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Kommende Veranstaltungen

  • Istanbul Bosphorous Cup 11. Dezember 2017 – 16. Dezember 2017 Istanbul Grand Municipality Ice Rink Hisaraltı Cad. No:111 34107 / Yedikule
  • Deutsche Meisterschaften 15. Dezember 2017 – 16. Dezember 2017 Eissporthalle Frankfurt, Am Bornheimer Hang 4, 60386 Frankfurt am Main, Deutschland
  • Grand Prix of Bratislava 15. Dezember 2017 – 17. Dezember 2017 Zimný štadión Ondreja Nepelu, Odbojárov 9, 831 04 Nové Mesto, Slowakei
  • FBMA Trophy 4. Januar 2018 – 7. Januar 2018 Zayed Sports City Ice Rink, Zayed Sports City - Abu Dhabi - Vereinigte Arabische Emirate
  • EduSport Trophy 4. Januar 2018 – 7. Januar 2018 Telekom Arena, Drumul Gării Odăi, Otopeni 075100, Rumänien

ISU CS Golden Spin of Zagreb 2017: Vorschau

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Im Schatten des GP-Finals findet mit dem ISU CS Golden Spin of Zagreb 2017 der letzte der zehn Challenger Wettbewerbe statt. Aus deutscher Sicht ist dabei vor allem die Olympiaqualifikation interessant, denn einige Anwärter auf einen Startplatz sind in Zagreb am Start.

Bei den Paaren treten Ioulia CHTCHETININA / Mikhail AKULOV aus der Schweiz an. Obwohl es bereits der dritte Start der beiden in der zweithöchsten Serie ist, haben ihre Namen noch keinen Eintrag in den Biografien der ISU gefunden. In jedem Fall treffen sie aber auf starke Konkurrenz. Vor allem Russland bringt zwei namhafte Paare an den Start. Kristina Astakhova (20) / Alexei Rogonov (29) aus Russland waren Dritte beim GP von Moskau und Dritte beim GP von Osaka. Damit verpassten sie knapp das Finale. Beide waren in diesem Winter bereits fleißig und belegten außerdem bei der Ondrej Nepela Trophy den zweiten und bei der Finlandia Trophy den fünften Platz. Außerdem waren sie Vierte der Shanghai-Trophy. Ihr Trainer ist Artur Dmitriev, ihr Choreograf Sergei Komolov. Sie laufen im Kurzprogramm zu Adagio For Strings by Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem in D Dur by Wolfgang Amadeus Mozartund O Fortuna (from „Carmina Burana“) by Carl Orff, in der Kür zu einem Soundtrack aus „La-La-Land“ von Justin Hurwitz.
Natalia Zabiiako (23) / Alexander Enbert (28) aus Russland waren jeweils Vierte beim Skate Canada und dem Skate America. Im Jahr 2016 belegten sie im Finale den vierten Rang. Bei der EM 2017 wurden sie Fünfte, Ihre Trainer sind Nina Mozer und Vladislav Zhovnirski. Für die Choreografien sorgten Tatiana Druchinina und Olga Orlova. Sie laufen im Kurzprogramm zu The Summer Knows (from “Summer of 42”) by Michel Legrand und in der Kür zu The Sleeping Beauty by Petr I. Tchaikovski.

Im Eistanz gehen drei deutsche Paare an den Start, die sich alle noch für Olympia qualifizieren wollen. Knapp in Führung liegen noch Kavita Lorenz (22) / Panagiotis Polizoakis (22) erliefen mit ihrem dritten Rang bei der Nebelhorn-Trophy einen Olympiastartplatz für die DEU. Mit 152.50 Punkten führen sie die Wertung in der deutschen Qualifikation an. Sie absolvierten beim Skate Canada ihr erster GP-Auftritt, den sie auf dem achten Platz beendeten. Bei der Tallinn-Trophy wurden sie zuletzt Fünfte. Sie trainieren mit Marina Zueva, M. Scali, O. Epstein und M. Skotnicky in Canton (USA). Ihre Choreografien stammen von Marina Zueva und Massimo Scali. Im Shortdance laufen sie zu Aquarile von Marc Anthony, Mil Pasos (Remix) und Magalenha von Sergio Mendes, im Freedance zu Pride and Predjudice (soundtrack) von Dario Marianelli und Jean-Yves Thibaudet.
Beim Warsaw Cup sind Katharina Müller (22) / Tim Dieck (21) bis auf 150.14 Punkte herangekommen und haben das Rennen wieder offen gestaltet. Für sie ist es bereits der sechste Saisonstart. So gewannen sie die Volvo Open und waren Fünfte der Warsaw Trophy. Im Shortdance laufen sie zu Dibby Dibby (Samba), I am not the only one von Sam Smith (Rumba) und Campo Grande (Samba), im Freedance gibt es eine Auswahl aus dem Musical „Bodygard“. Das Paar läuft für den ERC Westfalen.
Nur eine Außenseiterchance haben Shari Koch (24) / Christian Nüchtern (25). Sie scheiterten bisher zweimal an der Norm von 137 Punkten und haben hier die letzte Möglichkeit sie zu erfüllen. Sie liefen in diesem Winter zweimal in der Challenger Series und wurden in Bratislava Siebende und in Minsk Achte. Im Jahr 2014 trennte sich das Paar und fand 2015 wieder zusammen. Ihre Trainer sind Barbara Fusar Poli und Stefano Caruso. Die Choregrafien kommen von Corrado Giordani. Sie laufen im Shortdance zu Moliendo Cafe performed by Paloma Berganza und Salome performed by Chayanne, im Freedance zu Io Ci Saro by Andrea Boccelli. Sie läuft für den TSC Berlin, er für den EC Siegerland.
Mit Ekaterina Bobrova (27) / Dmitri Soloviev (28) aus Russland gibt es namhafte Konkurrenz. Die Zweiten des Rostelecom-Cups und Dritte des Cup of China verpassten das GP-Finale nur ganz knapp. Bisher nahmen sie 20-Mal am Senior-GP teil. Hier gewannen sie viermal, waren sechsmal Zweite und dreimal Dritte. Sie standen sechsmal im Finale und waren dabei dreimal Vierte. Sie nahmen sechsmal an der EM teil und sind die Europameister von 2013. Zwei silberne und zwei Bronze-Medaillen komplettieren ihre Bilanz. Sechsmal waren sie auch bei einer WM dabei und wurden einmal Dritte. Bei Olympia 2014 wurden sie Fünfte im Eistanz und Erste mit dem Team. Sie waren in dieser Saison bereits bei der Ondrej Nepela Trophy erfolgreich und gewannen die Shanghai-Trophy. Ihr Trainer sind Alexander Zhulin und Petr Durnev, ihre Choreografien kommen von Sergei Petukhov. Sie laufen im Shortdance zu Latin Lover by Joao Bosco, Dance by DJ Maksy und: Quand je vois tes yeux by Dany Brilliant, im Freedance zu Oblivion performed by Two Cellos und Beethoven’s Five Secrets by The Piano Guys.
Aus den USA kommen Kaitlin Hawayek (21) / Jean-Luc Baker (24). Sie laufen ihrer sechste gemeinsame Saison. Sie waren Vierte des Skate Canada und Fünfte des Skate America. An den Four Continents nahmen sie nur einmal teil und belegten dabei den fünften Platz. An einer WM nahm das Paar noch nie teil. Sechsmal starteten sie bisher in der Challenger Series und wurden zuletzt viermal in Folge Zweite. Ihre Trainer sind Pasquale Camerlengo, Anjelika Krylova und Natalia Annenko-Deller.
Die Schweizer Victoria MANNI (23) / Carlo RÖTHLISBERGER (23) geben ihr spätes Saisondebüt. Es ist erst ihr dritter Start in der Challenger Series. Bisher belegten sie die Ränge 13 und 14. Ihre Trainer sind Roberto Pelizzola, Paola Mezzadri, ihre Choreografen Matthew Gates, Svetlana Kulikova, Barbara Riboldi. Sie laufen im Shortdance zu I Like It Like That by Pete Rodriguez, : Beautiful Maria of My Soul by Andy Fortuna und Do U Only Wanna Dance by Cucco Pena. Im Freedance laufen sie zu 16 Tons by LeAnn Rimes und Tush by ZZTop. Ihr Heimatverein ist der SC Biasca.

Bei den Damen kämpfen zwei deutsche Läuferinnen um das Olympiaticket. Die besten Karten hat sicherlich Nicole Schott (21). Derzeit liegt sie in der deutschen Qualifikation in Führung. Der Rosteleom-Cup war ihr erster GP-Start überhaupt, wo sie den zehnten Platz belegte, in Grenoble wurde sie dann starke Siebende. Vorher schlug sie sich vor allem in der Challenger Series wacker, wo sie 2016 in Warschau gewinnen konnte.In diesem Jahr war sie Fünfte beim Ice Star in Minsk und dritte bei der Tallinn-Trophy. In Europa klopfte sie mit Platz neun bei der EM 2015 und zehn bei der EM 2017 bereits an die Tür der kontinentalen Elite. Ihr Trainer und Choreograf ist Michael Huth. Ihr Heimatverein ist der Essener Jugend FSC. Sie läuft im Kurzprogramm zu Nella Fantasia performed by Jackie Evancho und in der Kür zu Schindler’s List (soundtrack) by John Williams, performed by Itzhak Perlman.
Lea Johanna Dastich (17) hat bei der Lombardia Trophy, wo sie Siebende wurde, die Olympianorm knapp geschafft. Bei der Tallinn Trophy knackte sie die Norm ein zweites Mal und deutlicher als bei der Lombardia Trophy. Dennoch liegt sie noch deutlich hinter Schott. Sie absolvierte sieben Starts im Junior-GP. Bisher ist ein sechster Platz, den sie in diesem Winter in Zagreb erreichte, ihr bestes Ergebnis. Zweimal war sie auch bei einer Junioren-WM dabei, wo sie in diesem Jahr als achte ein gutes Ergebnis erzielte. Ihre Trainerin ist die Olympiasiegerin von 1980 Anett Poetzsch. Ihr Heimatverein ist der Dresdener SC. Ihr Choreograf ist Rostislav Sinicyn. Sie läuft im Kurzprogramm zu einem Soundtrack aus La La Land von Justin Hurwitz. In der Kür gibt es Melodien aus der Westsidestory von Leonard Bernstein.
Das deutsche Duo trifft in Zagreb auf ein bärenstarkes russisches Trio. Aus dem internationalen Feld ragen drei Russinnen heraus. Stanislava Konstantinova (17) aus Russland startet noch bei den Juniorinnen, absolviert hier aber bereits ihren vierten Start bei den Damen. Sie bestritt bisher zwei Junior-GP und wurde Zweite und Vierte. Bei der Tallinn Trophy 2016, einem Wettbewerb der Challenger Series, holte sie ihren ersten Sieg bei den Seniorinnen, den sie in diesem Jahr wiederholte und wurde in diesem Winter auch Zweite beim Warsaw-Cup. Vor wenigen Wochen war sie zudem Dritte des Junior-GP von Minsk. Ihre Trainerin in Sankt Petersburg ist Valentina Chebotareva, Choreografin Olga Kliushnichenko. Sie läuft im Kurzprogramm zu Corazon Espinado gesungen von Tania BlancoI und Like It Like That von The Blackout Allstars. In der Kür gibt es einen Soundtrack aus Anna Karenina von Dario Marianelli.
Alisa Fedichkina (15) aus Russland war Vierte beim Junior GP von Riga. Bei den Damen feierte sie einen gelungen Einstand und gewann vor kurzem den Coupe de Nice und war Zweite der Tallinn-Trophy.. Ihr Trainer in Sankt Petersburg ist Evgeni Rukavicin. Für ihre Choreografien sorgen Olga Glinka und Valentin Molotov. Im Kurzprogramm läuft sie zu „Piano Fantasy“ von Wolfgang Amadeus Mozart, in der Kür zu einem Soundtrack aus „La La Land“.

Bei den Herren vertritt Luc Maierhofer (15) Österreich.  Er lief in dieser Saison zweimal im Junior GP und erreichte die Plätze 14 und 17.  Bei den Senioren belegte er bei der Nebelhorn-Trophy den 26. Platz, beim Golden Bear wurde er Fünfter. Sein Trainer ist Lorenzo Magri, sein Choreograf: Benoit Richaud. Im Kurzprogramm läuft er zu Figaros Hochzeit von Wolfgang Amadeus Mozart und in der Kür zu einer Tango Selection. Er startet für den Eissportklub Engelmann Wien.
Alexei BYCHENKO (29) aus Israel war Dritter der NHK-Trophy und Fünfter in Grenoble. Bei seinen acht GP-Starts war er zweimal Dritter und einmal Vierter wurde. Bei der EM, insgesamt sechs Teilnahmen, lief er zuletzt dreimal in Folge unter die besten fünf und war der Vizeeuropameister 2016. Im März belegte er bei seiner sechsten WM-Teilnahme den zehnten Platz. Seine Trainer sind Galit Chait Moracci, Roman Serov und Nikolai Morozov, sein Choreograf ist Galit Chait Moracci. Er läuft im Kurzprogramm zu Chambermaid Swing by Parov Stelar und in der Kür zum Bolero by Maurice Ravel.
Denis Ten (24) aus Kasachstan landete bei seinen beiden diesjährigen GP-Starts weit abgeschlagen im hinteren Drittel der Starterfelder. Beim Cup of Nice belegte er den fünften Platz, bei der Shanghai Trophy wurde er Dritter. Ten ist in seiner Heimat ein Volksheld, einen Ruf den er auch verdient hat.. Im Jahr 2008 gewann er den Junior-GP von Gomel – das war die erste Eiskunstlaufmedaille für Kasachstan überhaupt. Später war er der erste Kasache, der eine Medaille bei einer WM (2013 Silber) und bei olympischen Spielen (2014 Bronze) holte. Außerdem war er 2015 noch WM-Dritter und gewann im gleichen Jahr die Four Kontinents. Er trainiert bei Frank Carroll und Nikolai Morozov. Von Morozov stammen auch die Choreografien. Er läuft im Kurzprogramm zu Tu sei by Vittorio Grigolo und in der Kür zu SOS d’un terrien en détresse by Luc Plamondon, Michel Berger performed by Dimash Kudaibergen.

Die Senioren-Wettkämpfe in Zagreb beginnen am Freitag um 14 Uhr mit dem Kurzprogramm der Paare. Ob es einen Livestream gibt ist noch nicht sicher.

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