Beiträge von Vater

    Hatte auch mal Herrn Huth mit seinem Projekt Icedom angeschrieben, keine Antwort erhalten? Alles intransparent was da läuft? Schade, Herr Huth hatte sich oft in der Presse vernünftig geäußert. Beispiel: Die Kinder sind nicht auf das Eis vorbereitet! Leider ist es sehr still um seine Ambitionen geworden. Hatte mehr Hoffnung in ihn und sein Team gesetzt! Wenn tatsächlich N. Schott von ihm trainiert wird, ist das Potenzial des Trainerteams umschrieben. Deutsche Spitze, international chancenlos? :1huh:

    https://www.ice-dome.com/ueber-uns/betreiber/

    https://www.sueddeutsche.de/sp…t-katarina-witt-1.5485799

    Warum nur ist keiner in der Lage, etwas mit Power anzugehen? Das ist systemischer Natur, was uns in der Sportart kleinmacht? lg Vater

    Wie man sieht, gibt es doch tolle Mädchen im Nachwuchs aus Bayern und Dortmund (keine abschließende Aufzählung) zwischen 11 und 12 Jahren. Was machen die denn dort im Training anders, wäre in Erfahrung zu bringen. Welche Einflüsse begründen das höhere Level und die Bewertung. Allein die Ergebnisse und Punktwerte zeigen doch alles auf? Warum springt man dort munter 3fach im Training und Wettkampf? lg Vater

    Da bleibt eigentlich nur die Hoffnung, daß die jetzige Funktionärsriege "ausstirbt" und ein neuer frischer Wind aufkommt. 🙏

    Nein, unser neues Präsidium der DEU muss sich einen Überblick verschaffen und hat eine Chance verdient. Wir werden die "Neuen" bald kennen lernen. Wenn diese sich nicht unabhängig informieren, was eigentlich in Deutschland los ist und richtige Entscheidungen treffen, schafft man sich selbst und den Sport letztendlich ab. Leistungssport erlaubt keine Ausflüchte, Selbstbeschäftigung oder den Schutz "Heiliger Kühe". Selbstreflexion und Ehrlichkeit, nur zu finden in Unabhängigkeit, wird helfen. Bisher habe ich noch nichts sachdienliches vernommen, aber es wird kommen. 100 Tage sollten ausreichen, sich zu sortieren und den Problemen auf den Grund gehen zu können. Unabhängige Akteure müssen einbezogen werden und wir bekommen alle eine letzte Chance. Worum geht es denn hier? Doch nur um den Sport und den Auftrag! lg Vater

    Guter Input hier.

    Aus meiner Sicht ist es ganz einfach zu betrachten. Ohne engagierte Eltern geht es nicht, was Kindswohlgefährdung nicht mit einschließt. Es mangelt nach der Weiterentwicklung der internationalen Normen am Ausbildungssystem für die Trainer*innen und Sanktionen bei Erfolglosigkeit, nicht nur für die Sportler. Wer eine Leistungssport A Lizenztrainerin ist, muss das international nötige Level nicht ansatzweise beherrschen können. Wer keine erfolgreiche Ausbildung seiner Sportler in Ergebnissen und Punkten vorzeigen kann, ist ungeeignet, hauptamtlich mit Empfehlung der DEU als Fachverband bezahlt zu werden, um unsere Sportler zu entwickeln, was der Auftrag oder die Gegenleistung sein müsste. Welche/r Trainer*in aus Deutschland kann denn Sportlerinnen mit einem Team bis zu 4fachen und 3fach Axel fördern, wäre meine Frage. Wo gibt es ein solches Team? Solch ein Team müsste an allen 3 Bundesstützpunkten vorgehalten werden. Wer daran nicht denkt und kein Know-How den Sportlern im Training zur Verfügung stellt, will nicht, dass unsere Kinder und Sportler*innen erfolgreicher werden. Wenn es zu teuer sein sollte, müssen die Trainingskosten im Ausland übernommen werden. Dann brauchen wir aber keine teuren und geförderten Leistungssportstrukturen in Deutschland mehr? Alle Sportler müssen zurück und in Deutschland trainieren können, was aktuell sportlich nicht sinnvoll ist! Hinhören und Fragen, warum man ins Ausland geht, wäre ein Anfang. Sich dagegen zu stemmen, eine echte Aufgabe für den Verband. Festhalten an sich nicht weiterentwickelten hauptamtliche Strukturen oder warten, bis es sich biologisch erledigt (Rente), ist aus meiner Sicht Sabotage am Sport, unseren Kindern und dem Fördersystem? Als Sanktion wird es irgendwann keinen Bundesstützpunkt mehr geben können. Denn nur wenn wir international Plätze von 1 - 8 erreichen, wird die Sportförderung weitergehen. Aktuell sind Kürzungen des Etats einzige Reaktion der Fördergeber, was uns veranlassen müsste, ungeeignete Strukturen über Board zu werfen. An den Kindern liegt es jedenfalls nicht, so eine Meinung. Wo wird den aktuell neu strukturiert, wäre meine Frage? Warum kommen keine international erfahrenen Trainer an die Stützpunkte? Warum dürfen unsere Kinder nicht so trainieren, wie es woanders, auch in Europa, Normalität ist? :1huh: lg Vater

    Für die deutschen Junioren z.B. ist die NRW Trophy bereits die Generalprobe zur DNJM Mitte Dezember in Oberstdorf.

    Ein Paarlauf Wettbewerb wird diesmal nicht ausgetragen.

    Ist denn schon bestätigt, dass Oberstdorf tatsächlich den Wettbewerb DNJM austrägt. Bei dem Durcheinander bei der Präsidiumswahl der DEU, wurde bekannt, das Bayern eventuell den Wettbewerb nicht austrägt. Dafür sollte Dortmund dann einspringen? Da ich nichts mehr davon hörte, scheint alles zu stehen wie geplant, wäre aber dennoch interessant zu wissen, was genau sein wird. Kann hier jemand helfen? lg Vater

    Der Bundesstützpunkt in Berlin wacht auf und ich muss Herrn Jens ter Laak und seinem Wirken dafür die Verantwortung zurechnen. Offensichtlich passiert etwas im Hintergrund, was auf Veränderungen hoffen lässt. Die Einschätzung vom Bundesstützpunktleiter zur Leistungsfähigkeit der vorgefundenen Strukturen und hauptamtlichen Trainerschaft, hat offensichtlich zu einem Umdenken geführt. Wohin das nun genau führen wird, bleibt abzuwarten. Relevant ist, das die Interessen der Vereine wohl von denen des Leistungssportes getrennt werden sollen und der Landes- und Bundesstützpunkt, neu geordnet werden könnte. Hierfür ist die Berufung einer Leistungssportkommission im Gespräch. Da drücke ich alle Daumen für Berlin und hoffe auf eine möglichst unabhängige Besetzung des Gremiums! lg Vater

    Das muss ja so nicht stimmen, aber wenn das so wäre müssten die Berliner Eis-Eltern Hase und Neupartner doch schon mal gesehen haben. Ist das so, liebe Berliner? Und wenn ja, wer ist dieser Partner.

    Es stimmt natürlich. Der Partner kommt aus dem Ausland, mehr will ich nicht beisteuern! lg Vater

    Vater: Wäre jetzt der Zeitpunkt, Trainer wieder zurückzuholen (versuchen), die sich unter der alten Konstellation verabschiedet haben oder nicht gehört wurden?

    Gute Frage. Ich denke, wir müssen das Training insgesamt in Verbindung mit der Beschulung in Deutschland neu denken und schauen, wo es und warum gut läuft. Nichts muss neu erfunden werden, nur mehr gearbeitet. Erfolg wird im Training herausgearbeitet. Wo stehen unsere Trainer*innen aktuell unter Einordnung ihrer Verantwortung, ein notwendiges Training von klein an anzubieten? Die Leistungen der Sportler, sind die Reflektion der Leistungen der Trainer*innen. Hier wird weiterhin weggeschaut, so mein Eindruck? Es wurde auch schon erwähnt, das deutsche Sportfördersystem, fördert feste Trainer*innenstellen, nicht aber die Sportler selbst. Das funktioniert nicht mehr, so mein Eindruck? Trainermonopole machen Konkurrenz unter den Trainern kaputt und alles in einer Hand, verhindert Rechenschaft und Sanktionen, also Weiterentwicklung? Geschlossene Systeme sind leistungssportfeindlich, da die Sportler keine Wahl haben. Somit bleibt oftmals nur das Ausland als Alternative, was bei uns im Eiskunstlauf schon lange keinen Alarm mehr auslöst. Haben wohl viele längst aufgegeben? lg Vater

    Im Ausland zählt das Talent, nicht die Eltern und nicht das Geld.....

    Das Training bzw. die Sportausübung an einer Eliteschule des Sports war schon immer kostenfrei, wie die Beschulung ebenfalls? Man zahlt nur die Vereinsbeiträge und das war es dann auch? An einem Bundesstützpunkt muss man nicht einmal einem Verein angehören, was aber unüblich sein sollte? g Vater

    Vielleicht werden in Oberstdorf und Dortmund auf die richtigen 'Pferde' gesetzt 😉 Das ist generell ein Riesenmanko in vielen Leistungssportarten in Deutschland. Im Ausland zählt das Talent, nicht die Eltern und nicht das Geld.....

    Wer gefördert wird und Talent hat, legen die Landestrainerinnen und die Leistungen der Sportler*innen und eine Erfüllung von Normen der DEU/ISU fest. Was bedeutet das in Deinem Zusammenhang? Finden unsere Verantwortlichen tatsächlich nicht mehr heraus, wer es zu was bringen könnte? Dagegen steht, es wird 6 x in der Woche trainiert, es gibt eine Eliteschule des Sports und Trainingsstätten und bezahlte Trainer*innen und DEU Funktionäre. Kann eine Trainerin oder ein Landesverband/DEU denn ein Interesse daran haben, erfolglos zu bleiben, weil auf das falsche "Pferd" gesetzt wird? Warum sollte das jemand anstreben oder dulden? :1huh: lg Vater

    Nur nebenbei, ich sehe Dortmund und Oberstdorf schon vorne, da Erfolge erkennbar sind und sich ein überdurchschnittlicher Nachwuchs bei den Mädchen entwickelt. Wie ist erst einmal Nebensache, aber ganz pauschal betrachtet aus Hubschrauberperspektive. Warum läuft diese Entwicklung in Berlin nicht, ist doch die Frage. Und natürlich, könnte alles besser sein? lg Vater

    Hallo Suzana72,

    die Bundesstützpunkte und Länder sind kaum vergleichbar. Die Landessportbünde sind unterschiedlich engagiert und die Aufstellung der Landes- und Bundesstützpunkte ebenfalls nicht homogen. In Berlin wurde beides, Landes- und Bundesstützpunkt verschmolzen und der DEU bzw. dem Bundesstützpunkt vor Ort direkt unterstellt. Ob es so etwas auch woanders gibt, denke nicht. Macht es Sinn? Kommt darauf an.

    Also Sie haben Recht, es muss gerecht oder besser transparent und plausibel zugehen. Der Mitteleinsatz und deren unflexible Bindung, in nicht ausreichend funktionierende Strukturen ohne ausreichendem Know-How oder zu gering ausgeprägter Weiterentwicklungsdynamik, wäre selbstverständlich Mittelverschwendung und würde dafür sorgen, das immer weniger Geld in die DEU fließen würde, mangels Erfolgen. Ist das denn nicht der Fall? Es sollte also überlebenswichtig sein, nicht nur zu reden, sondern zu handeln und aktiv gegenzusteuern, einzugreifen und zu verändern. Daran wird sich nach kurzer Schonfrist, Herr Wagner messen lassen müssen. Auf eine noch nicht vorhandene hauptamtliche Struktur zu verweisen, ohne klare Vorgaben zu machen und laufend zu überprüfen, wird das Ziel wie bisher verfehlt. Der Strukturwahnsinn und reine Statistik, wie "Potas", "Monitoring" und "Parkour" ist fast schon übertrieben, denn nur auf dem Eis und in der Trainingshalle, werden Erfolge erarbeitet. Aber ohne Struktur, geht es natürlich nicht, es kommt auf die Schlussfolgerungen der Evaluationen an. Im Leistungssport, kann es eigentlich kaum zwei Meinungen geben? Oder sehe ich es falsch? lg Vater

    Glückwunsch an Herrn Wagner zur Wahl zum Präsidenten und gut gesprochen (Interview). Nun bitte ich Sie eine Arbeitsgruppe für den Bundesstützpunkt Berlin ins Leben zu rufen und dort zu schauen, warum wir unter unseren Möglichkeiten bleiben müssen. Ich betone es gerne, in Berlin am Bundes- und Landesstützpunkt herrschen die Besten Bedingungen wohl in ganz Deutschland, was die Trainingsstätten und Finanzierung anbelangt. Mehr hauptberufliche und geförderte Trainer*innenstellen (Bundes- und Landesebene), wird man nirgends in Deutschland finden? Auch ist das große Interesse in Berlin an der Sportart ausgeprägt vorhanden und wir haben viele Talente, die den Sport mit Unterstützung der Elternhäuser ausüben wollen. Mehr an Sichtungs- und Auswahlmöglichkeiten gibt es nicht, als in einem Stadtstaat. Die Seite der geeigneten Förderung für die Sportler*innen, muss beleuchtet werden und ist der Schlüssel für Veränderungen und bessere zukünftige Ergebnisse. Ohne Initiative des neuen Präsidiums, wird es nicht gehen! Ich bitte Herrn Wagner, es zur Chefsache zu erklären. Bei nur noch 3 Bundesstützpunkten sticht einer "überfinanziert" heraus - ohne als Gegenleistung erfolgreicher zu arbeiten als die beiden in Dortmund und Oberstdorf? Hier muss schnell gegengesteuert werden, damit der Eindruck verschwindet, hier wird daran gearbeitet, das "Licht auszuschalten"? Bei knappen Kassen der DEU, ist das Binden von erheblichen Finanzressourcen, laufend zu hinterfragen. Fangen wir und Sie bitte jetzt damit an! lg Vater

    Es deutet sich keine grundlegende Erneuerung ab, wenn zum einen nur wieder Männer dabei sind und ein Zusammenschluss der gespaltenen DEU aus "frischen" und "erfahrenen" Protagonisten, nicht zu gelingen scheint. Der Block der "Jungen Wilden" wurde wohl isoliert und offensichtlich eingeschüchtert, was nicht gut sein kann. Was immer klarer zu werden scheint ist doch, dass es einer veränderten (guten) Geschäftsführung bedarf. Hier liegt nach meiner Einschätzung der Schlüssel für einen erfolgreichen Neuanfang insgesamt. Der angebotene Rückzug von Herrn Wetzel und dessen Nähe zum wohl endgültig nicht mehr in eine Machtposition zu wählenden Herrn Dönsdorf, lässt genug Raum für eine positive Zukunft und Beseitigung des Reformstaus übrig. Es liegt nun an Herrn Wetzel selbst, ob er für eine Übergangszeit und Einarbeitung eines hauptamtlichen GF oder GFin zur Verfügung steht. Eine geeignete Person ausfindig machen zu können, wird schwierig genug, aber ist nicht ausgeschlossen.

    Ich würde mir von Frau Vetter wünschen, als Präsidentin ein weiteres Mal anzutreten und somit die Verbindung der beiden Blöcke nicht aufzugeben. Wenn die DEU es nicht schafft, Grabenkriege zu beenden, wird es - egal wer gewählt wird, nicht zu schaffen sein, den Sport aus der Krise zu holen.

    Straffe und mächtige Strukturen sind niemals ein Garant, denn das hatten wir auf jeden Fall in den letzten Jahren. Hier muss ich Herrn Hillebrand deutlich widersprechen, denn er hat immer noch nicht verstanden, was die Probleme für die Sportler und deren Eltern bei der Sportausübung sind. Er stand so weit weg vom täglichen Geschehen, weil er wohl selbst keinen Ausweg mehr sah, als sich zu verstecken und andere die zum Scheitern verurteilte Arbeit, machen zu lassen.

    Wir stehen nicht grundlos am Abgrund! Aus dieser Tatsache heraus, sollte er einfach keine Ratschläge mehr geben und der neuen Generation etwas mehr zutrauen und Respekt zollen, anstatt die Zukunft zu vergiften. Das ist nicht seine Aufgabe als Ehrenpräsident!

    Liebe Frau Vetter, wenn Sie erkannt haben, warum Sie so deutlich schon einmal zur Präsidentin gewählt wurden, scheuen Sie bitte den zweiten Schritt nicht! Die DEU braucht Sie jetzt, damit es einen glaubhaften und vereinenden Neustart geben kann.

    Es gilt dabei für jeden und jede - Mann/Frau wächst mit Ihren Aufgaben! lg Vater

    Lieber Karl-Heinz,

    Glückwunsch und viel Kraft weiterhin. Ohne die Berichterstattung, wäre eine unabhängige Meinungsbildung undenkbar. Solch einen Raum für notwendige Diskussionen, gibt es nicht in der DEU, der Pirouette oder sonst wo in Deutschland ein zweites Mal. Wie sollten Eltern sonst an Informationen kommen, wenn alles intransparent abläuft. Also allen Anfeindungen zum Trotz, halte durch, bleibe gesund und motiviert. Die Aufgabe, die Du übernommen hast, ist nicht genug Wert zu schätzen und leistet einen echten Beitrag für die Weiterentwicklung der Sportart, welche vor die Wand gefahren wurde! Ich behaupte sogar, Du trägst zum Überleben der Sportart mehr bei, als andere glauben wollen! Danke dafür! lg Vater

    Liebe Soemmerska,

    endlich beginnen wir hier mal Meinungen auszutauschen. Ich sehe an Deinen Hinweisen, wie es Dich und alle in Berlin zerreißt. Es ist widersprüchlich, was Du zu Recht mitteilst. Zusammengefasst ist der Unterschied zu meiner Wahrnehmung und Deiner, wohl das Verständnis von Leistungssport. Über Clubtraining und Hobbybeschäftigungen geht es mir nicht.

    Die Landeskader sind in Berlin von den hauptberuflichen Landestrainerinnen zu trainieren und die Bundeskader von hauptberuflichen Bundesstützpunkttrainer*innen und zwar kostenlos für die Sportler*innen. Die 5 Personen, welche hauptberuflich finanziert sind, um den Kaderbereich zu entwickeln, hatte ich benannt. Für alle Schüler einer Eliteschule das Sports, ist die Sportausübung wie der Besuch der Schule kostenfrei. Also wenn ein Kader keinem Verein angehören würde, gäbe es nicht einmal Vereinsbeiträge zu zahlen? Dies überspitzt dargestellt. Die Kader und Sportschüler dürfen die als Stützpunkt bereitgestellten Sportstätten kostenfrei nutzen. Die Kaderförderung ist nicht Aufgabe der Vereine, sondern des Landesverbandes (Landeskader) und der DEU (BuKa) in der Ausprägung der Bundesstützpunkte. Es kann somit kein Unterschied zwischen arm und reich im Kaderbereich geben. Wenn es so ist, wie Du schreibst, stimmt schon etwas nicht. In Berlin ist alles zusammengeworfen worden. Der Bundesstützpunktleiter ist auch für den Landesstützpunkt verantwortlich, was wohl ein in Fehler war. Auch ist die Einbeziehung von etlichen Trainer*innen der Vereine bei der Kaderausbildung zu hinterfragen. Wer finanziert diese? Warum sehe ich das so? Weil es Hauptamtliche gibt, die dafür bezahlt werden. Es ist Aufgabe des LSB, des OSP, dem Senat von Berlin und des BMI, alles Notwendige für den ganzheitlichen Trainingsbetrieb und die medizinische Überwachung zu finanzieren und dies nach der sportfachlichen Expertise und Vorgabe der Fachverbände (Richtlinienkompetenz). Diese bezieht sich in erster Linie auf die auszuwählenden Trainer*innen im Eis- und Off-Icebereich nach internationalen Know-How-Kriterien. Wonach denn sonst? In die Kinder hinein trainiert kann nur werden, was Trainer*innen vermitteln. Schau nach Europa, was dort Kinder mit 12 - 14 Jahren können müssen (Frankreich), wenn diese sich Kader nennen dürfen. In Berlin gibt es keinen echten Leistungssportansatz, wovon ich überzeugt bin sondern nur "Worthülsen" und "Überschriften". Alle Talente und Sportler*innen, haben keine realistische Chance, es weit bringen zu können, auch wenn diese 6 x die Woche trainieren oder eine Eliteschule besuchen. Das ist keine Behauptung, sondern eine Erkenntnis seit vielen Jahren. Was Du schreibst mit der Wettbewerbsverzerrung und Bevorzugung von Sportler*innen kommt noch hinzu.

    Problem auch für die Trainer: Die Eltern lassen den "Schlendrian" zu, weil diese Leistungssport ihren Kindern gar nicht zumuten wollen, sonst würde es nicht immer so weiter gehen? Es mangelt auf allen Seiten an Ehrlichkeit. Ein System nur des Systems willen aufrecht zu erhalten, ist für mich kein Ansatz und Steuergeldverschwendung. Die Eltern investieren ebenfalls viel Zeit und Geld ins Nichts, da am Ende der internationale Vergleich geführt werden muss. Wir haben im Leitungsportfördersystem nur eine Aufgabe, Sieger*innen zu erschaffen und internationale Medaillen zu erkämpfen. Alles was diesem Ziel nicht dient und perspektivlos ist, darf eigentlich nicht gefördert werden. :1huh:

    Danke Soemmerska für das Teilen Deiner Gedanken. Ich will kurz anmerken. Der Breitensport und die Nachwuchsrekrutierung der Vereine findet überwiegend in den bezirklichen Sportstätten statt. Der Landes- und Bundesstützpunkt ist in der Paul-Heyse-Straße und dem Sportforum mit 4 Eishallen verortet und steht dem Leistungssport (6 x je Woche) zur Verfügung. Alle Landeskader, Bundeskader und Sportschüler haben Anrecht, am Stützpunkt privilegiert zu trainieren. Geregelt ist dies alles in der SPAN (Nutzungsverordnung des Landes Berlins für die Sportstätten). Die ortsansässigen Vereine wie der BTSC e.V. und der SCB e.V. dürfen geringfügig für die Vereinsarbeit (Nachwuchsausbildung, Clubtraining), die Stützpunkthallen nutzen (80:20 war wohl das Verhältnis), aber nachgeordnet nach den Prioritäten der SPAN. Das bedeutet eigentlich, dass diese beiden Vereine defacto die Nachwuchsarbeit und das Vereinstraining, in anderen Sportstätten organisieren müssten. So ist die Gesetzeslage! Also der Kaderbereich beginnt wohl jetzt erst ab Klasse 3 und sollte am Landes- und Bundesstützpunkt stattfinden (alle Berliner Vereine übergreifend) und intensiver als bisher. Die Landeskaderliste weiblich sollte auf ca. 20 Sportler*innen begrenzt werden, wir waren mal ca. 150 auch mit Schattenlisten und abgesenkten Berliner Spezialnormen! Wer die Leistungsnormen nicht erfüllt, dürfte auch aktuell nicht im Landeskader sein. Dies ist trotz Eingriff der DEU über den Bundesstützpunktleiter wohl immer noch nicht der Fall, wir haben nicht einmal 20 Kadersportler*innen nach den Richtlinien, möchte ich behaupten. Die Jungs sind erst einmal außen vor! Die Sportler*innen werden leider nicht auf das notwendige ISU/DEU Level nach Altersgruppen gruppiert gebracht, was zu hinterfragen sein sollte. Dies ist ein Verstoß gegen die Richtlinienkompetenz und verboten. Alles steht im Zusammenhang mit den Trainingsmethoden, der Eiszeitenkoordination und dem Know-How des Trainingsangebotes. Es fehlt eine ganzheitliche Betrachtung und Herangehensweise an die Bedürfnisse der Sportart. Es mangelt überwiegend an einem notwendigen Off-Ice-Trainingsangebot. Die Kosten der Kaderförderung durch Trainer*innen übernimmt der LSB, das BMI und der OSP zu 100 %. Wie gesagt 5 Hauptamtliche für 20 Kadersportler und einige wenige Bundeskader, ist doch nicht wenig? Warum klappt es dennoch nicht, ist die Frage? :1huh:

    Frag sich nur wo der zukünftige Kader her kommen soll, Wenn die Kleinen immer runter müssen vom Eis. Oder besser, gar nicht erst rauf.

    Deutschland ist der Eiskunstlaufsport zu teuer geworden? Grund ist sicherlich die Erfolglosigkeit! Herbeigeführt durch die DEU als oberstem Fachverband und den Bundesstützpunkten wie Berlin? Es mangelt an Führungsstärke und Durchsetzungskraft der Vorgaben des DOSB und einer Steuerung des Trainingsangebotes durch Know-How-Transfer. Wohl kein Stützpunkt ist so gefördert und durchfinanziert wie Berlin. 2 Landestrainerinnen (Vollzeit) + 1 OSP Trainerin (Vollzeit) + 1 Lehrertrainerin (Vollzeit) an der Eliteschule des Sports SLZB unter Leitung und Verantwortung des Bundesstützpunktleiters (Vollzeit) + x Bundeshonorartrainer + teilfinanzierte Nachwuchstrainerstellen der Vereine + hohe Beiträge der Eltern und Sportler + kostenlose Trainingsstätten Eis + + +

    Das etwas bei der Mittelverwendung nicht stimmen kann, sollte aufgefallen sein! Warum die DEU daran mit dem Bundesstützpunktleiter immer noch festhält, ist doch "Sabotage" an den Sportlern oder der Sportart. Es gibt nirgends so viele tolle Kinder und Talente wie in Berlin, die alle nicht gefördert werden? Warum ist das so? Wer sorgt für Ordnung und Disziplin und versteht Leistungssport in Berlin richtig? Wer schaut endlich hin, was beim Training passiert? Es gibt keine Überforderung der Sportler, wenn diese oftmals in Zweit- und Drittsportarten oder im Ausland zusätzlich trainieren müssen. Die Kinder werden nicht intensiv genug für das Eistraining vorbereitet, Trockentraining, Ballett, Dehnung, Spezialkraft, Choreografie und Rotation sind rudimentärer Ausbildungsbestandteil. Es ist ein Wunder, dass die Vereine noch junge Sportler in solch großer Zahl sichten und heranführen. Der Landes- und Bundesstützpunkt scheint das Problem zu sein und dieser wird alleinverantwortlich durch die DEU sportfachlich geführt. Der Berliner Landesverband BEV ist übergangen und ausgeschaltet worden. Wenn dies so bleibt, ist doch Chemnitz als Bundesstützpunkt zu retten und Berlin aufzugeben? Es klingt verrückt, aber Chemnitz macht seine Hausaufgaben und Berlin döst wie immer vor sich hin und verweigert notwendige Reformen? Was hat der Bundesstützpunktleiter davon? Warum geht es offensichtlich immer nur um das Geld für die Hauptberuflichen? Was macht Dortmund und Oberstdorf besser? Es ist doch alles zu erkennen? ;( lg Vater