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ISU European Championships 2019: Die Damen

Im Moment liegen nur der vorläufige Zeitplan und die Entries vor, so dass wir die vermeintlichen Top-Läuferinnen in der Reihenfolge der Entries vorstellen werden. Das Kurzprogramm der Damen beginnt am Mittwoch um 09.45 Uhr (MEZ) One wird ab 11.30 Uhr, Eurosport 2 ab 12.30 Uhr live übertragen. Die Kür folgt am Freitag ab 16 Uhr. Hier wird One von Beginn an übertragen.

Der Kreis der Favoritinnen ist mit den drei Russinnen Stanislava Konstantinova, Sofia Samodurova und Alina Zagitova eng begrenzt. Dahinter scheint alles möglich. Die Schweizerin Alexia Paganini dürfte die stärkste Läuferin aus dem deutschsprachigen Raum sein, aber auch die beiden Deutschen Nathalie Weinzierl und Nicole Schott müssen sich nicht verstecken. Vorausgesetzt, sie erreichen Normalform. Für die Österreicherin Sophia Schaller und die Schweizerin Yasmine Kimiko Yamada geht es wohl nur darum Erfahrungen zu sammeln.

Sophia SCHALLER (18) aus Österreich: Sie absolvierte in dieser Saison zwei Starts im Junior-GP und belegte die Plätze 15 und 18. Außerdem startete sie einmal in der Challenger Series und belegte beim ISU CS Inge Solar Memorial den 17. Platz. Ihre beste Platzierung in dieser Saison war Rang vier beim Christmas Cup 2018 Budapest. Sie trainiert in Berlin, Neumarkt und Salzburg. Ihre Trainerinnen sind Julia Kiefer und Sandra Riegler. Für die Choreografien sorgt Mark Pillay. Sie läuft im Kurzprogramm zu „Paint It Black“ (Westworld soundtrack) von Ramin Djawadi und „Paint It Black“ peformed by Vanessa Carlton und in der Kür zu Adios Nonino by Astor Piazzolla performed by Tango for Four. Ihr Heimatverein ist der EVS Salzburg.

Viveca LINDFORS (19) aus Finnland. Sie absolvierte beim Helsinki GP ihren ersten GP-Start und belegte den achten Platz.. Bei den Junioren war sie viermal dabei und erreichte als beste Platzierung einen neunten Rang. Elfmal war sie schon in der Challenger Series dabei, dreimal davon in diesem Winter. Da wurde sie Fünfte der Lombardia Trophy sowie jeweils Dritte der Finlandia und  der Tallinn – Trophy. Ein Highlight ihrer Laufbahn war sicher der achte Platz bei der EM 2016. Sie trainiert in Espoo, Vierumäki, Tallinn und St. Petersburg. Ihre Trainerin ist Virpi Horttana, die Choreografien kommen von Shanetta Folle. Sie läuft im Kurzprogramm zu „Wishing You Were Somehow Here Again“ by Andrew Lloyd Webber und in der Kür zu „At the End of the Day“ (from „Les Miserables“) by Claude-Michel Schönberg und „Dreamed a Dream“ (from „Les Miserables“) by Claude-Michel Schönberg.

Emmi PELTONEN (19) aus Finnland: Auch ihr bescherte der Heim-GP den ersten Start in dieser Serie. Sie wurde Neunte. Dafür war sie schon sechsmal in der Challenger Series aktiv. Ihre beste Platzierung war hier ein fünfter Platz bei der Finlandia Trophy in diesem Winter. Sie war Neunte der EM 2018. Als Juniorin lief sie dreimal im GP und wurde einmal Fünfte. Sie trainiert in Helsinki und Los Angeles mit Sirkka Kaipio, Rafael Arutunian. Ihre Choreografien kommen von Mark Pillay. Sie läuft im Kurzprogramm zu „Caruso“ by Lucio Dalla performed by Jacki Evancho und in der Kür zu „Suite for Cello and Orchestra: Sayuri’s Theme“ (Memoirs of a Geisha) by John Williams und zu „Chairman’s Waltz“ (Memoirs of a Geisha) by John Williams.

Laurine LECAVELIER - WM 2018 - FS - Foto: K. H. Krebs
Laurine LECAVELIER – WM 2018 – FS – Foto: K. H. Krebs

Laurine LECAVELIER (22) aus Frankreich. Sie bestritt bisher sieben GP-Wettbewerbe. Mit Rang fünf in dieser Saison beim Skate America erzielte sie ihr bisher bestes Ergebnis. Beim Heim-GP in Grenoble wurde sie Neunte. Dreimal startete sie bei der WM, der 14. Rang in diesem Jahr war ihre beste Platzierung. An der EM nahm sie fünfmal dabei und wurde 2017 Fünfte. Bisher lief sie viermal in der Challenger Series und erreichte mit Rang fünf bei der ISU CS Inge Solar Memorial / Alpen Trophy ihr bisher bestes Resultat. Sie trainiert in Colorado Springs mit Kori Ade. Ihre Choreografien kommen von Fabian Bourzat, Karen Kwan-Oppegard. Sie läuft im Kurzprogramm zu „Maktub“ by Marcus Viana und in der Kür zu „I’ll Take Care Of You“ by Beth Hart, Joe Bonamassa.

Mae Berenice MEITE (24) aus Frankreich: Sie zählt zu den Vielstarterinnen in der GP-Serie und war bisher 16-mal dabei. Drei fünfte Plätze waren ihre bisher besten Ergebnisse. In dieser Saison war sie Zehnte der NHK-Trophy und Achte in Grenoble. Bei Olympia 2014 konnte sie sich über einen zehnten Platz freuen, genau wie ein Jahr später bei der WM. Bei den Europameisterschaften war ein fünfter Rang ihr bestes Ergebnis. In dieser Saison war sie Dritte der ISU CS Autumn Classic International, ihrem erst zweiten Start in der Challenger Series überhaupt. Sie trainiert in Tampa mit Silvia Fontana, John Zimmerman. Ihre Choreografien kommen von Charlie White, Silvia Fontana. Sie läuft im Kurzprogramm zu „Stay“ (feat. Mikki Ekko) by Rihanna, in der Kür zu „Nyah“ by Hans Zimmer, arranged by Maxime Rodriguez, Composition arranged by Maxime Rodriguez und „Nyah and Ethan“ by Hans Zimmer arranged by Maxime Rodriguez.

Nicole SCHOTT - WM 2018 - FS - Foto: K. H. Krebs
Nicole SCHOTT – WM 2018 – FS – Foto: K. H. Krebs

Nicole SCHOTT (22) aus Deutschland: Ihre beiden GP-Starts musste sie verletzungsbedingt absagen. Dafür startete sie dann zweimal in der Challenger Series und wurde in Tallinn und Zagreb jeweils Zehnte. Damit kann sie bereits auf zwölf Starts in der Challenger Series verweisen. Der Sieg in Warsaw 2016  und Rang drei in Tallinn 2017 stechen sofort ins Auge. Genau wie Rang sieben beim Internationaux de France 2017, ihrer besten Platzierung bei bisher zwei GP-Starts. Bei Weltmeisterschaften war sie dreimal dabei und erreichte 2018 mit dem 13. Platz ihr bestes Ergebnis. Dreimal startete sie auch bei Europameisterschaften und war dort einmal Neunte und zweimal Zehnte. Bei den olympischen Spielen 2018 belegte sie den 18. Platz. Sie läuft für den Essener Jugend FSC. Sie trainiert in Oberstdorf, Val Gardena und in Finnland. Ihr Trainer ist Michael HUTH, die Choreografien kommen von  Michael Huth, Vanessa Gusmeroli. Sie läuft im Kurzprogramm zu „With You“ (from „Ghost“ – The Musical) und in der Kür zu „Pas sans toi“ performed by Lara Fabian.

Nathalie Weinzierl NHT 2017 - Foto. M. Kreitmeier
Nathalie Weinzierl NHT 2017 – Foto. M. Kreitmeier

Nathalie WEINZIERL (24) aus Deutschland: Sie absolvierte in dieser Saison zwei Starts in der Challenger Series. Sie war Neunte der Lombardia Trophy und Siebente der Nebelhorn Trophy. Bei den olympischen Spielen 2014 belegte sie den 18. Platz. Ein zwölfter Rang war ihr bestes Ergebnis bei ihren bisher drei WM-Teilnahmen. Bei sechs EM-Starts lief sie dreimal in die Top Ten, wobei ein siebender Platz ihr bestes Ergebnis war. Sie trainiert in Mannheim mit Anett Poetzsch, die Choreografien kommen von Edoardo de Bernadis und Tracey Solomons-Henn. Im Kurzprogramm wird sie zu „Caruso“ performed by Lara Fabian und in der Kür zu „Four Seasons“ by Antonio Vivaldi.

Ivett TOTH - WM 2018 - FS - Foto: K. H. Krebs
Ivett TOTH – WM 2018 – FS – Foto: K. H. Krebs

Ivett TOTH (20) aus Ungarn: Verletzungsbedingt verpasste sie ihren ersten GP-Start. Dafür lief sie dann zweimal in der Challenger Series und belegte die Plätze 7 und 13. Es waren der fünfte und sechste Start in der Challenger Series wobei der dritte Rang bei der Ice Challenge 2014 ihr bestes Ergebnis war. Zuletzt konnte sie bei den Volvo Open und dem Christmas-Cup Siege einführen. Jeweils viermal startete sie bei WM und EM. Bei der EM ist ein 20. Platz ihr bestes Ergebnis, bei der EM Rang acht aus dem Jahr 2017. Sietrainiert in Budapest mit Zsofia Tokaji-Kulcsar, Zoltan Toth. Ihre Choreografien kommen von Benoit Richaud. Im Kurzprogramm läuft sie zu „Uptown Funk“ by Bruno Mars, in der Kür zu „Torn (Redux)“ by Nathan Lanier und „Resolve“ by Nathan Lanier.

Stanislava KONSTANTINOVA - WM 2018 - FS - Foto: K. H. Krebs
Stanislava KONSTANTINOVA – WM 2018 – FS – Foto: K. H. Krebs

Stanislava KONSTANTINOVA (18) aus Russland: Sie pendelte bisher zwischen den Juniorinnen und den Seniorinnen. Im Junior-GP war sie dreimal dabei und belegte die Ränge zwei, drei und vier. Bei zwei Junioren-WM wurde sie einmal Vierte. Bei den Damen startete sie fünfmal in der Challenger Series, gewann dreimal und war je einmal Zweite und Dritte. In dieser Saison war sie Dritte der Ondrej Nepela Trophy und Vierte der Finlandia Trophy. Zweimal lief sie in der GP-Serie und belegte die Plätze zwei und fünf. Sie trainiert bei Valentina Chebotareva und Mikhail Semenenok in St. Petersburg. Ihre Choreografien kommen von Olga Zotova. Im Kurzprogramm läuft sie zu „Malagueña“ by Ernesto Lecuona und „Malaguena“ performed by Franck Pourcel, in der Kür zu „Anna Karenina“ (soundtrack) by Dario Marianelli, choreo. by Olga Kliushnichenko.

Sofia SAMODUROVA (16) aus Russland: Sie gewann in der Vorsaison ihre beiden Junior-GP und war dann Sechste im Finale. Bei der Lombardia-Trophy zu Beginn der Saison bestritt sie  ihren ersten internationalen Wettkampf bei den Damen und wurde Zweite. Mit Platz zwei und drei bei ihren beiden GP-Starts erreichte sie zum ersten Mal das Finale. Hier belegte sie den fünften Rang. Ihre Trainer sind Tatiana Mishina und Alexei Mishin. Die Choreografien besorgte Tatiana Prokofieva. Sie trainiert in St. Petersburg, Tartu und Courcheval. Sie läuft im Kurzprogramm zu „Nyah „(from „Mission Impossible 2“ soundtrack) by Hans Zimmer und in der Kür zu „Welcome to Burlesque“ (from „Burlesque“) performed by Cher und „Show Me How You Burlesque“ (from „Burlesque“) performed by Christina Aguilera.

Alina ZAGITOVA - WM 2018 - FS - Foto: K. H. Krebs
Alina ZAGITOVA – WM 2018 – FS – Foto: K. H. Krebs

Alina ZAGITOVA (16) aus Russland: Sie lief viermal in der GP-Serie und gewann viermal. Damit erreichte sie in dieser Saison zum zweiten Mal das Finae. Sie gewann in der Vorsaison und war diesmal Zweite. Sie ist die Olympiasiegerin 2018 und gewann dort auch die Silbermedaille im Team-Wettbewerb. Sie ist die Europameisterin 2018 und damit die Titelverteidigerin. Ihre Bilanz bei den Juniorinnen ist ähnlich. Sie war Weltmeisterin und Siegerin im GP-Finale. Das Finale erreichte sie mit den Plätzen eins und drei. In diesem Winter triumphierte sie bei der Nebelhorn-Trophy, wo sie als Siegerin drei neue Weltrekorde aufstellte. Ihre Trainer sind Eteri Tutberidze Sergei Dudakov. Sie läuft im Kurzprogramm zu „The Phantom of the Opera“ (soundtrack) by Andrew Lloyd Webber und in der Kür zu „Carmen“ by Georges Bizet beide in einer Choreografie. von  Liudmila Shalashova, Daniil Gleikhengauz.

Alexia PAGANINI - WM 2018 SP - Foto: K.H. Krebs
Alexia PAGANINI – WM 2018 SP – Foto: K.H. Krebs

Alexia PAGANINI (18) aus der Schweiz: Sie überraschte bei ihrem ersten GP -Start mit einem vierten Platz, wurde dann bbeim ihrem zweiten GP Zehnte. Bei der EM 2018 gelang ihr ein siebender Platz. Bei der WM (20.) und bei Olympia (21.) konnte sie dagegen ihr Leistungsvermögen nicht abrufen. Siege feierte sie bei der Gardena Spring Trophy (2016 als Juniorin für die USA) und bei der Slovenia Open 2017. Dazu kommt ein dritter Rang bei der Nebelhorn-Trophy 2017. In dieser Saison war sie Achter der ISU CS Autumn Classic International und gewann den Halloween-Cup. Sie trainiert in Hackensack bei Igor Krokavec. Ihr Choreograf ist Nikolai Morozov. Sie läuft im Kurzprogramm zu „Yo Soy Maria“ by Astor Piazzolla, Horacio Ferrer und in der Kür zu Mia and Sebastian’s Theme (from „La La Land“ soundtrack) by Justin Hurwitz, „City of Stars“ (from „La La Land“ soundtrack) by Justin Hurwitz und „Epilogue“ (from „La La Land“ soundtrack) by Justin Hurwitz. Ihr Heimatverein ist der Winterthurer SC.

Yasmine Kimiko YAMADA (21) aus der Schweiz: Sie lief bereits sieben Mal in der Challenger Series. Ihr bestes Ergebnis war der achte Platz beim Golden Spin of Zagreb 2018. Sie startete zweimal bei einer WM, einmal bei einer EM und dreimal im Junior-GP. Ihre Trainer in Escondido sind Igor Samohin, Stanislav Samohin. Ihre Choreografien kommen von Igor Samohin, Stanislav Samohin. Sie läuft im Kurzprogramm zu „Is It a Crime“ by Sade und in der Kür zu „Chess“ (musical) by Benny Anderson, Björn Ulvaeus. Ihr Heimatverein ist der EC Zürich.

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