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Re: Europameisterschaft 2019

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 10:36
von Tarancalime
Gasti hat geschrieben:
Mo 28. Jan 2019, 09:09
DuCiel hat geschrieben:
Mo 28. Jan 2019, 00:04
Romy Österreich "erkennt noch viel Potenzial in ihrem Eislauf-Paar – für die Olympischen Winterspiele 2026."
Nach der EM 2019: Eine Bestandsaufnahme von Deutschlands Eiskunst- und Eisschnellläufern
Aus dem Artikel:
"...
Schon in den vergangenen Jahren war es schwierig mit dem Budget. Jetzt, mit der Spitzensportreform im Nacken wird es noch schwieriger. Im Ranking des Potenzial-Analyse-Systems PotAs für die sieben Wintersportverbände steht die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft auf Platz 6. Einen Platz davor die Deutsche Eislauf-Union. Hinter den beiden nur der Deutsche Curling-Verband.

Je schlechter die Platzierung desto weniger Geld aus dem Bundesinnenministerium. Je geringer die finanziellen Möglichkeiten, Talente zu entwickeln und Top-Athleten zu fördern, desto weniger Erfolge. Für Deutschlands Kufensportler im Eiskunstlauf und Eisschnelllauf bleibt es kompliziert.

Fürs Synchroneislaufen zahlen die Athlethen selbst

Beim Synchroneiskunstlaufen muss man sich über Potenzial-Analyse-Systeme und staatliche Fördergelder keine Gedanken machen. Hier bezahlen die Athletinnen und Athleten alles aus eigener Tasche: beim Deutschen Meister, Team Berlin I vom Berliner TSC, 350 Euro pro Person pro Monat.
..
"
"Fürs Synchroneislaufen zahlen die Athlethen selbst".

Warum soll es beim Einzel- oder Paarlauf anders sein?
Tarancalime hat geschrieben:
Sa 26. Jan 2019, 23:59
Nicole steht im Moment echt etwas verloren da in Deutschland, gut, Lutricia Bock und Lea Joahnna Dastich sind beide verletzt und Ann Christin Marold ist einfach noch nicht so weit, das war einfach bei der DM der Junioren ganz eindeutig. Ist halt so und Hype und hochjazzen hilft letztendlich auch nicht weiter. Es ist wie es ist. Ohne grundlegende Änderungen im ganzen System wird man da auch keine Wunder erwarten können und schnelle Änderungen auch nicht.
- diese Entwicklung bei den Damen (und den Herren) war schon letztes Jahr abzusehen.

OK (über Teamwettbewerb!!) mit 25 oder PK mit 24. Was soll das?

Wenn man keine Läufer mit (echter) Perspektive für Bundeskader hat, dann sollte man die Gelder in die Nachwuchsförderung umleiten. Und nicht pauschal zwischen Landesverbänden verteilen sondern als Projektförderung der einzelnen Sportler, die heute 10-11 Jahre alt sind.
Das mit dem OK über Teamwettbewerb versteh ich auch nicht.....dieser Teamwettbewerb bei Olympia ist so überflüssig wie sonstwas, stattdessen lieber Synchro wäre besser. aber Olympische Spiele sind nochmal eine ganz andere Baustelle. Sieht man ja um die ganzen Entscheidungen rund um die Orga und die Standorte...das Konzept sollte auch mal grundlegend überarbeitet werden.

Diese LK und BK Konkurrenz müsste man wirklich mal beseitigen. Erstens kapiert das niemand und es ist undurchsichtig für Sponsorenwerbung, Eltern, Sportler und die Öffentlichkeit, wie einige hier ja schon absolut nachvollziehbar analysiert haben.

Nächster Schritt wäre, wer bringt diese Analyse zu den Entscheidern in der DEU und wird auch mal dort angehört und beherzigt? Die DEU sucht ja einen neuen Geschäftsführer, ist der oder die dann auch für sowas zuständig?

Eigentlich wäre ideal, sobald der DEU vollständig besetzt ist, darüber mal ein grundlegendes Projektmanagement in Sachen Nachwuchsförderung und BK zu erstellen mit klaren Richtlinien ohne irgendwelche Extrawürste für die Landesverbände. Angefangen von den Vorprüfungen bis hin zur Betreuung, Förderung (Training), Anforderungen im BK und eine gescheite Kommunikation sowie Sponsorenkonzept.

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Verfasst: Fr 1. Feb 2019, 16:04
von Tarancalime
http://www.lev-nrw.org/index.php?action=41&id=180

NRW-Verbandskader 2019-2020
In den NRW-Verbandskader werden die Sportlerinnen und Sportler aufgenommen, die noch nicht die Kriterien des DEU-Landeskader voll erfüllen, aber die alten D-Kaderanforderungen erfüllen und eine positive sportliche Entwicklung in der Saison 2018/2019 gezeigt haben. Die Sichtung des NRW-Verbandskader wird bei der 1. Sichtung in Form eines eintägigen Lehrganges mit Beiprogramm stattfinden. Die 2. Sichtung wird wie gewohnt in einer „Abprüfung“ der Elemente abgehalten.

Es sollen sich alle Sportlerinnen und Sportler, die gesichtet werden möchten (auch alle, die sich für den Landeskader bewerben), zur 1. Sichtung des NRW-Verbandskader anmelden. Die 2. Sichtung des NRW-Verbandskaders am 10.04.19 soll für „Wackelkandidaten“ und Sportler, die erkrankt waren, genutzt werden. Eine Sichtungsbefreiung wird es nicht geben.

Sportler, die sich für den DEU-Landeskader bewerben möchten, müssen dann auch noch zusätzlich für den LK-Sichtungslehrgang am 30.-31.3.2019 gemeldet werden.

Die sportübergreifende Sichtung im Sommer findet zusammen für Landeskader und NRW-Verbandskader statt.

I. Allgemeines

Die Auswahl des NRW-Verbandskader AK 7 Mädchen/ AK 8 Jungen bis AK 15 erfolgt zukünftig ganzheitlich. Dies bedeutet, dass Sportler im Rahmen von Kurz-Lehrgangsmaßnahmen gesichtet und beobachtet werden, das Wettbewerbsergebnisse mit in die Auswahl einfließen und dass eine sportartspezifische Sichtung (Überprüfung von Elementen) stattfindet. Am Ende dieses Prozesses, welcher über eine Saison verläuft, wird der Kader für die Saison 2019/2020 benannt.

Beginnen wird der Eissport-Verband NRW mit einem Sichtungslehrgang in der Zeit vom 23. und 24. März 2019 im Bundesstützpunkt Eiskunstlaufen Dortmund in Form eines eintägigen Lehrganges mit Beiprogramm. Die zweite Sichtungsmaßnahme wird am 09. April 2019 in Form einer „Abprüfung“ der Elemente als Prüfung im gewohnten Stil stattfinden. Eine Teilnahme an der ersten Sichtung ist ratsam.

Hier finden Sie die NRW Verbandskaderkriterien

1. Sichtung
Veranstalter / Ausrichter: Eissport-Verband NRW
Ort: LLZ Dortmund
Datum: 23.-24.3.2019
Meldeschluss: 01.03.2019

2. Sichtung
Veranstalter / Ausrichter: Eissport-Verband NRW
Ort: LLZ Dortmund
Datum: 10.04.2019
Meldeschluss: 02.04.2019

Zeitplan:
Wird nach Eingang aller Meldungen erstellt und an alle beteiligten Vereine versandt.

II. Zweck der Veranstaltung
Zweck der Veranstaltung ist die Förderung des Leistungssports im Eiskunstlaufen innerhalb von Nordrhein Westfalen und die Auswahl der Sportler, welche in den NRW-Verbandskader des Eissport-Verbandes NRW aufgenommen werden sollen.

III. Altersmodalitäten
Zur Kadersichtung können Sportler gemeldet werden:

• die einem Eiskunstlaufverein in NRW aktiv angehören und für diesen startberechtigt sind
• die die nachfolgenden Altersbedingungen erfüllen:

AK 7 geboren 01.07.2010- 30.06.2011
AK 8 geboren 01.07.2009- 30.06.2010
AK 9 geboren 01.07.2008- 30.06.2009
AK 10 geboren 01.07.2007- 30.06.2008
AK 11 geboren 01.07.2006- 30.06.2007
AK 12 geboren 01.07.2005- 30.06.2006
AK 13 geboren 01.07.2004- 30.06.2005
AK 14 geboren 01.07.2003- 30.06.2004
AK 15 geboren 01.07.2004- 30.06.2003

IV. Sonstiges

Sichtungsabnahme:
Die Abnahme der Sichtung erfolgt durch die OSP-Trainerin Frau Martina Dieck sowie durch einen weiteren Personenkreis, der vom Verbandsausschuss Leistungssport benannt wird.

Meldegebühr:
Die Meldegebühr pro Kadersichtung beträgt 30,00 € pro Sportler und ist zeitgleich mit der Meldung auf das Konto des Eissport-Verbandes zu entrichten.

Meldeanschrift:
Eissport-Verband NRW
Strobelallee 32
44139 Dortmund

Inhalt der Meldung:
• Verein, Name und Geb. Datum des Läufers
• Welche Prüfungen hat der Läufer abgelegt.
• Für welche Kaderstufe soll der Läufer gemeldet werden.

Dortmund, den 28.01.2019

Diese Epistel fand ich gerade auf der Website des NRW Eissportverbandes...ehrlich gesagt ich blicke es nicht mehr. Es ist ja mir schon ein Rätsel warum es einen Landeskader gibt, aber das hier???? Was soll das bei allen hunderttausend heulenden Höllenhunden, um bei Kapitän Haddock zu bleiben?

:1shocked: :1shocked: :1shocked: :wtf:

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Verfasst: Fr 1. Feb 2019, 19:22
von Gasti
Tarancalime hat geschrieben:
Fr 1. Feb 2019, 16:04
http://www.lev-nrw.org/index.php?action=41&id=180

NRW-Verbandskader 2019-2020
In den NRW-Verbandskader werden die Sportlerinnen und Sportler aufgenommen, die noch nicht die Kriterien des DEU-Landeskader voll erfüllen, aber die alten D-Kaderanforderungen erfüllen und eine positive sportliche Entwicklung in der Saison 2018/2019 gezeigt haben. Die Sichtung des NRW-Verbandskader wird bei der 1. Sichtung in Form eines eintägigen Lehrganges mit Beiprogramm stattfinden. Die 2. Sichtung wird wie gewohnt in einer „Abprüfung“ der Elemente abgehalten.


Diese Epistel fand ich gerade auf der Website des NRW Eissportverbandes...ehrlich gesagt ich blicke es nicht mehr. Es ist ja mir schon ein Rätsel warum es einen Landeskader gibt, aber das hier???? Was soll das bei allen hunderttausend heulenden Höllenhunden, um bei Kapitän Haddock zu bleiben?

:1shocked: :1shocked: :1shocked: :wtf:
Die Frage ist, was bringt das dem Sportler?
Nur Ehrentitel oder z.B. Zuschuss für Privatstunden oder extra Eiszeiten.
Wenn Verband das Geld hat, über Sponsoren oder Vereinsabgaben, ist kein Problem. Meine Vermutung , da werden die öffentlichen Träger zu Kasse gebeten, damit jemand daran verdienen kann.
Wie immer :silent:

Re: Bavarian Open 2019

Verfasst: Mo 4. Feb 2019, 10:30
von Gasti
Ich habe die Kadernormerfüllung der deutschen Läufer ausgewertet und Stand heute folgende Ergebnisse bekommen
(sortiert nach Differenz = mind. Punkte - Best 18/19)

Sportler Kader Alter Kategorie Best Kadernorm mind.Punkte Diff
GURDZHI, Denis NK1 15 Junioren 165,12 NK1 140 25,12
SALATZKI, Janne NK2 13 Junioren 127,28 NK2 108 19,28
STEBLYANKA, Anastasia NK2 13 Junioren 126,27 NK2 108 18,27
MAROLD, Ann-Christin PK 15 Junioren 136,99 NK1 121 15,99
CALDERARI, Davide NK2 12 Nachwuchs 108,42 NK2 93 15,42
HATAKAWA, Aya 13 Junioren 121,96 NK2 108 13,96
STAROSTIN, Nikita 16 Junioren 160,95 NK1 148 12,95
ENGLAND, Tim NK2 14 Junioren 136,12 NK2 125 11,12
WEISSERT, Louis NK1 15 Junioren 150,65 NK1 140 10,65
MARTICK, Nicos-Jaron NK2 14 Junioren 133,44 NK2 125 8,44
SCHEIDT, Alissa NK1 18 Senioren 147,9 NK1 140 7,90
WEBER, Robert 12 Nachwuchs 99,75 NK2 93 6,75
EUDINE, Elodie NK1 16 Junioren 133,36 NK1 127 6,36
GRIMM, Darya NK2 11 Nachwuchs 91,24 NK2 85 6,24
WIENS, Fiona 11 Nachwuchs 90,85 NK2 85 5,85
PFAFFENROT, Hanna 11 Nachwuchs 90,44 NK2 85 5,44
SULEYMANOVA, Nargiz 13 Nachwuchs 100,12 NK2 95 5,12
PASCHKE, Florian NK1 16 Junioren 152,92 NK1 148 4,92
HATAKAWA, Aya 13 Nachwuchs 98,89 NK2 95 3,89
KONOV, Michelle 14 Junioren 116,62 NK2 113 3,62
ISAEV, Kristina NK1 17 Senioren 138,9 NK1 136 2,90
RENNE, Maria-Aimeé 14 Junioren 114,68 NK2 113 1,68
MAI, Arthur 13 Nachwuchs 98,76 NK2 98 0,76

Die Besten deutschen Junioren sind
Denis GURDZHI (15) 165,12
und
Ann-Christin MAROLD (15) 136,99

Zum Vergleich

Russische Junioren Meisterschaften an diesem Wochenende

Mädchen
1. Platz TRUSOVA, Alexandra (14) 233,99
....
18. Platz Dmitrieva Maria 155,50

Jungs
1. Platz Samsonov, Daniil (13) 249,33
...
18. Platz Jakovlev, Kirill 165,31

Ich denke, DEU sollte dieses Jahr niemanden zu JMW schicken. Damit kann man viel Geld sparen - locker 10 - 20 Teuro
Und das gesparte Geld für gezielte Förderung der heute 9 - 10 jährigen Läufer investieren.

In der Liste oben sehen ich keinen förderungswürdigen Sportler :sick:

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Verfasst: Mo 4. Feb 2019, 11:55
von Gasti
Noch ein paar Bemerkungen zur Diskussion über Landes- und Bundeskader

Ich habe mir die Ergebnisse der Baden-Württembergischen Meisterschaften 2019 angeschaut.

Von 25 Teilnehmer der Gruppen Neulinge A, Nachwuchs A, Junioren und Meisterklasse 22 Läufer trainieren in Stuttgart und Mannheim und nur 3 kommen von außerhalb.

Warum?

Weil Stuttgart und Mannheim die Landesleistungszenten sind.

Die Trainingsbedingungen an diese Standorten kann man mit den Möglichkeiten eines Vereins nicht vergleichen.
Die Eisstadien sind fast das ganze Jahr im Betrieb, nur kurze Sommerpause. Plus jeden Tag 4 Stunden Stützpunktzeiten.

Die Stuttgarter und Mannheimer Läufer nutzten die LK-Stützpunktzeiten entweder direkt als LK-Läufer (alle Landeskaderläufer kommen aus Stuttgart und Mannheim) oder indirekt - man zahlt ein kleines Patch-Geld und kommt aufs "LK"-Eis, da ist es selten, dass alle LK-Läufer anwesend sind.

Da brauchen sich die Stuttgarter und Mannheimer keine Konkurrenz aus dem Ländle zu fürchten.

Dementsprechend sind auch die Ergebnisse der BW-Meister katastrophal:
1. Platz Nachwuchs A Mädchen - 78,39 Punkte :1cry:
1. Platz Junioren Damen - 101,15 :1embarassed:

Und LK-Läufer und "Deutscher Hoffnungsträger" (zumindest laut Zeitungsartikel) Christian HASS (17 Jahre, Trainer Stefan Lindemann - Bundesstützpunktleiter und Bundestrainer in Mannheim) hat sich wieder abgemeldet, wie fast bei allen Turnieren der letzten zwei Jahre.

Mit 17 Jahren im Landeskader. Macht Sinn?

Ja!

Sonst hat der Herr Lindemann nur zwei Kaderläufer - Katja Fink und Georg Bernhard.

Und das ist zu wenig und teuer für Katja und Georg - Noch einer soll her.

Egal, das Christian im letzten Saison (17/18) an keinem Turnier teilgenommen hat (war Verletzt??).

Und in diesem Saison - nur ein Turnier - Eisemann-Pokal mit 113,00.

Tolle Leistung Bundestrainer. Kluge Entscheidung EISSPORT-VERBAND BADEN-WÜRTTEMBERG E.V. :sick:


Landeskader - sofort abschaffen.

Weg mit der Subventionierung der unfähigen Trainer.

Die jetzige Sportlergeneration der 13-16 Jährigen ist leider verloren.

Gezielte Förderung der jungen Sportler soll her.

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Verfasst: Di 5. Feb 2019, 09:26
von Gasti
Tarancalime hat geschrieben:
Fr 1. Feb 2019, 16:04
http://www.lev-nrw.org/index.php?action=41&id=180

NRW-Verbandskader 2019-2020

Diese Epistel fand ich gerade auf der Website des NRW Eissportverbandes...ehrlich gesagt ich blicke es nicht mehr. Es ist ja mir schon ein Rätsel warum es einen Landeskader gibt, aber das hier???? Was soll das bei allen hunderttausend heulenden Höllenhunden, um bei Kapitän Haddock zu bleiben?

:1shocked: :1shocked: :1shocked: :wtf:
Hallo zusammen,

Was ein Landeskader bedeutet ist in diesem Dokument beschrieben -
Anpassung der Kaderstrukturen/Kaderdefinitionen
im Olympischen Sommer- und Wintersport zum 01.01.2018


"Landeskader (LK)
• Athleten des Landeskaders bilden die erste offizielle Stufe im Kadersystem.
• Die Aufnahme eines Athleten in den Landeskader erfolgt grundsätzlich erst nach einem mehrjährigen
Grundlagentraining.
• Die Verweildauer eines Athleten innerhalb eines Landeskaders soll grundsätzlich maximal drei Jahre
betragen.
• Die Festlegung bundeseinheitlicher Kriterien für die Landeskader erfolgt zwingend durch den Spitzenverband.
• Die Landeskader werden vom jeweiligen Landesfachverband benannt.

Verbandsförderung - Förderung des Landesfachverbandes
Athletenförderung - regionale Sporthilfe
Olympiastützpunkte - keine
Sportmedizinische Grunduntersuchung - über Landessportbünde
NADA - ohne
"

Die Aufnahmekriterien in die NRW-Verbandskader sind hier beschrieben.

Was aber nicht klar ist, WOZU man NRW-Verbandskader braucht und WAS bringt dem Sportler die Aufnahme in NRW-Verbandskader?
Kriegt man als NRW-Verbandskaderläufer einen Kinogutschein oder Blumenstrauß? Gibt es darüber mehr Informationen.


In der von DOSB durchgeführten Potenzialanalyse der olympischen
Wintersportverbände 2018 (PotAS)
wurde Deutsche Eislauf-Union (DEU) dem Cluster mit wenig oder keinem Potenzial zugeordnet. Laut dem DOSB-Konzept Neustrukturierung des Leistungssports und der Spitzensportförderung
sollte DEU keine dauerhafte Spitzensportförderung mehr bekommen.

Wie soll Eissport-Verband Nordrhein-Westfalen e.V. sein Landeskader und sein Verbandskader finanzieren?

P.S.
NRW-Verband hat zumindest auf seiner Internetseite die Bildung eines Verbandskaders bekanntgegeben.
Die andere Verbände werden 100% so was ähnliches organisieren. Nur die schweigen wie Fische.

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Verfasst: Di 5. Feb 2019, 22:57
von .....
Gasti, die Subventionierung von insbesondere über längere Zeit erwiesen konkurrenzunfähigen Trainern muss weg, richtig.

Aber dass aus der Liste kein Sportler förderungswürdig ist, da stimme ich definitiv nicht zu.
Bei den Mädchen springt doch die ein oder andere ausbaufähig. Starostin ist doch nicht schlecht und sieht nicht aus, als wäre das schon Ende Fahnenstange.
Calderari kann man auch besonders loben. Schade, dass die Schwester jetzt für Italien eistanzt.

Einige haben in den einzelnen Teilen, KP und Kür, je deutlich höhere Bestleistungen. Nur nicht im selben Wettkampf oder manchmal nicht in der selben Saison. Manche haben stark schwankende PCS. Verletzung im Sommer, fehlende Wettkampfhärte, Trainerwechsel, Schule,... So eine Liste sagt wenig über Potential aus (eher noch über Unprofessionalität in Management und Training).

Dazu halte ich die These, dass man mit 13-16 nicht mehr signifikant besser werden kann, auch für sehr gewagt. Man kann Sportler in dem Alter verbrauchen, aber die Entwicklung von Körper und Gehirn inklusive sportmotorischer und sportkognitiver Entwicklung ist da nicht mal annähernd abgeschlossen.
In Japan und US lernt man mit 20+ auch noch 3A und Tursy mit 19 den 4S.
Warum sollen wir da so junge Menschen abschreiben?

In einer überalterten Gesellschaft fährt man vielerorts die Dinge gegen die Wand weil man frisch fröhlich das alte Prinzip, aussieben, anwendet. Statt aus denen, die man hat, das Beste rauszuholen. Natürlich besser von klein an und vor allem eben gerade mit dem besten System und Trainern und gerne auch russischem, US, japanischem, kanadischem, etc. Knowhow.
Meister fallen ja bekanntlich nicht vom Himmel, sondern werden gemacht. Daran haperts und nicht am "Rohmaterial".

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Verfasst: Mi 6. Feb 2019, 08:58
von Peter Naber
@..... Gutes Statement ...

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Verfasst: Mi 6. Feb 2019, 11:48
von Tarancalime
Es hängt vieles an fehlender Professionalität und Bereitschaft zu Teamwork auf allen Seiten. Um das zu ändern, ist einiges an Einfallsreichtum gefragt anstatt voreiliger Schuldzuweisungen. Die Läuferinnen sollten auf jeden Fall nicht im Regen stehen gelassen werden. Ich schau gerade die Bavarian Open an, wo ich mit einem Blick sehe, wer an Trainern saubere Grundlagenarbeit leistet mit den Läuferinnen und wer nicht.....

Die DEU steht ganz schön in der Pflicht zur Zeit, wie @..... ganz richtig anmerkt. Das ist wirklich ein Job für den Dachverband und für deren Funktionäre! Kaffeetrinken können die auch Daheim. 😂

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Verfasst: Mi 6. Feb 2019, 11:58
von Gasti
..... hat geschrieben:
Di 5. Feb 2019, 22:57
Gasti, die Subventionierung von insbesondere über längere Zeit erwiesen konkurrenzunfähigen Trainern muss weg, richtig.
Aber genau diese Trainer füllen sich wie Beamter und lassen jeder Konkurrenz im Keim ersticken.
Mit Mittelmaß-Sportler haben diese Trainer ihre Ruhe und ein sicheres Einkommen.
Mehr brauchen (und können) die auch nicht.
Die, die mehr wollen, sind nur ein Störfaktor für dieses System und werden einfach eliminiert.