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Eine Tasse Kaffee für Das Eiskunstlaufblog

Kommende Veranstaltungen

  • Lake Placid Ice Dance International 24. Juli 2018 – 28. Juli 2018 Lake Placid, New York 12946, USA
  • Philadelphia Summer International 30. Juli 2018 – 5. August 2018 Philadelphia, Pennsylvania, USA
  • Challenger Series: Asian Open Figure Skating Trophy 1. August 2018 – 5. August 2018 Bangkok, Thailand
  • NRW Trophy 2018 9. August 2018 – 12. August 2018 Dortmund, Deutschland
  • ISU Junior Grand Prix of Figure Skating 22. August 2018 – 25. August 2018 Bratislava, Slowakei

Europameisterschaft 2018: Dreifacher Erfolg für Russland im Paarlauf

Mit einem nach dem Kurzprogramm nicht mehr für möglich gehaltenen dreifachem Erfolg für Russland endete der Paarlaufwettbewerb der Europameisterschaft 2018. Für die Paare aus Österreich und Deutschland gab es gute Platzierungen.
Den Sieg holten sich Evgenia Tarasova / Vladimir Morozov die nach dem Kurzprogramm als Fünfte deutlich geschlagen schienen. Um ihren Titel zu verteidigen mussten sie aber die bislang beste Kür ihres Lebens zeigen, was sie mit 151.23 Punkten auch taten. Lediglich der vierfache Twist zweimal ein Minus in den GOE zu stehen.

Trotz mehrerer kleiner Fehler belegten Ksenia Stolbova / Fedor Klimov in der Kür den zweiten Rang. Ihnen gelangen der dreifache Twist und der dreifache Wurfsalchoww nicht wie gewünscht. In der Kombination die eigentlich aus zwei dreifachen Toeloop bestehen sollte, fehlte beim zweiten Toeloop eine Umdrehung und beim dreifachen Salchow stürzte Stolbova. Das ergab 138.96 Punkte. Das reichte um in der Endabrechnung zu 211.01 Punkten und Rang zwei.
Bis auf einen kleinen Fehler kamen Nathalie Zabiiako / Alexander Enbert durch ihre Ballettstunde. Sie wurden in der Kür mit 137.23 Punkten genauso Dritte, wie insgesamt mit 210.18 Punkte.
Tragisch endete der Abend für die Führenden nach dem Kurzprogramm Vanessa James / Morgan Cipres, die am Ende mit 210.17 Punkten die Bronzemedaille um 0,1 Punkte verfehlten. Die sympathischen Franzosen machten in der Kür aber einige Fehler. Der gravierendste war sicher die Kombination, die statt aus 3T+2T+2T aus 2T+2T+1T bestand. Abzüge gab es auch beim dreifachen Salchow, einer Hebung und einer Pirouette. Mit 134.56 Punkten wurden sie auch in der Kür Vierte.
Von Valentina Marchei / Ondrej Hotarek (ITA) gab es wieder eine begeisternde Kür zu sehen. Leider sprang Hotarek den Toeloop nur doppelt und es gab leichte Abzüge für eine Pirouette. In der Kür wurden sie mit 132.31 Punkten Fünfte. Diese Platzierung gab es auch am Ende. Die dabei erreichten 204.20 Punkte waren eine neue Bestleistung.
Ihre Landsleute Nicole Della Monica / Matteo Guarise belegten mit 192.38 Punkten den sechsten Rang. Mit 127.85 Punkten gab es diesen Platz auch in der Endabrechnung.
Mit einer neuen Bestleistung von 181.75 Punkten wiederholten Miriam Ziegler / Severin Kiefer (AUT) ihren siebenden Platz aus dem Vorjahr. Abzüge beim Twist und der Kombination verhinderten ein noch besseres Ergebnis.
Einen gelungenen EM-Einstand verbuchten Annika Hocke / Ruben Blommaert (GER), auch wenn sie ihre Bestleistungen nicht erreichten. In der Kür gab es Abzüge für den dreifachen Twist und den dreifachen Wurfrittberger. Sie bekamen in der Kür als Achte 113.16 Punkte und wurden auch insgesamt mit 170.21 Punkte Achte. Damit sicherten sie der DEU für die nächste EM zwei Startplätze und das ist schon ein Lichtblick nach den ernüchternden Resultaten bei den Damen und den Herren.
Die Schweizer Ioulia Chtchetinina / Mikhail Akulov beendeten den Wettbewerb auf dem 13. Rang (83.52 / 130.09).

Ergebnis der Kür
Judges Scores
Endergebnis

Die EM im Forum.

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Die nächsten TV-Übertragungen und Livestreams (LS)

Mittwoch, 23.05.
01.30 Uhr NDR – NDR-Talkshow mit Marika Kilius

Die „Tagesschau“ wurde verschoben, wenn sie das Eis betraten: Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler waren das deutsche Sport-Traumpaar, ihr Bekanntheitsgrad lag in den 1960er-Jahren bei 95 Prozent, den letzten gemeinsamen Wettkampf der beiden – es wurde ihr zweiter WM Titel – verfolgten 1964 unfassbare 21 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher. Der Vorverkauf von „Holyday on Ice“ mit Kilius/Bäumler musste damals mit berittener Polizei gesichert werden, weil es einen solchen Massenansturm auf die Karten gab. Marika Kilius begann als Rollschuhläuferin, bevor sie aufs Eis ging und es im Paarlauf zu Weltruhm brachte: 1963 und 1964 wurde sie Weltmeisterin und bei den olympischen Winterspielen 1960 und 1964 jeweils zweite. Die gebürtige Hessin Marika Kilius zog sich nach ihrer Karriere eher aus der Öffentlichkeit zurück. Die Großmutter zweier Enkelkinder wurde im März 75 Jahre alt und hält heute Vorträge und Seminare als Repräsentantin der Generation 60plus.

Freitag, 25. Mai
22.30 Uhr MDR/RBB – Riverboot mit Marika Kilius

Sonntag, 27. Mai
11.55 Uhr MDR – Riverboot mit Marika Kilius

Freitag, 08. Juni
22.30 Uhr MDR – Riverboot mit Jan Hoffmann

Sonntag, 10. Juni
11.45 Uhr MDR – Riverboot mit Jan Hoffmann

Dienstag, 12. Juni
15.25 Uhr ZDF-Neo – Kommissar Stollberg – Eisprinzessin

Die ambitionierte Ariane und ihr Partner Torben trainieren für die deutschen Junioren-Eiskunstlauf-Meisterschaften. Als Ariane erschlagen aufgefunden wird, zerplatzen alle Träume. Der grausame Tod des Mädchens trifft die Eltern tief, denn das Leben der kleinen Familie konzentrierte sich allein auf den Sport und die Erfolge Arianes. Hat Jasmin, Arianes bislang schärfste Konkurrentin, etwas mit deren Tod zu tun? Stolberg und sein Team ermitteln in einem undurchschaubaren Geflecht von Beziehungen, Feindschaften und Freundschaften und decken durch ihre Recherchen eine andere, allen bislang unbekannte Seite Arianes auf. Die scheinbar begeisterte und disziplinierte Eiskunstläuferin führte offenbar ein Doppelleben.

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