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Die nächsten Wettbewerbe

  • Skate Celje 20. November 2019 – 24. November 2019 City Park, Partizanska cesta, 3000 Celje, Slowenien
  • Open d'Andorra 20. November 2019 – 24. November 2019 Palau de Gel d’Andorra, Av. Sant Joan de Caselles, AD100 Canillo, Andorra
  • ISU GP NHK Trophy 2019 22. November 2019 – 24. November 2019 Makomanai Okunai Kyōgijō, 1-1 Makomanaikōen, Minami-ku, Sapporo, Hokkaido 005-0017, Japan
  • Bosphorus Istanbul Cup 2019 25. November 2019 – 30. November 2019 Silivrikapı İce Rink, Silivrikapı, Hisaraltı Cd. No:111, 34107 Fatih/İstanbul, Türkei
  • Southeast Asian Games 30. November 2019 – 2. Dezember 2019

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ISU GP Skate Canada International 2019: Die Damen

Wie im Eistanz, so kann auch bei den Damen eine Läuferin bereits das Finalticket lösen. Anders als im Eistanz, wo Hubbell / Donohue erneut Favoriten sind, muss sich Bradie Tennell aber starker Konkurrenz erwehren. Da wären beispielsweise Rika Kihira und Young You zu nennen, aber auch die beiden Russinnen Evgenia Medvedeva und Alexandra Trusova. Für Spannung ist also gesorgt.

Gabrielle DALEMAN (21) aus Kanada: Sie kehrte erst vor kurzem nach zwei gebrochenen Rippen und fünf Monaten Pause auf das Eis zurück und hat noch Nachholbedarf, wie der 13. Platz bei der Finnlandia Trophy unterstreicht, ihrem bisher einzigen Saisonstart. Sie lief bisher achtmal in der GP-Serie und war zweimal Vierte. Sie startete zweimal bei olympischen Spielen und gewann 2018 Gold mit dem Team. Bei sechs WM-Teilnahmen war ein dritter Rang 2017 ihr bestes Ergebnis. Zweimal nahm sie an den Four Continents teil und wurde 2017 Zweite. In der Challenger Series lief sie sechsmal und gewann 2014 die Skate Canada Autumn Classic. Sie trainiert in Toronto bei Lee Barkell. Die Choreografien kommen von Lori Nichol, Kaitlyn Weaver. Sie läuft im Kurzprogramm zu „Jazz Man“ by Beth Hart und in der Kür zu „It’s All Coming Back to Me Now“ by Jim Steinman, performed by Celine Dion.

Veronik MALLET (25) aus Kanada: Beim Skate America wurde sie Zehnte und ist damit bereits aus dem Rennen um die Finaltickets ausgeschieden. Sie gehörte in Kanada lange nur zur zweiten Garnitur. Nach dem Rücktritt von Kaitlyn Osmond und dem zögerlichen Comeback von Gabrielle Dalemann nach deren Zwangspause gerät sie nun etwas stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Aktuell könnte sie sogar die Nummer eins der Kanadier werden. Eine WM hat sie bisher nicht erleben dürfen. Dafür lief sie viermal bei den Four Kontinents, kam dort aber über Rang neun nicht hinaus. In der GP-Serie war sie fünfmal dabei und war zunächst Achte, dann viermal Zehnte. In der Challenger Series war sie ebenfalls viermal dabei. Hier ist ein sechster Platz ihr bestes Ergebnis. Ihr einziger internationaler Erfolg gelang beim Philadelphia Summer International 2015. Sie trainiert in Varennes bei Annie Barabe, Sophie Richard. Die Choreografien kommen von David Wilson. Sie läuft im Kurzprogramm zu „True Colors“ by Cindy Lauper und in der Kür zu „Flashlight“ by Jessie J.

Alicia PINEAULT (20) aus Kanada: Bisher stand sie im Schatten ihrer kanadischen Kollegien und hat nur wenige internationale Starts aufzuweisen. So lief sie bisher nur einmal in der GP-Serie und wurde Zehnte, sowie dreimal in der Challenger-Serie mit zwei sechsten Rängen als besten Platzierungen. Eine WM sah sie noch nie und lief auch nur einmal bei den Four Continents. Sie trainiert in Boucherville mit Stephane Yvars. Ihre Choreografien kommen von Joey Russell, Shae-Lynn Bourne. Sie läuft im Kurzprogramm zu „Back to Black2 by Amy Winehouse und in der Kür zu „Woman by“ Shwan Philips.

Marin HONDA (18) aus Japan: Sie war Weltmeisterin und Vizeweltmeisterin der Juniorinnen, konnte bei den Seniorinnen aber bislang an diese Leistungen nicht anknüpfen. Viermal lief sie bisher in der GP-Serie und wurde zweimal Fünfte. In der Challenger Series war sie dreimal dabei und gewann die „ISU CS US Internat. FS Classic 2017. In dieser Saison war sie Fünfte der Nebelhorn-Trophy. Sie trainiert in Irvine bei Rafael Arutunian, Takeshi Honda. Die Choreografien kommen von Lori Nichol, Shae-Lynn Bourne. Sie läuft im Kurzprogramm zu „Seven Nations Army“ by Jack White und in der Kür zu „La La Land“ (soundtrack) by Justin Hurwitz

Rika KIHIRA (17) aus Japan: Sie war Anfang des Jahres Vierte der WM und gewann die Four Continents. Im GP-Finale 2018 ging sie als Siegerin vom Eis, nach dem sie zuvor auch ihre beiden GP gewonnen hat. Als Juniorin landete sie in ihren beiden Finals noch jeweils auf dem vierten Platz. Sie ist die erste Frau, die eine Kombination aus dreifachem Axel und dreifachem Toeloop zeigte. Außerdem bietet sie in einem Wettbewerb insgesamt bis zu drei dreifache Axel an und steht im Training vierfache Sprünge. Ihre Trainer in Takatsuki, Osaka sind Mie Hamada, Yamato Tamura, H. Okamoto, Cathy Reed. Ihre Choreografien kommen von Shae-Lynn Bourne, Tom Dickson, Cathy Reed. Sie läuft im Kurzprogramm zu „Breakfast in Baghdad“ by Ulf Wakenius performed by Na Yoon-sun, Choreo. by Shae-Lynn Bourne und in der Kür zu „O Virtus Sapientae“ by Maya Beiser, „Beirut Taxi“ by Alexandre Desplat, „Wings of The Eagle“ by Uttara-kuru, „Caravans on the Move“ by Mike Batt, „Mother Tongue“ by Dead Can Dance, „Sacred Stone“ by Sheila ChandraIn, „A Moment Of Greatness by Larry Groupé, Choreo. by Tom Dickson.

Yelim KIM (16) aus Korea: Als Achte der Four Continents 2019 klopfte sie bereits an das Tor zur Weltspitze. Sie war in dieser Saison bereits Vierte der Lombardia Trophy und Zweite der Nebelhorn-Trophy. Das waren gleichzeitig die Starts Nummer zwei und drei in der Challenger Series, nach dem sie bereits Dritte der International FS Classic 2018 war. Es ist ihr erster Start in der GP-Serie. Sie trainiert in Seoul bei Kyu Hyun Lee. Für ihre Choreografien sorgen Kyu Hyun Lee (SP), Jeffrey Buttle (FS). Sie läuft im Kurzprogramm zu „Black Swan“ (soundtrack) by various artists und in der Kür zu „Love Story“ (soundtrack) by Francis Lai.

Young YOU (15) aus Korea: Sie gilt als Nachfolgerin von Yuna Kim, konnte diesen Anspruch aber bislang nur bedingt erfüllen. Bei ihren beiden JWM Starts war ein sechster Platz das beste Ergebnis. Im Junior-GP war sie bei vier Starts einmal Dritte. Vor wenigen Wochen bestritt sie bei den Philadelphia Summer International ihren ersten Wettbewerb bei den Damen und gewann auf Anhieb. In der vergangenen Woche war sie Dritte der Lombardia Trophy, später Zweite der International Figure Skating Classic. Sie steht vor ihrem ersten GP-Start. Sie trainiert mit Tammy Gambill, Mie Hamada in Colorado Springs. Ihre Choreografen sind Shae-Lynn Bourne (FS), Tom Dickson (SP). Sie läuft im Kurzprogramm zu einem Soundtrack aus „Romeo and Juliet“ und in der Kür zu einem Soundtrack aus „Evita“, performed by Madonna.

Evgenia MEDVEDEVA (19) aus Russland: Sie ist die Olympiazweite von 2018, zweifache Welt- und Europameisterin, sowie einmal Junioren-Weltmeisterin. Evgenia lief achtmal in der GP-Serie und gewann fünfmal. Das Finale erreichte sie zweimal und gewann beide Male. Sie ist die erste Frau, die sowohl Juniorinnen, als auch Seniorinnen-Weltmeisterin wurde. In der Challenger Series lief sie viermal und war je zweimal Erste und Zweite. In dieser Saison war sie Zweite der Autumn Classic International und gewann außerdem die Shanghai Trophy. Sie trainiert in Toronto bei Brian Orser, Tracy Wilson. Ihre Choreografen sind Ilia Averbukh (SP), J. Buttle, S.-L. Bourne (FS). Im Kurzprogramm läuft sie zu „Exogenesis: Symphony, Part III“ by Muse und in der Kür zu „Memoirs of a Geisha“ by John Williams.

Serafima SAKHANOVICH (19) aus Russland: Sie ist zweifache Vizeweltmeisterin der Juniorinnen und zweimal Zweite des Junior-GP-Finales. Den Sprung in die Spitze bei den Damen hat sie noch nicht geschafft, was auch in einer ganzen Reihe von Trainerwechseln begründet sein dürfte Bisher lief sie neunmal in der Challenger Series und gewann zweimal und war viermal Zweite. Es ist ihr erster Start in der GP-Series. Sie trainiert bei Angelina Turenko in Sankt Petersburg. Ihre Choreografien kommen von Svetlana Korol. Sie läuft im Kurzprogramm zu „Megapolis“ by Bel Suono und in der Kür zu „Les Parapluis de Cherbourg“ by Michel Legrand.

Alexandra TRUSOVA (15) aus Russland: Es ist ihr erster GP-Start und ihre erste Saison bei den Damen. Sie ist zweifache Weltmeisterin der Juniorinnen. Sie gewann alle ihre vier Junior-GP-Wettbewerbe und war in den Finals je einmal Erste und Zweite. Sie ist die Vizemeisterin der russischen Damen. Ihr erster Start bei den Damen war beim ISU CS 27th Nepela Memorial 2019, wo sie gewann. Sie war die erste Frau die zwei vierfache in einem ISU-Wettbewerb zeigte. Bei den russischen Testwettbewerben im September waren es drei, bei den Japan Open im Oktober sogar vier. Sie trainiert in Moscow, Novogorsk. Ihre Trainer sind Eteri Tutberidze, Sergei Dudakov, ihre Choreografien kommen von Eteri Tutberidze, Daniil Gleikhengauz. Sie läuft im Kurzprogramm zu „Solveig’s Song“ (from „Peer Gynt“) by Edvard Grieg und „In the Hall of the Mountain King (from „Peer Gynt“) by Edvard Grieg, sowie in der Kür zu „Pray“ (High Valyrian) (from “Game of Thrones” soundtrack) by Matthew Bellamy, „The Night King“ (from “Game of Thrones” soundtrack) by Ramin Djawadi.

Alexia PAGANINI (17) aus der Schweiz: Ihr fehlt es noch etwas an Beständigkeit. Bei ihrem ersten GP-Start 2019 in Moskau landete sie auf einem hervorragenden vierten Platz, konnte aber beim zweiten GP diese Leistung auf Rang zehn nicht wiederholen. Ähnlich lief es bei der EM 2019, wo sie nach dem Kurzprogramm Dritte war und in der Kür als Siebente zurückfiel. Bei der EM 2018 belegte sie den sechsten Rang. Sie lief dreimal in der Challenger Series mit einem dritten Platz als bestem Ergebnis. In dieser Saison war sie Sechste der ISU CS Autumn Classic International. Sie trainiertin Hackensack, El Segundo bei Igor Krokavec. Die Choreografien kommen von David Wilson (FS), Misha Ge (SP). Sie läuft im Kurzprogramm zu „Sixteen Tons (from „Lady & Gentlemen“) by Merle Travis und „Bei mir bist du schoen“ (Bei  mir bistu shein) by Shlomo Secunda und in der Kür zu „Jealousy Tango“ by Jacob Gade.

Bradie TENNELL (21) aus den USA: Als Zweite des Skate America benötigt sie einen Sieg um sicher im Finale zu sein. Ein zweiter Rang reicht wahrscheinlich auch, dann wird es aber noch eine Weile dauern, bevor die Qualifikation feststeht. Sie wurde vor zwei Jahren überraschend US-Meisterin und hat sich dann in der erweiterten Weltspitze etabliert. Sie war Neunte der olympischen Spiele 2018 und holte dort Bronze mit dem Team. Bei ihren beiden WM-Teilnahmen war sie Sechste und Siebte. Bei den Four Continents 2019 war sie Fünfte. Viermal lief sie bisher in der GP-Serie und war Zweite des Skate America 2019. In der Challenger Series war sie viermal aktiv und gewann ihre beiden letzten Auftritte. Sie trainiert in Buffalo Grove bei Denise Myers, Jeremy Allen, ihre Choreografien kommen von Benoit Richaud. Sie läuft im Kurzprogramm zu „Mechanisms“ by Kirill Richter und „Chronos“ by Kirill Richter, in der Kür zu „Cinema Paradiso“ (soundtrack) by Ennio Morricone.

Das Kurzprogramm beginnt am Freitag um 21.38 Uhr, die Kür am Samstag um 22 Uhr. Die ISU überträgt die Wettbewerbe als Livestream.

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ISU GP NHK Trophy 2019

Die Kürprogramme ab 04.05 Uhr23. November 2019
Noch 5 Stunden.

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Die nächsten TV-Sendungen und Livestreams

  • ISU GP NHK Trophy 2019 23. November 2019 um 4:15 – 5:40 Free Dance
  • ISU GP NHK Trophy 2019 23. November 2019 um 6:35 – 7:54 Kür der Paare
  • ISU GP NHK Trophy 2019 23. November 2019 um 8:50 – 10:40 Kür der Damen
  • ISU GP NHK Trophy 2019 23. November 2019 um 11:25 – 13:15 Kür der Herren
  • ISU GP NHK Trophy 2019 24. November 2019 um 4:00 – 7:00 Schaulaufen
  • Kreuzer trifft: Norbert Schramm 1. Dezember 2019 um 16:45 – 17:15 Bayrisches Fernsehen

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