. Sie ist achtfache Meisterin Italiens. Ihre Trainer sind Alexei Mishin und Michael Huth. Im Kurzprogramm läuft sie zu Ne me quitte pas von Celine Dion und in der Kür zu Prélude à l’Après-Midi d’un Faune von Claude Debussy. Beide Programme wurden choreografiert. von Lori Nichol.
Mit Satoko Miyahara (19) aus Japan gibt zudem eine interessante Läuferin ihr diesjähriges GP-Debüt. Sie erlitt Anfang des Jahres einen Ermüdungsbruch der Hüfte und verpasste damit die komplette zweite Hälfte der vergangenen Saison. Auch der Start in diese Saison verlief holprig. So musste sie eine Schaulauftournee wegen Verletzungen abbrechen und gibt erst hier ihr Saisondebüt. Es wird ihr neunter Grand-Prix-Start. Ihren einzigen Sieg errang sie 2015 bei  der NHK-Trophy. Zweimal stand sie im Finale und war zweimal Zweite. Zweimal startete sie auch bei einer WM und war die Vizeweltmeisterin von 2015. Dreimal nahm sie auch an den Four Continents teil und gewann 2016, nach dem sie zuvor zweimal Zweite war. Ihre Trainer sind Mie Hamada, Yamato Tamura, C. Reed, H. Okamoto und ihre Choreografen Tom Dickson, Lori Nichol. Sie läuft im Kurzprogramm zu Memoirs of a Geisha (soundtrack) by John Williams und in der Kür zu einer Musikauswahl aus Madame Butterfly von Giacomo Puccini.

Weiter dabei: Alaine Chartrand (CAN), Rika Hongo, Yuna Shiraiwa (beide JAP), Soyun Park (KOR), Alena Leonova, Polina Tsurskaya (beide RUS), Nicole Rajicova (SVK), Maria Bell, Mirai Nagasu (beide USA).

Das Kurzprogramm beginnt am Freitag um 08.10 Uhr, die Kür am Sonnabend um 08.40 Uhr. Eurosport 2 zeigt beide Wettbewerbe LIVE.


Weiter geht es mit den Herren. Auch hier haben zwei Läufer die Möglichkeit ihr Finalticket perfekt zu machen. Yuzuru Hanyu (22) aus Japan wurde beim Rostelecom-Cup Zweiter und muss zwingend gewinnen,um sicher im Finale dabei zu sein. Anfangs des Winters lief er bei den FS Autumn Classic Welterkord im Kurzprogramm und wurde am Ende ebenfalls Zweiter. Hanyu ist der Olympiasieger 2014. Bei der WM gab es zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze. Bei den Four Continents war er dreimal Zweiter. Bei Teilnahmen an der GP-Serie holte er elf Medaillen, davon viermal Gold. Vier Siege kann er auch im Grand-Prix-Finale verzeichnen. Seine Trainer sind Brian Orser und Tracy Wilson. Er läuft im Kurzprogramm zu Chopin Ballade No. 1 von Frederic Chopin, in einer Choreografie von Jeffrey Buttle und in der Kür zu Seimei (aus Onmyoji) von Shigeru Umebayashi in einer Choreografie von Shae-Lynn Bourne.
Aus den USA ist Jason Brown (22) dabei. In diesem Winter hat er bislang die gleiche Bilanz wie Hanyu aufzuweisen. Er war Zweiter im GP (Skate Canada) und in der Challenger Series. Auch er benötigt für eine sicherer Finalteilnahme einen Sieg. Der junge Mann ist in der Eiskunstlaufwelt nicht ganz unumstritten, weil er zwar künstlerisch schöne Programme läuft, sportlich aber nur in der zweiten Liga spielt. Bei bisher acht GP-Starts war er dreimal Zweiter und zweimal Dritter. In das Finale schaffte er es noch nicht. Medaillen bei den großen Titelkämpfen waren bisher auch Fehlanzeige. Ein vierter Platz bei der WM 2015 ist hier sein bestes Ergebnis. Seine Trainerin ist Kori Ade. Seine Choreografien stammen von Rohene Ward. Im Kurzprogramm läuft er zu  The Room Where It Happens (aus Hamilton) von Lin-Manuel Miranda und in der Kür zu A composition von Maxime Rodriguez.
Sergei Voronov (30) aus Russland ist sicher der interessanteste Läufer, der in Osaka seinen ersten GP-Start des Jahres absolviert. Viermal startete er im Junior-GP und war dreimal Dritter. Er blieb ohne Finalteilnahme. Bei der Junioren-WM war er einmal Zweiter und einmal Dritter. Bei den Senioren kann er auf 18 GP-Starts verweisen. Hier wurde er je dreimal Zweiter und Dritter. Bei seiner einzigen Finalteilnahme 2014 wurde er Dritter. Siebenmal startete er bei einer WM und lief bei seinen beiden letzten Teilnahmen zweimal auf das Treppchen. Im Jahr 2014 war er Zweiter, 2015 Dritter. In diesem Winter lies er mit einem Erfolg beim Ice Star Minsk und Rang zwei bei der Ondrej Nepela Trophy aufhorchen. Beide Wettbewerbe gehören zur Challenger Series. Seine Trainerin ist Inna Goncharenko, seine Choreografen sind Anna Bilibina, Misha Ge. Er läuft im Kurzprogramm zu Adios Nonino by Astor Piazzolla und in der Kür zur Sarabande-Suite.

Weiter dabei: Keegan Messing, Nam Nguyen (beide CAN), Michal Brezina (CZE), Alexei Bychenko (ISR), Hiroaki Satu, Kazuki Tomono (beide JAP), Denis Vasiljevs (LAT), Dmitri Aliev (RUS), Adam Rippon (USA).

Das Kurzprogramm beginnt am Freitag um 11.05 Uhr, die Kür am Sonnabend um 11.30 Uhr.

Eurosport 2 zeigt das Kurzprogramm und die Kür LIVE.


Schließlich gibt es auch im Eistanz zwei Anwärter auf ein Finalticket.

Mit Tessa Virtue (28) / Scott Moir (30) aus Kanada sind die Favoriten gegeben. Sie blieben in der Vorsaison ungeschlagen und gewannen in diesem Winter bereits die Autumn Classic International. Auch beim Skate Canada setzten sie sich durch, so dass ihnen diesmal ein dritter Platz für die Finalteilnahme reicht. Sie sind die Olympiasieger von 2010 und die Zweiten von 2014. Sie waren dreimal Weltmeister dreimal Zweite und einmal Dritte. Die Bilanz bei den Four Continents ist ähnlich: Dreimal erste und je zweimal Zweite und Dritte. Dazu kommen Gold und Silber bei der Junioren-WM, drei Siege im Junior-GP und je einmal Gold und Silber im jeweiligen Finale. Zwölf erste und zwei zweite Plätze sammelten sie im Senior-GP. Zuletzt gewannen sie im GP elfmal in Folge. Sie laufen im Shortdance zu Sympathy For The Devil von den Rolling Stones und Hotel California von The Eagles. Im Freedance gibt es Musik aus Moulin Rouge. Ihre Trainer sind Marie-France Dubreuil, Patrice Lauzon und Romain Haguenauer.
Dagen zählt für Madison Hubbell (26) / Zachary Donohue (26) aus den USA nur ein Sieg. Sie waren Dritte des Skate Canada und konnten in diesem Winter bereits die US Internat. FS Classic für sich entscheiden. Sie gehen in ihre siebende gemeinsame Saison. Zwölfmal starteten sie im Grand Prix. Ein erster, zwei Zweite und fünf dritte Plätze können sich als Ergebnis sehen lassen. Zweimal erreichten sie das Finale und belegten die Plätze sechs und sieben. Bei den Four Continents liefen sie viermal und gewannen 2014. Schließlich absolvierten sie auch vier WM Starts, wo sie als bestes Ergebnis einen sechsten Platz erreichten. Ihre Trainer sind Marie-France Dubreuil, Patrice Lauzon und Romain Haguenauer. Die Choreografien stammen von Marie-France Dubreuil und Samuel Chouinard. Im Shortdance gibt es Le serpent von Guem, Cuando calienta el sol von Talya Ferro  und  Sambando (Los Ritmos Calientes), im Freedance Caught Out in the Rain von Beth Hart und Across the Sky (instrumental) von Rag’n’Bone Man.
Anna Cappellini (30)/ Luca Lanotte (32) aus Italien geben ihr diesjähriges GP-Debüt. Beide mussten  ihren geplanten Saisonstart mehrmals wegen einer hartnäckigen Verletzung Cappellinis verschieben. Mit einem Erfolg beim Ice Star in Minsk glückte dann aber das Saisondebüt.. Das Paar gehört seit einer gefühlten Ewigkeit zur absoluten Weltspitze, denn mit den Topplatzierungen ging es schon bei den Junioren los. Hier starteten sie zweimal und wurden beide Male Zweite. Im Finale erreichten sie den dritten Platz, bei der Junioren-WM wurden sie Vierte. Genau 20 Mal waren sie bei den Senioren im GP am Start und waren mit einer Ausnahme nie schlechter als Fünfte. Einen GP konnten sie gewinnen. Viermal standen sie im Finale und wurden 2015 Dritte. Zehnmal waren sie bei einer EM dabei, die letzten fünfmal standen sie auf dem Treppchen. Sie wurden einmal Erste, dreimal Zweite und einmal Dritte. Bei der WM waren sie sogar achtmal dabei und holten sich 2014 den Titel. Sie sind die Sechsten der olympischen Spiele von 2014. Ihre Trainer sind Paola Mezzadri und Marina Zueva, ihre Choreografen  Massimo Scali und Liudmila Vlasova. Sie laufen im Shortdance zu Kaboom performed by Ursula 1000, Skip to the Bip performed by Club des Belugas und 1008 Samba, sowie im Freedance zu La Vita e Bella (soundtrack) by Nicola Piovani.

Weiter dabei: Laurence Fournier Beaudry / Nicolaj Sörensen (DEN), Marie-Jade Lauriault / Romain Le GAc (FRA), Isabelle Tobias / Ilia Tkachenko (ISR), Misato Komatsubara / Timothy Koleto, Karia Muramoto / Chris Reed (beide JAP), Victoria Sinitsina / Nikita Katsalapov (RUS), Alexandra Nazarova / Maxim Nikitin (UKR)

Der Shortdance beginnt am Sonnabend um 04.45 Uhr, der Freedance am Sonntag um 03.45 Uhr.

Eurosport 2 will am Sonnabend um 10.30 Uhr Ausschnitte vom Shortdance und am Sonntag ab 10.15 Uhr Ausschnitte vom Freedance zeigen.

Advertisements

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Schließe dich 335 anderen Abonnenten an

Europameisterschaft 2018

Ergebnisse, News und Livestreams am 18. Januar ab 10.20 Uhr hier auf dieser Seite18. Januar 2018
1 hour to go.

Kinotour – Die Anfängerin – Bei allen genannten Vorstellungen sind mindestens zwei Hauptdarsteller anwesend

JAN18 Do 14:00 Lichtburg Essen Essen

JAN18
Do 17:00
JAN19
Fr 19:30
Dresden
JAN20
Sa 17:00
JAN21
So 15:00
Friedrichshagen, Berlin
JAN21
So 17:30
JAN22
Mo 18:00
JAN23
Di 17:00
JAN27
Sa 15:30
JAN29
Mo 17:30
FEB11
So 18:00
Ludwigslust

Die nächsten TV-Übertragungen

Europameisterschaft 2018

Donnerstag, 18. Januar
10.20 Uhr RAI Sport – Kurzprogramm der Damen – LIVE
16.30 Uhr One – Kurzprogramm der Paare – Ausschnitte
16.30 Uhr One – Kür der Paare – LIVE
17.00 Uhr Eurosport 1 – Kür der Paare – LIVE
20.30 Uhr Eurosport 2 – Kurzprogamm der Damen – Ausschnitte

Freitag, 19. Januar
00.50 Uhr RAI Sport – Kür der Paare – Ausschnitte
13.45 Uhr ARD – Kür der Paare – Ausschnitte
13.45 Uhr RAI Sport – Shortdance – LIVE
17.30 Uhr Eurosport 2 – Kür der Herren – LIVE
18.00 Uhr ONE – Kür der Herren – LIVE
20.00 Uhr Eurosport 2 – Shortdance – Ausschnitte

Samstag, 20. Januar
08.00 Uhr RAI Sport – Kür der Herren – Ausschnitte
12.00 Uhr One – Freedance – LIVE
18.30 Uhr Eurosport 2 – Freedance – Ausschnitte
22.30 Uhr RAI Sport – Freedance – Ausschnitte
23.15 Uhr Eurosport 2 – Kür der Damen – Ausschnitte

Sonntag, 21. Januar
08.00 Uhr RAI Sport – Kür der Damen – Ausschnitte
14.20 Uhr One – Kür der Damen und Schaulaufen – Ausschnitte

Montag 22. Januar
12.00 Uhr RAI Sport – Schaulaufen – Ausschnitte

 

Montag, 22. Januar
18.15 Uhr NDR – Auf Deutschlands größter Freiluft-Eisbahn

Mittwoch, 24. Januar
11.30 Uhr NDR – Auf Deutschlands größter Freiluft-Eisbahn

Blogstatistik

  • 1.047.543 Besucher seit dem 16.10.13

Archive