Alexei Yagudin

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Re: Alexei Yagudin

von Nafetaks » Fr 9. Mär 2018, 11:40

Hm, ich weiß nicht. Ich könnte mir für den Olympiasieger und andere Läufer wie Shoma Uno und Michail Koljada eher das hier vorstellen: https://www.disneyonice.com/de/de-de/fa ... -abenteuer

Re: Alexei Yagudin

von Henni147 » Fr 9. Mär 2018, 11:05

Bin beim Nostalgie-Stöbern über dieses herrliche Video gestolpert 😍😍😍



Alexei Yagudin, Kurt Browning, Brian Orser. WAS für ein Trio und WAS für eine tolle Performance. 🤗🎉
Man hat gemerkt: jeder hat seinen eigenen Stil, aber es funktioniert zusammen. Das war Tanzen auf dem Eis. Einfach grandios.

Sowas sollten die Jungs heute in den Shows auch machen. Würde zu gerne sehen, wie z.B. das Weltmeistertrio der letzten sieben Jahre zusammen läuft:
Patrick Chan, Javier Fernandez und Yuzuru Hanyu. Ohne große Sprünge. Einfach pures Tanzen. Die läuferischen und künsterlischen Fähigkeiten hätten sie alle drei.
#Sabber 😋😂😂😂

Re: Alexei Yagudin

von Hegl1966 » Do 8. Mär 2018, 17:03

Kompliment zu diesem treffenden Kommentar!
Für mich wird Alexei Yagudin immer der grösste Eiskunstläufer aller Zeiten sein! Eleganz, Kunst, Präzision, Leidenschaft, Emotionen, Liebe!!
Mit diesen Wörtern verbinde ich diesen Ausnahmesportler. Und ich vermisse ihn noch heute! Den unvergleichlichen, charismatischen Künstler auf dem Eis! Seine Küren gucke ich mir noch heute an.

Re: Alexei Yagudin

von Schlittschuhkerlchen » Di 2. Jan 2018, 07:22

Katrin hat geschrieben:
Mo 1. Jan 2018, 20:06
Schlittschuhkerlchen hat geschrieben:
Mo 1. Jan 2018, 13:47
Die Schrittfolge sieht echt kompliziert aus. Wer bringt es mir bei? :oops: :lol: :shock:
Das Kurzprogramm "winter " runterladen, mit vlc auf slow mo stellen und nachmachen. Wir Dir keiner beibringen, also selbst ist der Mann:

Ist nur ein Wechselschritt: + Vorderes Bein aufsetzen, hinten einstechen und vorderes Bein rausfliegen lassen. Das eben rausgeflogene Bein tippt mit der Zacke ein, das hintere Bein kommt vor, setzt auf, wird zum vorderen Bein.... +
Wie ein Strickmuster: + ab hier wiederholen.
Damit Du stabil bleibt muss beim Rausfliegen des vorderen Beins das hintere Bein hinten versetzt einstechen unter die Schulter des Beins, das rausfliegt.

Oder Du kommst morgen abend nach Schweinfurt aufs Eis.
Ahahaha. So kurzfristig nach Schweinfurt zu fahren geht nicht bei mir. Auch wenn es schade ist und ich dich mal persönlich kennenlernen möchte. ;)

Re: Alexei Yagudin

von Schlittschuhkerlchen » Di 2. Jan 2018, 07:21

Henni147 hat geschrieben:
Mo 1. Jan 2018, 17:08
Schlittschuhkerlchen hat geschrieben:
Mo 1. Jan 2018, 13:51
Eben, ich verstehe das auch nicht, dass man sich heute wohl mehr nach den Punkten verbiegt, als nach der Performance, wie sie als Gesamtes wirkt. Klar, ein Sturz, kann einem wertvolle Punkte kosten, so viele, dass du auf den letzten Platz landest, aber geht es nicht um die Kür an sich? Nobody is perfect.:)
Bei den Mädchen im Tutberidze-Team würde ich euch zustimmen: Wie sich z.B. Lipnitskaya bei den Pirouetten verrenkt hat (Biellmann mit durchgestrecktem Bein...), war schon schmerzhaft mit anzusehen. Folge: Karriereende mit 17.

In der Herrenkonkurrenz hält es sich mit dem Verbiegen aber bis heute noch sehr im Rahmen meiner Meinung nach. Außer Yuzuru und Jason kenne ich zum Beispiel niemanden, der Biellmann überhaupt versucht und bei den beiden schaut es hervorragend aus. Ich muss sogar sagen, dass mir diverse Sitzpirouetten von damals überhaupt nicht gefallen haben (die sahen so... schildkrötig aus). Da sind mir manche "Verrenkungen" wie Doughnut oder eben Biellmann von der Optik her wesentlich lieber.
Schlittschuhkerlchen hat geschrieben:
Mo 1. Jan 2018, 13:34
Ich weiß jetzt nicht, wie viel Hanyu und die anderen wiegen, aber Alexei hat damals so um die 75kg gewogen und ich denke, dass ist schon mal schwerer, mit diesem Gewicht einen 3A hinzulegen, oder?
Es ist richtig, dass es schwer ist, 75kg und 55-60kg miteinander zu vergleichen. Ebenso wie 1,45m mit 1,85. Javier Fernandez ist aber ein schönes Beispiel für Läufer aus 2017, dass man auch hervorragende Quads und 3A springen kann, wenn man etwas größer und kräftiger gebaut ist. Nathan Chen ist jetzt nicht gerade ein Schwergewicht, strauchelt aber trotzdem mit dem 3A. Ich denke, die Technik spielt beim Axel und auch bei den anderen Sprüngen eine größere Rolle als die Statur.

Wenn es um Eleganz geht, sehen 1,80m und 60kg aber natürlich schöner aus als 1,70m und 75kg 😁😜
Ohja, hast du mal Javiers Body bzw Hintern und Beine gesehen? :mrgreen: Muss sich gut anfühlen! :oops:

Re: Alexei Yagudin

von Katrin » Mo 1. Jan 2018, 20:06

Schlittschuhkerlchen hat geschrieben:
Mo 1. Jan 2018, 13:47
Die Schrittfolge sieht echt kompliziert aus. Wer bringt es mir bei? :oops: :lol: :shock:
Das Kurzprogramm "winter " runterladen, mit vlc auf slow mo stellen und nachmachen. Wir Dir keiner beibringen, also selbst ist der Mann:

Ist nur ein Wechselschritt: + Vorderes Bein aufsetzen, hinten einstechen und vorderes Bein rausfliegen lassen. Das eben rausgeflogene Bein tippt mit der Zacke ein, das hintere Bein kommt vor, setzt auf, wird zum vorderen Bein.... +
Wie ein Strickmuster: + ab hier wiederholen.
Damit Du stabil bleibt muss beim Rausfliegen des vorderen Beins das hintere Bein hinten versetzt einstechen unter die Schulter des Beins, das rausfliegt.

Oder Du kommst morgen abend nach Schweinfurt aufs Eis.

Re: Alexei Yagudin

von Henni147 » Mo 1. Jan 2018, 17:08

Schlittschuhkerlchen hat geschrieben:
Mo 1. Jan 2018, 13:51
Eben, ich verstehe das auch nicht, dass man sich heute wohl mehr nach den Punkten verbiegt, als nach der Performance, wie sie als Gesamtes wirkt. Klar, ein Sturz, kann einem wertvolle Punkte kosten, so viele, dass du auf den letzten Platz landest, aber geht es nicht um die Kür an sich? Nobody is perfect.:)
Bei den Mädchen im Tutberidze-Team würde ich euch zustimmen: Wie sich z.B. Lipnitskaya bei den Pirouetten verrenkt hat (Biellmann mit durchgestrecktem Bein...), war schon schmerzhaft mit anzusehen. Folge: Karriereende mit 17.

In der Herrenkonkurrenz hält es sich mit dem Verbiegen aber bis heute noch sehr im Rahmen meiner Meinung nach. Außer Yuzuru und Jason kenne ich zum Beispiel niemanden, der Biellmann überhaupt versucht und bei den beiden schaut es hervorragend aus. Ich muss sogar sagen, dass mir diverse Sitzpirouetten von damals überhaupt nicht gefallen haben (die sahen so... schildkrötig aus). Da sind mir manche "Verrenkungen" wie Doughnut oder eben Biellmann von der Optik her wesentlich lieber.
Schlittschuhkerlchen hat geschrieben:
Mo 1. Jan 2018, 13:34
Ich weiß jetzt nicht, wie viel Hanyu und die anderen wiegen, aber Alexei hat damals so um die 75kg gewogen und ich denke, dass ist schon mal schwerer, mit diesem Gewicht einen 3A hinzulegen, oder?
Es ist richtig, dass es schwer ist, 75kg und 55-60kg miteinander zu vergleichen. Ebenso wie 1,45m mit 1,85. Javier Fernandez ist aber ein schönes Beispiel für Läufer aus 2017, dass man auch hervorragende Quads und 3A springen kann, wenn man etwas größer und kräftiger gebaut ist. Nathan Chen ist jetzt nicht gerade ein Schwergewicht, strauchelt aber trotzdem mit dem 3A. Ich denke, die Technik spielt beim Axel und auch bei den anderen Sprüngen eine größere Rolle als die Statur.

Wenn es um Eleganz geht, sehen 1,80m und 60kg aber natürlich schöner aus als 1,70m und 75kg 😁😜

Re: Alexei Yagudin

von Schlittschuhkerlchen » Mo 1. Jan 2018, 13:51

MI's FAN hat geschrieben:
So 31. Dez 2017, 10:29
Ich denke man kann Yagudin und Hanyu nicht vergleichen. Ganz einfach weil vor 20 Jahren ganz andere Anforderungen vorlagen als heute. Der Eiskunstlauf hat sich eben weiterentwickelt. Jeder Läufer hat seine Ära. Yagudin war damals der Hero, heute ist es eben Hanyu. Nach Olympia bzw. den WM wird Hanyu zurücktreten und dann kommen wieder neue Läufer und es wird wieder einen neuen Champion geben, der als Hero gefeiert wird.

Vor 20 Jahren konnte man mit einem Sturz in KP oder Kür nicht Olympiasieger oder Weltmeister werden. Da war es vorbeit. Die Programme waren für die Zuschauer interessanter, da man versuchte Geschichten auf dem Eis zu erzählen. Heute geht es darum so viel wie möglich Punkte zu erzielen, egal wie es dann aussschaut. Die Choreographie bleibt weistgehend auf der Strecke. Wie kann es für einen gestürzten Quad mehr oder genausoviel Punkte geben wie für einen sauberen wunderschönen Triple??

Deshalb diese Art von Vergleich ist nicht richtig.
Eben, ich verstehe das auch nicht, dass man sich heute wohl mehr nach den Punkten verbiegt, als nach der Performance, wie sie als Gesamtes wirkt. Klar, ein Sturz, kann einem wertvolle Punkte kosten, so viele, dass du auf den letzten Platz landest, aber geht es nicht um die Kür an sich? Nobody is perfect.:)

Re: Alexei Yagudin

von Schlittschuhkerlchen » Mo 1. Jan 2018, 13:47

Katrin hat geschrieben:
Sa 30. Dez 2017, 12:42
Schlittschuhkerlchen hat geschrieben:
Mi 27. Dez 2017, 18:55
Er tanzt wirklich über das Eis, allein die Schrittfolge bei Minute 2:15 ist genial!
Die ist nicht schwer, kannst Du nachmachen. Hab allerdings ein wenig gebraucht bis ich diese Abfolge kapiert hatte.
Yagudin war mein erster grosser star, nachdem ich zu lernen versuchte. Sein Eislauf berührte mich.
Leider muss ich sagen, dass er in den Shows später oft zu dick auftrug - wie halt immer im Theater, damit die hintersten Ränge die Gestik auch noch erkennen können.
Findest? Die Schrittfolge sieht echt kompliziert aus. Wer bringt es mir bei? :oops: :lol: :shock:
Hm, also ich finde, er trägt nicht zu dick auf. Alexei will halt alle, auch die Zuschauer ganz hinten, unterhalten, und durch Mimik und Gestik überzeugen. Man sieht einfach, dass er Spaß hat, wie er es macht und dass er mit Hingabe tanzt. ;)

Re: Alexei Yagudin

von Schlittschuhkerlchen » Mo 1. Jan 2018, 13:43

Antje hat geschrieben:
Sa 30. Dez 2017, 11:29
Wie schön, dass hier eine Diskussion über Yagudin eröffnet wurde!
Ob andere technisch bessere Sprünge als er hinlegten, kann ich nicht beurteilen, es scheint mir aber – gerade bei Yagudin - auch fast überflüssig zu sein.
Für mich war und ist Yagudin der beste Läufer aller Zeiten (und ich verfolge diesen Sport seit ungefähr 50 Jahren). Keiner hat mich so berührt wie er. Keiner hatte so wunderbare Choreografien wie er, und kaum einer ist je mit soviel Seele gelaufen wie er. Er LEBTE seine Programme vom ersten bis zum letzten Element. Weil es eben nicht einfach nur Programme waren, sondern Geschichten auf dem Eis, die er sprichwörtlich mit jeder Faser seines Körpers erzählte.
Seine Vorträge waren wie aus einem Guss, da stimmte einfach alles! Musik, Choreographie, Kostüm – alles war sorgsam und perfekt abgestimmt.
Was ihn aus meiner Sicht von den meisten anderen so unterscheidet, ist die Tatsache, dass er sich für jede seiner Bewegungen ZEIT ließ – Zeit, um sie wirklich zur Geltung zu bringen - und es keinerlei überflüssige Bewegungen gab. Heute wird auf dem Eis herumgerudert und herumgefuchtelt, ein Element hastig an das andere gereiht, da gibt es unschön aussehende Verrenkungen, die gemacht werden, weil sie offenbar schwierig sind und somit Punkte bringen. Ich denke, das „neue“ Bewertungssystem hat der Ästhetik des Eiskunstlaufens ziemlich geschadet. Mir persönlich ist es eigentlich egal, ob ein Läufer 4 Vierfache springt oder nur Dreifache beherrscht. Ich möchte in allererster Linie ein schönes und einfallsreiches Programm sehen. Nach Möglichkeit eben eine Geschichte zu einem Musikstück. Einem – nicht einem Flickenteppich aus drei Musikstücken. Da fängt es schon an...
Ich habe ewig gebraucht, um Yagudins Rücktritt zu verschmerzen, weil er mir so wahnsinnig fehlte. Jahrelang sah ich mir nach jedem internationalen Wettkampf Yagudins Olympia-Programme von Salt Lake City an, und jedes Mal dachte ich: DAS ist Eiskunstlauf! Das ist Sport gepaart mit KUNST, kraftvoll und überaus ausdrucksstark.
Unterschreib ich so. ;)
Ich bin noch zu grün hinter den Ohren, um das neue mit dem alten Punktesystem vergleichen zu können, aber inwiefern war das anders, das alte? Alexei springt ja immer sehr hohe Sprünge, trotz seines Gewichts, was ja wohl schwieriger ist, aber es passt einfach. Ich weiß nicht, aber ist im Moment das Nonplusultra nicht etwa, dass alle Läufer ihre Sprünge 4-fach machen wollen? Ich meine, die sind schwer, klar, aber wenn man sich darauf versteifft und dabei die ganze Kür im Gesamtbild leidet, dann würde ich, wenn ich so gut wäre, eher einen Schritt zurück machen und dafür eine mitreissende Kür aufs Eis legen wie Alexei mit seiner Schrittfolge in "Winter".
Also nach dem Motto: "Qualität statt Quantität".

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