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Eine Tasse Kaffee für Das Eiskunstlaufblog

Kommende Veranstaltungen

  • Lake Placid Ice Dance International 24. Juli 2018 – 28. Juli 2018 Whiteface Lake Placid Olympic Center, 2634 Main St, Lake Placid, NY 12946, USA
  • Philadelphia Summer International 30. Juli 2018 – 5. August 2018 IceWorks Skating Complex, 3100 Dutton Mill Rd, Aston, PA 19014, USA
  • Challenger Series: Asian Open Figure Skating Trophy 1. August 2018 – 5. August 2018 IWIS International Training Center 5th floor, Imperial World Samrong, 999/1 Sukumvit Road, Samrong Nua, Amphur Muang, Samutprakarn, Bangkok 10270
  • NRW Trophy 2018 9. August 2018 – 12. August 2018 Eissportzentrum Westfalen, Strobelallee 32, 44139 Dortmund, Deutschland
  • ISU Junior Grand Prix of Figure Skating 22. August 2018 – 25. August 2018 Ondrej Nepela Ice Rink, Odbojárov 9, 831 04 Bratislava

Weltmeisterschaft 2018: Sensationserfolg für Osmond

Mit einer faustdicken Überraschung, ja einer Sensation endet der Wettbewerb der Damen bei der Weltmeisterschaft 2018. Den Titel sicherte sich die Kanadierin Kaetlyn Osmond mit 223.23. Kaum jemand dürfte der Kanadierin diesen Titel nicht gönnen, ist sie doch so etwas wie ein Urgestein dieses Sports und sehr sympathisch. Sie leistete sich in der Kür nur zwei minimale Fehler und gewann diesen Teilwettbewerb mit 150.50 Punkten und verbesserte sich damit vom vierten auf den ersten Rang.

Auf dem zweiten Platz landete die Japanerin Wakaba Higuchi, was durchaus ebenfalls als Überraschung bezeichnet werden kann. Sie blieb in der Kür ohne Fehler und belegte hier mit 145.01 Punkten den zweiten Rang und verbesserte sich mit insgesamt 210.90 Punkten vom achten auf den zweiten Rang. Auch der dritte Rang ging nach Japan. Ihn belegte Satoko Miyahara mit 210.08 Punkten. Allerdings machte Miyahara in der Kür ihrem schlechten Ruf mal wieder alle Ehre. Gleich zwei Sprünge waren unterrotiert und zwar so deutlich, dass man nicht einmal eine Zeitlupe benötigte. Dazu kam ein Sturz beim dreifachen Salchow. Dennoch wurde sie in der Kür mit 135.72 Punkten ebenfalls Dritte.

Die Lokalmatadorin Carolina Kostner hielt in ihrer Heimat dem Druck nicht stand. Die Führende nach dem Kurzprogramm musste als letzte auf das Eis und hätte ihre Saisonbestleistung um gut eineinhalb Punkte steigern müssen um Weltmeisterin zu werden. Da war bereits nach dem ersten Sprung, einem nur doppelten Lutz Illusion. Die Südtirolerin fing sich danach wieder, brach dann in der Mitte des Programms ein. Der Axel gelang nur doppelt und beim dreifachen Salchow stürzte sie. Das reichte nur zu 128.61 Punkten und den fünften Platz in der Kür. Insgesamt blieb sie als Vierte mit 208.88 ohne Medaille. Noch schlimmer als Kostner erwischte es die Olympiasiegerin Alina Zagitova aus Russland. Die 15-jährige musste ein langer Saison Tribut zollen und war wohl Kräfte mäßig am Ende. Vielleicht fehlte ihr auch ihre Trainingsgefährtin Evgenia Medvedeva, die ihr den Druck der Öffentlichkeit abnahm. Zagitova stürzte insgesamt dreimal und belegte in der Kür mit 128.71 Punkten den siebenden Rang. Insgesamt wurde sie Fünfte (207.72).
Bei ihrem ersten WM-Start durfte sich die US-Meisterin Bradie Tenell  (199.89) über einen guten sechsten Platz freuen.

Nicole Schott (GER) erreichte mit dem 13. Platz ihre bisher beste Saisonplatzierung, konnte aber an ihre gute Leistung im Kurzprogramm nicht anknüpfen. Ein unterrotierter dreifacher Toeloop in der Kombination und ein Sturz beim dreifachen Flip verhinderten ein besseres Ergebnis. Die erreichten 174.13 Punkte stellten dennoch eine neue Bestleistung dar. Die Schweizerin Alexia Paganini begann ihre erste WM-Kür mit zwei Stürzen, kämpfte sich aber dann in ihr Programm. Sie beendete den Wettbewerb mit 149.66 Punkten auf dem 20.Platz.

Ergebnis der Kür
Judges Scores
Endergebnis

Die WM im Forum

Die ISU lässt rigoros alle Videos sperren.

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Die nächsten TV-Übertragungen und Livestreams (LS)

Freitag, 03. August

00.15 Uhr SWR 3 – Eismädchen
Die Schwestern Lisa und Sophie stehen von Kindheit an auf dem Eis. Mutter Andrea begleitet die Mädchen mit an Selbstaufgabe grenzender Fürsorge zu den zahlreichen Trainingsstunden. Das Training ist hart und fordert das Äußerste von den beiden jungen Mädchen. Immer wieder kommen sie physisch und psychisch an ihre Grenzen.
Lisa, die ältere der Schwestern, versucht mit aller Kraft den Erwartungen, die sie an sich selbst stellt und die von außen auf sie einwirken, gerecht zu werden. Ihrer jüngeren Schwester hingegen gelingt alles mit Leichtigkeit. Gesegnet mit viel Talent, kann sie die auf ihr liegenden Hoffnungen und Träume offensichtlich erfüllen. Dies verstärkt Lisas pubertäre Selbstzweifel – die Gefühle der Schwester gegenüber schwanken zwischen Bewunderung und Neid. Mutter Andrea ist um Ausgleich zwischen ihren Töchtern bemüht. Mühsam und nicht immer von Erfolg gekrönt sind ihre Versuche, das fragile Gleichgewicht innerhalb dieser Mutter-Töchter-Beziehung zu erhalten.
Als die „Deutschen Meisterschaften für Nachwuchs, Jugend und Junioren“ anstehen, an denen beide Mädchen teilnehmen, spitzt sich die Situation zu.
Vor dem Hintergrund des Mikrokosmos Eiskunstlauf vermittelt „Eismädchen“ Einblicke in eine innige, zugleich aber auch von Druck und Konkurrenz geprägte Dreiecksbeziehung.

Samstag, 01. September

17.00 Uhr LS THE ICE
mit Shoma Uno, Nathan Chen, Boyang Jin, Dmitri Aliev, Sergei Voronov, Takahito Mura, Nobunari Oda, Kazuki Tomono, Alina Zagitova, Satoko Miyahara, Gabrielle Daleman, Kaori Sakamoto, Mai Mihara, Mirai Nagasu, Mariah Bell, Marin Honda, Gabriella Papadakis/Guillaume Cizeron, Vanessa James/Morgan Cipres, Miyu Honda, Sara Honda, Mako Yamashita

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