Eislauffähigkeiten ausbauen und verbessern.

Lara.

Re: Eislauffähigkeiten ausbauen und verbessern.

Beitrag von Lara. » Mo 18. Feb 2019, 22:50

Hallo Katrin

herzlichen Dank. Ja, das klingt sehr logisch. Ich bin froh, dass ich jetzt einen Ansatz habe. Bei den ganzen Videos vergisst man, man hat keine Grundausbildung. Und keine guten Grundlagen.
Boegen kann ich fahren auf allen Kanten vorwaerts und rueckwaerts.
Geradeaus habe ich gerade bemerkt weiss ich gar nicht, was die richtige Haltung sein soll. Vorwaerts kann ich das die ganze Eisbahn lang einbeinig. Rueckwaerts uebe ich das fast nie. Kann ich bestimmt auch nicht. Was muss mein Oberkoerper machen und meine Hueften? Muss ich ueberall auf dem Fuss gleichmaessig stehen oder mehr Ferse oder Ballen, innen oder aussen?

Pirouetten mag ich wenig. Ich habe weniger Angst zu springen und fallen als bei Pirouetten. Die fuehlen sich immer falsch an. Auf zwei Beinen schaffe ich 6 Umdrehungen. Manchmal 8 oder 9. Wie schnell kommt auf den Tag an. Die Spuren auf dem Eis sehen gar nicht so schlimm aus. Aber anfuehlen tun die sich eigentlich immer schrecklich. Ich stehe deutlich mehr auf dem inneren Bein und das kippelt oft mindestens am Ende der Pirouette auf der Kufe. Auf einem Bein geht es halb so viel mal rum. Aber ich nenne es nicht, dass ich eine Pirouette kann weil es sich immer anfuehlt wie irgendwie gedreht aber nicht, wie ich mir Pirouette vorstelle.
Muss ich vor dem Springen mehr Pirouetten ueben?

Katrin
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Eislauffähigkeiten ausbauen und verbessern.

Beitrag von Katrin » Di 19. Feb 2019, 10:30

Was ich Dir schreibe sind nur meine Erfahrungen als "Einzelkämpfer" (im Dunklen tappe ich durch ein verzweigtes Höhlensystem und suche nach dem richtigen Ausgang, manchmal ist das unendlich), die Trainer sagen immer, das kann man nie allein lernen, ich sei verrückt.
Also bitte mich relativ ernst nehmen, ich schreibe Dir das, was ich im Moment weiss, was auf dem Eis funktioniert.

Wenn Du sagst Du kannst keine Pirouetten aus einem Einbein-Anlauf, dann stimmt Deine Haltung nicht über Deinem Standbein.
Du bleibst wahrscheinlich in der Mitte Deines Körpers, weil beidbeinig dreht es, das ist schon mal sehr gut.
Was ich herausgefunden habe fürs Einbein-Stehen in Bögen: Das Standbein muss immer unter der gegenüberliegenden Schulter sein. Heisst: Wenn Du links auswärts stehst muss Deine linke Ferse unter der rechten Schulter sein UND Dein ganzer Körper drüber entspannt sein.
Wie die Kufe belastet wird, die ganzen Einzelheiten, darüber denke nicht nach sondern fühle nur, ob Du entspannt stehst.
Wichtig ist, dass man keine Vorlage hat mit dem Oberkörper, stell Dir vor Du willst Ballett machen, das ist die Haltung in den Schultern (Schulterblätter hinten zusammen nach unten ziehen, Schulterköpfe nach vorn draufsetzen), hier ein kurzes Video dazu...ohne diese Haltung geht der Einbeinstand nicht.

Das Einbein-Stehen ist Grundvoraussetzung auch für die Sprünge.

Leider hängt alles zusammen.
Was ich schon Jahre wusste: Wenn die Waagepirouette auf dem linken Bein nicht funktioniert, geht auch der Axel nicht, beide werden links auswärts vorwärts eingefahren.

Lara.

Re: Eislauffähigkeiten ausbauen und verbessern.

Beitrag von Lara. » Do 21. Feb 2019, 01:09

Hallo Katrin

Danke. Ich probiere, aber der richtige Stand sieht aus wie ein laengeres Projekt.
Rueckwaerts auf dem linken Fuss stehen, Knie gehen. Dann Oberkoerper drehen? Schultern um 90 Grad drehen damit man nach hinten sehen kann? Linke Schulter zeigt dann nach vorne, rechte Schulter nach hinten in die Fahrtrichtung und ist ueber der linken Ferse?
Wie grosse Boegen faehrt man am Anfang? Ich probiere Halbkreise mit 4, 5 m Durchmesser.
Wenn es geklappt hat schreibe ich.

Katrin
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Re: Eislauffähigkeiten ausbauen und verbessern.

Beitrag von Katrin » Do 21. Feb 2019, 09:46

Wichtig:
Schultern bleiben über Hüften - das beachten wenn Du nach hinten schaust, also nicht erlaubt ist Schultern gegen Hüften zu verdrehen, jedenfalls nicht bei diesen Bögen-Übungen.

Spielbeinseite bei Auswärtsbögen ist höher.
Spielbeinseite bei Einwärtsbögen tiefer.

Das Spielbein bleibt im Körperschwerpunkt - es wird nicht, weils schön aussieht, zur Seite gestreckt.

Der Wechsel von einem zum anderen Bogen muss ohne Wackler geschehen und ohne dass man die Schultern erst wieder zurechtrückt, also kein Arm-Gerudere, um das Gleichgewicht wiederzufinden.

Beispiel Flip: Der Wechsel von links vorwärts auswärts auf links einwärts rückwärts (Auswärtsdreier links). Wenn man das richtig fährt, kann man aus dem links einwärts rückwärts den Flip abspringen. Das rechte Bein ist Spielbein und sticht ein als Hilfe ( wie beim Stabhochsprung).
Wenn man nun das Spielbein zu weit rechts rausgestreckt hat ( das macht man manchmal auch unfreiwillig, der Grund: Man steht nicht mit der linken Ferse unter der rechten Schulter in links vorwärts auswärts, man muss, um das Gleichgewicht zu halten, das Spielbein weiter abspreizen) findet man mit der rechten Zacke nicht seinen Körperschwerpunkt.
Das kann man auch auf dem Eis sehen: Weil der Körper seinen Schwerpunkt sucht auf rechts, geht er weiter nach rechts im Absprung, am Einstichloch ist ein Schwänzchen zusehen, das Ganze sieht dann aus wie ein Komma.
So ein Flip fühlt sich gewürgt an, spätestens beim 2 F bekommt man Probleme.

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Re: Eislauffähigkeiten ausbauen und verbessern.

Beitrag von Kringeldreherin » Mi 27. Feb 2019, 11:16

Lara. hat geschrieben:
Mo 18. Feb 2019, 22:50

Geradeaus habe ich gerade bemerkt weiss ich gar nicht, was die richtige Haltung sein soll. Vorwaerts kann ich das die ganze Eisbahn lang einbeinig. Rueckwaerts uebe ich das fast nie. Kann ich bestimmt auch nicht. Was muss mein Oberkoerper machen und meine Hueften? Muss ich ueberall auf dem Fuss gleichmaessig stehen oder mehr Ferse oder Ballen, innen oder aussen?
Vorab: aus der Entfernung eine Bewegung zu beschreiben ist nicht leicht und kann zu Missverständnissen führen, eine Korrektur ist noch schwerer, wenn man den Läufer nicht gesehen hat. Videosequenzen wären hilfreich...

Ich versuche es mal mit allgemeinen Hinweisen:

Wirklich geradeaus kommt in der Praxis selten vor, aber der Kontrollfähigkeit schadet es nicht, auch das zu können.
Sofern Du keine Drehung vorbeiten möchtest, solltest du beim Vorwärtsgleiten grundsätzlich den stärksten Druck über der Ferse und entsprechend beim Rückwärtsgleiten über dem Ballen haben, im Falle des Geradeausgleitens ohne Kantendruck.
Am einfachsten funktioniert geradeaus in der neutralen Schulter- und Beckenposition, also Körperposition quer zur Laufrichtung. Hast Du das Gleichgewicht einmal heraus, was viel Erfahrung voraussetzt, kannst du aber jede erdenkliche Position einnehmen, also lass dich nicht von irgendwelchen Posen fortgeschrittener Eiskunstläufer irritieren.
Lara. hat geschrieben:
Mo 18. Feb 2019, 22:50
Muss ich vor dem Springen mehr Pirouetten ueben?
Je besser du den Schlittschuh beherrscht -und nicht er dich! - desto schneller wirst du später die Sprünge erlernen! Hier eine Auswahl, was Du üben solltest:

- Bögen in allen erdenklichen Größen, va, ve, ra, re, auch X-Rolls und ähnliches
- Versuche dich in "Zügen" (=im Bogen den Druck verstärken und ihn kleiner ziehen), z.B. Slalom beid- und einbeinig
- verschiedene Dreier und halte ihre Auslaufbögen
- Dreier mit Fußwechsel (Dreierschritt, Dreierwalzer), deren Auslauf trainiert gleichzeitig auch den Sprungauslauf
- verschiedene Mohawks
- Twizzles
- Spitzenschritte und kleine Hüpfer über die Zacken (sie trainieren Abdruck und Landung über die Zacken)


Pirouetten helfen natürlich ebenfalls, vor allem die sog. Rückwärtsauswärtspirouetten, die aber für die meisten erwachsenen Spätanfänger zunächst eine Überwindung sind, vor allem dann, wenn es ums Überkreuzen der Beine geht. Ist hier der Knoten aber geplatzt, kann man wunderbare Achsenübungen mit ihnen gestalten. Korrigieren über Aha-Erlebnisse kann man mit ihnen z.B. einen häufigen Fehler bei Sprüngen, nämlich das Vordrehen des Oberkörpers.

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Re: Eislauffähigkeiten ausbauen und verbessern.

Beitrag von Katrin » Mi 27. Feb 2019, 17:38

Kringeldreherin hat geschrieben:
Mi 27. Feb 2019, 11:16
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Pirouetten helfen natürlich ebenfalls, vor allem die sog. Rückwärtsauswärtspirouetten, die aber für die meisten erwachsenen Spätanfänger zunächst eine Überwindung sind, vor allem dann, wenn es ums Überkreuzen der Beine geht. Ist hier der Knoten aber geplatzt, kann man wunderbare Achsenübungen mit ihnen gestalten. Korrigieren über Aha-Erlebnisse kann man mit ihnen z.B. einen häufigen Fehler bei Sprüngen, nämlich das Vordrehen des Oberkörpers.
Habe lange die Rückwärts -Auswärts auch mit falscher Schulterhaltung überkreuzt gedreht.

Thema Schultern Vordrehen - erlaubt oder nicht, das möchte ich vertiefen, weil ich da auch grade herumprobiere; die Frage an Dich:
Eine meiner Trainerinnen sagte auf meine Frage zum Schultern-Vordrehen: " Das ist ok, die Hüften kommen schon nach".
Natürlich immer unter der Massgabe, dass man die richtige Ausgangshaltung hat und die Körperseiten gleich lang bleiben.

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Re: Eislauffähigkeiten ausbauen und verbessern.

Beitrag von Kringeldreherin » Sa 2. Mär 2019, 21:02

Katrin hat geschrieben:
Mi 27. Feb 2019, 17:38

Eine meiner Trainerinnen sagte auf meine Frage zum Schultern-Vordrehen: " Das ist ok, die Hüften kommen schon nach".
Natürlich immer unter der Massgabe, dass man die richtige Ausgangshaltung hat und die Körperseiten gleich lang bleiben.
Es kommt natürlich darauf an, bei welchen Elementen sie das Vordrehen erlaubt. Bei einem normalen Dreier, dem direkt anschließend kein weiteres Element folgt, kann man die Schulter durchaus auch mal vordrehen, vor allem als Anfänger, der sich ansonsten selbst blockiert, weil Timing und Feinheiten der Bewegung noch nicht vorhanden sind. Ich selbst drehe aber höchstens bei Gegendreiern und ähnlichen Drehungen vor, was allerdings eine ganz andere Situation darstellt. Ok ist auch in Mehrfachsprüngen das Ziehen mit dem linken Ellenbogen bei Linksdrehern in Drehrichtung, wobei dabei aber kein echtes Vordrehen stattfindet, auch wenn es so aussieht. Der Körper dreht trotzdem noch als eine einzige Achse.

Was man sehr oft sieht, ist aber ein starkes Vordrehen vor allem beim Rittberger: Der Oberkörper steht dabei schon fast auf vorwärts, während die Füße kaum mitgedreht haben. Der Sprung wird dann quasi in zwei Achsen herumgerissen, fällt leicht aus dem Kreis heraus. Mach das mal im Trockenen und betrachte Deine Körperposition auch direkt vor dem Absprung im Spiegel. Was ist mit der Achse, dem Absprung unter dem Körperschwerpunkt, der Sprunghöhe, der Kontrolle? Empfehlenswert oder eher doch nicht?

Ist schwer zu erklären, vormachen wäre leichter. Ich hoffe, ich bin einigermaßen verständlich?

Wie hast Du denn in der Ra-Pirouette gestanden und wie machst du es heute? Warum?

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Re: Eislauffähigkeiten ausbauen und verbessern.

Beitrag von Katrin » Sa 2. Mär 2019, 21:40

Bisher stand ich ca 1/4 zu weit links. Mein Sprungbein war immer links, ich hatte keine Ahnung, wie man richtig auf rechts steht, die rechte Seite bleib einen Tic zu hoch, folglich waren alle Techniken "vorgedreht", auch der 2 Lo immer beidbeinig. Als meine Trainerin mich mal richtig für den Rittberger zurechtbog, konnte ich das nicht wiederholen, weil mein Körper das nicht kapierte, ich weiss dass ich sagte: "Ich fall gleich um, das kann nicht sein!" Ich habe alles mehr oder wenig ohne Hüfteinsatz gemacht.
Als ich eine einfache 8 laufen sollte beginnend mit links vorwärts auswärts konnte ich das nicht, meine Trainerin staunte nur und meinte: "Ne, das kannst Du nicht". Punkt. Und so blieb das unerklärt, ich machte weiter meine falsche Waagepirouette links und zahlte nur die Privatstunden. Danke.

Weiss nicht wie ich das erklären soll, auf jeden Fall lehne ich mich beim Links-Auswärts Bogen heute mit dem Rücken in den Kreis. Das war der Schlüssel für den 1 A, die Links - Waage, auch die RAuswärtspirouette, eigentlich alles. Nun muss ich meine Uraltmuster verschieben. Ist nicht einfach.

Vielen Dank für die Erklärungen zum Vordrehen der Schultern, ich dachte schon, dass es nur so aussieht wie ein echtes Verdrehen der Schultern gegen die Hüfte. Wie man den linken Schulterkopf hält, ist ausschlaggebend.

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Re: Eislauffähigkeiten ausbauen und verbessern.

Beitrag von Kringeldreherin » Sa 2. Mär 2019, 22:35

Katrin hat geschrieben:
Sa 2. Mär 2019, 21:40
Bisher stand ich ca 1/4 zu weit links.
Ja, das hatte ich vermutet...

Ich stehe in der Standpirouette ra mit nach rechts gedrehtem Oberkörper, in der geschlossenen Armposition habe ich dabei die linke Faust an der rechten Schulter, den linken Ellebogen in der Achse. Dadurch befindet sich die linke Schulter ebenso vorne wie die linke Hüfte und rechter Fuß, Knie, Hüfte und Schulter stehen genau übereinander. Wenn ich aus dieser Position rückwärts auslaufen möchte, stehe ich sauber über der Kante, ich könnte aber auch hochspringen, in der Luft weiterdrehen und alternativ einen Sprungauslauf machen oder die Pirouette fortsetzen, wenn ich es schaffe, beim Absprung die Position nicht zu verändern.

In fast derselben Position stehe ich auch vor dem Rittberger: Linker Fuß gekreuzt vor dem rechten Fuß und mit ganz wenig Gewicht auf der linken Außenkante dieses vorderen Fußes. Oberkörper zum Kreis hin nach rechts gedreht, beide Hände zeigen in den Kreis, der linke Arm ungefähr so weit, dass sich der linke Daumen auf Höhe des rechten Schlüsselbeines befindet, der rechte befindet sich auf ca. 5 Uhr. Dadurch habe ich eine sogenannte offene Becken- und Hüftstellung, also jeweils hinter- statt nebeneinander. Ich stehe mit aufrechtem Oberkörper leicht im Knie, der Kantendruck und Druck auf den rechten Ballen verstärkt sich beim Rausdrücken aus dem Knie, der Sprung beginnt wie eine Pirouette ra auf dem Ballen und geht dann über die Zacke in die Höhe. Dabei dreht der gesamte Körper als eine Einheit. Wenn man genau hinschaut, dann verlässt die Zacke erst nach einer halben Umdrehung das Eis, also vorwärts, da ich durch den Druck in das Eis Rotation erzeugt habe. Die auf dem Eis erzeugte Rotation kann ich dann in der Luft durch das Schließen beschleunigen. Die Ausgangsposition behalte ich trotzdem weitgehend bei, ich lande in fast der selben Position wie in der Pirouette. Im Unterschied zur Pirouette stelle ich mir beim Rittberger allerdings noch vor, ich würde mich mit dem gesamten Körper leicht gegen einen Steilhang legen. Diese leichte Schräglage in den Kreis behalte ich die ganze Zeit bei, denn so fällt es leichter, auf einem Bein über dem Schwerpunkt landen zu können.

Verständlich oder eher nicht?

Katrin
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Eislauffähigkeiten ausbauen und verbessern - Rittberger.

Beitrag von Katrin » So 3. Mär 2019, 09:13

Kringeldreherin hat geschrieben:
Sa 2. Mär 2019, 22:35
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Verständlich oder eher nicht?
Ja, aber nicht nachvollziehbar für jemanden, der alles ohne Hüfte macht.
Du setzt als selbstverständlich voraus, dass man über der Hüfte steht und dass man das ohne falschen Zug im Körper macht, also richtig über der Hüfte steht.

Nachdem ich seit dieser Saison langsam diese richtige Hüfthaltung fühle, kann ich Deine Beschreibung bestätigen. Vor allem dass der rechte Daumen auf 5 Uhr ist im Beginn des Lo-Anlaufs, das ist für der Beweis dafür, dass meine Haltung richtig ist, denn nur dann stehe ich ohne falschen Zug im Körper.
Auch beim 2 Lo - den richtigen Versuchen - fühle ich, dass der Körper vom Absprung bis zur Landung eine Einheit bildet.
Man könnte alles einkürzen beim Rittberger und sagen: Aus der Rechtshaltung nach einem Halbkreis abspringen und rechts weiterdrehen.

Die Visualisierung "gegen die Wand rechts lehnen" bei der Drehung würde ich bei mir noch nicht einsetzen wollen, die Gefahr, dass ich dann die linke Seite langziehe, falschen Zug im Körper aufbaue, wäre mir zu hoch.

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