Beiträge von Fechter

    Ein super sympathischer Junge, dem man nur das Beste wünschen kann. Nach für einer für einen Hochleistungssportler doch recht langen Pause wieder einzusteigen, eine doch recht mutig Entscheidung. Bin gespannt ob es gelingt und drücke dafür natürlich alle Daumen.

    Auch wenn das hier im Blog schon immer mal wieder Thema war, gehört für mich zur Anhebung der Altersgrenze auch eine Nachjustierung in der Bewertungspraxis. Diese ist ja so, dass die Läufer mit den hohen Technikpunkten auch in den Components hoch bewertet werden. Bei den Skating Skills mag man das ja noch richtig finden, denn wer eine gute Technik hat, der hat wohl auch gute Skating Skills. Was mir nach wie vor nicht einleuchtet ist, warum eine Vierfachspringerin damit automatisch auch hohe Wertungen für die Interpretation bekommt.

    M.E. müssen die Regeln nicht geändert werden. Es muss nur von der Kampfrichterpraxis her eine Eingruppierung in den Components unabhängiger von den Technikpunkten betrachtet werden.

    Will man das über die Tutberitze-Eislaufschule bekannt gewordene System kopieren, dass ein erfolgreicher Läufer später bei shows einen Prozentsatz abgibt als eine Art Dankeschön für das jahrelange Training ?

    Da zäumt man das Pferd aber von hinten auf, wenn man ans Geldverteilen denkt aber den notwendigen ersten Schritt, nämlich die entsprechenden Leistungen zu produzieren, noch nicht gemacht hat.

    Ich musste lachen, als ich das (die Regelung, nicht Deinen Kommentar) gelesen hatte.

    Vater beschreibt m.E. die Situation schon recht zutreffend. Die Aussichten sind nicht gut, weil der Überbau einfach marode ist.

    Auch Rusland hat in div. Sportarten Sportler nicht russischer Herkunft. Z.B. mit armenischen oder georgischen Wurzeln. Auf Ahnen- oder Herkunftsforschung kann es aber nun wrklich nicht ankommen. Sonst müsste ja nach Ethnien und Vorfahren unterschieden werden. Das wäre naximal absurd.

    Ich habe allerdings Verständnis dafür, dass man den Ausschluss des russischen Verbandes und damit der Sportler aus Russland kritisch sieht. Der Sport wird damit wieder mal politisch instrumentalisiert. Und beim Eislaufen werden die Wettkämpfe auch vom Niveau her abgewertet.

    Andererseita gibt es schon Gründe, den politischen Druck gegen das Land, das nun mal völkerrechtswidrig einen Angriffskrieg führt, mit verschiedenen Maßnahmen aufzubauen. Ob Zielführend, weiß ich nicht. Bin da selbst zwiegespalten.

    Mag rein bewertungstechnisch, Hr. Krebs hat die Punktzahl während des Laufs ja relativ exakt prognostizieren können, für die Japaner korrekt gelaufen sein. Für den "einfachen" Zuschauer wie mich dennoch rein subjektiv nicht nachvollziehbar, wie man mit einer so holprigen Hinfallvorstellung eine Silbermedaille bekommen kann.

    Insgesamt ohne Russland und China schon ein enormer Niveauverfall.

    Yuna: Warum gibt es in Berlin keine vernünftigen Bedingungen? Haben die nicht dort letztlich fast alles gelernt, was sie jetzt können? Im Nov. 19 haben sie beim Grand Prix in Moskau mit 186,16 Punkten den dritten Platz belegt. Nun haben sie knapp 1 1/2 Jahre später ihre Leistung minimal gesteigert. Zuvor lief es ja irgendwie gar nicht mehr. Dass das Training in Sotchi mit russischem Trainer jetzt für die beiden so der absolute Bringer ist, kann ich als Außenstehender nicht so richtig erkennen.

    wenn Erfolge nur durch Micro-Doping möglich sind, dann macht es den Eiskunstlauf als Sportart völlig unmöglich. Und kein Kind der Welt sollte dem ausgesetzt werden, was Valieva grade durchmachen muss.

    Nur durch Doping wäre zu einfach. Es ist alles optimiert. Die Trainingsmethoden, der Trainingsumfang, die Talentauswahl (in Russland aufgrund des hohen Angebotes gut machbar) und so weiter.

    Aber wenn Du an der Spitze bist, dann können angenommene 1-5% Leistungssteigerung eben den Unterschied zwischen Platz 1 und Platz 4 ausmachen.

    Unter der Annahme, dass die Deutschen Eislaufkader nicht dopen, kann dies keinesfalls die Leistungslücke allein erklären. Da fehlts an viel mehr.

    Kein Kind sollte das erleben, was Valieva jetzt durchmacht. Stimme zu. Vor allem aber sollten keinem Kind Medikamente gegeben werden, die nicht rein medizinisch indiziert sind. Das ist ein Verbrechen. Der Film oben zeigt ja, wie weit man das bereits getrieben hat. Anabolika, Wachstumshemmer, Myocuran habe ich da noch gelesen. Vermute ein Psychopharmakon.

    Ich habe auf so was gewartet. Nicht, dass ich jetzt irgendwie befriedigt bin. War aber schon zu oft so bei Athleten vom anderen Stern. Ben Johnson, Lance Armstrong, Florence Griffith Joyner (bei ihr nur vermutet wegen Vermännlichung), Johann Mühlegg und und und. Wir wollen das nicht wahr haben, weil wir den Sport genießen wollen und die Sportler bewundern.

    100 m Sprintfinals bei Weltmeisterschaften oder Olymp. Spielen schaue ich mir deshalb schon nicht mehr an. Eiskunstlaufen würde ich gern weiter schauen.

    Wenn man heutzutage Nahrung zu sich nimmt, weiß man nicht genau was drin ist. Meine Meinung. Aber abwarten bis morgen früh.

    Das ist in der Tat richtig. Chemie allerorten. Aber:

    -ob der Wirkstoff dieses Medikamentes in der Tierzucht oder sonstwie in der Nahrungsmittelproduktion verwendet wird, ist mir nicht bekannt. Halte ich in dem Fall für sehr unwahrscheinlich.

    - Eine 15 jährige Hochleistungssportlerin, die am absoluten Limit trainiert nimmt heutzutage nichts, aber auch gar nichts einfach so zu sich. Sie ist umgeben von Betreuern, Trainern, Ärzten und Physiotherapeuten. Ich gehe davon aus, dass da jede Haferflocke "abgezählt" ist und Medikamente stets nur in ärztlicher Abstimmung und mit Trainerwissen verabreicht werden.

    - Wir haben die Dopingvereinbarung für unsere Tochter unterschrieben und prüfen bei jedem Medikament, das sie bekommt, ob es zulässig ist. Unabhängig davon, ob wir vermuten, dass dies leistungssteigernd sein könnte.

    - Insgesamt wären wir naiv zu glauben, dass heutzutage Doping im Spitzensport keine Rolle mehr spielen würde. Die moralische Hemmschwelle ist gering. Das zeigt doch die einst flächendeckende Verteilung von Oral Turinabol. Jeder rechtfertigt das für sich. Die Anderen machen das ja auch. Ist also eine Art Notwehr.

    - Natürlich gilt dennoch die Unschuldsvermutung und die oder derjenige als unschuldig, dem nichts nachgewiesen wurde. So ist das halt. Somit scheint sich erst mal alles in Wohlgefallen aufgelöst zu haben.

    Wenn ich das richtig verstanden bzw. weiter oben gelesen habe, arbeitet man die Sportdirektorin ein (bzw. hat die getan), um praktische Erfahrungen nach dem Studium zu machen. Klingt einerseits wie die Beschreibung einer Praktikantenstelle, neudeutsch Trainee. Andererseits ein wenig wie Satire.

    Habe es sicher falsch verstanden.

    Wenn man zu einer Sportart gehören würde, die durch Leistung und internationale Erfolge auffiele, dann wäre es ja o.k., wenn sich auch der eine oder andere Funktionär in dem Ruhm sonnen würde.

    So ist es nur peinlich und dreist. Passt doch aber auch irgendwie ins Bild.

    Sie lebt zwanzig Jahre hier, doch ihre deutsche Sprache ist noch immer reduziert.

    damit befindet sie sich in unserer Einwanderungsgesellschaft in guter Gemeinschaft. Für nicht wenige gilt dies auch in zweiter Generation.

    Eine aus der Ukraine stammende Freundin meinte allerdings, dass das auch für ihr Russisch gelte.

    Anyway. Sie ist zielstrebig und sympatisch. Sie wird ihren weiteren Weg schon machen.

    Diese Absprachen gab es nie.

    Das ist durchaus strittig. Dazu gibt es einen Zeit Artikel von Klaus von Dohnanyi, der es unter Berufung auf die Harvard Professorin Mary Elise Sarotte bejaht.. Horst Teltchik widerspricht dem.

    Was an Nato Osterweiterung aber nach 1990 erfolgte, dürfte allerdings zumindest dem Geist der seinerzeitigen Verhandlungen klar widersprochen haben. Letztlich war dies auch nur faktisch möglich, weil Russland nach Zerfall der SU in den 90ern schwach war und man es in der Zeit einfach nicht für voll genommen hat.

    Ganz ehrlich: Deutschland hat keine Verantwortung gegenüber Russland, aber eine Verantwortung für die EU und Nato.

    In erster Linie hat Deutschland Verantwortung für sich selbst. Und das sollte der Maßstab seines Handelns sein. Wir sollten überlegen, was in unserem Interesse ist. Und in unserem Interesse dürfte ein friedliches Miteinander in Europa sein, welches Russland selbstverständlich einschließt. Militärische Interventionen lehne ich persönliche ab, es sei denn sie dienten eindeutig der Selbstverteidigung oder einer Natobündnisverpflichtung. Beides kann ich derzeit nicht erkennen.

    Wenn man das schon etwas länger verfolgt, dann hat auch die Nato in den letzten Jahren immer wieder größere Truppenverbände an die Ostgrenzen verlegt und dort entsprechende Übungen abgehalten. Im Baltikum, aber letzten Sept. zum Beispiel auch im nicht Nato-Gebiet Ukraine.

    Eine dahingehende Interpretation, dass dies als Bedrohung Russlands angesehen werden könnte, hat man stets als abwegig abgetan. Im umgekehrten Fall scheint man da empfindlicher.

    Letztlich hat man entgegen der Absprachen die Nato Grenzen in den letzten Jahrzehnten nach Osten verschoben und will nun offenbar auch die Ukraine eingemeinden. Ich frage mich wofür. Ich stelle mir mal vor, Kanada und Mexiko würde man dazu bekommen, in ein russisches Militärbündnis einzutreten. Die USA würden im Dreieck springen. Ich finde nicht, dass die vorrangig durch die USA initiierte Eingemeindung der Ukraine mit bereits erfolgtem Regimechange (auch da hatte man die Finger drin) wirklich in unserem Interesse ist.

    Hier, wir die Guten, dort die Bösen, das ist mir zu einfach. Es gibt auf der Welt mehr als eine Handvoll undemokratischer, intoleranter Länder. Krasses Beispiel wäre Saudi Arabien. Aber mit denen hat man gar keine Probleme und kooperiert. Man kann nicht so tun, als wäre man im Auftrage des Weltfriedens und der Menschenrechte unterwegs. Es geht hier klar um geostrategische Erwägungen.

    Guter Hinweis Soemmerska.

    Also in Russland und Teilen der Welt, gibt es keine Landes- oder Bundestrainer*innen. Es besteht tatsächlich Wahlfreiheit

    Zahlt dann der russische Verband oder Staat gar keine Trainer oder bekommen die pro Sportler, den sie unter ihre Fittiche nehmen eine Pauschale?

    Würde mich auch interessieren, wie das mit der Trainerbezahlung der in Russland trainierenden Deutschen funktioniert.

    Bierwert und Andrianova zahlen da bisher sicherlich in Moskau alles privat. Wieviel?

    Hase Seegert in Sotchi?

    Starostin in Belgien?