Beiträge von Vater

    wir müssen erkennen, dass solche Aufstände das Ende der Sportlerkarriere unserer Kinder wäre. Wir könnten es also nur aus Idealismus für nachfolgende Kinder machen.

    Der erste Schritt wäre sicherlich auch, Vorstandsposten in Vereinen und dem Verband anzustreben. Wer will die Zeit investieren?

    Von außen allein durch unorganisierten Elternprotest geht das m.E. nicht.

    Ist das Ende der Sportlerkarriere nicht auch ein ungenügendes Training, auch wenn es 6 x die Woche stattfindet? Die Überschrift Leistungssport ist doch eine Nebelkerze und Worthülse in Berlin? Genau aus diesen Gründen, gehen die Eltern mit ihren Sportlern ins Ausland, um dem sinnlosen Bemühen entkommen zu können. Die Ergebnisse bewundern wir alle. Bald werden nur noch solche deutschen Kader aus dem Ausland kommen, will das der Sport denn wirklich? Hier ist die Sportpolitik gefragt! Nur von oben kann hinterfragt werden. Fehlgeleitete Förderung ist selbst erschaffen, kann also auch selbst wieder abgeschafft werden. In Berlin sollte damit angefangen werden müssen, da andere Landesverbände neue Wege längst gehen.

    Das ist traurig zu lesen. Also ein weiter so bringt sportlich nichts, scheinen alle so einzuschätzen. 6 x die Woche die ganze Familie hinten an zu stellen, das Geld zum Verein und eingeschränkt fähigen Trainer*innen zu tragen und die Kinder in das System der Trainer/Vereine zu stecken, unterstützt aber auch nur die Gehaltsempfänger, also die davon profitieren. Wer hat denn einen Vorteil, muss man immer hinterfragen. Das Sportförderungssystem in Deutschland/Berlin ist gut, hatte ich bereits ausgeführt. Die Bedingungen in Berlin sind einmalig, das Eis quasi umsonst. Es mangelt an der Kontrolle durch die Geldgeber und Überprüfung der damit im Zusammenhang stehenden Zielvorgaben und an einer sinnvollen Eiszeitenvergabe. Wenn man den Trainern die Macht, also die Eiszeitenkoordination überträgt, was soll dabei herauskommen? Es passt einfach nichts zusammen. Das ist doch absurd. Mir wollte tatsächlich ein wichtiger Mann des Schulsenates von Berlin erklären, man könne nur ein System reformieren, was am Boden liegt. Sportlich liegen wir am Boden, was meinte er denn sonst?

    Nein, ich gebe Dir nicht Recht. Es sind alleinig die Eltern, die ungenügende Zustände dulden und dies ihren eigenen Kinder zumuten. Das System ist nur so gut, wie die Eltern, die Trainer, die Vereine und die Verbände sich um die Interessen des Sports bemühen. Opportunismus und Angst herrscht vor, anzusprechen was verändert werden sollte, Fehlanzeige. Nur wenig haben den Mut, was ich auch keinem vorwerfen kann. Sorry, aber unsere eigene Verantwortung wollen wir oft nicht sehen, es ist einfacher das System und andere zu kritisieren, als selbst etwas zu unternehmen.

    Es gibt eine interessante Entwicklung in Berlin. Sportler*innen treten in mehrere Vereine ein und betreiben mehrere Eisportarten umso auch mehr trainieren zu können und mehr Eiszeiten zu ergattern. So füllte sich die Nachwuchsabteilung auch im Paarlaufen. Ausgemusterte oder nicht für zukunftsfähig eingeordnete Kinder aus dem Eiskunstlauf, wechseln die Sportart, um weiter machen zu können. Da im Einzellauf wohl chancenlos, ergab sich hiermit eine großartige Alternative, die Herr K. unterstützte. Die Nachwuchsarbeit wurde somit immer wichtiger, da auf fertige Talente Paarlauf nicht zurückgegriffen werden konnte. Die gute Ausbildung im Einzellauf ist doch die Voraussetzung für das Paarlaufen, wenn die Sprünge nicht weiter zu entwickeln sind. Es ist eine Know-How-Frage und die Sportarten unterstützen sich natürlich. Fehler werden in der Jugendarbeit ab 4 Jahren gemacht. Wer mit 10 nicht alle Dreifachsprünge und den Doppelaxel beherrscht, wird es international und bald in Deutschland schwer haben. Unsere Kinder sind nicht schlechter, aber wir müssen uns Gedanken machen, ob wir für diesen Leistungssport in Deutschland noch bereit sind. Einige Familien und Sportler sind es und gehen nicht freiwillig nach Moskau, ob dies so von Deutschland akzeptiert wird, muss noch bewiesen werden. Aktuell müssen diese Sportler wohl wie Aljona fertig ausgebildet sein und können erst danach zurück. Ansonsten riskiert man den Verlust der mühsam angeeigneten Fähigkeiten. Ich unterstütze alle Eltern und Sportler dies zu tun, auch wenn es mir um die in Deutschland trainierenden Kinder leidtut. Es gibt tolle Ansätze in einigen Bundesländern und Vereinen, die eigene Wege gehen. Hut ab und weiter so! Ihr seid sehr mutig und Eure Kinder werden tatsächlich die Chance haben, zu erfahren, wozu sie tatsächlich fähig sind. So fördern diese Eltern den Sport und ihre Kinder, leider ohne jemals dafür Anerkennung erwarten zu dürfen. Diese Leistungen sind der Spiegel!

    Das Problem ist die Integration der zur "Überbrückung" im Ausland trainierenden Sportler*innen nach Wiederkehr. Von Jungen habe ich nichts gehört. Die doppelte Staatsbürgerschaft macht es möglich. Bis in Deutschland die Leistungssportreformierung im Eiskunstlauf durch ist, gehen konsequent Eltern (auch Deutsche) mit ihren Sportlern ins Ausland. Ein Verein in Berlin habe ernsthaft versucht, den Know-How- und Trainertransfer zu unterstützen und finanziell abzusichern. Es sollte uns traurig machen, dass dies in letzter Minute verhindert wurde. Dies aber nicht von der verantwortlichen Eiskunstlaufabteilung, den Mitgliedern und der zuständigen Landestrainerin, sondern wohl vom Hauptvorstand/GF des eigentlich renomierten Leistungssportvereins. Eiskunstlaufabteilungen können in Mehrspartenvereinen nicht eigenständig Arbeitsverträge unterzeichen. Der Bundesstützpunktleiter hat aktuell den Eltern mitgeteilt, dass keine ausländischen Trainer*innen auf das Eis dürfen, sondern nur "akreditierte" durch den Stütztpunktleiter. Wenn man das Ausweichen ins Ausland unantraktiv machen wollte, wäre für mich der Trainertransfer doch zielführender. Nebenbei würden dann alle Talente und Trainer*innen gefördert und weiter gebildet werden können. Es gab auch Ablehnungen für eine Trainerin aus dem Team von Brian Orser, die keine Genehmigung erhalten haben soll, in Berlin auf das Eis zu gehen, um eine Sportlerin trainieren zu dürfen. Diese Trainerin wäre wohl auch in Berlin geblieben, wenn man dies angestrebt hätte. Der Vater der Sportlerin hätte dies alles wohl auch massiv unterstützt. Allen ist klar, wir brauchen Know-How und es ist so einfach, dies sicher zu stellen. Warum wird daraus nichts?

    Hier ein Brief der mich erreichte, gekürzt und anonymisiert!


    Liebe XYZ,

    vielen Dank für Ihr ... .


    Je mehr Hintergrundwissen, desto klarer lassen sich Missstände öffentlich benennen und desto eindrücklicher kann man Konsequenzen fordern. Da ich es auf der Gegenseite mit einem mafiösen System und starken wie skrupellosen Anwälten zu tun habe, war eine ausführliche xyz zuletzt fast unmöglich. Genau deshalb ist aber auch mein Kampfwille noch immer ungebrochen…


    Es braucht eine Protestbewegung in der DEU, die all jenen ein Forum bietet, die Angst haben, Missstände intern und vor allem öffentlich anzusprechen. Eine solche Bewegung könnte, nach allem was ich den vergangenen beiden Jahren recherchiert habe, nicht nur in kurzer Zeit sehr groß und damit sicht- und hörbar werden, sie wäre eine echte Chance für eine Sportart, die es verdient hätte, wieder durch sportliche Erfolge im Rampenlicht zu stehen und nicht durch Skandale. Eine Sportart, der wieder ein positiver Geist innewohnt und vor allem: in der ein respektvoller Umgang miteinander gepflegt wird.


    Klüngelei wird es immer und überall geben – doch, das, was die DEU sich da seit Jahrzenten leistet, geht sehr weit über alles hinaus, das man sich bestenfalls noch als „normal“ schönreden könnte. Es kann nicht sein, dass Opfer ein zweites Mal zum Opfer werden, weil sie Missstände benennen. Sie brauchen den Schutz und die Unterstützung einer ganzen Bewegung. Menschen, denen sie vertrauen können. Der Schritt von Isaak war mutig und verdient allen Respekt, doch er wird noch mehr Kinder und Eltern davon abhalten, sich zu äußern.


    Denn die Wucht, mit der die DEU-Funktionäre und die (abhängigen und teils gekauften Anhänger) von xxxx nun zurückgeschlagen haben, macht viele einfach nur noch sprachlos – und hinterlässt den Eindruck, dass Eiskunstlaufen in Deutschland eine menschenverachtende und kindswohlgefährdende Sportart ist, getragen von ehrgeizigen Eltern und Trainern, die bereit sind, ihre Kinder zum Preis von Leistung zu verkaufen und zu verraten. Das darf und das kann nicht sein! Denn es handelt sich nur um einen sehr kleinen Teil an Beteiligten. Der Großteil sollte sich das nicht länger gefallen lassen. Um dieses System der DEU aufzubrechen, bräuchte es vermutlich zwar erfahren Kripobeamte, aber wir haben in der jüngsten Zeit ja gesehen, dass Protestbewegungen ein echter Weg sein können… Vor allem, wenn sie öffentlich begleitet werden – das Leugnen von Tatsachen wird dann nicht nur punktuell nachweisbar und greifbar, sondern flächendeckend. Und steht einer Reform nicht länger im Weg.

    Tolle Beiträge! Fakt ist wohl auch eine bittere Erkenntnis. All unsere Talente hängen davon ab, wie diese vom Trainer*in gefördert werden. Motivation ist alles und Know-How! Wenn die Eltern bezahlen sollen, suchen die Eltern auch die Trainer*innen aus. "Wer bezahlt bestimmt!", sagte uns mal Frau Brünner aus Regensburg. In Berlin wird zwangszugeführt und zwar durch eine monopolistische Eisvergabe. Du kannst nur in bestimmte sog. Leistungssportvereine gehen und dort bestimmte Kadertrainer*innen oder Clubtrainer*innen nutzen. Da das Eis umsonst durch Berlin zur Verfügung gestellt wird, ist dies sozusagen die Privatisierung kostenloser öffentlicher Trainingsstätten zum Zwecke der Generierung von Einkommen für Trainer. Deshalb geht es oft nicht um den Sport und Leistungen. Trainer sind gesetzt und unterliegen keinem Monitoring, Weiterbildungszwang, Wechselrisiko oder Neuausschreibungen von Trainerstellen, Fehlanzeige. Bis zur Rente müssen unsere Kinder auf Besserung warten. Das ist auch ein Grund und so etwas gibt es in Russland nicht, da die Trainer sich in einer krassen Konkurrenzsituation befinden. Da bekommt man für sein Geld auch eine qualifizierte Gegenleistung, wie wir bei Anna Gerke erleben dürfen. Schlechte Trainer*innen gehen einfach pleite und verschwinden mangels Kindern. Ganz einfach?

    Auszüge… Den geförderten Stützpunkten war das oft ein Dorn im Auge, dass in Regensburg mit wenigen Mitteln vergleichsweise viel Erfolg entstand. Weil die deutschen Eiskunstläufer derzeit im internationalen Vergleich am Boden liegen, ist das Duo Dedovich/Brünner jetzt auf deutscher Verbandsebene tätig. Nicole Brünner ist die Bundes-Nachwuchstrainerin in spe, kümmert sich um Athleten, Lehrgänge und eine neue Organisation. Sie hat seit 1. September eine Halbtagsstelle bei der Deutschen Eislauf-Union (DEU), die ab 1. Januar zur Vollzeitstelle wird. „Das ist eine Chance. Ich hoffe, ich kann etwas bewegen.“ Auch Ferdinand Dedovich, der einst für Österreich bei Olympia startete, bringt sein Wissen in Sachen Athletik, Neuro-Athletik und jener Drehscheibe, die international im Training zwar üblich ist, aber in Deutschland nur in Regensburg verwendet worden war. „Sie sind aufgewacht in Deutschland“, sagt Brünner und begreift ihre neue Aufgabe als Herausforderung.



    Es wird sich einiges verändern. Talente gibt es immer noch, auch wenn sich deren Gewinnung immer schwieriger gestaltet. „Die Regensburger haben es vor der Haustür, aber wir hatten zu 80 Prozent Auswärtige“, bilanziert Brünner mit Blick auf eine Maria Herceg oder Ann-Christin Marold, die es bis zur Junioren-WM schafften. „Aber seit einiger Zeit kommt nichts mehr nach, weil es kaum noch gute Trainer gibt, die entsprechend ausbilden.“ ….

    https://www.mittelbayerische.d…ung-21524-art1850485.html

    Bundesstützpunkte sollte man prüfen und einsparen. Wenn der EC Regensburg seit Jahren erfolgreicher arbeitet als der Bayrische Bundesstützpunkt, dann sehe ich Potenzial bei den kleineren Vereinsstrukturen oder Landesverbänden. Ob es heute noch so ist? Aber so stand es es in einem Bericht.

    Oh, was für Themen und Meinungen. Wenn die DEU Geld sparen will, dann doch bei Bundesnachwuchstrainer C., er hat es geschafft den Eistanz in Berlin seit seiner Übernahme zu beerdigen und den Ruf der DEU zu ruinieren, was Safe Sport anbelangt. So etwas kann keiner über König behaupten. Er sagte wohl die Wahrheit zur Situation des Sports in Deutschland und wollte sich dem Aufbau des Nachwuchses widmen, um in die Zukunft zu investieren. König hat mit seiner Leistung und dem Olympiasieg finanziell der DEU die Existenz gerettet. Diese Leistung in den Schmutz zu ziehen, steht keinem zu. Erst mal besser machen halte ich für angebracht. So wie ich ihn kenne, war er zu ehrlich, was Funktionäre und eine DEU nicht aushält? Er sollte der Letzte sein der gehen muss. Eine Beurteilung seiner Leistung kann ich nicht vornehmen, für mich zählen aber Ergebnisse und die tollen Momente, die er uns allen bei Olympia bescherte. :clap: :clap: :clap: :clap: :clap:

    Ich denke es ist alles ein finanzielles Problem. Also C. erhält eine vom BMI geförderte Bundestrainerstelle am Bundesstützpunkt Berlin. Zusätzlich eine vom Landessportbund geförderte Stelle am Landesstützpunkt Berlin. Zusätzlich eine vom Berliner Eisportverband und womöglich noch von Vereinen durch zusätzliche Trainingsbeiträge der Eltern (Trainer C. hatte konkrete Pauschalen wohl von ca. 350 € bis 500 € mtl. auch von Kadersportlern gefordert) und womöglich weitere Zuwendungen. Ich lernte einmal, Kumulierung öffentlicher Fördermittel ist wohl unzulässig? Weitere Einnahmen von den Sportlern ebenfalls, da die Trainerstelle ja bereits bezahlt ist. Zu Unrecht erhaltene/erschlichene Fördermittel sind vollständig zurück zu zahlen. Zurückzahlen kann es wohl keiner, da es dafür kein Budget geben kann. Alles Spekulation und Gerüchte!

    Hinten kommt zu wenig bei raus, spielt für diejenigen, die die Förderung in der Hand haben und verteilen wohl keine erkennbare Rolle mehr? Das Fördersystem auf Berliner Landesebene beschränkt sich wohl darauf, Trainer fest (bis zur Rente) einzustellen und zu finanzieren. Dann werden die Sportler zwangszugewiesen, auch wenn es nicht passt, damit die bezahlten Landes- und Stützpunkttrainer*innen überhaupt Kinder haben. Wie würde man dastehen ohne Angst und Druck zu erzeugen? Wer Kader wird und Chancen erhält, liegt alleinig in den Händen der bezahlten Systemtrainer! In Berlin wird zusätzlich das Eis von Eiszeitenkoordinatoren vergeben, auch sind dies die oben genannten bezahlten Stützpunkt- und Landestrainer*innen. Das System ist monopolistisch und wir lernten einmal, Monopole schaffen sich selbst ab!

    Es gibt auch andere Einschätzungen und Vermutungen. Der BTSC e.V. hat die Kinder erst ausgehorcht, dann die Protokolle an die Gegenseite weitergereicht, also den Stützpunktleiter bzw. die DEU. Dieser prüfte eingehend und entkräftete alles, wie zu lesen war. Der Vereinsvorstand hat wohl kein Trainingsverbot erteilt, wie beispielsweise die Eliteschule des Sports und ein andere Berliner Verein. Man hat sich auch nicht zuständig gefühlt, da es als Angelegenheit der DEU betrachtet wurde. Was Sie wissen müssen, der Landes- und Bundesstützpunkt Eistanz ist am Standort des Vereins verortet! Es wurde dem Trainer zur Unterstützung eine Landestrainerin als Couch beigeordnet, damit alles weiter gehen kann und C. bleibt. Die Freundin von C. wurde zusätzlich im Verein als Trainerin Eistanz und Kunstlauf eingespannt und wurde den Sportlern tatsächlich als Alternative zum Trainer C. an der Eliteschule des Sports angeboten. Also auch der Verein, hat an C. festgehalten, sind sich viele einig, dies wohl mit Unterstützung und in Abstimmung mit dem alten BEV oder des LSB. Wenn die Vereine bei solchen Vorfällen mitmachen und zur Tagesordnung übergehen, kommen doch jedem Fragen auf. Keiner will Verantwortung übernehmen und denkt wohl an die Gefahr, den eigenen Vorteil womöglich aufgeben zu müssen. Ja, genau darum geht es zum Schutze unserer Kinder!

    Quantensprung, Berlin schwimmt sich frei! Auf Bitte des Bundesstützpunktleiters bzw. seiner sog. Richtlinienkompetenz der DEU, hatte das alte Präsidium unseres Landesverbandes BEV eine Förderung des Trainers C. gewährt, obwohl die Probleme schon bekannt wurden. Diese wurde nun wegen nicht beantworteter Anfragen zur Causa C. zum 31.12.2021 durch das neue Präsidium und die Safe Sport Verantwortliche gekündigt. Die DEU verweigerte dem BEV die Anfragen zur Aufklärung der vielen Vorwürfe der Sportler*innen, wie in der Zeitung zu lesen war. Insbesondere wurde die nicht unabhängige und dem BEV nicht vorliegende, abschließende Beurteilung der Anschuldigungen (Geheimpapier), angefertigt durch den Stützpunktleiter selbst (DEU), nicht offengelegt. Wenn nun noch der Landessportbund LSB diesem guten Beispiel folgt, hätten wir den alten Geist, der jegliche Weiterentwicklung im Eiskunstlauf verhindert haben soll, erstmalig überwunden. Auch dort wusste man über C. zum Zeitpunkt der Förderung wohl gut bescheid, da ein Vorbehalt gilt, wie zu lesen war. Es bedeutet keine Vorverurteilung des Trainers, ist aber ein starkes Zeichen und Widerstand gegen die Kommunikation der DEU unseres neu gewählten Landesverbandes. Das zarte Pflänzchen Hoffnung, verdrängt den intransparenten Geist, nicht nur der DEU, von gestern!

    Das fragt sich aktuell ganz Berlin, also die Sportlerwelt auch. Der Landessportbund hat Geld unter Vorbehalt der Rückforderung wohl an C. als Landesstützpunkttrainer gegeben. Was war denn der Vorbehalt zu Trainer C.? Seltsame Finanzierungsform, zumal die DEU doch auch zahlt?

    @ KK

    Sie bringen es auf den Punkt. Durch das Einkaufen von Sportler*innen durch den Spitzensportfachverband DEU, wird die Finanzierung vom BMI für die DEU durch Erfolge abgesichert. Im Jahre 2018 gab es ca. 1,03 Mio und ab 2019 ca. 1,34 Mio, siehe Link! Es ist von Bedeutung, wenn dadurch die Reformierung und Weiterentwicklung des Know-Hows in Deutschland nicht stattfindet. Dies ist kontraproduktiv! Nach der nächsten Olympiade ist der finanzielle Notstand der DEU zu antizipieren. Leider werden wegen dem Pochen auf die "Autonomie des Sports" und Hoheit der Fachverbände, Initiativen auf Vereinsebene und privater Natur, durch den Verband blockiert oder zu wenig oder gar nicht unterstützt. Olympiastützpunkte sollten Trainer mit internationalem Know-How einkaufen und alle unnützen Kostenpositionen im Fachverband streichen, dann könnte es was werden. Teure Sportdirektor*innen bei der DEU nützen beispielsweise dem Sport und den Sportlern derzeit wenig! Warum kommt bei den Sportlern und der Nachwuchsentwicklung einfach nichts von der großartigen Sportförderung an, sollte uns tatsächlich beschäftigen. Was an Gehältern bei der DEU bezahlt wird, ist ein offenes Geheimnis! ;(

    https://www.bmi.bund.de/Shared…_blob=publicationFile&v=3