Beiträge von Vater

    Eigentlich habe ich es so verstanden, wir würden es uns alle wünschen, wenn die DEU das Paar und andere finanziell auch im Ausland unterstützt. Wir erwarten es regelrecht und können nicht glauben, dass es nicht so wäre. Etwas Transparenz oder eine Meldung könnte die DEU doch dazu veröffentlichen? Tue Gutes und rede darüber, fällt mir dazu ein. Aber ich bin auch ein Optimist! Ich wünschte, es würden mehr tun und früher ins Ausland, hin zum Know-How wechseln, bis wir in Deutschland unseren Weg gefunden haben. Daran müssen wir natürlich auch weiter arbeiten. Viele warten damit zu lange, halten die Talente in Deutschland und müssen hinterhersehen, was international stattfindet. Oft haben sie auch keine Wahl. lg Vater

    Lieber Karl-Heinz, hier werden nur Meinungen und Ideen gepostet, keine Lügen. Es gibt immer mehrere Wahrheiten, sollte dabei gelten. Ich unterstelle erst einmal jedem, dass er Recht hat. Das hilft zumindest mir sehr gut! 8) lg Vater

    Wie agiert die DEU, um eine Weiterentwicklung des Sports zu unterstützen bzw. sicher zu stellen?

    Der EC Regensburg mit Dedovich und Brünner + Team, war überaus erfolgreich und stellte jahrelang mehr Bundeskader als der Olympiastützpunkt Bayern zur Verfügung, wie zu lesen war und dies mit einem Bruchteil des Budgets. Das störte die DEU, man war als Verein unangenehm und reflektierte die Schwäche der DEU zu stark. Beide haben sich einen Kopf gemacht und eigene Trainingsprogramme ausgedacht und konsequent für deutsche Kinder in Deutschland umgesetzt, nicht nur den super Rotatorraum, sondern besonderes Augenmerk auch auf das Off-Ice Training gelegt.

    Was machte die DEU daraus?

    Frau Brünner wurde als zukünftige Nachwuchsbundestrainerin Frau Schindler zugeordnet. Von den persönlichen Erkenntnissen im EC Regensburg, die zweifelsfrei bei Brünner vorhanden sein müssen, also die Erfahrung es anders zu machen, spüren wir nichts mehr. Die DEU kauft sich die stärksten Kritiker einfach ein, bringt ihnen den Gleichschritt bei, begleitet diese lange mit den scheidenden Protagonisten und am Ende geht alles so weiter wie bisher. Es ist so traurig, dass sich Frau Brünner so passiv verhält und klein macht. Ob dies anders wird, wenn Frau Schindler weg ist, wollte sie ja schon lange, ist unglaubwürdig. Hat sich Brünner kaufen lassen, ist die große Frage? Dem Sport, bringt solch ein Verhalten leider nichts. Ich hatte so große Hoffnungen in diese Personalie gesetzt und die DEU für diesen Schritt überaus gelobt. Was denkt Ihr? Hattet ihr persönlichen Kontakt oder gar ein Fördergespräch? Was war euer Eindruck? lg Vater

    Ich habe gleichwohl den Eindruck, dass die Spitzenläufer der führenden Nationen tendenziell zuhause trainieren.

    So ist es. Irgendwie haben wir den Nerv von Karl-Heinz getroffen. War keine böse Absicht. Aber es ist Realität, dass bei uns viele den Knall nicht gehört haben. Welche Nachwuchsarbeit der Russen soll sich in einem anderen Land abspielen?

    Eine Lanze für die langjährigen Funktionäre und Trainer*innen will ich aber brechen. Es gab bisher einfach zu wenige, die bereit waren, sich zu engagieren und in Positionen wählen zu lassen. Meist waren Positionen aus Mangel an Bewerbern mühsam besetzt worden, Kampfabstimmungen gab es wohl eher selten. Eine Auswahl hat es wohl nicht gegeben und die gewählten haben somit das System am Leben erhalten. Sie haben getan was sie konnten und für gut und richtig hielten. Dafür gebührt durchaus Dank für den Einsatz und das Bemühen, denn sonst gäbe es nichts mehr zum Reformieren. In diesem Sinne danke ich allen Beteiligten. Nur klebt nicht an Euren Stühlen, wenn es Personen gibt, die es "besser" oder anders machen wollen. Ihr hattet eure Chancen, keiner hatte verboten, das System weiter zu entwickeln und an die internationalen Entwicklungssprünge anzupassen, nun sollten andere diese bekommen. lg Vater

    @Karl Heinz

    Natürlich holen wir unsere Sportler nicht zurück aus dem Ausland, das war von deiner Seite überspitzt zuende gedacht.


    Es muss betont werden daher, dass dieser Sportlererfolg Eigeninititiative ist.

    Tolle Beiträge. Jetzt was mir dabei tatsächlich durch den Kopf ging. Karl Heinz liegt leider nicht richtig. Ich verstehe es nicht, warum wir nicht das Know-How nach Deutschland holen, es somit vielen Talenten oder der Allgemeinheit somit zur Verfügung stellen. Wir fördern unsere Talente in Deutschland einfach zu wenig. Internationales Niveau, finden wir deshalb nicht in Deutschland. Die DEU erhält Geld vom Steuerzahler, günstiger für alle wäre es, wie es Fechter mal überspitzt ausdrückte, wenn wir damit Trainer einkaufen würden. Macht man in anderen Sportarten wie selbstverständlich. Das Fördergeld würde somit den Sportlern direkt zukommen und Entwicklungssprünge ermöglichen. Wir reden in Deutschland zu viel über den Sport, als zu arbeiten und zu trainieren. Monopolistische Strukturen in Deutschland nötigen die Sportler im Ausland zu trainieren (wenn diese Erfolg haben wollen), das kritisiere ich tatsächlich. Familien werden zerrissen und es ist nicht unsere Aufgabe, sportlich unmotivierte Seilschaften und Fachverbände ohne internationalem Know-How mit dessen Funktionären durchzufüttern und dafür noch zu loben. Dank gilt ausdrücklich den Familien und Sportlern, die eigene Wege gehen. Ich vermisse die aktive Unterstützung durch die DEU und finanzielle Beteiligung. Aber in 2022 gibt es ja die Chance, alles ein wenig verbessern zu können. Der Fachverband ist tatsächlich kein Fachverband mehr, ist dabei die zu lösende Aufgabe. lg Vater

    Frohes neues Jahr, Gesundheit und Glück für alle Forumsmitglieder und Ihre Familien!


    Die Zusammenhänge nur mühsam begreifend, werden wir Zeitzeugen einer nicht enden wollenden Abwärtspirale, die mit der Frage endet, welche deutsche Eiskunstläufer*innen sich 2025 überhaupt noch für Olympia 2026 qualifizieren können?

    Euch allen viel Optimismus, Visionen, Kreativität und Mut! In 4 Jahren, werden wir eine neue Generation am Start haben, die 14, 15, 16, 17 oder 18 Jahre alt sein werden, auf jeden Fall deutlich jünger als Nicole Schott. Sie wird sich verabschieden und den Weg frei machen. Bleibt die Frage, mit welchem Alter kann man an Olympia teilnehmen. Die DEU und die Landesverbände müssen jetzt in 2022 ihre Hausaufgaben bei der DEU Wahl machen, sonst wird dieser Schattenverband noch mehr Schaden anrichten als bisher. Die DEU muss sich klar werden, ob sie zukünftig noch irgendetwas mit den Leistungssprüngen der Sportler*innen Deutschlands zu tun haben wollen. Da bin ich aber guter Dinge! Der verzweifelte Versuch in Deutschland ein Bezahlsystem in Vollumlage der Kosten auf die Eltern etablieren zu wollen, ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt und wohl auch rechtsmißbräuchlich, dies zumindest in Berlin. Der alte Geist der DEU, der sollte ausgehaucht sein. Die alten Protagonisten verlassen dass sinkende Schiff und dürfen nicht durch noch schlimmere jüngere ausgetauscht werden. Darin liegt unsere Verantwortung, an die ich hiermit appellieren möchte! Es bedarf mehr Freiwilliger, die sich zur Wahl des neuen Präsidiums der DEU stellen, um eine echte Auswahl zu ermöglichen. Alles wird gut! (Ist ein russ. Sprichwort." lg Vater

    Karl-Heinz Krebs

    DANKE!


    Hier also der Link zu dem Podcarst mit Nicole Schott:

    https://www.teamdeutschland.de…/team-deutschland-podcast

    Die größte Motivation war, wie zu hören, gegen die Funktionäre und deren Einschätzungen nach Oberstdorf zu gehen und weiter zu machen? Also hatte Schott auch kaum Unterstützung der DEU selbst als deutsche Meisterin. Das kann ich jetzt nicht mehr verstehen? Was ist Aufgabe der DEU? Welche Sportler unterstützen die denn überhaupt? Ich merke nur Trainer, darunter auch Trainer C.? Unfassbar? ;( ;( ;(

    Zitat: Der Entscheidung für Sotschi war eine gegen die eigene Komfortzone. Es war das Gefühl, mehr wagen zu müssen, um mehr erreichen zu können. "Es fehlte der letzte nötige Kitzel, um noch mehr Potenzial aus uns herauszuholen."


    Es wäre schön gewesen etwas zu dem Unterschied des Trainings zu erfahren. Warum läuft es besser in Russland? Unsere Berliner Landestrainerinnen sind ja wohl immer noch der Meinung, so viel anders machen wir es nicht. Wer zieht daraus Konsequenzen für den Sport in Berlin? Es ist Zeit, sich den Tatsachen zu stellen. Senat und LSB sind leider untätig und machen keine Vorschläge. Ja und wer bezahlt die Reise und Trainingskosten? Machen die Eltern, die ihre Kinder ins Ausland schicken, doch alles richtig und wir in Deutschland, vieles falsch? Warum bezieht man diese Familien und Sportler nicht enger ein? Warum fragt keiner nach, was wir besser machen könnten und müssten? Weil keiner aus seiner eigenen Komfortzone heraus will. Das müssen wir ändern, in diesem neuen Jahr 2022 in Berlin. Wer mitmachen will, sendet mir bitte eine private Mail (Konversationen), ganz unauffällig. :/ Glaubt mir, wir können es schaffen und werden auch gehört werden! Viele gute Argumente haben wir und unsere Kinder auf unserer Seite. Antworten und keine Lippenbekenntnisse schulden die Funktionäre! Selbstreflektion und Ehrlichkeit ist nötig. Die Eltern sind nicht das Problem, sondern Teil der Lösung! :clap: :clap: :clap: lg Vater

    Hier hinkt der Vergleich; denn in der Wirtschaftswelt sind alle Geschäftsführer vom Fach, da aus der Wirtschaft. Im Bereich Sport würde "nicht vom Fach" dagegen bedeuten ... ja, was: kein Sportler aus dem fraglichen Bereich, gar kein Sportler, kein Leistungssportler, bisher mit Sport nicht in Berührung gekommen.

    Ich denke nach dieser Lektüre tatsächlich, es hilft nur, fachfremde aber engagierte Menschen in Führungspositionen zu wählen. Manager müssen tatsächlich nicht alles können und wissen, aber das Ziel und die Aufgabenstellung fest im Auge behalten. Wer ohne Vorbelastung arbeitet, wird sich einer sachlichen und konstruktiven Arbeitsweise nicht verschließen und braucht keine Rücksicht auf Leistungsverweigerer (Leichen im Keller) nehmen und wird es besser machen können. Er hört sich alle Seiten an und entscheidet dann. Gibt Zielvorgaben auf, prüft das Erreichen und steuert gegen, bei Bedarf. Dafür werden Spitzenleute so gut bezahlt, nicht um selbst die Arbeit an der Front zu leisten. Dieser Mix von Trainern und ehemaligen Leistungssportlern in den Führungsspitzen zeigt doch gerade auf, das dies keine notwendige Vorkenntnis ist. Quereinsteiger die in Funktionen drängen, werden systematisch bedroht und rufgemordet, wie ich auch, da ich ja angeblich nie Leistungssportler war. Es werden anscheinend nur Ehemalige zugelassen, was als eine Art Sozialabsicherung für selbstverständlich gehalten wird. Das ist ein Irrglaube, wie man sehen kann. Die Autonomie des Sports ist tot. Den Brei nur umzurühren, bringt nicht mehr an Geschmack! lg Vater

    Laut FB Seite vom SC Riessersee. daher ist sie auch mit Ketterer gut bekannt. Ketterer und Pfeifer wurden übrigens bei der Kündigung von König von Präsident Hillebrand und dem DEU Geschäftsführer nicht mit einbezogen. Da gibt es Zoff grade. Ist natürlich ein absolut unprofessionelles Verhalten nach außen.

    Danke für die Info´s. Der Eindruck verfolgt mich schon seit langem, die DEU ist gespalten und befindet sich seit Jahren in internen Machtkämpfen. Das lenkt ab von der sportlichen Entwicklung und zeigt sich in den Ergebnissen und der Abwanderung ins Ausland, zum trainieren. Für die Sportler*innen also reine Notwehr und keine freiwillige Entscheidung. Ich denke auch, Herr Ketterer ist zwar nicht einfach, aber der Sport ist ihm wichtig. Ich hoffe auf die Landesverbände bei der nächsten Wahl des DEU Präsidiums in 2022. Übrigens soll der Geschäftsführer der DEU Lebenspartner von Herrn Dönsdorf sein, wie man hört. Die DEU ist also fast ein Familienbetrieb, wenn dem so ist? Die Zeit ist reif für einen radikalen Neuanfang, wenn der Sport eine Chance erhalten soll! lg Vater

    Bitte um Eure Meinungen!

    Wo verortet Ihr derzeit das Zentrum der besten Eiskunslaufausbildung in Deutschland und welche Trainer*innen fallen Euch dazu ein? Was kostet das mtl. Training und wie wird dort gearbeiter? Herr Ketterer empfiehlt ja offensiv Tatjana Vagusheva die mit Alexei Mischin zusammen arbeitete. Dortmund ist auch in aller Munde, aber was sagt Ihr als Liebhaber und Insider des Sports? Sollte man tasächlich talentierte Kinder irgendwo konzentrieren, um nicht ins Ausland ausweichen zu müssen? lg Vater

    Hallo, ich möchte gern dazu Stellung nehmen. Was Ihnen da erzählt wurde, ist nicht ganz korrekt. Ab 1977 gab es eine große Auseinandersetzung und Konflikt damals zwischen dem DTSB (Deutscher Turn und Sportbund der DDR als Dachverband, wäre heute DOSB) und dem MfV (Ministerium für Volksbildung) wären heute die Kultusministerien. Das MfV wollte eine Einhaltung geringerer Trainingsumfänge und mehr Schulzeit und der DTSB machte deutlich klar, dass nach entsprechenden Weltstandsanalysen der besten Athleten damals Rückschlüsse auf das Grundlagen- und den ersten Teil des Aufbautrainings geschlossen wurden, wonach die Trainingsumfänge in den kompositorischen Sportarten wie Eiskunstlauf, Geräteturnen, Leistungsgymnastik und Schwimmen deutlich angepasst werden mussten, wollte man zielorientiert die Chance für Erfolg haben.


    Das unterscheidet sich schon mal gravierend vom heutigen System. Der DOSB mit seinen selbstrekrutierten Führungsmanagern seiner eigenen Führungsakademie, welche dann als Verbandschefs eingesetzt werden und den Spitzensportfachverbänden übergeordnet theoretisch als Kotrollorgan vorstehen, haben meist gar keine Ahnung von der entsprechenden Sportart, ihren internationalen realistischen Bezügen in allen Altersbereichen und dem Weltstand in Form von Leistungsvoraussetzungen. Und sie führen auch in keiner Weise derartige Überlegungen an oder hinterfragen solche Strukturen oder führen Gespräche mit den Kultusministerien wie man etwas in der Sportschulstruktur ändern muss bei gleichzeitiger Fördergeldvorgabe für die Verbände nach Leistung Platz 1 bis 8 bei WM und Olympia. Teilweise gibt es gar keine Erfahrung im leistungssportlichen Bereich bei diesen Personen. So ist es zum Beispiel aktuell mit der Verantwortlichen für die DEU seitens des DOSB. Sie war nie im wahren Hochleistungssport involviert. Sie war einmal Volunteer bei einer Großsportveranstaltung. Man fragt sich, wer sie für diesen Posten zugelassen hat und was diese Person qualifiziert solch einen Verband in seiner leistungssportlichen Arbeit im Bereich Eiskunstlauf zu kontrollieren, einzuschätzen und zu beurteilen? Oder ist dies gar nicht gewollt? Das weiß man nicht. Die DEU wird dies wohl längst bemerkt haben und froh darüber sein. Wie gesagt früher saßen dort im DTSB im Controlling Fachkräfte welche leistungssportliche Entwicklungen der Sportarten einschätzen konnten und mussten, weil es um sehr viel Geld der werktätigen Bevölkerung ging, welche im Leistungssport der DDR für kostenloses Training und beste Bedingungen verwendet wurde! Dies nur mal am Rande zu aktuellen Strukturen.


    Jedenfalls gab es im Ergebnis damals eine Forderung des DTSB für die Sportart Eiskunstlauf, dass im 1.Trainingsjahr mind. 4 aufsteigend später 7 St. Training und im 2. Trainingsjahr mind. 8 aufsteigend später 10 St. Training pro Woche zu absolvieren waren, bevor man dann daraus aus dem Kita Bereich in die KJS mit Sichtungssystem in die 1. Klasse eingeschult hat. Das MfV stimmte dann in Abstimmung zu mit folgender Verteilung aus Schule und Training. Vorschule, 1. und 2. Trainingsjahr wie gewünscht, 1. Klasse (3.Trainingsjahr) 15 Trainingswochenstunden (TWSt) und 21 Unterrichtswochenstunden (UWSt), 2. Klasse 16 TWSt und 24 UWSt, 3. Klasse 17 TWSt und 27 UWSt und 4. Klasse 20 TWSt und 30 UWSt. Die Schule wurde an das Training sehr gut angepasst und somit waren 4 St. Training pro Tag in der KJS im Grundschulalter möglich. Also es ist nicht so, dass die DDR Kinder keine Schule hatten, nur war diese absolut perfekt auf das Training abgestimmt und die Schulpläne der nächsten Saison lagen im April bereits den Cheftrainern vor. Heute erfährt man diese teilweise erst im September, wo die 2 Vorbereitungsphasen im Training fast abgeschlossen sind und eine detaillierte Saisonplanung im April völlig unmöglich macht. Soviel zum Thema mögliche Saisonplanung mit Periodisierung. Später im Hochleistungsalter kam es dann dazu, dass die Umfänge der UWSt reduziert wurden und bei nur 20 oder wesentlich weniger lagen, weil die Trainingsumfänge wesentlich höher wurden. Da wurden dann unrelevante Fächer gestrichen. Die Trainer in diesen Bereichen Grundlagentraining und Aufbautraining waren extrem gefordert, waren verantwortlich für Trainingsdurchführung Eis und Off Ice und mussten detailliert Leistungsberichte, Entwicklungsberichte, Trainingspläne, später ITPs (Individuelle Trainingspläne) und Saisonauswertungen und sonstige Auswertungen bei den Cheftrainern einreichen. Das war eine sehr anspruchsvolle Arbeit, welche ganz streng vom Eislaufverband überwacht aber auch gut honoriert wurde mit Leistungsprämien. Diese Trainer waren sehr gut ausgebildet mit DHfK Studium Diplom, fest angestellt, niemals hätte man da einen unerfahrenen, freiberuflichen Übungsleiter hingestellt. Und da reden wir hier vom Bereich Vorschule Alter 5 und 6 bis hin zu 4. Klasse Alter 10. Nach der Wende 1990 waren alle diese DDR Trainer arbeitslos, da dieser Bereich im DEU System nicht existiert. Die jungen Trainer von heute, welche in diesen Wochenendkursen ausgebildet werden, wissen um dieses einstige sehr gut strukturierte Hochleistungssport System überhaupt gar nichts und haben selbst nur Erfahrung im heutigen Breitensportsystem gesammelt. Immer wieder werden die "alten" Trainer damit konfrontiert, dass sie im ewigen Gestern leben und heute längst alles neu und überholt ist. Aber dieses ewige Gestern hat Spitzenleistungen produziert. Wo sind bitteschön Eure heutigen Leistungen? Die Frage darf man ja dann den neuen jungen Verantwortlichen von heute stellen? Laut Beiträgen von Eltern aus diesem Forum, ist die allgemeine Situation wohl nicht all zu gut.

    Ich vermisse weitere Beiträge mit solcher Tiefe, wie von Miou. Wo bist Du verblieben? Sollten wir nicht aufhören die Symptome zu kommentieren und uns der Wurzel der Probleme widmen, um ein Umdenken zu erzeugen? Wenn dieser Bericht von Miou bei den richtigen Entscheidungsträgern ankommen würde, sollte es doch für eine Arbeitsgruppe mit den Senat von Berlin, dem SLZB, dem LSB Leistungssport, dem BEV Präsidenten, Obmann und den Vereinen reichen, etwas für die Umsetzung der wahren Erkenntnisse tun zu können. So weiter machen können wir doch wirklich nicht? Danke Miou für die Erklärungen und Einblicke, wie man erfolgreich arbeiten müsste. Berlin hat alles zu bieten, was benötigt wird und den Know-How-Transfer kann man realisieren, wenn man überhaupt will. Das stelle ich allerdings nicht in Frage! lg Vater

    Tutberidze macht aus den Mädchen Eiskunstlaufsoldaten. Trainieren, Trainieren, still sein. Heute Liebling, morgen abgeschrieben. Das verkraftet nicht jede 17 jährige. Sie sind Menschen, keine willenlosen Wesen.

    Ich kenne ein tolles Mädchen, ist 9 oder 10 und springt alle 3-fachen und 2A perfekt. Sie war bei Tutberidze bzw. dem Team und wechselte zu einer anderen Trainerin am Rande Moskaus. Dieses Mädchen läuft so fantastisch mit perfekter Technik und sticht deutlich vom Level in dem Alter her ab. Aber, es war zu hart bei Tutberidze. Bei uns in Deutschland, kann sich das auch keiner vorstellen, was in Moskau los ist. Hier in Deutschland wäre sie Meisterin bei den Senioren geworden. Wir müssen unseren Weg für Deutschland erst finden. Mit einer Kopie, werden wir scheitern. Mir fehlt diese Befassung mit dem Weg zum Erfolg für unsere Talente. Es geht wohl nur über Individualförderung mit Einbeziehung der Eltern und maximaler Motivation und Respekt. Alles andere ist wohl eine Illusion? lg Vater

    Noch etwas zum Nachdenken. Selbst deutsche Sportler*innen, die bei der DEU oder in den Landesverbänden durchfallen, weil diese zu kritische Eltern haben und Fragen stellen, befassen sich tatsächlich damit, nicht für Deutschland antreten zu können. Es gibt tatsächlich einen Olympiastützpunkt, der aktiv versucht, deutschen Kindern das Ablegen der Kürklassen zu erschweren, damit diese niemals als Bundeskader, oder mit der Kürklasse 2 und 1, an Wettkämpfen oder für Deutschland im Ausland starten zu dürfen. Man versucht tatsächlich, talentierte Kinder aus den Reglement herauszuhalten. Machtmissbrauch, Vetternwirtschaft, Wettbewerbsverzerrung und niedere Beweggründe sind Zeichen der Uneignung, für einzelne Vertreter*innen in DEU oder Landespositionen. Wenn das nicht beendet wird, werden es selbst die Talente schwer haben, die in Deutschland und dem Ausland ohne das System zu nutzen, Höchstleistungen erreicht haben oder erreichen werden. Warum für eine DEU und Deutschland auftreten, wenn diese den Sportlern nur Steine in den Weg räumten. Es muss ein Umdenken beginnen, wir sind selbst Schuld an dem Leistungseinbruch, wollen es nur nicht zugeben, obwohl es jeder weiß. Auch das manipulieren der Bewertungen bei Wettkämpfen, ist eklatant und so was nennt sich technische Spezialisten aus Deutschland. lg Vater

    Glückwunsch auch an die Berliner Trainerin von Leon vom SCC e.V. Frau Heritz. Ganz still und leise, wie sie ist, sammeln sich bei ihr die besten Berlins und jetzt auch Deutschlands. Dies natürlich und leider ausserhalb einer bemerkbaren Unterstützung durch die Landestrainerinnen. Warum auch immer, war Leon nie von Interesse für die Landestrainerinnen, trotz meiner Hinweise. Ist es eventuell sogar ein Vorteil, seinen eigenen Weg zu gehen? Warum könnte das so sein? lg Vater

    Es gab vor nicht allzu langer Zeit eine Eistanzläuferin aus UK (kam mit 17 - heute 19), die wegen dem Bedarf eines Berliner Eistänzers und keiner altersgerechten Partnerin in Deutschland, nach Berlin wechselte. Sie gab alles dafür auf! Es gab keinerlei Unterstützung der DEU oder durch Berlin, jedenfalls mir unbekannt. Trainer C. lehnte den Jungen ab zu trainieren, würde aber mit der Sportlerin arbeiten wollen, wie er mir auf Nachfrage mitteilte. Trainer C. brachte dann das Paar auseinander und arbeite überraschender Weise doch mit dem Jungen, aber nicht mit der Partnerin. Ein Vater wollte helfen und nahm die Sportlerin bei sich im Hause und der Familie auf (kostenfrei), um dem Sport, dem Paar und dem Mädchen zu helfen. Die Trainer vor Trainer C. erhielten wie bekannt Trainingsverbot am Stützpunkt Eistanz und das Mädchen wurde vorsätzlich fallen gelassen. Sie trainierte dann mit den Adults und durfte nicht mehr zu den Kaderzeiten auf das kostenfreie Eis Berlins, was vorher der Fall war. Keiner Interessierte sich für die fleissige Sportlerin, die bereits für UK startete. Bei solch einer Werbung, kommt doch kein Sportler*in mehr freiwillig nach Deutschland? Das allgemeine Desinteresse für die Sportler*innen ist einfach abscheulich! Ein sehr, sehr trauriger Vater! :cry: :cry: :cry:

    Habe ich das richtig gelesen heute...Hanyu hat wohl einen 4fach Axel gezeigt der fast komplett war (inches away from completion..)...und Frage...seit dieser Weihnachtsdeko auf der website sind die Foren für mich kaum lesbar...viel zu schmal...was muss ich an Einstellungen ändern?

    Ich habe auch so meine Probleme. Im Kontrollzentrum gibt es Einstellungen und bei Allgemein, kannst Du denStil ändern. Hat etwas geholfen zumindest bei mir. lg Vater

    Mich beschäftigt die Frage warum es über ein Jahr dauerte bis eine Nachfolgerin für die Stelle als DEU Sportdirektor*in gefunden werden konnte. Aufgrund des Mangels an geeigneten Bewerbern hatte er noch ein Jahr drangehängt.

    Zur Zeit hat die DEU große Probleme, Mitarbeiter zu finden. Es liegt am Image der DEU und dem Führungsstil übrig gebliebener Machtmenschen. Leider überholt und aus der Zeit gefallen. Teamarbeit gibt es da wohl nicht. Keiner will sich die Finger schmutzig machen und anbrüllen lassen, was man so hört. Leider ist das auch das Problem für eine Weiterentwicklung und den derzeitigen Stillstand. Die neue Sportdirektorin soll ja gut befreundet sein mit Trainer C. Ob das gut sein kann? Die Landesverbände sind auch unzufrieden. Was es braucht wäre eine unabhängiger Manager aus der Wirtschaft, aber das will der Sportkomplex unbedingt verhindern. Wer kein Ehemalige*r ist und von außen kommt, wird abgeblockt. Eine Krähe und so weiter! Aber hoffentlich ändert sich dies zur nächsten Wahl in 2022. Es liegt an den Landesverbänden! Wenn die es wollen, ändert sich auch was. Bisher konnte die DEU sich die Stimmen durch Zuwendungen an Landesverbände wohl erkaufen, wie zu hören ist. Derzeit ist von großem Unmut zu hören und zu lesen. Alles unbelegt!!! lg Vater

    Mit dem plötzlichen Ableben eines sehr guten Trainers beim SCB, soll viel zusammenhängen, was die Abwärtsspirale anbelangt, wie mir erklärt wurde. Irgendwie war nach den sehr guten Liebers-Brüdern Schluss mit den Erfolgen in Berlin. "Viele Köche verderben den Brei", ist doch bekannt. Also Herr Ketterer geht und überlässt Berlin 3 Frauen. Keiner hat mehr den Hut auf oder übernimmt selbstkritisch die Verantwortung. Jeder teilt sich 3 Sportstätten und 2 Sportschulen untereinander auf, bildet 3 kleine Monopole, zwingt Kadersportler in die eigenen Vereine und alle haben ihre Ruhe und ein Auskommen. Die Aufgabe Bundeskader zu formen wird systematisch verfehlt und es gibt keinerlei Sanktionen, seit Jahren. Wer Kritik äußert und helfen will, wird verdrängt, besser geht es ja nicht, oder? Mein Vorschlag: Alles wieder in eine Hand und gern beim Berliner Eislaufverband angesiedelt. Alles muss auf den Prüfstand, heilige Kühe darf es dabei nicht geben! Unser neuer Obmann, sollte dafür sehr gut geeignet sein, bräuchte aber mehr Kompetenzen, Weisungsbefugnisse, Durchgriffsrechte und ein zur Seite stehendes Kompetenzteam. Da der Sport immer betont, es wäre keine demokratisches System sondern nur leistungsbezogen, dann doch ein guter Vorschlag, wo nicht jeder mit genommen werden müsste? Nach den Sitzungen der Arbeitsgruppe und Anpassung der Situation, wäre Berlin in 4 Jahren deutschlandweit wieder führend in der Sportart. Diese Garantie, würde ich bei den Ausgangsbedingungen wie dargestellt sogar unterschreiben. :thumbup: lg Vater

    Konkurrenz sollte auch in Berlin den Eiskunstlaufsport weiter bringen. Als R. Ketterer, wann genau ist mir nicht bekannt, seinen Landestrainerposten aufgab, überführte er diesen wohl in 1 + 2 halbe Stellen. Er teilte dabei anscheinend Berlin in 3 Zentren mit zugeordneten Vereinen auf. Landestrainerin Frau Machon für den Westteil (Halle P09, BSV 1892), Landestrainerin Frau Hendschke-Raddatz (Halle Velodrom, BTSC) und Frau Heisse (Sportforum, SCB) für den Ostteil Berlins. Damit verortete er sicherlich bewusst, die Leistungssportförderung bei nur 3 Vereinen und Trainerinnen. Aktuell gibt es wohl nur noch 2 Landestrainerinnen Machon und Hendschke-Raddatz, die volle Stellen vom LSB wohl zu 10.2021 erhalten haben und Frau Heisse wurde OSP Trainerin. Alle sind zusätzlich Eiszeitenkoordinatorinnen und vergeben Trainingszeiten. Dies wohl nur an den Stützpunkten, welche für den Leistungssport in Berlin vorgehalten werden, nach SPAN und DEU/BEV Richtlinien Leistungssport. Dies sind wohl die 4 Hallen mit dem Sportforum und Velodrom. Durch die volle Kostenübernahme der Gehälter durch den Landessportbund und kostenloses Eis in Berlin, soll die Nachwuchsentwicklung sicher gestellt werden. Zusatzverdienste der 3 genannten, also beispielsweise von den Sportlern, sind somit nach meinem Kenntnisstand vom LSB ausdrücklich ausgeschlossen worden. Letztens wurde auch die Verbindung zu den Vereinen beendet, so dass die Landestrainerinnen übergreifend für ganz Berlin die Kader entwickeln sollen. Herrn Ketterers Ansätze sind für mich durchaus verständlich, nur wer steuert gegen, wenn es nur Illusionen waren?

    Nun die Fragen nach Berlin? Gibt es in ganz Deutschland irgendwo bessere Bedingungen für das leistungsmäßige Eiskunstlaufen als in Berlin? Können alle Talente, unabhängig vom Geldbeutel, in Berlin entwickelt werden? Warum kommt bei diesem Engagement des Senates von Berlin und des LSB in Verbindung mit dem BMI und dem obersten Fachverband der DEU so wenig dabei am Ende heraus? Ab wann ging es abwärts mit den Leistungen? Was war das auslösende Ereignis, warum der Leistungsbruch stattfand? Warum will diese Fragen keiner Beantworten? Kann ein weiter so, positive Veränderungen bringen? Was wäre zu verändern? :1huh: :1huh: :1huh: