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Weltmeisterschaft 2018: Kostner nach dem Kurzprogramm knapp vor Zagitova

Alexei Mishin hat ganze Arbeit geleistet und bei Carolina Kostner (ITA) innerhalb von vier Wochen all die Fehler ausgemerzt, die sich in zwei Monaten in Oberstdorf angesammelt hatten. Die Südtirolerin kam fehlerfrei durch ihr Programm und übernahm nach dem Kurzprogramm der WM 2018 in Mailand mit 80,27 Punkten die Führung.

Zweite ist die Olympiasiegerin Alina Zagitova (RUS) mit 79,51 Punkten. Sie leistete sich einen kleinen Wackler in der Kombination. Einen Fehler in der Kombinationgab es auch bei der Japanerin Satoko Miyahara, die mit 74,36 Punkten Dritte ist. Ihr dreifacher Toeloop am Ende der Kombi war unterrotiert. Die Kanadierin Kaetlyn Osmond stürzte beim Doppelaxel, was aber keinen Punkt Abzug gab, ausserdem bekam sie Abzüge beim dreifachen Lutz. Mit 72,73 Punkten ist bestenfalls noch Bronze möglich. Rang fünf geht an Maria Sotskova aus Russland, die für ein Kurzprogramm ohne Fehler 71,80 Punkte bekam. Gabrielle Daleman aus Kanada wuchs über sich hinaus und ist mit 71,61 Punkten Sechste.

Nicole Schott (GER) blieb ohne nennenswerten Fehler und belegt mit 61,84 Punkten vorerst den 12. Rang. Mit einem fehlerfreien Programm und 57,86 Punkten schaffte es auch die Schweizerin Alexia Paganini in das Finale. Das verpasst auch die Österreicherin Alisa Stomakhina mit 48,71 und Platz 30.

Ergebnis des Kurzprogramms
Judges Scores

Videos vom Kurzprogramm

1 Carolina KOSTNER ITA 80.27
2 Alina ZAGITOVA RUS 79.51
3 Satoko MIYAHARA JPN 74.36
4 Kaetlyn OSMOND CAN 72.73
5 Maria SOTSKOVA RUS 71.80
6 Gabrielle DALEMAN CAN 71.61

12 Nicole SCHOTT GER 61.84
19 Alexia PAGANINI SUI 57.86 Video gesperrt
30 Alisa STOMAKHINA AUT 48.71

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Die nächsten TV-Übertragungen und Livestreams (LS)

Freitag, 03. August

00.15 Uhr SWR 3 – Eismädchen
Die Schwestern Lisa und Sophie stehen von Kindheit an auf dem Eis. Mutter Andrea begleitet die Mädchen mit an Selbstaufgabe grenzender Fürsorge zu den zahlreichen Trainingsstunden. Das Training ist hart und fordert das Äußerste von den beiden jungen Mädchen. Immer wieder kommen sie physisch und psychisch an ihre Grenzen.
Lisa, die ältere der Schwestern, versucht mit aller Kraft den Erwartungen, die sie an sich selbst stellt und die von außen auf sie einwirken, gerecht zu werden. Ihrer jüngeren Schwester hingegen gelingt alles mit Leichtigkeit. Gesegnet mit viel Talent, kann sie die auf ihr liegenden Hoffnungen und Träume offensichtlich erfüllen. Dies verstärkt Lisas pubertäre Selbstzweifel – die Gefühle der Schwester gegenüber schwanken zwischen Bewunderung und Neid. Mutter Andrea ist um Ausgleich zwischen ihren Töchtern bemüht. Mühsam und nicht immer von Erfolg gekrönt sind ihre Versuche, das fragile Gleichgewicht innerhalb dieser Mutter-Töchter-Beziehung zu erhalten.
Als die „Deutschen Meisterschaften für Nachwuchs, Jugend und Junioren“ anstehen, an denen beide Mädchen teilnehmen, spitzt sich die Situation zu.
Vor dem Hintergrund des Mikrokosmos Eiskunstlauf vermittelt „Eismädchen“ Einblicke in eine innige, zugleich aber auch von Druck und Konkurrenz geprägte Dreiecksbeziehung.

Samstag, 01. September

17.00 Uhr LS THE ICE
mit Shoma Uno, Nathan Chen, Boyang Jin, Dmitri Aliev, Sergei Voronov, Takahito Mura, Nobunari Oda, Kazuki Tomono, Alina Zagitova, Satoko Miyahara, Gabrielle Daleman, Kaori Sakamoto, Mai Mihara, Mirai Nagasu, Mariah Bell, Marin Honda, Gabriella Papadakis/Guillaume Cizeron, Vanessa James/Morgan Cipres, Miyu Honda, Sara Honda, Mako Yamashita

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