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I Tonya – Eine Filmkritik

Gestern Abend habe ich mir den Film „I Tonya“ angesehen, der die Geschichte des Attentats auf Nancy Kerrigan schildert, welches von Tonya Harding mitinitiiert sein soll. Der Film verkleidet sich als Dokumentation. Die handelnden Personen, die Schauspieler, nicht die Originale, erzählen ihre Geschichte, die dann von Spielszenen ergänzt werden. Wenn man die Geschichte kennt, weiß man natürlich, wer die Böse ist. Für alle anderen machen es die Schöpfer des Films ganz einfach. Die Figuren sind so gnadenlos überzeichnet, dass man schon nach 30 Sekunden weiß, wen man zu hassen hat. Ganz geht das aber nicht auf, denn am Ende des Films hat man mehr Mitleid mit Tonya, als mit Nancy. Der Eindruck, sie sei damals wirklich betrogen worden, erhält kräftig neue Nahrung. Der Film selbst ist dann eher lieblos dahin geschludert, als tatsächlich eine Charakterstudie. Die Darsteller agieren genauso eindimensional wie ihre Charaktere und alle Klischees um die Eisprinzessin und die Hexe werden brav abgearbeitet. Zwischentöne werden nicht zugelassen.

Lange hatte ich gehofft, wenigstens richtiges Eiskunstlaufen zu sehen, aber auch diese Hoffnung wurde nicht erfüllt. Die Eiskunstlaufszenen beschränkten sich auf Nahaufnahmen von „Tonya“ in denen sie wild mit den Armen herumfuchtelte. Dazu hatte sie grimmig zu schauen, ein- oder zweimal durfte sie sogar lächeln. Orginalszenen von Tonya und/oder Nancy gab es nicht. Wenigstens durften Oksana Bajul und Katarina Witt kurz durch das Bild laufen.

Ein Film, den die Welt nicht gebraucht hätte, den man sich aber wenigstens einmal anschauen kann. Entweder, um sich die Ereignisse von damals in Erinnerung zu rufen, oder, um sie sich zum ersten Mal erzählen zu lassen.

Amazon-Prime-Kunden können den Film derzeit kostenlos bei Amazon streamen.

Zum Film

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