Alles - Außer Eiskunstlauf

  • 20200612_092256.jpgWie angekündigt haben wir heute den Esel-Nachwuchs im Tiergarten besucht. Josefine zeigte uns zunächst die kalte Schulter, dann führte die Mama ihren Nachwuchs aber doch sichtlich stolz vor.


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    El Burrito ist noch namenlos. Wenn in Kürze die Namenssuche beginnt, werden wir Bernd vorschlagen. Bernd. anwesende natürlich ausgenommen, und Esel - das passt.

  • Allen Unwetterwarnungen zum Trotz waren wir auch heute wieder auf Tour. Statt Gewitter gab es blauen Himmel und sengende Hitze mit 32 Grad. Zum Glück führte unsere Tour wieder an der Saale entlang, im Schatten der alten Auenwälder. Diesmal ging es von Gröna den Saaleradweg und Lutherweg rechts der Saale nach Bernburg. Sollte jemand mal in die Verlegenheit kommen, einen dieser Radwege zu befahren, empfehle ich den weg links der Saale. Der ist zwar länger, aber auch deutlich schöner.
    Auf dem Weg nach Gröna gab es aber diese schönen Bilder:


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    Gegen halb elf waren wir etwa auf Höhe der Kultgaststätte Reimann. Dort wurden gerade die letzten Handgriffe erledigt, denn um 11 Uhr sollte der Saisonstart erfolgen. Dank Corona wird es nur 16 Stehtische geben. Leider.


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  • Mein Erlebnis des Tages war dieser Bursche hier, der trieb reglos in unserem Wasserfass: Ein Nashornkäfer - Männchen.

    Ein paarmal sanft auf den Bauch gedrückt und er war wiederbelebt.

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    Unseren alten Kirschbaum wollte er nicht hoch, er spazierte den Stamm herunter. Zertreten wollte ich den Fussgänger im Garten nicht.

    Im Wald nebenan suchte ich die schönste Eiche, die er hochklettern sollte: Keine Lust. Sass wie angegossen, minutenlang.
    Unter dieser Eiche lag ein grosses Stück altes Holz, vermutlich auch Eiche, in der Mitte gebrochen und schon modrig hohl. Ich nahm ihn, setzte ihn an die Bruchstelle. Das fand er so herrlich, dass er im Käfergalopp drin verschwunden ist.

  • Gestern stand eine größere Ausflugsfahrt mit der Saalefee auf dem Programm. Los ging es um 19 Uhr. Zunächst flussabwärts unterhalb des Schlosses zur Schleuse Bernburg. Danach weiter abwärts zur Mündung der Bode. Dort wurde gedreht und es ging zurück nach Bernburg und weiter flussaufwärts bis Großwirschleben. Nein, da wohnen nicht die Wirsche. Die leben bekanntlich unterirdisch. Von dort ging es dann zurück zum Startpunkt, wo wir um 23 Uhr ankamen. Die Fahrt war aber nicht das Ereignis, sondern ausnahmsweise mal Mittel zum Zweck. Der war ein gemütlicher Tapas-Abend an Bord. Sehr, sehr lecker, aber fast zuviel. Nach Rücksprache mit der Waage haben wir heute auf das Frühstück verzichtet und werden auch das Mittagessen auslassen. Aber auch ohne den Einwand der Waage, hätten wir heute keinen Bissen herunterbekommen. Wir sind immer noch randvoll. War aber auch so was von lecker.

  • Weil das Thema mit meiner Nachbarin gestern auf Mr. Trump kam, der unsere Bundeskanzlerin als Stepptänzerin der NATO bezeichnet haben soll ( ist das noch witzig oder blickt Mr. Trump wirklich nicht durch, was die Faktenlage angeht ?), habe ich eine seiner letzten frohen Botschaften hinterfragt.


    Mr. Trump tut was Gutes für die Fischerei von Maine, hebt ein Fischerei-Verbot eines von seinem Vorgänger Mr. Obama geschützen Meeresgebietes auf.


    Dass das Seegebiet etwas weit weg ist von Maine stört ihn nicht. Auch nicht dass die Hummerfischer von Maine dort nicht auf Fang gehen. Auch nicht, dass er es war, der die Misere der Hummerfischerei durch seinen Handelsstreit mit China erst hervorgerufen hatte.



    Maine ist "blau" gewesen 2016 - demokratisch.
    Mr. Trump ist "rot" - republikanisch.

    Der Knaller wäre, wenn Mr. Trump noch vor der Wahl einen Krieg mit dem Iran beginnt, Ablenkung von SarsCoV 19 und den noch nie dagewesenen innenpolitischen Spannungen "black lives matter". Wer weiss, ob er dann noch die Folgschaft seiner Generäle hätte, denn irgendwann hörts auf.

  • Mein heutiger Beitrag zum Sommerloch


    Das wahre Leben schreibt die wirklichen Thriller.

    Paul Whelan: Ist er James Bond oder Mr. Bean ? Ein von den USA lange Jahre aufgebauter Top - Spion in Russland ? Oder ist er ein kleines Licht, dessen Fall aufgebauscht wurde, um in den USA im Gefängnis sitzende russische Staatsbürger auszutauschen ?

  • Was ist Mr. President' s nächster Schritt ? Verwandelt er wie im Kultfilm "Die Klapperschlange" Teile von aufrührerischen Städten in Hochsicherheitsgefängnisse ?



    Nach 40 Jahren ein Déjà-vu. Als ich dieses PromotionVideo von Trump sah, lief es mir wie damals kalt den Rücken runter.
    Jetzt weiss ich wie Mr. Trumps Kampagne zur Wiederwahl aussieht.


    Hinweis: Das Twitter-Video kann nicht direkt über diese Seite abgespielt werden, man muss erst den twitter account aufrufen.

    Einmal editiert, zuletzt von Ava ()

  • Am Freitag ist bei mir immer Rollschuhlaufen angesagt. Insgesamt fast 2 Stunden auf unserer schönen Rollschuhbahn im Grugapark gelaufen....

    Fridaynightskate


    Wir sind etwa 10 Leute in unserer Hobbygruppe. Skaten ist wie Fahrradfahren ein echter Sommertrend geworden!

  • Ein Tipp für die Berliner unter uns. Im U-Bahnhof Neukölln hängt derzeit ein riesiges Bild vom Schloss Bernburg.


    Gestern waren wir mit unseren Gästen Abendessen. Am späten Abend wimmelte es dabei von Juni-Käfern, So viele habe ich seit meinen Jugendtagen nicht mehr gesehen. Dabei viel mir eine kleine Geschichte ein. Von unserer Jugendtruppe hatte ich ja schon erzählt. Zu ihr gehörte auch mein ältester Schulfreund, der einzige, mit dem ich über all de Jahre intensiven Kontakt hatte, obwohl er schon Anfang der 90er nach Heidelberg gezogen ist. Leider ist er schwer erkrankt und kann nicht mehr zu unseren jährlichen Klassentreffen kommen. Während wir anderen meist vor unseren Zelten saßen und schwatzten, war mein Freund ein echter Disco-Gänger. Er war regelmäßiger Gast im damaligen Haus der Freundschaft. Das entstand aus der Gaststätte "Bernburger Hof". Deshalb wurde die Lokalität auch nie Haus der Freundschaft genannt, sondern kurz und knapp der Hof. Mit kurzem "O" also "Hoff". Eines Abends war er wieder auf der Piste. Irgendjemand kam dann auf die Idee Juni-Käfer zu sammeln und die bei ihm ins Zelt zu setzten. Gesagt, getan. Um die 50 dieser Tierchen haben wir gesammelt und in seinem Zelt ausgesetzt. Als er dann irgendwann in der Nacht kam, hat er sich ahnungslos schlafen gelegt. Was dann passierte, als die Sonne die ersten Strahlen schickte ...

  • Da weiß man nicht was man sagen soll. Ständig werden chinesische Internet- und Telefonanbieter kritisiert, weil sie im Verdacht stehen, Daten an die chinesische Regierung weiterzugeben.
    Heute wird das Bundesverfassungsschutzgesetz beschlossen, dass genau das in Deutschland ermöglicht. Das Bundesamt für Verfassungsschutz, die 16 Landesämter für Verfassungsschutz, der Bundesnachrichtendienst und der Militärische Abschirmdienst werden dann nahezu unbegrenzten Zugriff auf alle PCs haben und alle IT-Anbieter werden damit gezwungen, mit den genannten Behörden zusammenzuarbeiten. Aber wehe, eine Internetseite setzt einen Cookie, ohne das der Besucher zugestimmt hat.

  • Stephan Trepte ist tot. Er starb am Mittwoch, nur zwei Tage nach seinem 70. Geburtstag. So charakteristisch seine Stimme war, so wandelbar war sie. Bei Electra sorgte er dafür das die großen Art-Rock-Titel der Band unvergessen bleiben. Egal ob Tritt ein in den Dom oder Die sixtinische Madonna, die kunstvollen Titel lebten durch ihn. Voller Gefühl sein Gesang beim zeitlos schönen Titel Seh in die Kerzen. Später bei Reform liebte er die jazzartig angehauchten Songs. Wenn die Blätter fallen, Löwenzahn, Dicke Bohnen oder Hey Schwester küss mich wären ohne seine Stimme nur halb so schön. Dagegen standen später bei LIFT sanfte Balladen im Mittelpunkt. Mein Herz soll ein Wasser sein und Soldat vom Don lassen seinen Gesang ganz anders wirken.
    Das letzte Mal konnte ich ihn im September 2019 in Meißen beim Konzert zum 55-jährigen Bestehen der Stern-Combo-Meißen erleben.


    Ruhe in Frieden Stephan.

  • Kinder wie die Zeit vergeht. Heute ist es auf den Tag genau ein Jahr her, dass wir in meine Heimatstadt zurückgezogen sind. Das hat die Stadt heute mit einem Fest gefeiert. Nein, natürlich nicht. Wie immer am ersten Freitag im September stand heute das traditionelle Bergzeitfahren auf dem Programm. Ab 18 Uhr folgte das Moonlight-Shopping, zudem der Einzelhandel in der Innenstadt bis 22 Uhr die Geschäfte öffnet. Außerdem gibt es mehrere Modenschauen. Ich hoffe, ich tue dem weiblichen Teil der Community einen kleinen Gefallen, wenn ich hier ein paar Fotos unterbringe.


    Vom Bergzeitfahren gibt es nur zwei Fotos. Hier ist der 267m lange Anstieg der Wilhelmstraße zu bewältigen, wobei knapp 17 Höhenmeter zu überwinden sind.




    Um 18 Uhr begann dann das Programm mit einem Sänger, der Udo Jürgens Titel zum Besten gab. Warum, weiß ich nicht, denn er hatte für Jürgens die falsche Tonlage. Zu allem Überfluss hatten wir den gleichen Herrn schon vor fünf Wochen in Quedlinburg ertragen müssen. Als Kinder der 70er haben wir das nicht so mit deutschem Schlager, auch wenn man dem Udo zugute halten muss, dass er auch sozialkritische Texte schrieb und nicht nur Trallala-Schlager sang. Zum Glück wurden die Modenschauen wesentlich rockiger begleitet. Hier ein paar Fotos.






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