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Europameisterschaft 2018: Stimmen zum dritten Tag

Gabriella Papadakis / Guillaume Cizeron: Wir sind mit unserer Leistung zufrieden. Wir hatten einen kleinen Fehler beim Twizzle. Es ist etwas, das sonst nie passiert – aber jetzt ist es passiert. Die Rhumba ist ein schwer zu erbringendes Element. Es ist immer eine Herausforderung den obligatorischen Tanz in den Short Dance zu integrieren. Es erfordert eine Menge Fähigkeiten, um es als Teil des gesamten Programms zu integrieren. Aber je mehr wir es tun, desto mehr genießen wir es. Und das Rhumba-Element ist sehr kurz – vielleicht 15 Sekunden und ich denke, es funktioniert gut mit dem gesamten Konzept unseres Programms.

Alexandra Stepanova / Ivan Bukin: Es war unwirklich. Obwohl die Halle nicht ganz voll war, weil es ein Arbeitstag ist, hatten wir das Gefühl, dass es eine Million Zuschauer gibt. Vor allem bei der Schrittsequenz am Ende explodierte das Publikum. Es fühlte sich an, als wäre alles gut gelaufen, aber wir haben die Level noch nicht gesehen. Unsere Trainer sagten, dass es die beste Leistung der Saison war, also war es das auch wahrscheinlich und es ist eine persönliche Bestleistung.

Anna Cappellini / Luca Lanotte: Es ist nicht das beste Ergebnis und nicht das, was wir uns erhofft haben. Deshalb sind wir ein bisschen enttäuscht. Dies sollte ein Sprungbrett sein, eine Steigerung unserer Punktzahl im Kurzprogramm und das war es nicht. Wir hatten eine anspruchsvolle Vorbereitung und das bedeutet, dass wir hart trainieren müssen. Wir haben versucht, unserer Präsentation viel Energie zu geben, aber es fühlte sich rau an. Wir haben es geschafft, ein gutes,sauberes Programm zu laufen, aber es war hart und ich denke, das ist es, was die Richter gesehen haben. Es ist eine gute Vorbereitung auf die Olympischen Spiele.

Javier Fernandez: Es war ein gutes Programm. Wir sind hierher gekommen, um zu trainieren, denn dies ist der letzte Wettkampf vor den Olympischen Spielen. Ich kam hierher, um mich zu verbessern, und ich bekam das beste Programm der Saison, also haben wir erreicht, wofür wir hergekommen sind. Den sechsten EM-Titel zu gewinnen bedeutet mir viel. Es ist immer schön, im Eiskunstlauf für Spanien Geschichte zu schreiben und es ist schön, gut zu laufen und einen weiteren Titel zu gewinnen.

Dmitri Aliev: Ich bin glücklich mit der technischen Seite, es war fast perfekt. Das kurze Programm ging in Ordnung, aber ich war heute nervös. Aber für die erste Hälfte des Programms behielt ich die Kontrolle über mich selbst, und dann in der zweiten Hälfte fühlte ich mich zuversichtlich und genoss es. Es gab etwas Stress, weil ich heute Morgen nicht beim Training war. Ich hatte meine Schlittschuhe im Hotel vergessen. Es war eine Art höhere Gewalt, aber ich habe mir selbst bewiesen, dass ich auch ohne Training eine gute Leistung zeigen kann, wenn ich dafür kämpfe.

Mikhail Kolyada: Es ist das gleiche Ergebnis wie im letzten Jahr, also nicht schlecht, aber ich bin nicht zufrieden mit meiner Leistung. Ich nehme es als eine Lektion und nehme als zusätzliche Motivation, weiter zu arbeiten.

Paul Fentz (auf Facebook): Meine EM in Moskau ist leider nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe. Mit meinem gezeigten Kurzprogramm bin ich zufrieden.In meiner Kür konnte ich leider nicht zeigen was ich kann. Ich war längere Zeit davor krank und musste auf harte Art und Weise erfahren, dass ich trotz aller Bemühungen körperlich noch nicht fit genug war. Ich habe versucht zu kämpfen, aber es ging leider nicht. Jeder Sportler kann Fehler machen.

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