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Olympiastart der freigesprochenen Russen ungewiss

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat am Morgen 28 der 39 klagenden Russen vom Vorwurf des Dopings freigesprochen und von allen 39 die lebenslangen Sperren aufgehoben. Elf Sportler bleiben aber für die Spiele 2018 gesperrt. Bei den 28 freigesprochenen Sportlern sah der CAS keine Beweise für Doping. Ganz überraschend kommt diese Vielzahl von Freisprüchen nicht. Die WADA hat sich praktisch ausschließlich auf die Worte von Grigori Rodschenkow verlassen. Insider berichteten aber schon in der vergangenen Woche, dass er sich bei seinen Vernehmungen vor dem CAS in Widersprüche verstrickt haben soll. In 70 Prozent der Fälle hat die WADA also Sportler zu unrecht gesperrt und das IOC ist dem willfährig gefolgt, obwohl sowohl der Internationale Bob- und Skeletonverband als auch der Internationale Rennrodelverband erhebliche Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit der Urteile hatten.

Eigentlich müsste das IOC den 28 Sportlern nun schnell zu den in der nächsten Woche beginnenden Spielen einladen. Das Gegenteil scheint aber der Fall zu sein. Es gibt bereits Gerüchte, dass IOC werde keine Einladung aussprechen. Dass das IOC bisher zu der CAS-Entscheidung schweigt, scheint das zu bestätigen. Es wäre fatal, diesen seit Monaten zu unrecht an den Pranger gestellten Sportler nun einen weiteren Gang zum CAS zuzumuten. Thomas Bach täte gut daran, sich bei diesen Sportlern zu entschuldigen und diese persönlich einzuladen.
Das gilt auch für die russischen Sportler, die für die Spiele nominiert wurden und bisher keine Einladung erhalten haben. Auch sie müssen unverzüglich eingeladen werden. Nicht auszudenken, wenn auch hier 70 Prozent dieser Sportler unschuldig sind und um ihren Olympiastart gebracht werden. Genau genommen steht nun auch der Komplettausschluss Russlands auf tönernen Füßen.
Und zur WADA: Dutzende rechtswidrige Sperren Anfang 2016 gegen meist russische Sportler, jetzt 28 Fehlurteile, wieder gegen russische Sportler, während Chris Froome, trotz positiver A- und B-Probe im September, noch immer unbehelligt herum radeln darf. Wetten, dass der auch bei Olympia 2020 dabei ist – falls er will. Die WADA ist nicht nur nicht neutral, sie ist auch noch unfähig, wie allein schon die neuen Urinfläschchen beweisen.

Interessant wird nun auch das Verhaltenen der deutschen Medien sein, für die ja alles klar war. Nicht ein Journalist hat einmal Zweifel an den Ermittlungen geäußert. Vermutlich wird sich aber nichts ändert, wie die ersten Meldungen zum CAS-Urteil beweisen. Fast in jedem Beitrag ist zu lesen, oft schon als Überschrift, dass die lebenslange Sperre gegen 28 Russen aufgehoben wurde. Weiter im Text erfährt man, dass auch die lebenslangen Sperren gegen die elf anderen Kläger aufgehoben wurden. Man benötigt doch keinen Taschenrechner um darauf zu kommen, dass die lebenslange Sperre gegen alle 39 Sportler aufgehoben wurde. Die Urteile des CAS wurden unter anderem durch zwei Deutsche gefällt. Ein guter Journalist hätte also durchaus auch mal einen echten Sportrechtler befragen können, ob das Vorgehen der WADA und des IOC rechtmäßig sei, aber es sollten ja keiner Zweifel aufkommen.

Übrigens, diese 28 behalten ihre Platzierungen und Medaillen aus Sochi. Die Ergebnisse der elf für Pyeongchang gesperrten Sportler bleiben allerdings gestrichen.

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  • ISU JGP Croatia Cup 2019 26. September 2019 um 17:20 – 22:10 Kurzprogramm der Juniorinnen
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