Presseschau vom 09. Juni 2022

  • Aljona Savchenko: "... Natürlich ist es schön mit 14 Jahren alles zu gewinnen aber auf der anderen Seite ist es ganz harte Arbeit. Diese ganze Belastung für den Körper ist ungesund."


    Und die Belastung wird dadurch geringer, dass man erst mit 17 bzw. 18 Jahren um die Senioren-Medaillen laufen darf?

  • Ja, aus sportmedizinischer Sicht ist das ein Unterschied.

    Das würde bedeuten, dass man vorher (also in der Juniorenkategorie) noch keine Top-Leistungen erbringen will. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das irgendetwas ändert. Vermutlich wirds vor allem für die Mädchen noch "ungesunder", weil man jetzt die Pubertät noch weiter nach hinten verschieben muss, um auch bei den Seniors 4fach zu springen bzw. vorn mit zu laufen.

  • Yuna: Ja, es wird härter werden für die jungen Frauen.


    Die Pubertät, die bösen weiblichen Hormone im Zaum halten, es gibt schon ein Mittel um das zu erreichen, das nur für Männer, aber nicht für junge Mädchen oder Frauen auf der Dopingliste der WADA steht: Lupron.
    Das Teufelszeug lässt die Mädels in die Höhe schiessen, weil die Pubertät rausgezögert wird, es hält sie schlank, aber es macht unter anderem die Knochen brüchiger. Manche Folgen der Einnahme von Lupron scheinen irreversibel zu sein, man weiss es nicht genau Quelle


    Eine russische Eiskunstläuferin behauptet: In Russland ist in Rhythmischer Sportgymnastik und Eiskunstlauf es weit verbreitet, Hormonblocker zu nehmen, über die Nebenwirklungen wird geschwiegen, das Schicksal von Anastasia Kuprinya. Die Sportler machen mit, sie wollen erfolgreich sein, das Problem gerade bei den Eiskunstlauf-Mädels, die zu Frauen werden: Es handelt sich um Minderjährige, für die der Trainer eine Obhutspflicht hat. Lupron ist "nicht ohne". Daher: Das grosse Schweigen.


    Kein Trainer, weder Russe noch Amerikaner, hat und wird es je zugeben, dass man Läuferinnen was anderes als Vitamine oder natürliche Nahrungszusätze gibt.
    Die grosse Menge der Zuschauer auf den Rängen sieht nur den schönen Schein und glaubt an den sauberen Sport, der wirklich manchmal sauber ist und manchmal etwas grau und manchmal dunkelweiss.


    Ich unterstelle hier keinem Trainer irgendetwas im Gegensatz zu diesem Artikel, da ist der Satz, in dem Tutberitze die Anwendung von Lupron nachgesagt wird, eine unbegründete Behauptung.

    Tutberitze schweigt dazu, wie häufig.


    Darf man für den Erfolg alles machen ? Ich weiss es nicht.