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  • Grand Prix of Bratislava 15. Dezember 2017 – 17. Dezember 2017 Zimný štadión Ondreja Nepelu, Odbojárov 9, 831 04 Nové Mesto, Slowakei
  • FBMA Trophy 4. Januar 2018 – 7. Januar 2018 Zayed Sports City Ice Rink, Zayed Sports City - Abu Dhabi - Vereinigte Arabische Emirate
  • EduSport Trophy 4. Januar 2018 – 7. Januar 2018 Telekom Arena, Drumul Gării Odăi, Otopeni 075100, Rumänien

ISU Grand Prix of Figure Skating Bridgestone Skate America: Vorschau

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Endspurt in der Grand-Prix-Serie. In Lake Placid werden beim ISU Grand Prix of Figure Skating Bridgestone Skate America die letzten Finalteilnehmer ermittelt. Mit Lake Placid haben sich die Verantwortlichen dabei einen würdigen Austragungsort ausgesucht. Lake Placid ist ein kleiner Ort, genaugenommen mit 2.500 Einwohnern eher ein DOrf, war aber bereits zweimal Gastgeber von olympischen Winterspielen. In den Jahren 1932 und 1980 trafen sich hier die besten Wintersportler der Welt. Den Ortsnamen könnte man frei mit „Stiller See“ übersetzen, doch still ist es dort trotz der nur wenigen Einwohner eher nicht. Im Winter vervielfacht sich die Einwohnerzahl, denn die idealen Wintersportvoraussetzungen ziehen zehntausende von Touristen an. Selbst im Sommer geht die Besucherzahl kaum zurück, denn viele der zu den Spielen gebauten Wintersporteinrichtungen sind ganzjährig nutzbar. Zu Kultur und Sehenswürdigkeiten gibt es nichts zu sagen, weil einfach nichts da ist. Auch den Blick in die Kochtöpfe heben wir uns auf, für ein Gastspiel in einem größeren Ort der USA. Nur so viel sei gesagt, die dortige Küche bietet mehr als nur McDonald und Burger King.
Das Klima in Lake Placid ist, für einen Wintersportort ein wenig überraschend, gemäßigt warm. Im Sommer klettert das Thermometer schon mal in Richtung 30 Grad und in den Wintermonaten liegt die Höchsttemperatur nur knapp unter 0 Grad. In den Wintermonaten wird es nachts knackig kalt. Die mittlere Tieftsttemperatur liegt im Januar und Februar bei -15 Grad. Dazu gibt es in Lake Placid viele Niederschläge. Bei den richtigen Temperaturen bedeutet das wahre Schneemassen. Am GP-Wochenende ist es in Lake Placid recht ungemütlich. Die Temperaturen liegen nur knapp über 0 Grad. Nur am Sonntag wird es mit 5 Grad etwas milder. Die Nachttemperaturen liegen bei -2 bis -5 Grad. Dazu gibt es viele Niederschläge, die bei Minus-Werten als Schnee fallen.

Der letzte Grand Prix beginnt am frühen Sonnabendmorgen mit dem Kurzprogramm der Paare. Mit Wenjing Sui / Cong Han (CHN) und den beiden russischen Paaren Evgenia Tarasova / Vladimir Morozov (RUS) und Ksenia Stolbova / Fedor Klimov haben sich bereits drei Paare für das Finale qualifiziert. Die zweifachen Weltmeister Meagan Duhamel (31) / Eric Radford (32) aus Kanada führen das Feld der Paare an. Sie gewannen den Skate Canada und benötigen hier einen dritten Platz um das Finale zu erreichen. Neben den bereits genannten Titeln gab es noch zwei dritte Plätze bei den WM. Bei den Four Continents gab es je zweimal Gold und Silber. Bei 14 GP-Starts blieben sie nur einmal ohne Medaille ( 7 x G, 3 x S, 3 x B). In ihren sechs Finals sicherten sie sich jede Medaille jeweils einmal. Bei den Autumn Classic International mussten sie sich nach einigen Fehlern den Franzosen Vanessa James / Morgen Cipres beugen. Ihre Trainer sind Bruno Marcotte und John Zimmerman. Sie laufen im Kurzprogramm zu With or Without You von April Meservy, choreografiert von John Kerr und Julie Marcotte. In der Kür gibt es Neutron Star Collision von Muse, I Belong to You (aus „Samson and Delilah“) von Muse und Uprising von Muse. Die Kür wurde von Julie Marcotte choreografiert.
Mit Aliona Savchenko (33) / Bruno Massot (28) hat die DEU hier ein aussichtsreiches Paar am Start. Nach dem zweiten Rang beim Skate Canada benötigen sie auch hier einen zweiten Platz. Stimmt die Reihenfolge der anderen Paare könnte auch ein dritter Rang reichen. Sie sind WM-Zweite 2017 und Dritte 2016 und wurden in diesen beiden Jahren jeweils Vizeeuropameister. Sie starteten drei Mal im GP und waren zweimal Erste und einmal Zweite. Savchenkowar mit ihrem vorherigen Partner Robin Szolkowy fünfmal Weltmeisterin. Ihre Trainer sind Alexander König und Jean-Francois Ballester, ihre Choreografen C. Dean, J. Kerr, S. Fontana und M. Skotnicky. Sie laufen im Kurzprogramm zu Ameksa – Fuego by Taalbi Brothers, edited by Maxime Rodriguez und in der Kür zu La Terre vue du ciel by Armand Amar, edited by Maxime Rodriguez. Das Paar läuft für den EC Oberstdorf.
Chancen auf das Treppchen haben sicher auch Xiaoyu Yu (21) /  Hao Zhang (23) aus China. Sie waren die Zweiten des Cup of China. Für sie gilt das gleiche wie für das deutsche Paar. Mit einem zweiten Rang wären sie im Finale, der dritte Platz könnte unter Umständen ebenfalls reichen. Yu war mit Yang Jin zweifache Junioren-Weltmeisterin, Zhang sammelte mit Dan Zhang mehrere WM-Medaillien und gewann 2006 Silber bei den olympischen Spielen. Yu / Zhang waren im vergangenen Winter jeweils Vierte der WM und der Four Continents. Bei ihren drei bisherigen GPs waren sie einmal Erste und zweimal Zweite, in ihrem einzigen Finale belegten sie den zweiten Rang. In diesem Winter gewannen sie bereits den Cup of Nice. Ihre Trainer sind Hongbo Zhao, Bing Han, Jinlin Guan. Ihre Choreografien kommen von Lori Nichols. Sie laufen im Kurzprogramm zu Swan Lake by Petr I. Tchaikovski und in der Kür zu Jyn Erso & Hope Suite (from „Rogue One: A Star Wars Story“) by Michael GiacchinoPrincess Leia (from „Star Wars: A New Hope“) by John Williams.
Als Dritte des Cup of China haben auch Kirsten Moore-Towers (25) / Michael Marinaro (25) aus Kanada eine Chance, benötigen aber einen Sieg. Sie gewannen in diesem Winter bereits die US Internat. FS Classic. Moore-Towers war mit ihrem vorherigen Partner Dylan Moscovich unter anderem zweimal WM-Vierte und Zweite der Four Continents. Mit Marinaro konnte sie an diese Erfolge bislang nicht anknüpfen. Sie absolvierten bislang fünf Grand-Prix-Starts mit zwei dritten Plätzen als beste Ergebnisse. Bei den Four Continents waren sie Siebende und Neunte, bei der WM Achte. Ihre Trainer sind Richard Gauthier, Bruno Marcotte und Sylvie Fullum. Ihre Choreografien stammen von Julie Marcotte. Sie laufen im Kurzprogramm zu Sweet Dreams performed by Terez Montcalm und Sweet Dreams performed by Escala, in der Kür zu Un Ange Passe by Alain Lefevre.

Weiter am Start: Natalia ZABIIAKO / Alexander ENBERT RUS, Haven DENNEY / Brandon FRAZIER USA, Alexa SCIMECA KNIERIM / Chris KNIERIM USA, Deanna STELLATO / Nathan BARTHOLOMAY USA.

Das Kurzprogramm beginnt am Sonnabend um 00.23 Uhr, die Kür am Sonnabend um 20.00 Uhr. One zeigt am Sonnabend um 15.05 Uhr eine Aufzeichnung des Kurzprogramms und am Sonntag um 14.30 Uhr eine Aufzeichnung der Kür.


Mit Shoma UNO (JAP) und Mikhail KOLYADA (RUS) stehen erst zwei Finalteilnehmer fest. In Lake Placid werden also noch vier Tickets vergeben, was die ganze Angelegenheit sehr unübersichtlich macht.
Als Sieger des Rostelecom Cups geht Nathan Chen (18) aus den USA an den Start. Er benötigt einen dritten Platz um sicher im Finale dabei zu sein. Dreimal startete er im Grand-Prix der Herren und wurde einmal Erster und einmal Zweiter. Im Finale 2016 belegte er den zweiten Rang. Er ist der Sieger der Four Continents 2017 und Sechster der WM 2017. In der Challenger Series ging er bislang einmal an den Start und gewann die Finlandia-Trophy 2016. Er lief sechs Mal im Junior-GP und gewann fünfmal, einmal war er Zweiter. Bei seinen beiden Finalteilnahmen gab es Gold und Bronze. Zweimal nahm er an der Junioren-WM teil und war Dritter und Vierter. Sein Trainer ist Rafael Arutunian. Er läuft im Kurzprogramm zu Nemesis by Benjamin Clementine und in der Kür zu Mao’s Last Dancer (soundtrack) by Christopher Gordon.
Ein dritter Platz würde auch Sergei Voronov (30) aus Russland reichen, der die NHK-Trophy für sich entscheiden konnte. Viermal startete er im Junior-GP und war dreimal Dritter. Er blieb ohne Finalteilnahme. Bei der Junioren-WM war er einmal Zweiter und einmal Dritter. Bei den Senioren kann er auf 19 GP-Starts verweisen. Hier wurde er je dreimal Zweiter und Dritter. Der Erfolg bei der NHK-Trophy war sein erster GP-Sieg. Bei seiner einzigen Finalteilnahme 2014 wurde er Dritter. Siebenmal startete er bei einer WM und lief bei seinen beiden letzten Teilnahmen zweimal auf das Treppchen. Im Jahr 2014 war er Zweiter, 2015 Dritter. In diesem Winter lies er bereits mit einem Erfolg beim Ice Star Minsk und Rang zwei bei der Ondrej Nepela Trophy aufhorchen. Beide Wettbewerbe gehören zur Challenger Series. Seine Trainerin ist Inna Goncharenko, seine Choreografen sind Anna Bilibina, Misha Ge. Er läuft im Kurzprogramm zu Adios Nonino by Astor Piazzolla und in der Kür zur Sarabande-Suite.
Boyang Jin (20) aus China ist erfolgreich in die neue Saison gestartet. Er gewann die Finlandia Trophy, wo Vincent Zhou und Mikhail Kolyada zu den Geschlagenen gehörten. Als Zweiter des Cup of China benötigt er auch hier einen zweiten Rang um sicher im Finale zu stehen. Er war in den beiden vergangenen Jahren jeweils Dritter der WM, 2016 war er Zweiter der Four Continents, im Jahr zuvor Zweiter der Junioren-WM. Er gewann fünf seiner sechs Starts im Junior-GP und das Finale 2013. Bei den Herren gab es bei fünf Starts vier zweite Plätze. In seinem einzigen Finale war er Fünfter. Sein Trainer ist Xu Zhaoxiao, sein Choreograf Jiang Hailan. Er läuft im Kurzprogramm zu A Love Before Time (from Crouching Tiger, Hidden Dragon) by Coco Lee, Yo-Yo Ma, in der Kür gibt es ein Star Wars Medley.
Adam Rippon (28) aus den USA überraschte bei der NHK-Trophy mit einem zweiten Rang. Eine Wiederholung dieser Platzierung würde die Teilnahme am Finale bedeuten. Rippon war als Junior außerordentlich erfolgreich und holte sich zwei WM-Titel und gewann einmal das GP-Finale. Auch seine Bilanz bei den Senioren ist ordentlich. Bei 19 Grand-Prix-Starts landete er nur dreimal nicht in den Top 6. Er gewann die Four Continents 2010 und war Sechster der WM 2016. Seine Trainer sind Rafael Arutyunyan, Vera Arutyunyan und Nadia Kanaeva, für die Choreografien sorgten Jeffrey Buttle, Benji Schwimmer. Im Kurzprogramm läuft er zu Diamonds by Sia Furler, Benjamin Levin, Stargate (production team) performed by Adam Rippon. In der Kür greift er auf sein Vorjahresprogramm zurück: Arrival of the Birds / Exodus from The Crimson Wing: Mystery of the Flamingos by The Cinematic Orchestra und O (Fly On) by Coldplay.

Weiter dabei: Jorik HENDRICKX BEL, Kevin REYNOLDS CAN, Roman SADOVSKY CAN, Han YAN CHN, Daniel SAMOHIN ISR, Takahito MURA JPN, Maxim KOVTUN RUS, Ross MINER USA.

Das Kurzprogramm der Herren beginnt am Sonnabend um 01.54 Uhr und wird im deutschen Fernsehen nicht zu sehen sein. Die am Sonnabend um 21.57 Uhr beginnende Kür gibt es am Sonntag um 18.15 Uhr auf Eurosport 2 in Ausschnitten zu sehen.


Mit Gabriella Papadakis / Guillaume Cizeron (FRA), Tessa Virtue / Scott Moir (CAN) und Madison Hubbell / Zachary Donohue (USA) stehen drei Finalteilnehmer im Eistanz fest. Dank ihres Sieges beim Rostelecom-Cup haben Maia Shibutani (23)/ Alex Shibutani (26) aus den USA die besten Chancen sich zu qualifizieren. Ihnen reicht bereits ein vierter Platz, wenn sie mindestens 188.55 Punkte holen. Bei 15 GP-Starts waren sie nur einmal nicht unter den besten drei. Fünfmal gingen sie als Sieger vom Eis. In ihren Finals war allerdings der dritte Platz 2016 ihr bestes Ergebnis. Sie standen bei Weltmeisterschaften dreimal auf dem Treppchen und waren 2016 Vizeweltmeister. Im gleichen Jahr gewannen sie die Four Continents, nach dem sie bereits zweimal Zweite und einmal Dritte waren. Ihre Trainer sind  Marina Zueva, Massimo Scali,Oleg Epstein, und J. Johns, die Choreografien kommen von  M Zueva, M. Scali, R. Roca und S. Lambiel. Sie laufen im Shortdance zu Mambo No. 5 by Perez Prado, Cherry Pink And Apple Blossom White by Perez Prado und Mambo Jumbo/Mambo No. 8 by Perez Prado, im Freedance zu Paradise by Coldplay.
Aus eigener Kraft können es auch Anna Cappellini (30)/ Luca Lanotte (32) aus Italien schaffen. Nach dem dritten Platz bei der NHK-Trophy benötigen sie aber einen Sieg. Rang zwei reicht, wenn die Shibutanis gewinnen und sie mindestens 181.03 Punkte holen. Beide mussten  ihren geplanten Saisonstart mehrmals wegen einer hartnäckigen Verletzung Cappellinis verschieben. Mit einem Erfolg beim Ice Star in Minsk glückte dann aber das Saisondebüt.. Das Paar gehört seit einer gefühlten Ewigkeit zur absoluten Weltspitze, denn mit den Topplatzierungen ging es schon bei den Junioren los. Hier starteten sie zweimal im GP und wurden beide Male Zweite. Im Finale erreichten sie den dritten Platz, bei der Junioren-WM wurden sie Vierte. Genau 21 Mal waren sie bei den Senioren im GP am Start und waren mit einer Ausnahme nie schlechter als Fünfte. Einen GP konnten sie gewinnen. Viermal standen sie im Finale und wurden 2015 Dritte. Zehnmal waren sie bei einer EM dabei, die letzten fünfmal standen sie auf dem Treppchen. Sie wurden einmal Erste, dreimal Zweite und einmal Dritte. Bei der WM waren sie sogar achtmal dabei und holten sich 2014 den Titel. Sie sind die Sechsten der olympischen Spiele von 2014. Ihre Trainer sind Paola Mezzadri und Marina Zueva, ihre Choreografen  Massimo Scali und Liudmila Vlasova. Sie laufen im Shortdance zu Kaboom performed by Ursula 1000, Skip to the Bip performed by Club des Belugas und 1008 Samba, sowie im Freedance zu La Vita e Bella (soundtrack) by Nicola Piovani.

Die anderen Paare (Victoria SINITSINA / Nikita KATSALAPOV RUS,  Piper GILLES / Paul POIRIER CAN,  Kaitlin HAWAYEK / Jean-Luc BAKER USA Tiffani ZAGORSKI / Jonathan GUERREIRO würden sich mit einem Sieg für das Finale qualifizieren. Gewinnt keines dieser vier Paare, dann qualifizieren sich Madison HUBBELL / Zachary DONOHUE USA für das Finale. Werden Cappellini / Lanotte maximal Dritte, dann sind auch Ekaterina BOBROVA / Dmitri SOLOVIEV RUS qualifiziert.

Außerdem starten: Shiyue WANG / Xinyu LIU CHN, Kana MURAMOTO / Chris REED JPN, Kaitlin HAWAYEK / Jean-Luc BAKER USA, Rachel PARSONS / Michael PARSONS USA.

Der Shortdance beginnt am Sonntag um 01.32 Uhr, der Freedance am Sonntag um 19.54 Uhr. Eine Fernsehübertragung ist nicht geplant.


Am übersichtlichsten ist die Situation bei den Damen. Hier haben sich mit Evgenia MEDVEDEVA RUS, Alina ZAGITOVA RUS, Kaetlyn OSMOND CAN, Carolina KOSTNER ITA und Maria SOTSKOVA RUS bereits fünf Läuferinnen qualifiziert. Der sechste Platz wird in Lake Placid im direkten Duell vergeben.
Polina Tsurskaya (16) aus Russland hat bei der NHK-Trophy, ihrem ersten Senioren-Wettbewerb, den dritten Platz belegt. Sie benötigt einen Sieg um sich für das Finale zu qualifizieren. Ein zweiter Platz reicht, wenn Ashley Wagner hinter ihr bleibt und sie mindestens 209.51 Punkte holt. Als Juniorin gewann sie alle ihre vier GP und gewann auch das Finale. Sie ist die Siegerin der Youth Olympic Games 2016 und Zehnte der Junioren-WM 2017. Ihre Trainer sind Eteri Tutberidze, Sergei Dudakov, ihr Choreograf ist Daniil Gleikhengauz. Sie läuft im Kurzprogramm zu Light of the Seven (Games of Thrones soundtrack) by Ramin Djawadi und in der Kür zu Nocturne in F Minor Op. 55, No. 1 by Frederic Chopin (arr. by Chad Lawson for Piano)Song for the Little Sparrow performed by Patricia Kaas.
Ähnlich ist die Ausgangsposition für Ashley WAGNER (26) aus den USA. Als Dritte des Skate Canadas wäre sie mit einem Sieg sicher im Finale. Heißt die Siegerin nicht Tsurskaya würde ein zweiter Platz reichen. Dann müsste sie aber 235.76 Punkte erreichen. Sie wird ihren 22. Grand-Prix bestreiten und war bisher nie schlechter als Sechste. Fünfmal war sie im Finale dabei und war dabei immer Vierte oder besser. Im Jahr 2012 belegte sie sogar den zweiten Platz. Sie ist die Four Continents Siegerin 2012 und die Vizeweltmeisterin von 2016. Ihr Trainer ist Rafael Arutunian, ihre Choreografin Shae-Lynn Bourne. Sie läuft im Kurzprogramm zu Hip Hip Chin Chin performed by Club des Belugas und in der Kür zu einem Soundtrack aus Moulin Rouge.

Sollten Tsurskaya und Wagner die oben genannten Vorgaben nicht erreichen, dann würde Wakaba Higuchi (JAP) in das Finale kommen. Ansonsten findet das Finale in Japan ohne eine japanische Läuferin statt.

Das Kurzprogramm beginnt am Sonnabend um 03.19 Uhr. Eine Fernsehübertragung ist nicht geplant. Dagegen soll die am Sonntag um 22.02 Uhr beginnende Kür auf Eurosport 2 Live übertragen werden.

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