Gerüchte zu den Präsidiumswahlen 2022

  • Diskussion zum Artikel Gerüchte zu den Präsidiumswahlen 2022:

    Zitat
    Die Zeitschrift Pirouette wirft in ihrer Sommerausgabe einige Namen von möglichen Kandidaten für die Wahl des Präsidiums in den Ring. Demnach ist der Arzt Stefan Steinmetz, der Vorsitzende des Essener Jugend Eiskunstlaufvereins, der einzige Kandidat für den Posten des Präsidenten.
    Als Vizepräsidenten kandidieren nach Angaben der Zeitschrift Christian Baumann, Udo Döhnsdorf, Falko Kirsten und Martin Liebers.

    Ohne genaue Zahlen zu kennen, die meisten Mitglieder der DEU dürften weiblich sein und…
  • Das habe ich in der Pirouette ein klein wenig anders gelesen. Und zwar waren der Zeitschrift zufolge die genannten Personen "im Gespräch" bzw. "in der Diskussion". Es steht aber ausdrücklich dort, dass es offen ist, ob sie auch kandidieren. Also, es kann auch sein, dass sie von dritter Seite vorgeschlagen wurden, sie aber über eine Kandidatur noch nachdenken. Oder so was ähnliches.


    Die hier vorgetragenen Wertungen teile ich.

  • Es ist erkennbar schwer, geeignete Personen zu finden. Es wird nur ein vollständiger personeller Neuanfang für den Einzug einer neuen Philosophie und Vertrauen sorgen können. Allein der Name eines Herrn Dönsdorf steht für Übergriffigkeiten und Machtmissbrauch gegenüber den Sportler*innen, wie man im Fall des Herrn Rabe leider lesen konnte. Auch wenn es zu keiner Verurteilung kam, moralisch war sein Verhalten in der Vergangenheit mehr als unzumutbar. Auch das Festhalten an dem Trainer C. Eistanz durch das jetzige DEU-Präsidium und dessen Vertreter*innen im Sport, ist ein Zeichen von der Pflege längst überkommener Umgangsformen im höchsten Spitzensportverband des Eiskunstlaufsportes. Dieser Situation geschuldet, ist sicherlich die Realität, dass fast alle relevanten Bundeskadersportler*innen ins Ausland abgewandert sind oder dieses vorhatten, da die DEU es nicht fertig brachte, geeignete Trainer zur Verfügung stellen bzw. binden zu können, welche auf dem notwendigen internationalem Niveau an den Stützpunkten mit den Bundeskadern und Nachwuchssportler*innen arbeiten können.

    Mit der Personalie des Herrn Martin Liebers, ist tatsächlich ein Neuanfang in Verbindung zu bringen. Als Eiskunstlaufobmann in Berlin, wird er trotz der Nähe zu alten Seilschaften, schon aus Liebe zum Sport, einen Neuanfang glaubhaft machen können.

    Es wäre abstrus, wenn längst zurückgetretene Akteure und in die Jahre gekommene Verantwortungsträger der Vergangenheit, sich nun nochmals zur Wahl stellen würden, was auch für Herrn Ketterer gelten sollte. Ich hoffe auf jüngere und motivierte Persönlichkeiten, die keinesfalls selbst Eiskunstlauf als Sport betrieben haben müssen. Es sind Manager gefragt, die klare Ziele und Visionen vor Augen haben, um den schönsten Sport der Welt, von seinen selbst geschaffenen Fesseln zu befreien. Es ist möglich! lg Vater

  • Herr Dr. Stefan Steinmetz ist aktuell wohl Kandidat für das Präsidentenamt und mehr als nur gut geeignet, wie ich glaube. Er scheint ein Praktiker und Pragmatiker zu sein, der die "Quadratur des Kreises" zu beherrschen scheint. Er hat schon heute mein Vertrauen sicher, auch wenn es darauf sicherlich nicht ankommt.

    Einziger Wermutstropfen ist offensichtlich das Festhalten an Herrn Udo Dönsdorf als Vizepräsidenten. Ich würde mich sehr freuen, wenn Herr Dr. Steinmetz seine berechtigte Sorge, er hätte keine ausreichenden Insiderkenntnisse bis zur Wahl noch überwinden kann und sich noch weiter umschaut. Herr Dönsdorf steht für die Vergangenheit wie kein Zweiter, was wir im Ergebnis der Neuwahlen überwinden müssten. Der DOSB und das BMI warten schon lange auf die personelle Erneuerung des Verbandes und werden auch unerfahrenen Akteuren hilfreich zur Seite stehen, so mein Eindruck. Unerfahren ist Herr Steinmetz allerdings keinesfalls, wie im Internet zu erfahren ist. Es wird auch mehr für den Sport und dessen Neuanfang heraus zu verhandeln sein, wenn die bekannten und gescheiterten Akteure nicht wieder mit von der Partie sein werden. Mit Herrn Dönsdorf an der Seite, könnte er sonst seinen guten und unbelasteten Ruf gefährden. Aber dieser ist es, den der Sport nun braucht und eine unbelastete Vergangenheit. Er wird auch ohne diese "Altpersonalie" mit offenen Armen empfangen werden, davon bin ich überzeugt. Also keine Angst vor einem echten Neuanfang möchte ich zurufen! Herr Dönsdorf hat die DEU sicherlich nie wirklich verlassen und wirkt bis heute über die Geschäftsstelle munter weiter. Sein Rückzug als Sportdirektor hatte Gründe, welche immer noch gelten sollten. Ansonsten sehe ich große Chancen für den Eiskunstlaufsport nach der Neuwahl unter einem Präsidenten mit Namen Dr. Steinmetz. Nur eine vollständige Erneuerung, wird die bisher unterdrückten und motivierten Kräfte ermutigen, aus der Deckung zu kommen. Diese neuen, ambitionierten, lernwilligen und kreativen Menschen brauchen wir für die Gestaltung der Zukunft des Eiskunstlaufsportes in Deutschland. Herr Dönsdorf hatte seine Zeit und genug Gelegenheiten sich einzubringen. Warum er so agierte, kann nur er uns erklären. Dieser angst- und machtgetriebene Führungsstil, sollte mit der Neuwahl zu Grabe getragen werden. Wie sonst sollen wir Eltern zukünftig, unsere Kinder in die Verantwortung des Deutschen Spitzensportverbandes der DEU übergeben können? lg Vater

  • Zur Zeit beziehe ich keine Pirouette, bin also nur hier über den Blog informiert.

    Hoffe das die Wahl so ausgeht wie "Vater" sich das vorstellt, mit jungen, dynamischen Kräften an der Spitze, so das sie in näherer Zukunft konstruktiv mit Sportdirektorin Pfeiffer zusammenarbeiten können.

    Der scheidende Präsident hat ja bekanntlich mehr oder weniger alles deligiert was außerhalb der Wände seines Büros stattfand. Strippenzieherei mit fragwürdigem Ergebnis.

    Mit fallen da als Vorbild die schönen neuen Erfolge im Schwimmsport ein. Die Bilanz bei der WM konnte sich sehen lassen und haben sicher beim DOSB und BMI zu mehr Aufmerksankeit geführt. €,€€.

    Das Herz der Erfolge des Schwimmsports schlägt z.Zt. in Magdeburg.

    Berlin sollte Stützpunkt bleiben, allein schon, weil dort jährlich die meisten kleinen Kids aufs Eis gestellt werden.

  • Stimmt, es ging mir auch weniger um den "Trainer", denn der wird sicherlich kein Kandidat für das neue DEU-Präsidium. Ich bitte alle, sich darum zu bemühen, dass nicht nur jeweils ein Kandidat für die 2 noch zu besetzenden Posten aufgestellt wird. Der immer noch geschlossene Kreis bei den Landesverbänden und somit auch bei der DEU, verhindern regelrecht neue Mitstreiter. Aufrufe in der Öffentlichkeit vermisse ich. Die Findungskommission schweigt ebenfalls und sortiert wohl nur aus? Es wird lieber auf die "Alte Garde" gesetzt, als sich im Geiste zu erneuern. Wer also in der Lage und willig ist, Vorschläge zur Wahl einzureichen oder sich aufstellen zu lassen, den bitte ich sich gern anonym an mich zu wenden. Wir haben eine gute Ausgangsposition mit Herrn Dr. Stefan Steinmetz als Kandidaten zum Präsidenten. Was fehlt als Alternative dazu ist mindestens eine Frau und ein Mann. Alle sollten mit unbelasteter Vergangenheit sich der großen Aufgabe, unabhängige Reformen transparent durchzuführen, widmen können. Große Nähe zu den Akteuren und Trainern, jahrelange Freundschaften oder einfach nur "Klüngel", sehe ich dabei als hinderlich an. Den Neuanfang dürfen wir nicht vermasseln, diesen Ansatz bitte ich zu unterstützen und auch Herrn Dr. Stefan Steinmetz. Unseren Sportler*innen und der Sportart sind wir es alle schuldig, es zukünftig anders und hoffentlich besser anzugehen. lg Vater

  • https://www.sportschau.de/wint…-die-niederlande-100.html

    Die DEU und deren Funktionäre, nicht nur aus der Geschäftsstelle, waren nicht bereit, sich selbst für Aljona und den Sport zu opfern. Wir brauchen keine überbezahlten DEU Funktionäre, sondern Trainer und Trainerinnen, die Arbeit nicht scheuen und auf dem Eis, neben den Sportlern an die Arbeit gehen. Dies natürlich mit Know-How und internationaler Erfahrung. Die Funktionärsförderung und Trainerförderung im Leistungssport, müsste sich zu einer Sportlerförderung wandeln, damit die erfolgreichen Leistungsträger ein Budget haben, um sich geeignete Trainer*innen selbst auswählen und auch bezahlen zu können. Ohne Erfolg ist die Förderung weg und eine ineffiziente Struktur stirbt einfach aus. Gute Trainer scheuen den Wettbewerb als Honorartrainer nicht, schwache bestehen auf Festanstellung mit Absicherung bis zur Rente. Die DEU kann sich offensichtlich nur schwache Trainer*innen leisten und die Sportler werden einfach zwangszugeführt oder stehen ohne finanzielle Unterstützung da.


    Talvi hat (einen Bericht höher) den Bericht der Berliner Zeitung verlinkt. Die Sportförderung muss tatsächlich neu gedacht werden! Warum funktioniert es in den USA, weil dort die Sportler und Sportstipendien die Zahlmeister sind, ganz einfach. Da müssen sich die Trainer*innen aber richtig anstrengen und erfolgreich sein, sonst haben diese keine Sportler die zahlen.

    :? lg Vater

  • Jetzt habe ich als Laie weder viel Ahnung von dem Sportfördersystem Deutschlands noch von dem der USA. Aber ich glaube, dass es doch so ist, dass in den USA mehr Kosten der sportlichen Ausbildung vom Sportler/ Eltern getragen werden? Weil nicht jeder kann oder will sich das leisten. Und von daher weiß ich nicht, ob die USA da unbedingt das Vorbild sein sollten

  • https://www.tagesspiegel.de/sp…-vor-gericht/1936460.html

    Zitat:

    "Aber auch Dönsdorf wirkte gestern mühsam gefasst. Er beschränkt inzwischen den Kontakt zu den Kadersportlern der DEU aufs Nötigste."

    Wer kann mit dieser Altlast tatsächlich die Zukunft des Eiskunstlaufsportes verkörpern wollen? Als es zu diesem Prozess kam, wo Herr Dönsdorf nicht verurteilt, aber dennoch selbst zugegeben übergriffig wurde und sein Verhältnis zu den abhängigen Sportlern bis zu einem unüblichen Zungenkuss dehnte. Wäre so etwas heute nicht undenkbar?

    Wenn die DEU so etwas durch die Nominierung und Neuwahl zum Vizepräsidenten tatsächlich durchzieht, werden wir uns alle komplett zurückziehen und unsere Sportler vor jeglichem Zugriff und der Beeinflussung durch die DEU schützen müssen. Da selbst Herr U. Dönsdorf sich wohl von den Kadersportlern fern hält, also kein Nachteil. Es gibt eine rege Diskussion in den LV´s wegen der Personalie des Herrn Dönsdorf. Ich hoffe auf eine Gegenkandidatur und Kampfabstimmung. Es geht das Gerücht um, die drei derzeitigen Kandidaten (alles Männer) wollen auf einer Blockwahl bestehen, damit Herr Dönsdorf dabei sein wird. Alle oder keiner, ist dabei die Devise? Was sollen wir davon halten? Leider beschädigt die Personalie den wirklich guten Herrn Dr. Stefan Steinmetz. Lassen wir also Herrn U. Dönsdorf raus und suchen eine bessere Kandidatin, denn die fehlt auf jeden Fall in dem Trio! Wenn es sein muss, brauchen wir 3 neue Kandidaten und Kandidatinnen! lg Vater

  • https://www.eislauf-union.de/m…niemals-aufgeben%E2%80%9C

    Bezeichnend ist ja gerade, dass Herr Dönsdorf für die letzten 30 Jahre der Entwicklung in Deutschland hauptamtlich mit verantwortlich war. Warum will er nun weitermachen, nachdem er gegangen ist? Dieses Maß an fehlender aber nötiger Selbsteinschätzung, qualifiziert ihn doch nicht? Ein gehütetes Geheimnis der DEU, ist dabei seine üppige Vergütung. Ich kenne niemanden, der die Gegenleistung für die Entwicklung der Sportart als angemessen betrachtet. Am Ende ging es wohl nur um das eigene Gehalt? Schade, dass wir uns um diese alten Geschichten überhaupt noch einmal bemühen müssen! lg Vater

  • Viele gute Funktionäre, Ehrenamtler, Landesverbände, ehemalige Sportler und Trainer*innen laufen derzeit Sturm gegen die aktuellen Kandidaten um Herrn Dönsdorf herum. Gerüchten zufolge soll eine Blockwahl ohne Gegenkandidaten stattfinden, alle oder keinen der drei? Das nenne ich Erpressung! Das führt dazu, dass die Landesverbände keinen der drei Kandidaten wählen können, so mein Verständnis. Es gibt auch weitere geeignete und willige Kandidaten, die aber wohl von der Findungskommission der DEU aussortiert wurden. Mal sehen wann diese die Deckung aufgeben werden. Die Macht der alten DEU scheint gebrochen und es könnte eine Zäsur, gekoppelt mit einem echten Neuanfang geben. Drücken wir allen die den Sport lieben die Daumen für den 10.09.2022. Wenn der "Alte Geist" gebrochen wurde, keimt die Hoffnung! Warum die DEU so intransparent agiert und glaubt, man würde einen belasteten Altkandidaten einfach so mitwählen, erschreckt mich regelrecht. Mit welchem Geist haben wir es denn hier wirklich zu tun und wie denken diese Männer über die Sportnation Eiskunstlauf? Wir sind keine unmündigen Bürger oder eine wilde Herde Schafe, die man einfach so, mit einer vorgeschobenen "Richtlinienkompetenz des obersten Fachverbandes" zur Schlachtbank führen kann? Unsere Verantwortung liegt auf die Sportler*innen ausgerichtet und nicht auf ewige Funktionäre. Keine Frau ist dabei, ist ebenfalls ein aus der Zeit gefallener Skandal! ;( lg Vater

  • Es gibt auch weitere geeignete und willige Kandidaten, die aber wohl von der Findungskommission der DEU aussortiert wurden.

    Das klingt nach einem abgekarteten Spiel zugunsten dieser unsäglichen Blockwahl.

    Hoffe auch das man diese Kröte nicht schlucken wird am 10.09.

  • Ist nicht wirklich nachvollziehbar was da läuft. Wozu braucht man Dönsdorf?

    Es wird so dargestellt: Herr Dönsdorf hätte gute Drähte zum BMI und dem DOSB, darum sei er unverzichtbar für die weitere Arbeit.

    Es ist aber wohl so, dass nicht Herr Dönsdorf diese Kontakte hatte, sondern Herr Hillebrand? lg Vater

  • Herr Dönsdorf war als sportlicher Direktor für die Entwicklung des Leistungssports verantwortlich. Das ist ein Fakt und er wurde dafür hauptamtlich bezahlt! Das Ergebnis ist bekannt und kann doch keine Empfehlung für das neue Präsidium sein. Er spaltet auch die Eiskunstlaufnation, anstatt Kräfte zu bündeln. Darauf wird es zukünftig aber ankommen, da wir am Abgrund stehen. ;( Wer Ursache und Wirkung verkennt, darf nicht gewählt werden. Wenn doch, wären die Landesverbände mit der Personalie zufrieden, was alles aussagen würde und der Sport wäre wohl nicht mehr zu retten und erst wieder nach 4 Jahren.

    lg Vater