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ISU Four Continents Championships 2020: Die Herren

Als letzte werden die Herren den Kampf um den Titel aufnehmen. Insgesamt 25 Läufer haben gemeldet, so dass ein einziger das Pech haben wird und das Finale verpasst. Das war auch in der vergangenen Saison so. In Abwesenheit des Weltmeisters Nathan Chen und des Titelverteidigers Shoma Uno trägt Yuzuru Hanyu die Last des Favoriten. Er hatte uns schon zu Saisonbeginn damit überrascht, als er auf die Programme des Vorjahres zurückgriff. Die Pause zwischen GP-Finale und den 4CC hat er nun genutzt, um noch etwas intensiver in der Mottenkiste zu suchen – und er ist fündig geworden. In Seoul wird er seine Programme aus der Saison 17/18 wiederholen. Kreativ geht anders. Letztendlich ist das aber auch egal, so viele Fehler kann er gar nicht machen, um nicht als Sieger vom Eis zu gehen. Alle anderen kämpfen nur um die Plätze hinter ihm. In erster Line sind das wohl Keegan Messing, Boyang Jin und Jason Brown.

Hier wieder die vermeintlichen Favoriten:

Keegan MESSING (28) aus Kanada: Mit Platz vier bei den Four Continents 2019 und Rang acht bei der WM 2018 sind seine größten Erfolge schnell benannt.  Hinzukommt noch Platz 15 bei der WM 2019 und Rang zwölf bei Olympia 2018. Siebenmal war er in der GP-Serie dabei, wo er in der vergangenen Saison einmal Zweiter wurde. Dieser Platz ebnete ihm den Weg in das Finale 2018, wo er Fünfter wurde. In dieser Saison war er zweimal Vierter. In der Challenger Serie war er sechsmal dabei. Bei der Nebelhorn-Trophy 2018 gelang ihm sein einziger Sieg. In dieser Saison war er Dritter der ISU CS Autumn Classic International. Die folgenden Angaben ohne Gewähr: Sein Trainer ist Ralph Burghart. Er läuft im Kurzprogramm zu „Perfect“ by Ed Sheeran, Choreo. by Lance Vipond und in der Kür zu „November Rain“ by Guns N‘ Roses, Choreo. by Lance Vipond.

Nam NGUYEN (21) aus Kanada: Fünf Starts gab es bisher bei den Four Continents. Hier war ein achter Platz das beste Ergebnis. Fünfmal lief er auch bei einer WM und wurde 2015 Fünfter. Er lief zwölfmal in der GP-Serie. Sein bestes Ergebnis war der zweite Platz beim Skate Canada in dieser Saison. Bei seinem zweiten Start wurde er dann Fünfter und verpasste das Finale. Schließlich gab es auch fünf Starts in der Challenger Series. Hier gewann er die ISU CS U.S. International Figure Skating Classic 2018. In dieser Saison war er Vierter der ISU CS Nebelhorn Trophy. Er ist der Junioren-Weltmeister von 2014. Seine Trainer in Richmond Hill sind Robert Burke, Danielle Rose, die Choreografien kommen von Mary A. Larmer, Danielle Rose, Kurt Browning. Er läuft im Kurzprogramm zu „Blues for Klook“ by Eddy Louiss und in der Kür zu einem Medley der Beatles.

Boyang JIN (22) aus China: Bei den Four Continents gewann er einmal und war zweimal Zweiter, darunter im Vorjahr. Er war Vierter der Olympischen Spiele 2018 und zweimal WM-Dritter.  Zehnmal lief er in der GP-Serie und gewann in dieser Saison beim ISU GP SHISEIDO Cup of China. Damit zog er zum zweiten Mal in das Finale ein und wurde zweimal Fünfter. Bisher lief er zweimal in der Challenger Series und gewann beide Male. In dieser Saison war er bei der ISU CS Lombardia Trophy erfolgreich. Er ist Vizeweltmeister der Junioren 2015 und gewann das GP-Finale der Junioren 2013. Er war der erste Läufer, der eine Kombination aus vierfache Lutz und dreifachem Toeloop zeigte. Er trainiert bei Zhaoxiao Xu, Caishu Fu in Peking. Seine Choreografien kommen von Lori Nichol, Benoit Richaud. Im Kurzprogramm läuft er zu „First Light by Spencer Johnes, Rob Gardner und in der Kür zu „The Path of Silence“ und „Yellow Moon“.

Yuzuru HANYU (25) aus Japan: Bei den Four Continents wurde er bei drei Starts dreimal Zweiter. Er ist zweifacher Olympiasieger und zweifacher Weltmeister. Im Grand-Prix startete er 19 Mal, dabei konnte er achtmal gewinnen. Sieben Mal stand er bisher im Finale und gewann viermal Auftritte. Neben drei Siegen in der Challenger Series kann er auf zahlreiche Topplatzierungen in allen Wettbewerben verweisen. In dieser Saison gewann er die ISU CS Autumn Classic International 2019. Hanyu ist der erste Japaner, der olympisches Gold gewann. Er ist der Erste, dem im Wettkampf ein vierfacher Rittberger gelang und er ist der erste Läufer, der mehr als 300 Punkte erreichte. Er trainiert in Toronto bei Brian Orser, Tracy Wilson, Ghislain Briand. Die Choreografien kommen von Jeffrey Buttle, Shae-Lynn Bourne. Er läuft im Kurzprogramm zu „Ballade No. 1 in G Minor Op. 23 by Frederic Chopin“ und in der Kür zu „Seimei“ (soundtrack) by Shigeru Umebayashi.

Junhwan CHA (18) aus Korea: Nach Platz sechs im Vorjahr läuft er nun zum zweiten Mal bei den Four Continents. Je einmal lief er bisher auch bei den olympischen Spielen und einer WM. In der Grand-Prix-Serie war er fünfmal dabei. Im Vorjahr war er zweimal Dritter und erreichte damit das Finale, das er ebenfalls als Dritter beendete. In dieser Saison war er Sechster und Achter. Achter. Dreimal lief er in der Challenger Series und war zweimal Zweiter. In dieser Saison war er Vierter der ISU CS Autumn Classic International. Er trainiert bei Brian Orser in Toronto. Im Kurzprogramm läuft er zu „Michelangelo 70“ by Astor Piazzolla und „La Muerte del Angel“ by Astor Piazzolla und in der Kür zu „The Fire Within“by Jennifer Thomas, Kimberly StarKey

Jason BROWN (25) aus den USA:  Bei den Four Continents war ein dritter Platz bei vier Teilnahmen sein bestes Resultat. Er war der Neunte der olympischen Spiele 2014. Bei drei Weltmeisterschaften war ein vierter Platz sein bestes Ergebnis. Bei 13 Starts in der GP-Serie war er fünfmal Zweiter und erreichte einmal das Finale. Dort belegte er den sechsten Platz. In dieser Saison wurde er Zweiter und Fünfter. In der Challenger Series gelangen ihm bei neun Starts fünf erste und drei zweite Plätze. In dieser Saison gewann er den ISU CS Golden Spin of Zagreb. Er war Vizeweltmeister der Junioren 2013, zwei Jahre zuvor gewann er das Junior-GP-Finale. Er trainiert in Toronto bei Tracy Wilson, Brian Orser, Karen Preston. Seine Choreografien kommen von David Wilson, Rohene Ward. Im Kurzprogramm hören wir „I Can’t Go On Without You“ by Kaleo und in der Kür „Schindler’s List“ (soundtrack) by John Williams.

Das Kurzprogramm beginnt am Freitag um 10.05 Uhr, die Kür am Sonntag um 03.30 Uhr.

TV-Übertragungen sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht geplant. Dafür kann diesmal der ISU-Livestream in allen drei Ländern gesehen werden.

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