Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

von Tarancalime » Mo 13. Jan 2020, 15:45

Peter Naber hat geschrieben:
Mo 13. Jan 2020, 12:00
Tarancalime hat geschrieben:
Mo 13. Jan 2020, 10:36

Roscher/Schuster haben es toll gemacht und ich bin sicher, sie werden viel aus Lausanne mitnehmen! Bei den Youth Olympic Games ist auch für die Sportler immer ein toller Workshop vorher mit dabei der sehr gerne gemacht wird. Wer hat die beiden da eigentlich in der K&C betreut? Monika Scheibe ist die Trainerin laut ISU-Bio, aber wer war das jetzt als ihr Assistent da auf der Bank?
Das ist Rico Rex, derzeit Trainer in Berlin.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rico_Rex

Er ist Bundestrainer für den Nachwuchs im Paarlauf.
Schon komisch, dass ich Rico Rex mit Brille gar nicht mehr erkannt habe...;-) aber macht ja Sinn, dass er Alex Königs Stellvertreter ist.

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

von Hildecat » Mo 13. Jan 2020, 12:10

Rückblickend zur JWM ist es natürlich schade daß dort nicht mehr Quotenplätze erlaufen wurden.
In der neuen Saison habe ich zuletzt schon bessere Leistungen bei den Junioren gesehen, als die bei der JWM, so daß ich hoffe das man die Talsohle 2019 durchschritten hat und es 2020 langsam im Rahmen der Möglichkeiten wieder bergauf geht. :1wink:

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

von Peter Naber » Mo 13. Jan 2020, 12:00

Tarancalime hat geschrieben:
Mo 13. Jan 2020, 10:36

Roscher/Schuster haben es toll gemacht und ich bin sicher, sie werden viel aus Lausanne mitnehmen! Bei den Youth Olympic Games ist auch für die Sportler immer ein toller Workshop vorher mit dabei der sehr gerne gemacht wird. Wer hat die beiden da eigentlich in der K&C betreut? Monika Scheibe ist die Trainerin laut ISU-Bio, aber wer war das jetzt als ihr Assistent da auf der Bank?
Das ist Rico Rex, derzeit Trainer in Berlin.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rico_Rex

Er ist Bundestrainer für den Nachwuchs im Paarlauf.

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

von Tarancalime » Mo 13. Jan 2020, 10:36

Leila hat geschrieben:
So 12. Jan 2020, 22:19
Hildecat hat geschrieben:
So 12. Jan 2020, 20:03
Momentan bin ich am rätseln warum die DEU nicht mehr Sportler zu den Olympischen Jugendspielen nach Lausanne geschickt hat. Wäre es nicht möglich gewesen einen Teilnehmer pro Disziplin mitzunehmen?
Das war nicht möglich, weil die Quotenplätze bei der letzten JWM erlaufen wurden und da waren alle Disziplinen aus deutschen Landen zu schlecht. Die Paarläufer Roscher/ Schuster hatten das Glück, dass Hocke/ Kunkel im Junioren Grand Prix durch ihre guten Resultate noch einen zusätzlichen Quotenplatz erkämpfen konnten, aber von den Altersanforderungen nicht rein passten. So hatten die zwei Sachsen das tolle Erlebnis.
Roscher/Schuster haben es toll gemacht und ich bin sicher, sie werden viel aus Lausanne mitnehmen! Bei den Youth Olympic Games ist auch für die Sportler immer ein toller Workshop vorher mit dabei der sehr gerne gemacht wird. Wer hat die beiden da eigentlich in der K&C betreut? Monika Scheibe ist die Trainerin laut ISU-Bio, aber wer war das jetzt als ihr Assistent da auf der Bank?

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

von Leila » So 12. Jan 2020, 22:19

Hildecat hat geschrieben:
So 12. Jan 2020, 20:03
Momentan bin ich am rätseln warum die DEU nicht mehr Sportler zu den Olympischen Jugendspielen nach Lausanne geschickt hat. Wäre es nicht möglich gewesen einen Teilnehmer pro Disziplin mitzunehmen?
Das war nicht möglich, weil die Quotenplätze bei der letzten JWM erlaufen wurden und da waren alle Disziplinen aus deutschen Landen zu schlecht. Die Paarläufer Roscher/ Schuster hatten das Glück, dass Hocke/ Kunkel im Junioren Grand Prix durch ihre guten Resultate noch einen zusätzlichen Quotenplatz erkämpfen konnten, aber von den Altersanforderungen nicht rein passten. So hatten die zwei Sachsen das tolle Erlebnis.

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

von Hildecat » So 12. Jan 2020, 20:03

Momentan bin ich am rätseln warum die DEU nicht mehr Sportler zu den Olympischen Jugendspielen nach Lausanne geschickt hat. Wäre es nicht möglich gewesen einen Teilnehmer pro Disziplin mitzunehmen?

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

von Hildecat » Mo 9. Dez 2019, 01:09

Hallo Edda, das finde ich auch, habe sie 2 mal live gesehen zusammen mit Miriam Ziegler, die auch gesund aussieht. Annika war mal im Interview, als ein Reporter sie gefragt hat was sie gerne mal tun würde worauf sie gesagt hat: "essen, Pizza usw" Damit war sicher gemeint das man solche Dinge halt nicht allzu oft essen darf...
Insgesamt finde ich das das Thema nicht vorrangig unter der Überschrift Eiskunstlauf in Deutschland laufen sollte, auch wenn es einen bekannten Fall - Eva Maria Fitze, gab.
Es ist ein internationales Phänomen. Auch ist nicht von der Hand zu weisen das bei vielen Mädels die Pubertät erst spät einsetzt wenn gehungert wird. Darüber gibt es wissenschaftliche Studien und Vergleiche mit anderen Sportarten. Hauptsächlich beim Turnen, Eiskunstlauf und in der rhythmischen Sportgymnastik ist das so.
Die DEU hat vor kurzem eine Stelle in Sachen Ernährungsberatung ausgeschrieben. Da wird es also einen Ansprechpartner geben.

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

von Edda 77 » Sa 7. Dez 2019, 18:59

Hildecat hat geschrieben:
So 17. Nov 2019, 23:48
Ja, das trifft es auf den Punkt.
Die Ganztagsschule z. B. ist in der Form wie sie in D. organisiert ist, leider ungünstig um Leistungssport zu betreiben.
Um nochmal auf die (Leicht)Gewichtsproblematik zurückzukommen. Im Skispringen wurden vor etlichen Jahren Gewichtsuntergrenzen eingeführt, was dort zur Verminderung der Diskussionen geführt hat und akzeptiert ist. Um die ständige Wiegerei zu vermeiden, könnte man evtl. Stichproben machen, dazu Aufklärung, Enttabuisierung und Beratung anbieten zur Vermeidung der bekannten Erkrankungen.
Insgesamt gibt es leider viele Baustellen.
Finde Minerva Hase und Annika Hocke haben sehr gute Figuren und sehen gesund aus. Glaube nicht, dass sie unter einer Essstörung leiden. Scheint also auch irgendwie zu funktionieren. Vielleicht sollte man sie mal direkt befragen, wie sie das machen.

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

von Hildecat » So 17. Nov 2019, 23:48

Ja, das trifft es auf den Punkt.
Die Ganztagsschule z. B. ist in der Form wie sie in D. organisiert ist, leider ungünstig um Leistungssport zu betreiben.
Um nochmal auf die (Leicht)Gewichtsproblematik zurückzukommen. Im Skispringen wurden vor etlichen Jahren Gewichtsuntergrenzen eingeführt, was dort zur Verminderung der Diskussionen geführt hat und akzeptiert ist. Um die ständige Wiegerei zu vermeiden, könnte man evtl. Stichproben machen, dazu Aufklärung, Enttabuisierung und Beratung anbieten zur Vermeidung der bekannten Erkrankungen.
Insgesamt gibt es leider viele Baustellen.

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

von Peter Naber » So 17. Nov 2019, 21:54

Fechter hat geschrieben:
Sa 16. Nov 2019, 17:38
Die Erkenntnis dass sich fast alle Sportarten weiter entwickelt haben, ist unstrittig. Die Frage ist doch, warum ist die Lücke zur internationalen Spitze so groß geworden und wie es weiter geht. Und Jutta Müllers Traini gsmethoden ob gut oder nicht, würden heute jedenfalls nicht reichen. Es braucht neue Bezugspunkte.
So schwierig ist das doch nicht, und hat mit Frau Müller nichts mehr zu tun. Um Antworten zu bekommen muss man dahin schauen wo die internationale Spitze läuft. Und das ist zu Zeiten des Internet gut möglich.

- An wie vielen Wochentagen sind die Sportler beim Training?
- Wie werden die Tage aufgeteilt in Schule bzw. Sport?
- Was hat dabei die Priorität, ich meine was ordnet sich wem unter? Wie flexibel ist das system?
- Wie ist das Training organisiert (wieviele Stunden täglich)?
- Welche Trainingseiheiten haben welchen Anteil? (Eis, Athletik, Methodik, Ballett, ...)
- In welchem Alter müssen welche Elemente beginnen bzw. dann auch gezeigt werden?
- Wie gut ist der Trainer, auch welche Ausbildung hat er (in technischer, methodischer und pädagogischer Hinsicht)?
- Wie viele Trainer sind im Team?
- Wieviel Eiszeit steht zur Verfügung, also freie Eisfläche (eine Frage die es eher in Deutschland als in der Weltspitze gibt)?
- Wie leistungsbereit sind die Sportler und wie werden sie dabei von den Eltern unterstützt?
- Wie wird es finanziert?

Wenn man richtige Antworten auf diese Fragen findet, kann man beginnen zu schauen ob das bei einem selbst umsetzbar ist.
Wie gesagt, im Netz findet man schon eine ganze Menge Anhaltspunkte. Und es gibt ganz sicher auch einige Trainer und Funktionäre in Deutschland, die international unterwegs sind und Antworten geben können.

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