Eiskunstlauftechniken - erklärt

Katrin
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Re: Eiskunstlauftechniken - erklärt

Beitrag von Katrin » Do 25. Okt 2018, 20:18

Stimmt: Mit der Gegenbewegung der Arme hab ich viel falsch gemacht früher in den Schlangenbögen, bin eher rumgesprungen um die Kurve.
In diesen Bögen soll man allein durch die Haltung über der Hüfte so Druck ausüben können auf die Kufe, dass man fast aus dem Stillstand Schwung holt. Wichtig für den Lutz, die "power-Auswärtskante". Das Gefühl dafür habe ich erst seit dieser Eis-Saison.
Früher bin ich immer langsamer geworden in diesen Bögen, trotzdem ich wie wild mit den Armen ruderte.
Ich halte diese Bögen als eine der wichtigsten Haltungsübungen und als Grundlage für die Sprünge, und natürlich auch alles andere, sorry, ich üb immer wie wild nur Sprünge.

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Re: Eiskunstlauftechniken - erklärt

Beitrag von Tarancalime » Fr 26. Okt 2018, 11:19

Katrin hat geschrieben:
Do 25. Okt 2018, 20:18
Stimmt: Mit der Gegenbewegung der Arme hab ich viel falsch gemacht früher in den Schlangenbögen, bin eher rumgesprungen um die Kurve.
In diesen Bögen soll man allein durch die Haltung über der Hüfte so Druck ausüben können auf die Kufe, dass man fast aus dem Stillstand Schwung holt. Wichtig für den Lutz, die "power-Auswärtskante". Das Gefühl dafür habe ich erst seit dieser Eis-Saison.
Früher bin ich immer langsamer geworden in diesen Bögen, trotzdem ich wie wild mit den Armen ruderte.
Ich halte diese Bögen als eine der wichtigsten Haltungsübungen und als Grundlage für die Sprünge, und natürlich auch alles andere, sorry, ich üb immer wie wild nur Sprünge.
Volltreffer! Aus diesem Grund mache ich so gut wie außer einem Dreiersprung kein Sprungtraining, weil es einfach frustrierend ist, etwas ohne die Grundlagen (Kanten und Bögen) zu beherrschen, lernen zu wollen. Einen Dreiersprung oder einen Dreier machte ich erst nachdem ich Vorwärtsauswärts Bögen und Achter wirklich sicher beherrschte. Dazu hab ich die Geduld aufgebracht und das zahlt sich jetzt aus....Beim Vorwärts Einwärts Dreier genau dasselbe Ding. Und mein Einwärtsdreier ist immer noch wackelig, und wird nur besser, wenn ich davor kräftig eine Bahn rauf und runter Einwärtsbögen vorwärts mache. Absolut logo, das ich das mit Rückwärts Bögen auf der Außen- und Innenkante genauso machen muss, um letztendlich einen Mohawk, Choctaw oder auch einen Rittberger/Toeloop vernünftig hinzukriegen.

Ich laufe seit 7 Jahren und mache einmal pro Woche nur Basics, die anderen Eiszeiten eben viel Eistanzsachen:-)) macht mir halt am meisten Spaß. Ob Sprünge mir jemals Spaß machen werden, weiß ich nicht, das hängt davon ab, wie ich die Kanten beherrsche.....Eins ist sicher, Kanten und Bögen sollte man bei jedem Training üben, sonst wirds prompt mies bei den komplizierteren Sachen, wie auch z.B. Pirouetten. Mache ich eine Standpirouette direkt nach dem Kantentraining, ist sie gut, die nachfolgenden werden immer schlechter, weil ich das Drehmoment etc. einfach noch nicht so intus habe. Es braucht einfach elend viel Zeit.

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Re: Eiskunstlauftechniken - erklärt

Beitrag von Katrin » Sa 27. Okt 2018, 11:01

Das ist das Problem: Ich wollte immer gern schon springen, aber keine Ahnung von der richtigen Haltung über den Kanten.
Wirklich eine grundlegende Frage: Wann soll man anfangen mit den Sprüngen ?
Meinen ersten Hopser habe ich nach einer halben Stunde auf dem Eis probiert, meine erste 360 Grad Drehung nach einer Woche, den ersten Axel Versuch beidbeinig gelandet hatte ich nach drei Wochen, ich bin halt mental so gestrickt, dass ich das Fliegen liebe. Allerdings muss ich zugeben, dass mir der beidbeinig gelandete 1 A sehr lang blieb.
Unterm Stich treffen wir uns beide dann irgendwann, aber ohne Sprünge egal wie rum wär ich nie beim Eiskunstlaufen geblieben.

Was Bögen betrifft: Es ist einfach besser gerade auf der Kante zu stehen über der Hüfte für mich und nicht an irgendwelche Einwärts/Auswärtsbögen zu denken, weil: Wenn ich an sie bewusst denke, fährt mein gesamter Körper drüber mit, biegt sich sozusagen noch extra in die Kurve, das ist halt ein Problem, das ich persönlich wahrscheinlich nur habe. Und da das eine innere Vorstellung ist, die ich habe vom Kanten-Fahren, beissen sich auch alle Trainer an meinen Haltungsproblemen die Zähne aus, das weiss ich und spare mir das Geld.

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Re: Eiskunstlauftechniken - erklärt

Beitrag von Tarancalime » So 28. Okt 2018, 15:06

Katrin hat geschrieben:
Sa 27. Okt 2018, 11:01
Das ist das Problem: Ich wollte immer gern schon springen, aber keine Ahnung von der richtigen Haltung über den Kanten.
Wirklich eine grundlegende Frage: Wann soll man anfangen mit den Sprüngen ?
Meinen ersten Hopser habe ich nach einer halben Stunde auf dem Eis probiert, meine erste 360 Grad Drehung nach einer Woche, den ersten Axel Versuch beidbeinig gelandet hatte ich nach drei Wochen, ich bin halt mental so gestrickt, dass ich das Fliegen liebe. Allerdings muss ich zugeben, dass mir der beidbeinig gelandete 1 A sehr lang blieb.
Unterm Stich treffen wir uns beide dann irgendwann, aber ohne Sprünge egal wie rum wär ich nie beim Eiskunstlaufen geblieben.

Was Bögen betrifft: Es ist einfach besser gerade auf der Kante zu stehen über der Hüfte für mich und nicht an irgendwelche Einwärts/Auswärtsbögen zu denken, weil: Wenn ich an sie bewusst denke, fährt mein gesamter Körper drüber mit, biegt sich sozusagen noch extra in die Kurve, das ist halt ein Problem, das ich persönlich wahrscheinlich nur habe. Und da das eine innere Vorstellung ist, die ich habe vom Kanten-Fahren, beissen sich auch alle Trainer an meinen Haltungsproblemen die Zähne aus, das weiss ich und spare mir das Geld.
Die Frage wann anfangen mit Sprüngen treibt mich auch um.....IMO erst, wenn Kanten und Bögen vorwärts und rückwärts einwandfrei sind. Ich schaue mir gern uralte Eiskunstlaufvideos aus den 60ern an, als die Läufer noch alle Pflicht gemacht haben, da sieht man nämlich ganz deutlich, wie die Sprungtechnik sich aus den Pflichtbögen abgeleitet hat. Die springen mit vollem Kantendruck ab und machen so gut wie gar nix mit den Armen oder Oberkörper und stehen wie Einsen in der Luft. Auch wenns "nur" Einfach- oder Doppelsprünge sind......jetzt mit den Vierfachen ändert sich die Sprungtechnik gerade wieder, aber es scheint mir, dass Läufer im Vorteil sien werden, die wissen wie man ordentlich Kanten läuft. Wer versucht Vierfachsprünge ohne das machen, tut sich keinen Gefallen, das geht IMO zu sehr auf die Physis, die ja eh schon beansprucht wird ohne Ende......Shoma Uno hat ja echt nach Luft geschnappt als er nach der Kür vom Eis ist.....

Ein anderes Problem seh ich auch mittlerweile...wo gibts in Deutschland Trainer für die Herren die Vierfachsprünge trainieren? Brian Orser hat ja so einen Sprungguru in seinem Team und Mishin, klar, der hats erfunden und ist imemr noch die Anlaufadresse für Mehrfachsprünge, aber in Deutschland seh ich überhaupt keinen Trainer oder beim Trainernachwuchs, der das übernimmt oder macht.....die deutschen Herren haben so eine Rückstand zur Weltelite aus Japan, Kanada und Russland, das ist schon krass.

Eistanz hat mich damals zum Eiskunstlaufen gebracht...1984 sah ich Torvill/Dean live in der Glotze in Sarajevo Bolero tanzen und wollte das auch machen.....ich finde auch Patrick Chan und Carolina Kostner super, für mich die besten Eisläufer von der Technik her die es im 21 Jh. bisher gibt.

Und beim FD gefallen mir bisher Gilles/Poirier (CAN) am besten....der "Vincent (Starry, starry Nights)" Tanz ist einfach nur genial gut. Und höchste Anerkennung für das Trainerteam der Beiden, Carol und Jon Lane....innerhalb der ganzen Trainergarde mit Welt- Olympia- und sonstwas Titeln gehen sie so leicht unter, das ist schade.

Papadakis/Cizeron haben ja auch noch nicht ins Geschehen eingegriffen, was die als FD machen werden, ist imemr noch ein Rätsel...der Buschfunk sagt, es soll was mit "Le Cirque du Soleil" sein, aber das ist auch alles, was bekannt ist. Vor der NHK Trophy wird dazu auch nix gesagt oder auf die ISU Seite gestellt werden......

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Re: Eiskunstlauftechniken - erklärt

Beitrag von Katrin » So 28. Okt 2018, 17:43

Tarancalime hat geschrieben:
So 28. Okt 2018, 15:06
Die Frage wann anfangen mit Sprüngen treibt mich auch um.....IMO erst, wenn Kanten und Bögen vorwärts und rückwärts einwandfrei sind. Ich schaue mir gern uralte Eiskunstlaufvideos aus den 60ern an, als die Läufer noch alle Pflicht gemacht haben, da sieht man nämlich ganz deutlich, wie die Sprungtechnik sich aus den Pflichtbögen abgeleitet hat. Die springen mit vollem Kantendruck ab und machen so gut wie gar nix mit den Armen oder Oberkörper und stehen wie Einsen in der Luft. Auch wenns "nur" Einfach- oder Doppelsprünge sind......
Wer sagt Dir, dass die Kante nun einwandfrei ist ? Der Trainer ? Oder spürst Du das selbst ?
Keine Lust auf Springen ?

Die Weltklasseläufer wie Hanyu machen das auch heute noch als Probe, ob Arme oder Oberkörper arbeiten, doppelt springen ohne Arme.

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Re: Eiskunstlauftechniken - erklärt

Beitrag von Tarancalime » So 28. Okt 2018, 22:38

Katrin hat geschrieben:
So 28. Okt 2018, 17:43
Tarancalime hat geschrieben:
So 28. Okt 2018, 15:06
Die Frage wann anfangen mit Sprüngen treibt mich auch um.....IMO erst, wenn Kanten und Bögen vorwärts und rückwärts einwandfrei sind. Ich schaue mir gern uralte Eiskunstlaufvideos aus den 60ern an, als die Läufer noch alle Pflicht gemacht haben, da sieht man nämlich ganz deutlich, wie die Sprungtechnik sich aus den Pflichtbögen abgeleitet hat. Die springen mit vollem Kantendruck ab und machen so gut wie gar nix mit den Armen oder Oberkörper und stehen wie Einsen in der Luft. Auch wenns "nur" Einfach- oder Doppelsprünge sind......
Wer sagt Dir, dass die Kante nun einwandfrei ist ? Der Trainer ? Oder spürst Du das selbst ?
Keine Lust auf Springen ?

Die Weltklasseläufer wie Hanyu machen das auch heute noch als Probe, ob Arme oder Oberkörper arbeiten, doppelt springen ohne Arme.
Kanten "singen", aber geht natürlich nur in einer ruhigen Session ohne viel Leute auf dem Eis. ;-) Und der Trainer muss eh draufschauen. Vitali meinte auch, es sei schon viel wert, wenn man selber merkt, das man z.B. nicht gerade auf der Hüfte steht - Körpergefühl entwickeln dafür.

Mich stört schon, dass ich kaum Übergänge von vorwärts auf rückwärts kann, geschweige denn springen in einem angemessenen Tempo. Runterzubremsen, um ein Element machen zu können, ist so gar nicht meins. :shifty:

Lag ich also richtig bei Hanyu und Co. Klar können die das ohne Arme aus der Kante springen, von klein auf Schulung auf der Pflichtacht oder MITF halt. Deswegen sind die für Erwachsene, die Eislaufen lernen wollen, als Übungsmodul so ungeheuer wichtig IMO.

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Re: Eiskunstlauftechniken - erklärt

Beitrag von Katrin » Mo 29. Okt 2018, 08:20

Hihi, stimmt, würde eher sagen, die Kanten knarzen.

Mohawk, Auswärtsdreier, Rittbergerschritt als Grundlagen für Sprünge hast Du noch nicht gemacht ? An Deiner Stelle würd ich die halt langsam probieren bis Du auf volle Fahrt gehen kannst.

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Re: Eiskunstlauftechniken - erklärt

Beitrag von Tarancalime » Mo 29. Okt 2018, 11:39

Katrin hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 08:20
Hihi, stimmt, würde eher sagen, die Kanten knarzen.

Mohawk, Auswärtsdreier, Rittbergerschritt als Grundlagen für Sprünge hast Du noch nicht gemacht ? An Deiner Stelle würd ich die halt langsam probieren bis Du auf volle Fahrt gehen kannst.
Doch klar, das übe ich schon alles...nur, es ist weder stabil noch verlässlich und sicher nicht so, als ob ich da eben sicher abspringen könnte. Der Auswärtsdreier ist der einzige, der halbwegs funktioniert, aber allerdings hab ich den erst begriffen, als mir ein Eistanztrainer immer wieder geduldig vormachte und demonstrierte, dass Oberkörper ruhig halten und vordrehen sich nicht widersprechen, wenn ich dabei gleichzeitig in und aus dem Knie während des Richtungswechsels gehe......:-)

Deswegen gehe ich ja bewusst "zurück zu den Wurzeln" und übe auf rückwärts einwärts und auswärts Kantenwechsel auf einem Bein auf der Acht.......

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Re: Eiskunstlauftechniken - erklärt

Beitrag von Katrin » Mo 29. Okt 2018, 16:24

Tarancalime hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 11:39


..Der Auswärtsdreier ist der einzige, der halbwegs funktioniert, aber allerdings hab ich den erst begriffen, als mir ein Eistanztrainer immer wieder geduldig vormachte und demonstrierte, dass Oberkörper ruhig halten und vordrehen sich nicht widersprechen, wenn ich dabei gleichzeitig in und aus dem Knie während des Richtungswechsels gehe......:-)
....
Das mit dem Auswärtsdreier ist für mich kriminell, für die Sprünge drehe ich nicht vor mit den Schultern. So halbwegs scheine ich es aber richtig zu machen, sonst hätt ich heute nicht 2 S und 2 T üben können mit einigermassem sicheren Absprunggefühl.

Am besten komme ich zurecht beim Walzerschritt (Auswärtsdreier links und in rückwärts umsetzen auf rechts), wenn ich nicht an Innen oder Aussenkante denke, sondern einfach daran, dass ich in der Mitte bleiben will. Als ich vor zwei Jahren einem meiner damaligen Trainer mal sagte: "Ich kann den Walzerschritt nicht mehr", sagte er nur: "Warum ? Du hast den doch mal gekonnt ?" Und hat mich stehenlassen.
Nee, ich hatte den nie richtig gekonnt, weil ich nicht an Bögen, sondern nur an Striche dachte, 180 Grad um die Ecke hüpfte auf rückwärts und immer die rechte Schulter nach der Drehung auf rückwärts beim Umsetzen aufs rechte Bein viel zu weit links war.
Ich weiss dass dersselbe Trainer mir vor 5 Jahren mal zum Walzerschritt auf meine Frage, ob die Schultern sich zurückdrehen nach dem Aufsetzen auf rechts: "Ne, die Schultern bewegen sich gar nicht". Weiter nichts, ich hab das nie richtig gekonnt.

Schön, dass Du so einen geduldigen Eistanztrainer hast, ich würde gern mal vorbeikommen.

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Re: Eiskunstlauftechniken - erklärt

Beitrag von Tarancalime » Di 30. Okt 2018, 18:04

Katrin hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 16:24
Tarancalime hat geschrieben:
Mo 29. Okt 2018, 11:39


..Der Auswärtsdreier ist der einzige, der halbwegs funktioniert, aber allerdings hab ich den erst begriffen, als mir ein Eistanztrainer immer wieder geduldig vormachte und demonstrierte, dass Oberkörper ruhig halten und vordrehen sich nicht widersprechen, wenn ich dabei gleichzeitig in und aus dem Knie während des Richtungswechsels gehe......:-)
....
Das mit dem Auswärtsdreier ist für mich kriminell, für die Sprünge drehe ich nicht vor mit den Schultern. So halbwegs scheine ich es aber richtig zu machen, sonst hätt ich heute nicht 2 S und 2 T üben können mit einigermassem sicheren Absprunggefühl.

Am besten komme ich zurecht beim Walzerschritt (Auswärtsdreier links und in rückwärts umsetzen auf rechts), wenn ich nicht an Innen oder Aussenkante denke, sondern einfach daran, dass ich in der Mitte bleiben will. Als ich vor zwei Jahren einem meiner damaligen Trainer mal sagte: "Ich kann den Walzerschritt nicht mehr", sagte er nur: "Warum ? Du hast den doch mal gekonnt ?" Und hat mich stehenlassen.
Nee, ich hatte den nie richtig gekonnt, weil ich nicht an Bögen, sondern nur an Striche dachte, 180 Grad um die Ecke hüpfte auf rückwärts und immer die rechte Schulter nach der Drehung auf rückwärts beim Umsetzen aufs rechte Bein viel zu weit links war.
Ich weiss dass dersselbe Trainer mir vor 5 Jahren mal zum Walzerschritt auf meine Frage, ob die Schultern sich zurückdrehen nach dem Aufsetzen auf rechts: "Ne, die Schultern bewegen sich gar nicht". Weiter nichts, ich hab das nie richtig gekonnt.

Schön, dass Du so einen geduldigen Eistanztrainer hast, ich würde gern mal vorbeikommen.
Ja, der hat es auch als Erwachsener von einer guten Trainerin gelernt....ist in Krefeld Trainer.

https://www.nfb.ca/film/introduction_ar ... e_skating/

Da ist ein Video von Barbara Ann Scott, das zeigt wie aus den Pflichtfiguren Sprünge und Pirouetten entstehen....

Ich habe heute gemerkt, das Auswärtsdreier besser gehen, wenn ich vorher Schlangenbogen auf rückwärts gemacht habe.....Geht schon besser heute, aber noch nicht perfekt.

Hoffentlich schlägt sich das auch bald auf meine Einwärtsdreier nieder......

Damit es beim Üben nicht zu öde wird, hab ich den Buena Vista Social Club aufgelegt....heute hatte ich das Eis zum Schluss ein paar Minuten alleine, da die Anderen früher Schluss machten.

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