Der Weg aufs Eis

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Re: Der Weg aufs Eis

von Tarancalime » Di 18. Dez 2018, 18:11

Katrin hat geschrieben:
Di 18. Dez 2018, 09:53
Der Weg aufs Eis kann auch der Weg zur Arbeit sein:
https://www.bbc.com/reel/playlist/my-co ... d=p05xnntm
Klasse Beitrag...ich würde das auch gerne machen....und er hat so recht damit, das Skaten glücklich macht.

Re: Der Weg aufs Eis

von Katrin » Di 18. Dez 2018, 09:53

Der Weg aufs Eis kann auch der Weg zur Arbeit sein:
https://www.bbc.com/reel/playlist/my-co ... d=p05xnntm

Re: Der Weg aufs Eis

von Tarancalime » Di 6. Nov 2018, 17:05

Kann gut sein, muss man dann eben mal schauen, was möglich ist......

Re: Der Weg aufs Eis

von Katrin » Di 6. Nov 2018, 15:56

Während der WM ist wohl auch schlecht mit Erwachsenenkursen, die liegen eher im Sommer.

Re: Der Weg aufs Eis

von Tarancalime » Di 6. Nov 2018, 09:58

Katrin hat geschrieben:
Mo 5. Nov 2018, 23:58
Falls Du das mit dem TCC und adult skating anleiern kannst 2020, ich fahr da mit, egal was das kostet.
Meine Bekannte aus Toronto hat sich mal den TCC Plan für heuer angesehen, aber keine adult classes gefunden. Sie würde bestimmt eine gute Stadtführerin sein.
Brian Orser ist ja nicht so dafür dass Erwachsene springen, aber ich bin ja nicht auf den Mund gefallen, ich würde ihn darauf ansprechen oder einfach mal springen.
Die WM 2020 ist ja in Montreal, nicht in Toronto, wo das TCC ist..:-) Toronto liegt 6 Stunden Fahrtzeit von Montreal entfernt. Ich werde wohl im März 2019 mit dem Planen, Buchen etc. anfangen.....da ist einiges zu tun - beruflich, familiär wie auch was das Eislaufen dort anbetrifft: :-)

Re: Der Weg aufs Eis

von Katrin » Mo 5. Nov 2018, 23:58

Falls Du das mit dem TCC und adult skating anleiern kannst 2020, ich fahr da mit, egal was das kostet.
Meine Bekannte aus Toronto hat sich mal den TCC Plan für heuer angesehen, aber keine adult classes gefunden. Sie würde bestimmt eine gute Stadtführerin sein.
Brian Orser ist ja nicht so dafür dass Erwachsene springen, aber ich bin ja nicht auf den Mund gefallen, ich würde ihn darauf ansprechen oder einfach mal springen.

Re: Der Weg aufs Eis

von Tarancalime » Mo 5. Nov 2018, 23:21

Katrin hat geschrieben:
Mo 5. Nov 2018, 18:27
Tarancalime, danke für Deinen Bericht !!!!
Bei Orser im TCC wollte ich auch mal trainieren, ich schäme mich aber, so einem Trainerguru unter die Augen zu kommen mit meinem selbstgefundenen Haltungssystem. Ich hab mich ja schon geschämt zu springen heute auf der neueröffneten Eisbahn Würzburgs, denn Isaak Droizen war da.
Ach was, Brian Orser könnte mit seinem Assistenten, dem "Sprungguru" Ghislain Briand (Was ein Name :shifty: ), bestimmt auch deine Probleme lösen....schließ das nie aus.....

Isaak Droizen hat mit dem Wettkampfsport also aufgehört? Das ist schade, ich hab ihn mal bei einem Wettkampf laufen sehen, gefiel mir sehr gut, der Junge.

Re: Der Weg aufs Eis

von Katrin » Mo 5. Nov 2018, 18:27

Tarancalime, danke für Deinen Bericht !!!!
Bei Orser im TCC wollte ich auch mal trainieren, ich schäme mich aber, so einem Trainerguru unter die Augen zu kommen mit meinem selbstgefundenen Haltungssystem. Ich hab mich ja schon geschämt zu springen heute auf der neueröffneten Eisbahn Würzburgs, denn Isaak Droizen war da.

Re: Der Weg aufs Eis

von Tarancalime » Mo 5. Nov 2018, 15:38

Part Two

Wie dem auch sei 2009 ging ich über die Jahreswende 4 Monate lang nach Toronto zu meiner Tante dort und machte nicht nur Yoga jeden Tag, sondern ging weider aufs Eis...in einem land, wo Autokorsos nach olympischen Eishockeyspielen bei -20 Grad gemacht werden, bleibt einem ja keine andere Möglichkeit dazu....in Toronto gibts 40 ice rinks (mit und ohne Dach) das Paradies.....:-) über ein Netzwerk MeetUp traf ich andere Eisläufer und wir gingen 2 mal die Woche zusammen aufs Eis und einer der beim Zoll am Flughafen arbeitet, gab ein paar lektionen (u.a. merkte er gleich, das ich auf der kante laufen sollte beim Auswärtsbogen und sowas.....als ich nach 4 Monaten überlegte wo ich in Deutschland Eiskunstlauf als Erwachsene machen kann, suchte ich mir Essen aus weil ich dort eine Wohnung 8 Minuten entfernt bekam und ging auf die Suche nach eine Hobbygruppe (zu dieser zeit war ich schon in Foren Mitglied und beim Timo Eberl auf der Eiskunstlaufecke.) Ich fand in Kerstin Neumann und den Eisfüchsen meine ersehnte Hobbygruppe und bin seitdem dort am Dienstagmittag. Das Erste was Kerstin mir beibrachte, waren Pflichtbögen, Holländer und der 3 zeilen schritt......und ich wollte Rückwärtsübersetzen lernen....zusammen mit dem Rollschuhfahren im Sommer habe ich es langsam und stetig gemeistert (und auf dem Weg dahin begegneten mir ein ganzer Haufen meiner Eislaufidole in natura und unterrichteten einem sogar in Workshops in Berlin! (Hallo Knut Schubert) Meinen Kanada Fimmel machte ich auch weider Dampf als die kanadische Eislauftruppe Le Patin Libre in Berlin einen Workshop machte und übrigens jeden Silvester auf der Eisbahn in Köln performt. Sehr empfehlenswert!

Tja, und jetzt bin ich seit 8 Jahren in Vereinen in Essen, Düsseldorf und ab und zu auch in Dortmund, Köln auf dem Eis und lerne unausgesetzt was Neues oder verbessere mich. Der Workshop in Berlin ist eine feste Größe bei mir im Sommer und wenn andere sich in die Kneipe setzen abends gehe ich aufs Eis..:-) Inzwischen habe ich auch ein Schaulaufen bei der DM 2015 in Essen mitgemacht und habe mit durchgesetzt, den Kohlewagen nicht als Pferd verkleidet auf die Eisbahn zu schieben zum Steigerlied! Und die baden-württembergische Fahne übers Eis getragen in der Eröffnung!

Im Moment puzzle ich am Rückwärts Schlangenbogen herum und möchte die Eistanz Basisprüfung machen!

Das Springen überlasse ich eigentlich gut und gerne meinem Idol Patrick Chan. ich möchte mal wie er laufen können ja, springen muss nicht sein. :-) Er hat ja eine Eislaufschule in Vancouver eröffnet. März 2020 ist die WM in Montreal, da will ich hin zum Zuschauen und natürlich zum Eislaufen (Erwachsene die das machen dort gibts genug) ins Gadbois. Kanadier finde ich besonders als Trainer immer noch klasse, ich hab nen Narren an Gary Beacom gefressen, mit seinen Blade Master Seminaren in Oberstdorf. Mal schauen, was ich auch gerne mal machen möchte ist im Cricket Club in Toronto in der Eistanzgruppe von Brian Orser mal als Gast zu laufen(der unterrichtet 1mal die Woche Erwachsene in der Hobbygruppe).

Das war mein Weg aufs Eis.

Re: Der Weg aufs Eis

von Tarancalime » Mo 5. Nov 2018, 15:37

Mein Weg aufs Eis begann 1984 mit Torvill/Dean im Fernsehen. Olympiasieg im Eistanzen. ich wollte das auch machen - Eistanzen! Leider bin ich auf dem Land großgeworden und hatte weder eine Eishalle noch einen Verein in der Nähe. Außerdem bin ich kein Wettkampftyp. ich bin mit Geschwistern und Freunden auf der Straße Rollschuh gelaufen, bis die primitiven Dinger, die man hatte das Lernen komplexerer Elemente ohne jegliche Tutorials im Video oder Trainer nicht mehr zuließen. Das Einzige was ich machen konnte, war mit der Schulklasse eislaufen zu gehen in die öffentliche Laufzeit. ich erinnere mich noch genau, wie ich in der inzwischen längst geschlossenen Eishalle in Weil am Rhein Vereinsläuferinnen beim Pflichttraining vor dem Publikumslauf zugeschaut habe und es toll fand, was die da machen. Das wollte ich auch mal machen, aber das war natürlich unmöglich hierzulande.

Nach dem Schulabschluß ging ich 10 Monate lang zum Sprachaufenthalt nach England, lief dort ab und zu in der öffentlichen Laufzeit in einer mini Eishalle in Brighton (gibts längst nicht mehr natürlich, die haben eine mobile Eisbahn vor dem berühmten George Palace (ein absolut durchgeknalltes architektonisches Bauwerk vom verrückten König Georg IV ("The Madness of King George")) aber konnte halt nur mehr oder minder vorwärts laufen und vorwärts übersetzen und einen Mond (vom Rollschuhfahren). Die Jahre gingen ins Land, ich lief Schlittschuh auf zugefrorernenSeen (so alle 10 Jahre friert ja mal einer zu in Freiburg und Umgebung). Was ich jeden Winter Winter machte, war Eiskunstlauf schauen volle Kanne auf Eurosport durch die 90er, auf ARD/ZDF wenn was kam und Zeitungsberichte lesen (ja, in der Zeitung standen damals sogar Wettkampfberichte jeden Tag! von EM und WM). So lernte ich vor dem Fernseher Axel, Salchow und Mohawks und Choctaws in Choreografien und Küren unterscheiden und saß zusammen mit meinenr Mutter vor der Glotze und bewunderte wie sie u.a. Toller Cranston......aber auch Rudi Cerne und Kati Witt und Norbert Schramm und eine gewisse Marina Kielmann ;-)

Dann entschloß ich mich zu studieren (am Bodensee zu meiner BTA Ausbildung gab es keine Möglichkeit Eiszulaufen und ich hatte da auch keine Zeit dafür wegen der Ausbildung) in Freiburg. Und da kam das Internet ins Spiel (mein Bruder gehörte zu den Ersten mit einer Mailbox und war Mitbegründer des wohl ersten Netzwerks in Deutschland bevor das Internet mit Netscape und WWW die digitale Revolution auslöste (O-Ton auf WIKI) aufkam. Warum ist das wichtig? Sehr einfach, weil ich als Studentin relativ schnell eine Emailadresse und Zugang zum Netz hatte! Im Netz kann man praktisich alles finden und bei mir war das u.a. Eiskunstlaufen. Nachrichten, How To's auf Englisch (ich hab Englisch studiert) alles eben. Und da stieß ich relativ schnell (Um die Jahrtausendwende war es) auf einen Begriff namens Adult Skating - Erwachsene, die Eiskunstlauf machen. Und in diesem Zuge kam Christopher Dean, mein altes Idol ins Spiel, der Dancing on Ice auf die bretter bzw. zu Weltruhm brachte. Erwachsene, die innerhalb von Monaten Eiskunstlauf erlernen und was zeigen...wenn das Promis können, dann kanns auch jeder andere, sagte ich mir. Also suchte ich nach Möglichkeiten, Kurse für Erwachsene in der Eishalle in freiburg (die kracht jetzt demnächst wegen Altersschwäche zusammen) zu machen und es gab da etwas. Der ESG Freiburg bot am Montagabend von 21 bis 22 Uhr einen Kurs für Erwachsene mit der Trainerin Tatjana Reznikova an (Sie ist jetzt in Neuss Cheftrainerin, habe ich rausgefunden). Ich kaufte mir Schlittschuhe aus dem Sportgeschäft (imemrhin informierte ich mich im Internet auf den Seiten für Adult Skating worauf ich da zu achten habe und bekam zumindestens recht ordentliche Kunstlaufschlittschuhe für 80 Euro.

Nun lernte ich bei Tatjana die Basics im Kurs (sie legte Wert auf Haltung und Knie, klaro und sie ist sehr gründlich und professionell mit uns gewesen), von Dreier bis zu Auswärtskanten und Einwärtskanten. ich hatte die ganze Theorie drauf, nur wollte ich das auch adequat umsetzen auf dem Eis! Ich nahm sogar Ballettunterricht im russischen Ballett! Seltsamerweise erlernte ich Außenkanten schneller als Einwärtskanten und im Publikumslauf in Freiburg übte ich wenn ich Zeit hatte.....bei einem Schaulaufen machte ich auch mit und die größte Herausforderung war da eine beidbeinige Pirouette hinzukriegen! 3 Winter habe ich das durchgezogen und konnte schon ganz ordentliche Bögen, den Anfang eines Auswärtsdreiers und eine beidbeinige Pirouette, Flieger, Storch und Hocke und wollte so gern Rückwärts Übersetzen lernen und auch besser vorwärts übersetzen...dann musste ich den Studienort wechseln, zog nach Marburg, wo es nach Frankfurt an den Bornheimer Hang einfach zu weit war und so lief ich nur ab und zu auf Eisflächen, guckte Eiskunstlaufen (die WM in Dortmund 2004 verbrachte ich tagelang vorm TV und ass auch da (zum Glück gabs da schon zweitfernseher) und lebte alles mit. Kati Witt und Rene Lohse, Stefan Lindemann, Mandy Wötzel und Ingo Steuer in den 90ern, Aljona Savchenko und Robin Szolkovy, Peggy Schwarz und Mirko Müller, Rico Rex und Silvia Dimitriov und Eva Maria Fitze, Patrick Chan......

Das Internet und das Adult Skaten entwickelte sich munter weiter, ich lernte in Foren bis heute und tauschte mich aus mit anderen Freaks:_)) und schließlich besuchte ich meine Verwandtschaft in Kanada. 1998 ging ich da auf einem rink eislaufen und meine Tante kam mit. Blamiert habe ich mich in Kanada jedenfalls nicht mit dem was ich konnte (den Grundlagen eben). Dann kam bis 2009 wieder nur gelegentlich Eislaufmöglichkeit, denn der Verein in Freiburg ruhte weil keine Trainer mehr da waren, bis er vor ein paar jahren wiederbelebt wurde. Was ich erst später mitbekam, war, das die Kursteilnehmer von damals nach Colmar abwanderten und bis heute dort laufen.

Part One

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