Weltmeisterschaft 2022: Fünfter Titel für Papadakis / Cizeron

Gestern schrieb ich an dieser Stelle, dass sich auf den ersten sechs Plätzen kaum noch etwas ändern wird. Es änderte sich aber doch etwas. Die Paare auf den Plätzen sechs und sieben tauschten die Platzierungen. Auf den Rängen eins bis fünf sah es am Ende des Wettbewerbs genauso aus, wie bereits nach dem Rhythm Dance. Deshalb schließe ich das hier schnell ab. Gabriella PAPADAKIS und Guillaume CIZERON machten die Gastgeber glücklich und holten sich ihren fünften Weltmeister-Titel. Die Franzosen erhielten 229.82 Punkte Zweite mit 222.39 Punkten wurden Madison HUBBELL / Zachary DONOHUE aus den USA. Mit 216.38 Punkten holten Madison SCHOCK / Evan BATES Bronze.

Der vierte Platz ging mit 209.92 Punkten an Charlene GUIGNARD / Marco FABBRI aus Italien. Fünfte wurden die Kanadier Piper GILLES / Paul POIRIER 202.70, vor den Briten Lilah FEAR / Lewis GIBSON (198.17)


Ergebnis des Free Dance

Judges Scores

Endergebnis

Antworten 9

  • Das war der letzte Wettkampf, der Freedance. Ich hatte in dieser Saison noch keinen kompletten Wettkampf der Eistänzer gesehen. Das ist zum Teil auch anstrengend. Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber es war nicht alles ein Genuss. Es kam mir vor, als sollte es in dieser Saison (der olympischen) ein ganz besonderes, außergewöhnliches und künstlerisches Programm sein. Vieles war zu sehr gewollt. Musiken, seltsam vermischt. Es fehlte Leichtigkeit. Dem restlichen Publikum ging es wohl ähnlich. So, dass die Britten mit ihrem "König der Löwen" Programm frenetisch bejubelt wurden. Auch die Finnen gefielen mir sehr gut. Sie haben das gewisse Etwas und laufen fließend elegant. Madison Schock/Evan Bates Freedance ist genial, die Musik live in der Halle aber sehr anstrengend. Da waren Hubbel/Donehue eine wahrliche Erholung. Das Programm fand ich vor dem Fernseher immer etwas beliebig, nicht außergewöhnlich. Aber live war es dann wieder anders. Diese Energie, gepaart mit Sanftheit und Leidenschaft Sie liefen, wie um ihr Leben, ausdrucksstark und in jeder Sekunde in ihrer Musik. Nie sah ich sie derartig leidenschaftlich. Sie waren für mich Das Paar. Daran, dass Papadakis/Cizeron gewinnen, gab es wohl nicht den geringsten Zweifel. Es war nur die Frage, mit wieviel Punkten Vorsprung.

    Ja und es war ein perfektes und absolut außergewöhnliches Programm.

    Hätten sie nur nicht diese unerträglich schwere Musik gewählt. In der Halle war sie noch schwerer. Und man wünscht sich das Ende des Programms herbei. Dabei laufen und tanzen die beiden, als wäre kein Eis unter ihnen, sondern Wolken. Alles wunderschön. Wäre da nicht diese bleiernd wirkende Musik. Natürlich wurden sie mit tosenden Applaus bedacht, die Halle bebte. Das französische Publikum ist stolz auf GG und alle anderen auch.

    Frankreich gewinnt Gold. Zu Recht.

    Und heute beim Frühstück dachte ich so an andere große Küren, die man sich im Internet noch immer ansehen kann. La terre vue du ciel ist schon mehr als 10 Millionen Mal angeklickt worden. Moulin Rouge von Virtue/Scott ähnlich. Wird es bei dieser Kür von Papadakis/Cizeron auch so sein?

    Ich fürchte nicht, dieses Programm erreicht den künstlerischen Verstand der Menschen, aber leider nicht ihr Herz.

  • Danke Marina für Deinen Beitrag. Mir ging es mit den Programmen von Hubbel/Donohue und Chock/Bates genauso. Vor dem Fernsehr fand ich Hubbel/Donohue langweilig und Chock/Bates supie schön. Naja Live ist eben doch etwas komplettt anderes wie Du schreibst.

    Die Musik von Papadakis/Cizeron fand ich nach dem ersten Mal anschauen, grauselig, im Laufe der Saison hatte ich mich daran gewöhnt, Irgendwie denke ich bei dieser Musik an einen Jane Austen Film. Blöder Vergleicht vielleicht.

  • Chock/ Bates waren mein Favoritenpaar.

  • Chock/Bates mochte ich auch immer lieber als Hubbell/Donohue.

    Für die kanadischen Eistänzer war es nicht ihre WM und für Muramoto/Takahashi hat es nicht sein sollen, dass sie 2 fehlerfreie Programme zum Saisonabschluss laufen. So schade.

  • Ja Piper Gilles/ Paul Poiree scheinen irgendwie auf der Suche zu sein nach dem, was sie sind. Ich warte noch auf den großen Moment, das ganz große außergewöhnliche Programm. Für mich hatten sie das bereits mit Vincent. Das ist für mich das beste Programm ever. Heute liefen sie es in der Gala; der Song dabei live gesungen. Das war Gänsehaut pur, unbeschreiblich.

    Meine persönliche Sternstunde. Dies ist für mich die schönste und originellste Kostümidee aller Zeiten. Dazu die Musik. Wenn sie das noch einmal toppen können, sind sie auf dem Podium.

  • Für mich hatten sie das bereits mit Vincent. Das ist für mich das beste Programm ever. Heute liefen sie es in der Gala; der Song dabei live gesungen. Das war Gänsehaut pur, unbeschreiblich.

    Das war aber auch ein Programm, das einen verzaubern konnte.

    Für mich wieder ein Beispiel mehr, wo das beste Programm vor der Olympiasaison liegt, so zu sagen der Höhepunkt Olympia verfehlt wurde....

  • Starry nights war für mich ein Programm was ich überhaupt nicht mochte. Finde die Musik absolut schnulzig.

    Gilles/ Poirier hatten mal ein Programm zu einen James Bond Medley, das fand ich richtig gut. Deren Hitchock Programm auch. Aber das diesjährige Programm war musikalisch langweilig. Hat mich an Country Musik erinnert.

  • Ja, der Song Vincent ist wirklich schnulzig. 😁 Aber die Idee der Kostüme - er als armer Künstler und sie der Nachthimmel über.... - war genial. Für mich das schönste Paarkostüm ever. Es auf diese Weise darzustellen, war einfach wunderbar. Und gestern wurde es live gesungen und begleitend zur Vorführung der beiden wurden Bilder von van Gogh aufs Eis gezaubert. Es war wie in einer Traumwelt. Alle waren muxmäuschenstill und völlig verzaubert.

  • Aber das diesjährige Programm war musikalisch langweilig. Hat mich an Country Musik erinnert.

    Beatles (Long and Winding Road) und Country Musik würde ich nun nicht in Verbindung bringen.

    Schnulzig ist Schlager. Davon sind wir im Eiskunstlauf glücklicherweise bisher verschont geblieben.

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