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Re: Karl Heinz' Presseschau

Verfasst: Do 8. Mär 2018, 15:30
von MaiKatze
Nafetaks hat geschrieben:
Mi 7. Mär 2018, 17:37
Bezeichnend ist ja auch der erste Satz im oben verlinkten Artikel:
Lange haben es keine deutsche Frauen mehr an die Spitze im Eiskunstlauf geschafft. Kann der Olympiasieg von Aljona Savchenko und Bruno Massot das jetzt ändern?
Die männlichen Eiskunstläufer stehen demnach hierzulande noch nicht einmal zur Debatte.
Dabei hat Stefan Lindemann 2004 als letzter deutscher Einzel Eiskunstläufer eine Medaille bei den Weltmeisterschaften geholt. Bei den Damen muss man noch mal 10 Jahre weiter zurück zu Tanja Szevchenko.

Re: Karl Heinz' Presseschau

Verfasst: Do 8. Mär 2018, 18:44
von Nafetaks
Dieser erste Satz in dem Artikel wirkt jedenfalls nicht sehr motivierend für die Eiskunstlauf betreibenden Burschen. Um so bewundernswerter, dass Jonathan Hess heute fast in die finale Startgruppe gekommen ist.

Re: Karl Heinz' Presseschau- Katharina Witt

Verfasst: Di 27. Mär 2018, 17:04
von Katrin
Liebe Katarina Witt, danke für Ihre Aussagen in diesem Artikel insbesondere die generelle Entwicklung im Eiskunstlauf :
Zitat " Ich habe ein bisschen Angst, dass diese Höchstschwierigkeiten so normal werden, dass keiner mehr begreift, wie schwer das ist. Da wird eine Leichtigkeit gezeigt, von der ich weiß, wie viele Stunden hartes Training dahinterstecken."

Re: Karl Heinz' Presseschau

Verfasst: Sa 31. Mär 2018, 09:30
von Katrin
Was Barbara Klimke in der SZ "Die Kunstläuferin " geschrieben hat, ist meine Meinung.
Ich habe nicht von ihr abgeschrieben, sind ja fast genau meine Worte. Ich lese diesen Artikel zum allerersten Mal heute morgen, vielleicht hat sie von mir abgekupfert ;) . Bitte Frau Klimke keine Russland-Phobie unterstellen.

Re: Karl Heinz' Presseschau

Verfasst: Sa 16. Jun 2018, 09:51
von Octavia
Upps, China schafft es nicht, Eiskunstlaufveranstaltungen bis zur Olympiade auszurichten. Soll man das denn glauben, in einem Land, wo ein großer Flughafen mit 1monatiger Verspätung(!) fertiggestellt werden kann und die Busflotte in Städten schon zu großen Teilen auf E-Mobilität umgestellt ist.
Gerade werden auch nach ARD Berichten riesige Summen in Fußball investiert. Also Geld und Infrastruktur müssten eigentlich ausreichen.
Hat doch bisher immer mit dem Cup of China gut funktioniert, was steckt nun eigentlich dahinter?

Re: Karl Heinz' Presseschau

Verfasst: So 17. Jun 2018, 09:14
von Katrin
Werden alle Eishallen aller Grosstädte in China nun zwei Jahre saniert wegen der Olympiavorbereitung ? Die armen chinesischen Eiskunstläufer. Geht vielleicht deswegen Bojang zu Orser nach Kanada , weil in ganz China keine Trainingsmöglichkeit mehr zu finden sein wird ?

Re: Karl Heinz' Presseschau

Verfasst: Mo 18. Jun 2018, 17:43
von Henni147
Katrin hat geschrieben:
So 17. Jun 2018, 09:14
Werden alle Eishallen aller Grosstädte in China nun zwei Jahre saniert wegen der Olympiavorbereitung ? Die armen chinesischen Eiskunstläufer. Geht vielleicht deswegen Bojang zu Orser nach Kanada , weil in ganz China keine Trainingsmöglichkeit mehr zu finden sein wird ?
Daran hab ich auch schon gedacht, aber das allein wird sicherlich nicht der Grund gewesen sein, um zum gegenwärtig renommiertesten Coach im Eiskunstlauf zu wechseln. Ich kann mir aber vorstellen, dass es ein Anlass war 😉

Re: Karl Heinz' Presseschau

Verfasst: Mo 18. Jun 2018, 23:16
von Katrin
Das war nicht ernst gemeint, hast Du ja auch gemerkt.
Wollte damit nur sagen, dass ich die Sanierung der Eisstadien für eine Ausrede des chinesischen Verbandes halte.

Re: Karl Heinz' Presseschau

Verfasst: Di 19. Jun 2018, 10:40
von Katrin
Das Wallis hat die Olympiabewerbung abgelehnt, Artikel vom 10.6.2018.
Man traut der Aussage des IOC nicht von wegen "nachhaltiger Spiele".

Nicht die Bürgerentscheide hätten die Bewerbung Münchens für die Winterspiele 2018 gekippt, sondern eine Stimmung im IOC, die "den Glanz des komplett Neuen, die Betonretorte, liebt." Zitat aus der Süddeutschen vom 2.2.2018.

Re: Karl Heinz' Presseschau

Verfasst: Di 19. Jun 2018, 11:27
von Henni147
Katrin hat geschrieben:
Di 19. Jun 2018, 10:40
Nicht die Bürgerentscheide hätten die Bewerbung Münchens für die Winterspiele 2018 gekippt, sondern eine Stimmung im IOC, die "den Glanz des komplett Neuen, die Betonretorte, liebt." Zitat aus der Süddeutschen vom 2.2.2018.
Das ist schon fast gleichbedeutend mit: wir wollen keine Spiele mehr im traditionellen Europa, sondern Asien. Da war noch nicht so viel los.

Wenn ich zurückschaue auf die letzten Spiele:
2004 Athen (Europa)
2006 Turin (Europa)
2008 Beijing (Asien)
2010 Vancouver (Nordamerika)
2012 London (Europa)
2014 Sochi (Eurasien)
2016 Rio (Südamerika)
2018 PyeongChang (Asien)
2020 Tokio (Asien)
2022 Beijing (Asien)

Vor und nach Beijing 2008 war noch eine bunte Mischung mit Europafokus. Der komplette laufende Zyklus gehört Asien. Finde ich auch nicht wirklich viel abwechslungsreicher als vorher. Muss das IOC wissen...