Beiträge von Yuna

    Trimetadizin wirkt wie Meldonium, das ja in Russland sehr beliebt ist/ war. Das hat ja auch schon einigen russischen (und auch chinesischen) Athleten Dopingsperren eingebracht. Mir tut Valieva auch leid. So ein junges Mädchen kommt ja nicht von sich aus und will Mittel zur Erholung oder Leistungssteigerung. Ich hoffe, sie steckt den Wirbel gut weg und kämpft wie geplant im Einzel um Gold.

    Es heisst im Protokoll Lzth, STh u.s.w. (also übersetzt Lutzwurf, Salchowwurf...), da springt ja die Frau auch nicht ab, sondern wird geworfen. Aber egal, wie man es als Wort bezeichnen möchte, es bleiben zwei verschiedene Elemente und wenn ich Sprünge erkläre, zeige ich Sprünge und keine Würfe, ansonsten verwirre ich nur, denn schliesslich wird im Paarlauf ja auch gesprungen. Wir sind uns sicher einig, dass das Vermischen dieser Elementegruppen die Sportart nicht gut erklärt. Ich vermute zudem, dass jeder Paarläufer heute einen mit grossen Augen anschauen würde, wenn man seine Würfe als Sprünge bezeichnet.

    dazu gehört auch der geworfene Sprung im Paarlauf

    Es gibt keinen geworfenen Sprung, vielleicht hat man das in früheren Zeiten mal so bezeichnet.. Es gibt die Elementegruppe Sprünge und die Elementegruppe Würfe (beide in unterschiedlichen Ausführungen T, S, Lo, F, Lz, A) beide Elementegruppen kommen in Paarlaufprogrammen auch in vorgegeben Anzahl vor. Wenn schon Fachzuschauer das durcheinanderbringen, wäre es für Laien doch hilfreich auch bei der Elementegruppe (in diesem Fall Sprünge) zu bleiben. Die verstehen ja sonst gar nichts mehr. Und tatsächlich habe ich bei den Beispielen auch viele schlechte Ausführungen gesehen, die nicht zwingend als gutes Beispiel taugen, aber das fällt dem Laien vermutlich nicht weiter auf. Müsste aber auch nicht sein, weil es ja viele sehr gute Beispiele an Sprüngen gibt. Vorrotation habe ich übrigens bei einem Sprung auch sehr deutlich gesehen, muss man ja nicht unbedingt nehmen, wenn man denn in der Lage ist, diesen Fehler zu erkennen. Ich bin kein Riesen Fan von D. weiss, aber das hätte er vermutlich so nicht auf den Bildschirm gebracht.

    Der ZDF-Bericht "So funktioniert Eiskunstlauf" der neuen ZDF-Eiskunstlauf-Kommentatorin Petra Bindl zeugt nicht gerade von Fachwissen. Sie erklärt Sprünge und streut zur Erklärung immer wieder Würfe aus dem Paarlauf ein. Das dies zwei unterschiedliche Elemente mit unterschiedlichen Namen (Sprung/ Wurf) sind, macht wenig Lust auf die Erklärungen dieser "Fachfrau". Daniel Weiss hat mir bislang in der Olympiakommentierung dagegen sehr gut gefallen.

    Ich denke, dass ein Sportdirektor zur Fachkenntnis der Sportart (die König sicher hat) mehr braucht. Managementqualitäten, Personalführungsqualitäten und die Kraft und Energie die verkrusteten Strukturen aufzubrechen und umzugestalten und das Wissen, wie man das in den vorgegebenen Strukturen hinkriegt. Dazu braucht es jemand von aussen und niemand, der bereits Teil des Systems war, egal in welcher Form. Erfahrungen als Trainer dürften nur zu einem kleinen Teil wichtig sein. Die restlichen Qualitäten sind eindeutig die wichtigeren, aber wir können uns hier viel wünschen...

    Wie kommst du zu der Annahme? Sie ist kaum älter als die Sportler und noch relativ frisch im Amt. Ausserdem war es ja sehr "schwierig" sie zu finden. Der Vorgänger hat extra ein Jahr dranhängen müssen, weil es so "viele" Bewerbungen für den Posten gab.


    Bitte nicht missverstehen und nicht wörtlich nehmen.

    Ich glaube nicht, dass es Sinn macht, eine völlig unerfahrende junge Frau auf so eine Position zu setzen, außer man wollte extra jemand, der keinen eigenen Weg entwickelt und durchsetzen kann. Dass ein "Berufsanfänger" quasi auf einer Führungsposition beginnt, die eigentlich neue Ideen und Konzepte braucht und vor allem jemand, der diese auch durchsetzt, ist eher unüblich.

    Warum fährt eine Sportdirektorin der DEU zur Olympiade? Was ist der Sinn und Vorteil für die Sportler/innen? Erinnern muss ich an die Spendenaktion, da die DEU kein Geld für die Ausstattung und Bekleidung der Teilnehmer hatte? Was kostet denn die Reise der Sportdirektorin und wohl auch anderer Funktionäre der DEU? ;( Was will sie dort erreichen? Es wäre besser angekommen, wenn auf die Reise zu Gunsten der Beschaffung der Bekleidung verzichtet worden wäre, so mein Empfinden.


    Warum fährt eine Sportdirektorin der DEU zur Olympiade?

    Die Sportdirektorin ist auch schon zum Testwettkampf nach China geflogen (im Oktober oder November) an dem lediglich Schott und Isaev teil genommen haben. Keine Ahnung, wozu das wichtig sein könnte, aber wenn man kein Geld hat, vermute ich auch dass man da gut sparen könnte. Es war allerdings auch in den vergangenen Jahren so, dass die DEU zu EM und WM oft ne Art Betriebsausflug gemacht hat. Kann man machen, wenn man finanziell etwas über hat oder Sponsoren das zahlen, aber das ist ja bei der DEU noch nie der Fall gewesen.

    Das ist sehr interessant. Für den Team-Wettbewerb ist es jetzt allerdings zu spät, ausser die würden vom Flughafen direkt in die Eishalle fahren und das würde wenig Sinn machen. Die Frage ist, ob sie Hase/ Seegert abmelden vom Paarlaufwettbewerb, wenn Nolans Test nicht schnell wieder negativ ist oder ob sie es riskieren, dass Deutschland im Paarlauf evtl. nicht an den Start gehen kann.

    abgeholt

    Jedenfalls nicht im Flugzeug nach China. So schnell gehts nicht. Vielleicht im Flugzeug von oder nach Russland, das war vielleicht schon etwas viel Risiko. Aber letztlich kann es einen überall erwischen. Die Amerikaner und Russen hatten sich jedenfalls eine Wocher vorher in einem Trainingslager separiert. Aber bei denen gehts halt auch um Medaillen ;)

    Das habe ich im Vorfeld schon irgendwo gelesen. 3 Starter sind auch ein Team. Hätte ja theoretisch auch passieren können, dass die Teams, die nur 3 qualifiziert hatten den Vierten über die athletes quota nicht rein gekriegt hätten. Dann wäre das 3er Team auch startberechtigt gewesen.

    Naja, das Eine schliesst doch nicht unbedingt das Andere aus. Hier schreiben auch Eltern, die viel investieren und gerne möchten, das ihre talentierten Kinder besser gefördert werden. Sollen die ihren Kids erzählen das sie besser zum Wasserspringen gehen sollen?

    Das würde ich tatsächlich empfehlen, dürfte für die meisten Kinder aber zu spät sein und evtl. auch nicht unbedingt die passende Alternative. Beim Wasserspringen wird an den wenigen Stützpunkten hervorragende Arbeit gemacht mit den entsprechenden Erfolgen (allerdings haben da auch viele Länder aufgeholt). Dort kassiert auch kein Trainer bei den Eltern ab.

    Gerade Paul Fentz war für mich da aber immer sehr erstaunlich. Der hat es im Wettkampf in der Regel immer viiiiel besser hinbekommen, als im Training (dabei meine ich nicht einzelne Sprünge, sondern volle Programme). Offenbar braucht der ja nicht die Sicherheit aus dem Training, dass er es kann. Saubere Programme ist der im Training selten gelaufen, sondern nur unter Wettkampfadrenalin.

    Die höhere Förderung bei Erreichen eines 8ten Platzes betrifft nur die einzelnen Sportler, die dann für 1 Jahr eine höhere Zuwendung über die Sporthilfe bekämen. Der Verband dürfte nichts mehr bekommen, zumal 8 von 10 ja auch nicht wirklich eine herausragende Leistung darstellt. Sollte das klappen mit Platz 8, dann werden einige der Älteren sicher aus finanziellen Gründen noch ne Saison ran hängen - Schott und Fentz haben das ja auch schon verlauten lassen. Und Fentz Kurzprogramm sollte eigentlich voll überzeugen, er muss ja jetzt nur noch dieses eine Programm mit weniger Elementen üben. Das kann er jetzt in Ruhe perfektionieren.

    Daumen drücken immer! Bei den Deutschen Jungs ist der Vergleich schwierig, weil hier keine internationalen Starter dabei sind. Im Vergleich mit den Mädchen allerdings hinken sie ganz stark hinterher. Ob das in dem Alter üblich ist weiss ich natürlich nicht. Sollte der eine oder andere, von denen die hier am Start sind, nächste Saison schon im Juniorenalter sein, dann vermute ich mal, dass das Leistungsniveau in einem halben Jahr kaum zu erreichen ist.

    Deutschlands Perspektiven in den kommende Jahren kann man gerade sehr gut bei den Bavarian Open sehen und da gibt es leider wenig Grund zur Annahme, dass es entscheidend besser wird. Die Nachwuchs Jungen schaffen es durch die Bank weg nicht mal EINEN Dreifachsprung im Kurzprogramm stehen zu bleiben und dabei geht es nur um 3S und 3T, nicht etwa die schwierigeren Dreifachsprünge. Bei den Mädchen springen einige weitaus mehr dreifach, aber ich habe nur 3-4 gesehen, die international mit halten können und int. heisst hier lediglich mit Italien, Schweiz, Estland und Finnland. Da fehlen ja die Top-Nationen alle noch. Und man muss abwarten, wie viele von den 3-4 Mädchen "übrig" bleiben nach der Pubertät. Bei den Juniorinnen sieht es ganz mager aus. Da gibt es derzeit nur einen Lichtblick mit Olesya Ray.