Beiträge von Yuna

    Viel bla bla in diesem Artikel. Interessant, dass er sagt Hase trainiert mit einem neuen Partner und würde vermutlich ab kommender Saison starten. Das muss ja so nicht stimmen, aber wenn das so wäre müssten die Berliner Eis-Eltern Hase und Neupartner doch schon mal gesehen haben. Ist das so, liebe Berliner? Und wenn ja, wer ist dieser Partner.

    Bundeskader heisst nicht zwingend, dass die Leistung ausreichend ist. Besonders im Paarlaufen sind die Anforderungen so gering, das schafft nahezu jeder. Ich meine mich auch zu erinnern, dass bei zwei Paaren der Partner bereits im Juniorenalter war und das Paar dennoch im Nachwuchs starten durfte. Ob die Mädchen dazu überhaupt schon im Juniorenalter sind, weiss ich nicht. International muss man sich jedenfalls an die Altersvorgaben halten. Ich glaube nicht, dass Deutschland im Paarlauf und Eistanz in der Lage ist, die vielen Startplätze zu besetzen. Letztlich haben wir die ja auch nur wegen des Russland-Banns und sie spiegeln nicht das Leistungsniveau wieder.

    Vier Paare, puh... die sehe ich nicht. Eine gewisse Leistung sollte man schon haben, wenn die finanziell offenbar völlig klamme DEU da Geld investiert. Vielleicht schickt man testweise 1 oder zwei Paare zu einem Grand Prix und schaut mal, was die so machen.

    Ich glaube auch, es gibt unterschiedliche Testpools. Den Nat. Pool, da ist in Deutschland jeder Bundeskaderathlet drin und dann gibt es den ISU-Testpool. Da weiss ich aber nicht, wonach die ISU auswählt und ob die eigene Tester haben (vermutlich), die dann entweder nur bei int. ISU-Wettbwerben testen oder auch darüber hinaus. Eines ist klar, russische Sportler, die in Russland trainieren dürften im Moment ausgesprochen selten getestet werden, selbst wenn sie im ISU-Testpool sind.

    Mit der Flexibilität hast du sicher Recht. Welchen Anteil Szolkowy an den Entwicklungen der genannten Paare hat, kann man schwer einschätzen, denn die wurden immer von einem Team betreut. Wer da wieviel gemacht hat wissen wir nicht. Ob er überhaupt mit Calalang/ Johnson gearbeitet hat, wage ich zu bezweifeln. Die haben Todd und Jenny betreut, von Szolkowy hab ich noch nie etwas gehört im Zusammenhang mit C/J. Ich glaube, er hatte dort nur Nachwuchspaare und die auch nicht lange, warum auch immer.

    Die Nationalitätenfrage dürfte eine grosse Rolle gespielt haben, aber nichts mit diesem deutschen Verband zu tun zu haben, macht das Leben als Sportler in jedem Fall angenehmer. Die Sportler dürfen ihren Unmut natürlich nirgendwo öffentlich äussern, aber er ist definitiv da. Aber so lange dieses Personal dort sitzt, wird sich garantiert nichts ändern. Mir tun die Sportler wirklich leid.

    Jeder, der für einen anderen Nationalen Verband starten will braucht die Freigabe des eigenen, für den er vorher gestartet ist. Der hat ja im besten Falle schon einiges in den Sportler investiert und kann den Wechsel auch hinaus zögern, er muss den Sportler also nicht sofort frei geben. Länger als zwei Jahre aber gehts, glaube ich nicht.

    Polizoakis hat offenbar bereits eine Partnerin aus Tschechin. Vielleicht die Juniorin, die sich von ihrem tschechischen Partner getrennt hat (Name ist mir entfallen). Allerdings ist die fast so groß wie er und etwa 10 Jahre jünger. Nicht unbedingt die besten Voraussetzungen.

    Die DEU hat es nun amtlich vermeldet, Hase/ Seegert sind getrennt. Sie will mit einem anderen Partner weiter machen. Man munkelt, es war schon ein Russe zum Probetraining in Berlin. Wie auch immer das zu diesen Zeiten möglich ist.

    Ja, aus sportmedizinischer Sicht ist das ein Unterschied.

    Das würde bedeuten, dass man vorher (also in der Juniorenkategorie) noch keine Top-Leistungen erbringen will. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das irgendetwas ändert. Vermutlich wirds vor allem für die Mädchen noch "ungesunder", weil man jetzt die Pubertät noch weiter nach hinten verschieben muss, um auch bei den Seniors 4fach zu springen bzw. vorn mit zu laufen.

    Ich glaube, der Bundeskaderstatus bezieht sich immer auf die vergangene Saison, also ob man die Norm da erreicht hat oder nicht (manche stehen immer wieder auch auch drin, ohne Normerfüllung). Aufschlüsse, ob jemand seine Karriere fortsetzt oder aufgehört hat, gibt diese Liste nicht. Das wird sich dann erst im Saisonverlauf zeigen.

    Drei Jahre Aufenthalt von Efimova in Deutschland werden reichen, dass sie die deutsche Staatsbürgerschaft bekommt.

    Ein Rechtsanwalt spezialisiert auf Sportrecht erklärt das hier ausführlich, sein Aufhänger "Olympisches Gold für Savchenko/Massot".

    Da bin ich aber nicht sicher, ob das auf Efimova zutrifft, denn eine Olympiamedaille (erst recht nicht Gold) ist von ihr kaum zu erwarten.

    Fliegen ohne Maske wird für uns Deutsche erst mal nichts. Bis zum 23.9. müssen wir auf Flügen von, nach oder in Deutschland weiterhin das Ding tragen, ausser die Bundesregierung ändert ihr Infektionsschutzgesetz. Man hat aber schonngesagt, dass man erst mal nichts ändern will. Wenn man von Italien, Frankreich oder so woanders hin als nach Deutschland fliegt, braucht man keine Maske mehr. Das wird vermutlich für jede Menge Ärger und Diskussionen an Bord von Flugzeugen sorgen.

    Ich frage mich auch, was diese ganzen übergeordneten Stellen sollen, wenn noch nicht mal Geld für (direkt mit dem Sportler arbeitende) Trainer da ist. Hier muss kein Wissenschafts-Bundestrainer etwas neu erfinden, international wird nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen trainiert. Es wäre vermutlich sinnvoller regelmässig gute ausländische Trainer für Lehrgänge mit Sportlern und Trainern zu holen. Das ist mal wieder so eine Alibi-Stelle, mit der man dem DOSB vermitteln will, wir tun ja etwas, die praktisch aber wohl nicht viel bringen wird.

    Grundsätzlich ist es aber doch einigermassen frech von der DEU, die Sportler ständig abzukassieren. Das tun sie ja bereits, indem sie an jedem Preisgeld mitverdienen. Wenn sie etwas FÜR ihre Sportler täten, sie fördern und unterstützen würden, so wie das vorgesehen ist, wäre das ok für mich. Aber es ist ja eher ein gegen die Sportler arbeiten und sollte es da jemand dennoch nach vorn schaffen, wollen sie auch noch mitverdienen, obwohl die Sportler jahrelang einen Grossteil der Kosten selbst tragen mussten. Es ist zum Fremdschämen, aber hat in diesem Verband leider Tradition und ich habe wenig Hoffnung, dass da mal jemand kommt und aufräumt.

    Olesya hat es, wie die Eistänzer geschafft, bei der JWM die beste Saisonleistung abzuliefern. Das ist ja schon mal etwas, haben nur 50 Prozentvder deutschen Teilnehmer hier hingekriegt. Zudem hat sie, anders als alle anderen deutschen Teilnehmer noch keine Erfahrungen bei grossen Wettbewerben. Mich hat sie eher positiv überrascht. Hätte nie gedacht, dass sie es in die Kür schaffen könnte. Ich hoffe nur, dass man sie jetzt auch mal im JGP ran lässt, damit sie sich weiter entwickeln kann.