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Eine Tasse Kaffee für Das Eiskunstlaufblog

Kommende Veranstaltungen

  • Oceania International Novice Competition 16. Mai 2018 – 20. Mai 2018 O'Brien Group Arena, Ground, 105 Pearl River Rd, Docklands VIC 3008, Australien
  • Lake Placid Ice Dance International 24. Juli 2018 – 28. Juli 2018 Lake Placid, New York 12946, USA
  • Philadelphia Summer International 30. Juli 2018 – 5. August 2018 Philadelphia, Pennsylvania, USA
  • Challenger Series: Asian Open Figure Skating Trophy 1. August 2018 – 5. August 2018 Bangkok, Thailand
  • NRW Trophy 2018 9. August 2018 – 12. August 2018 Dortmund, Deutschland

Olympia 2018: Die Paare

Mit dem Paarlauf beginnen heute Nacht um 02.00 Uhr die Einzelwettbewerbe bei den olympischen Spielen. Zum Kurzprogramm werden 22 Paare antreten, zwei mehr als ursprünglich vorgesehen. Normalerweise starten bei Olympia nur 20 Paare. Da sich aus Südkorea kein Paar sportlich qualifiziert hat, darf ein Paar des Gastgebers der Spiele zusätzlich starten. Aus Nordkorea hatte sich zwar ein Paar qualifiziert, wurde aber nicht fristgemäß gemeldet. Der damit vakante Platz ging daher an Japan. Aus politischen Gründen hat sich das IOC dann aber entschlossen die Nordkoreaner doch starten zulassen. Das erklärt die zwei zusätzlichen Paare.
Um Gold werden allerdings wahrscheinlich nur drei Paare laufen. Drei weitere stehen bereit, wenn eines dieser Paare patzen sollte.

Die Chinesen Wenjing Sui (22) / Cong Han (25) gelten als sehr sicheres Paar. Nur beim GP-Finale 2017 unterlief ihnen ein schwerer Fehler. Dennoch reichte es dort zum zweiten Platz.  Zuvor gewannen sie den Cup of China, die NHK-Trophy und die Shanghai Trophy. Sie sind die Weltmeister von 2017 und zweifache Vizeweltmeister und gewannen viermal die Four Continents. Von allen Spitzenpaaren hatten sie die kürzeste Anreise. Es ist ihr erster Start bei olympischen Spielen. Ihre Trainer sind Hongbo Zhao, Bing Han und Jinlin Guan, die Choreografien erdachte Lori Nichols. Sie laufen im Kurzprogramm zu Hallelujah und in der Kür zu Turandot by Giacomo Puccini.

Als Grand Prix Sieger reisen Aliona Savchenko (33) / Bruno Massot (28) aus Deutschland an. Zuvor waren sie Zweite beim Skate Canada und gewannen den Skate America. Außerdem waren sie Zweite der Nebelhorntrophy. Sie sind WM-Zweite 2017 und Dritte 2016 und wurden in diesen beiden Jahren jeweils Vizeeuropameister. In diesem Jahr ließen sie die EM aus. Savchenko war mit ihrem vorherigen Partner Robin Szolkowy fünfmal Weltmeisterin. Mit ihm war sie zweimal Olympiadritte, während es für Massot die erste Teilnahme an olympischen Spielen ist. Im Teamwettbewerb zeigten beide noch Schwächen und plagen sich mit Erkrankungen herum. Nach Icenetwork war auch nicht das Training für den dreifachen Wurfaxel ausschlaggebend für die EM-Absage der beiden, sondern eine Rückenverletzung Massots. Ihre Trainer sind Alexander König und Jean-Francois Ballester, ihre Choreografen C. Dean, J. Kerr, S. Fontana und M. Skotnicky. Sie laufen im Kurzprogramm zu That Man performed by Caro Emerald und in der Kür zu La Terre vue du ciel by Armand Amar, edited by Maxime Rodriguez. Das Paar läuft für den EC Oberstdorf.

Evgenia Tarasova (23) / Vladimir Morozov (25) aus Russland gewannen vor wenigen Wochen ihren zweiten EM-Titel, nach dem sie zuvor zweimal Dritte waren. Bei der WM 2017 wurden sie ebenfalls Dritte. In diesem Winter gewannen sie außerdem den Rostelecom Cup und den Internationaux de France. Im GP -Finale wurden sie Fünfte. Außerdem waren sie bei der Nebelhorn-Trophy erfolgreich. Mit dem besten Kurzprogramm ihrer Laufbahn untermauerten sie im Teamwettbewerb ihre Ansprüche. Beide geben ihr Olympia-Debüt. Ihre Trainer in Moskau sind Nina Mozer, Andrei Hekalo und Robin Szolkowy. Ihre Choregrafien schufen Peter Tchernyshev und Tatiana Druchinina. Im Kurzprogramm laufen sie zum Piano Concerto No. 2 von Sergei Rachmaninov, in der Kür zu Candyman von Christina Aguilera.

Sollte keines dieser drei Paare passen, dann gehen die Medaillen, in welcher Reihenfolge auch immer, an diese drei. Auf einen Ausrutscher warten drei andere Paare, die dann ebenfalls eine Chance zumindest auf Bronze haben.

Die Kanadier Meagan Duhamel (32) / Eric Radford (33) zeigten im Teamwettbewerb und der Kür ansprechende Leistungen, die aber nicht ausreichen dürften um aus eigener Kraft in die Medaillenränge zu laufen. Außerdem muss sich zeigen, wie sie vier Wettkampfauftritte innerhalb von sechs Tagen wegstecken. Sie gewannen in diesem Winter den Skate Canada, waren Zweite beim Autumn Classic International  und jeweils Dritte beim Skate America und im Grand-Prix-Finale. Sie waren zweimal Weltmeister und zweimal Sieger der Four Continents. Ihre Trainer sind Bruno Marcotte und John Zimmerman. Sie laufen im Kurzprogramm zu With or Without You von April Meservy, choreografiert von John Kerr und Julie Marcotte. In der Kür gibt es Neutron Star Collision von Muse, I Belong to You (aus „Samson and Delilah“) von Muse und Uprising von Muse. Die Kür wurde von Julie Marcotte choreografiert.

Xiaoyu Yu (21) /  Hao Zhang (33) aus China zählen immer zum erweiterten Kreis der Medaillenkandidaten, allein schon, weil sie ein sehr stabil laufendes Paar sind. In diesem Winter patzt aber Yu auffallend häufig. Zuletzt im Kurzprogramm des Teamwettbewerbs. In dieser Saison gewannen sie den Cup of Nice, waren jeweils Zweite beim Cup of China und dem Skate America, sowie Sechste im GP-Finale. Für Zhang ist es bereits die vierte Teilnahme an olympischen Spielen, Yu ist zum ersten Mal dabei. Ihre Trainer sind Hongbo Zhao, Bing Han, Jinlin Guan. Ihre Choreografien kommen von Lori Nichols. Sie laufen im Kurzprogramm zu Swan Lake by Petr I. Tchaikovski und in der Kür zu Jyn Erso & Hope Suite (from „Rogue One: A Star Wars Story“) by Michael Giacchino, Princess Leia (from „Star Wars: A New Hope“) by John Williams.

Vanessa James (30) / Morgan Cipres (26) aus Frankreich zeigten bei der EM ein ganz starkes Kurzprogramm, konnten diese Leistung im Teamwettbewerb aber nicht wiederholen. Nach ihrer wenig gelungenen Kür bei der EM kehrten sie für die olympischen Spiele zu ihrer Vorjahreskür zurück. Mal sehen, ob sich das auszahlt. Sie waren in dieser Saison die Sieger der Autumn Classic, Zweite des Internationaux de France, Dritte des Skate Canada und Vierte der Europameisterschaft. Beide nehmen zum zweiten Mal an olympischen Spielen teil. Ihre Trainer sind John Zimmerman und Jeremy Barrett. Die Choreografien stammen von John Kerr und Silvia Fontana. Sie laufen im Kurzprogramm zu Make It Rain by Ed Sheeran arranged by Maxime Rodriguez und in der Kür zu Sound of Silence by Simon & Garfunkel performed by Disturbed, arranged by Maxime Rodriguez.

Mit Annika Hocke (17) / Ruben Blommaert (25) nimmt zum ersten Mal an den olympischen Spielen teil und hat sich die Finalteilnahme als Ziel gesetzt. Durchaus realistisch. Das erst vor weniger als einem Jahr gebildete Paar belegte bei der Nebelhorntrophy Rang fünf und wurde Zweite beim Cup of Nice. Diesen Platz belegten sie auch beim Ice Star in Minsk, später waren sie Vierte in Warschau. Bei den deutschen Meisterschaften belegten sie den dritten Platz. Ihre Trainer sind Knut Schubert und Alexander König. Ihre Choreografien kommen von Mark Pillay und Aliona Savchenko. Sie laufen im Kurzprogramm zu Big Spender und in der Kür zu Romeo and Juliet (soundtrack) von Abel Korzeniowski. Annika tritt für den SC Charlottenburg, Ruben für den EC Oberstdorf an.

Miriam Ziegler (23) / Severin Kiefer (27) aus Österreich starten zum zweiten Mal bei Olympia. Vor vier Jahren verpassten die beiden auf dem 17. Platz das Finale. Das soll diesmal anders werden. Sie sind dreifache Meister Österreichs. In diesem Jahr waren sie zunächst Sechste der Lombardia Trophy, konnten sich dann als Vierte der Nebelhorntrophy steigern. Beim Rstelecom Cup und der NHK-Trophy belegten sie jeweils den sechsten Platz. Bei der EM vor wenigen Wochen wurden sie Siebende. Ihr Trainer ist Knut Schubert. Sie laufen im Kurzprogramm zu Sunshine on Leith und in der Kür zu einem Coldplay Medley. Das Paar läuft für die Eisunion Salzburg.

Das Kurzprogramm beginnt morgen (Mittwoch) um 02.00 Uhr. TLC will ab 04.00 Uhr LIVE übertragen.

Die Kür beginnt am Donnerstag um 02.30 Uhr. Da will TLC ab 02.35 Uhr dabei sein.

Aufgrund von wetterbedingten Verschiebungen bei den olympischen Spielen kann es zu Veränderungen bei den Sendezeiten kommen.

Es wird an beiden Tagen Livestreams geben.

Startreihenfolge: 02:08:00 KIM Kyueun / KAM Alex Kang Chan KOR, 02:14:30 ALEXANDROVSKAYA Ekaterina / WINDSOR Harley AUS, 02:21:00 SUZAKI Miu / KIHARA Ryuichi JPN, 02:35:30 CONNERS Paige / KRASNOPOLSKI Evgeni ISR, 02:42:00 ZIEGLER Miriam / KIEFER Severin AUT, 02:48:30 DUSKOVA Anna / BIDAR Martin CZE, 03:18:00 ASTAKHOVA Kristina / ROGONOV Alexei OAR, 03:24:30 HOCKE Annika / BLOMMAERT Ruben GER, 03:31:00 PENG Cheng / JIN Yang CHN, 03:37:30 RYOM Tae Ok / KIM Ju Sik PRK, 03:52:00 11:58:30 11 MOORE-TOWERS Kirsten / MARINARO Michael CAN, 03:58:30 YU Xiaoyu / ZHANG Hao CHN, 04:05:00 SCIMECA KNIERIM Alexa / KNIERIM Chris USA, 04:11:30 SEGUIN Julianne / BILODEAU Charlie CAN, 04:41:00 JAMES Vanessa / CIPRES Morgan FRA, 04:47:30 DELLA MONICA Nicole / GUARISE Matteo ITA, 04:54:00 SUI Wenjing / HAN Cong CHN, 05:00:30 MARCHEI Valentina / HOTAREK Ondrej ITA, 05:15:00 DUHAMEL Meagan / RADFORD Eric CAN, 05:21:30 ZABIIAKO Natalia / ENBERT Alexander OAR, 05:28:00 SAVCHENKO Aljona / MASSOT Bruno GER, 05:34:30 TARASOVA Evgenia / MOROZOV Vladimir OAR

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Die nächsten TV-Übertragungen und Livestreams (LS)

Sonntag, 20. Mai

23.30 Uhr Disney Channel – Disney Insider: Disney On Ice

Patricia besucht das Eiskunstlauf-Spektakel „Disney on Ice“ und darf einen Blick hinter die Kulissen werfen. Die Eislaufprofis zeigen ihr, was es heißt, auf dem Eis zu stehen und Patricia darf in ein richtiges Eislauf-Showkostüm schlüpfen.

Mittwoch, 23.05.
01.30 Uhr NDR – NDR-Talkshow mit Marika Kilius

Die „Tagesschau“ wurde verschoben, wenn sie das Eis betraten: Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler waren das deutsche Sport-Traumpaar, ihr Bekanntheitsgrad lag in den 1960er-Jahren bei 95 Prozent, den letzten gemeinsamen Wettkampf der beiden – es wurde ihr zweiter WM Titel – verfolgten 1964 unfassbare 21 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher. Der Vorverkauf von „Holyday on Ice“ mit Kilius/Bäumler musste damals mit berittener Polizei gesichert werden, weil es einen solchen Massenansturm auf die Karten gab. Marika Kilius begann als Rollschuhläuferin, bevor sie aufs Eis ging und es im Paarlauf zu Weltruhm brachte: 1963 und 1964 wurde sie Weltmeisterin und bei den olympischen Winterspielen 1960 und 1964 jeweils zweite. Die gebürtige Hessin Marika Kilius zog sich nach ihrer Karriere eher aus der Öffentlichkeit zurück. Die Großmutter zweier Enkelkinder wurde im März 75 Jahre alt und hält heute Vorträge und Seminare als Repräsentantin der Generation 60plus.

Freitag, 25. Mai
22.30 Uhr MDR/RBB – Riverboot mit Marika Kilius

Sonntag, 27. Mai
11.55 Uhr MDR – Riverboot mit Marika Kilius

Freitag, 08. Juni
22.30 Uhr MDR – Riverboot mit Jan Hoffmann

Sonntag, 10. Juni
11.45 Uhr MDR – Riverboot mit Jan Hoffmann

Dienstag, 12. Juni
15.25 Uhr ZDF-Neo – Kommissar Stollberg – Eisprinzessin

Die ambitionierte Ariane und ihr Partner Torben trainieren für die deutschen Junioren-Eiskunstlauf-Meisterschaften. Als Ariane erschlagen aufgefunden wird, zerplatzen alle Träume. Der grausame Tod des Mädchens trifft die Eltern tief, denn das Leben der kleinen Familie konzentrierte sich allein auf den Sport und die Erfolge Arianes. Hat Jasmin, Arianes bislang schärfste Konkurrentin, etwas mit deren Tod zu tun? Stolberg und sein Team ermitteln in einem undurchschaubaren Geflecht von Beziehungen, Feindschaften und Freundschaften und decken durch ihre Recherchen eine andere, allen bislang unbekannte Seite Arianes auf. Die scheinbar begeisterte und disziplinierte Eiskunstläuferin führte offenbar ein Doppelleben.

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